Dominik Seiberth Ein totes Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein totes Leben“ von Dominik Seiberth

Ein Unbekannter, der Kinder aus ihren Betten entführt. Ein Kommissar, der den Halt im Leben verloren hat. Ein Fall, in dem jede Entscheidung ein Leben kosten kann. Das spurlose Verschwinden eines kleinen Jungen, dessen Schicksal nie aufgeklärt werden konnte, hat Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker in tiefe Depressionen gestürzt. Nach zwölf Monaten wieder für diensttauglich erklärt, kehrt er in seinen Beruf zurück. Kurz darauf verschwindet ein weiterer Junge unter nahezu identischen Umständen. Jonathan Weitzäcker nimmt den Kampf gegen die Zeit und seine Krankheit auf – und gegen einen Täter, der mehr als nur ein Leben zerstört ...

So muss ein Krimi sein

— Nady

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  • So muss ein Krimi sein

    Ein totes Leben

    Nady

    03. December 2015 um 14:03

    Klappentext: Ein Unbekannter, der Kinder aus ihren Betten entführt.  Ein Kommissar, der den Halt im Leben verloren hat.  Ein Fall, in dem jede Entscheidung ein Leben kosten kann.  Das spurlose Verschwinden eines kleinen Jungen, dessen Schicksal nie aufgeklärt werden konnte, hat Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker in tiefe Depressionen gestürzt. Nach zwölf Monaten wieder für diensttauglich erklärt, kehrt er in seinen Beruf zurück. Kurz darauf verschwindet ein weiterer Junge unter nahezu identischen Umständen. Jonathan Weitzäcker nimmt den Kampf gegen die Zeit und seine Krankheit auf – und gegen einen Täter, der mehr als nur ein Leben zerstört ... (©amazon.de) Meine Meinung: Cover: Auf dem Cover ist ein Bett abgebildet, auf dem ein kleiner Teddybär liegt, so dass man erahnen kann, dass es sich in diesem Krimi um Kinder handeln muss. Durch die schwarz/weiß Gestaltung wirkt es düster und man möchte wissen, was für eine Geschichte sich dahinter verbirgt. Inhalt: Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker sitzt am Anfang des Romanes bei seiner Therapeutin. Ein Jahr lang war er jetzt vom Dienst suspendiert. Sie soll nun entscheiden, ob er wieder für diensttauglich erklärt werden kann. Vor einem Jahr war Jonathan in einem Fall von Kindesentführung verwickelt, doch sowohl das Kind, als auch der Täter konnten niemals gefunden werden. Jonathan Weitzäcker verfiel daraufhin in eine tiefe Depression und entsprach nur zu gerne dem Alkohol. Nun aber ist er davon überzeugt, sein Leben wieder im Griff zu haben und auch die Therapeutin kommt letztendlich zu dem Entschluss, dass er wieder in die Arbeitswelt zurückkehren kann. Kaum das Jonathan wieder seinen Dienst aufgenommen hat, passiert eine weitere Kindesentführung. Das dramatische daran ist, dass es auf die gleiche Weise und unter den nahezu identischen Umständen passiert. Jonathan fühlt sich ein Jahr zurückversetzt. Er reißt sich zusammen und versucht mit seinen Kollegen, den Fall dieses Mal zu lösen. Doch es bleibt nicht bei dem einzigen verschwunden Kind. Fazit: Ich habe den Krimi im Oktober 2015 gelesen und war sofort von der Geschichte begeistert. Der Schreibstil von Dominik Seiberth ist wunderbar flüssig geschrieben und die stetig wachsende Spannung, hat mich förmlich an das Buch gefesselt. Gerade die psychische Entwicklung von Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker, sein Kampf, nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen und bei den Ermittlungen der Kindesentführungen nichts zu übersehen, waren überaus spannend. Dominik Seiberth hat die Charaktere hervorragend beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, jeden einzelnen zu kennen. Ich bin eigentlich kein so großer Krimi-Leser, aber diesen hier habe ich verschlungen und dem Ende entgegengefiebert. Schmetterlinge: 5 von 5

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  • Ein gelungener Kriminalroman, der uns an unsere eigenen Grenzen bringt

    Ein totes Leben

    aly53

    11. October 2015 um 00:59

    Bereits der Prolog hat uns schon gut darauf vorbereitet, was auf uns zukommen würde. Kommissar Jonathan Weitzäcker verfiel in tiefe Depressionen und dem Alkohol, als er im Fall eines vermissten Jungen nicht zur Aufklärung beitragen konnte. Der Fall ist bis heute ungelöst. Nun tritt er wieder in den Polizeidienst ein und bekommt es prompt wieder mit einem vermissten Jungen zutun. Haben diese beiden Fälle etwas miteinander zutun? Dabei werden die Jungen nachts aus ihren Betten entführt und es gibt keinerlei Spuren, die auf den Täter hinweisen. Das stellt die Polizei vor ein großes Rätsel. Im aktuellen Fall ist der Vater des Jungen ein Staatsanwalt, was es natürlich nochmal etwas brisanter macht. Ich muss ganz ehrlich sagen, der Fall an sich, löst schon so das pure Grauen aus. Es muss schrecklich sein, das eigene Kind auf solch schreckliche Art und Weise zu verlieren und nicht zu wissen, ob es lebt oder bereits tot ist. Ich denke am schlimmsten ist diese unbändige Ungewissheit. Dem Autor gelingt es hervorragend, dieses Gefühl rüberzubringen. Man erlebt ansatzweise, wie sich die Eltern der Jungen fühlen. Dabei ist die Verzweiflung, aber auch die Wut sehr gut spürbar. Aber auch für Kommissare, ist so etwas nicht einfach. Es nimmt mit und es macht wütend und unglaublich hilflos wenn man im Trüben fischt. Hierbei verfolgen wir in ersten Linie die gesamte Ermittlung und wie dabei vorgegangen wird. Das fand ich überaus interessant und auch sehr authentisch. Dabei gibt es so manche Geheimnisse zu entdecken, die hinter verschlossenen Türen lauern. Dabei ist nicht immer alles schwarzweiß. Es gibt viele Seiten einer Geschichte. Sei es bei der Polizei , als auch bei den Eltern der Opfer. Sie werden uns als Menschen nähergebracht , damit wir sie verstehen und spüren, was sie spüren. Es sind nicht nur Gesichter, es sind Seelen mit einer Geschichte. Das wurde sehr gut nachvollziehbar gestaltet, dadurch fiebert und zittert man die ganze Zeit mit. Aber hierbei geht es auch um Sein und Schein. Was ist es , was wir sehen? Das Tatsächliche, oder ist es vielmehr , daß was wir sehen wollen? Oftmals traut man sich nicht hinter die Fassade zu blicken, weil man Angst vor dem hat, was man entdecken könnte. Uns wird auch sehr gut wieder die menschliche Abgründigkeit präsentiert, die uns wirklich an unsere eigenen Grenzen bringt. Dabei verspürt man Wut als auch unglaubliche Verzweiflung. Die Ermittlung an sich fand ich in keinster Weise langatmig oder zäh, die Spannung war mit jeder Zeile spürbar. Durch Wendungen schafft es der Autor nochmal zu überraschen und so den Blickwinkel zu erweitern. Der Showdown ist nochmal sehr explosiv und emotional gehalten. Der Abschluss hat mir gut gefallen. Jonathan Weitzäcker habe ich sofort ins Herz geschlossen, einfach weil er normal ist,mit Ecken und Kanten. Er geht mit Leib und Seele in seinem Beruf auf und das spürt man einfach. Auch über seine Vergangenheit erfährt man etwas, was Ihn uns noch näher bringt. Die Handlung an sich war gut durchdacht und die Fäden liefen langsam zusammen, so das sich am Ende ein schlüssiges Bild ergab. Durch die guten Beschreibungen, kann man sich auch alles sehr gut vorstellen und sich somit gut in die Handlung hineinversetzen. Das zentrale Thema hat mir gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, das es sehr schwer zu ertragen oder überhaupt umzusetzen ist. Aber dem Autor ist dies hervorragend gelungen. Dieses Buch erzählt von Qual, Manipulation, aber auch von Neid und Hoffnungslosigkeit. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Jonathan Weitzäcker. Das hat mir überaus gut gefallen. Da er doch im Zentrum des Geschehen liegt. Er hatte eine angemessene Tiefe und ich bin gespannt, wie es in Band 2 mit ihm weitergeht. Aber wir erfahren auch hin und wieder andere Sichtweisen, was den Blickwinkel erweitert und man so andere Perspektiven erfahren kann. Als Thriller würde ich dieses Buch jedoch nicht bezeichnen, es ist in meinen Augen eher ein Kriminalroman. Die Kapitel sind normal gehalten. Aber dadurch das man dieses Buch nicht weglegen kann, ist man in einem Rutsch durch. Der Schreibstil des Autors ist sehr fließend und mitreißend. Das Cover und auch der Titel sind gut zum Buch gewählt. Fazit: Vermisste Kinder und ein Kommissar, der schweres hinter sich hat. Ein gelungener Kriminalroman, der uns an unsere eigenen Grenzen bringt. Er besticht vor allem mit viel Einfühlungsvermögen für dieses schwierige Thema und intensiver Ermittlungsarbeit. Mir hat er überaus gut gefallen und ich bin gespannt auf den nächsten Band. Eine mehr als klare Leseempfehlung. Für mich eines meiner Highlights in diesem Monat. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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  • Ein totes Leben

    Ein totes Leben

    Rena1986

    09. August 2015 um 17:14

    Bewertung:  Dieses Buch hat mich wirklich völlig überrascht. Ich muss zugeben, dem Cover nach zu urteilen habe ich nicht viel erwartet, dafür umso mehr bekommen. Einen spannenden Thriller mit vielen Aufs und Abs, indem es dem Autor gelungen ist, mich bis zur letzten Seite zu fesseln. Ob alles nun der authentischen Polizeiarbeit entspricht sei mal hinten an gestellt, aber dafür sind die Figuren einfach ehrlich und echt beschrieben. Echte Menschen, mit echten Problemen, im echten Leben. Man hofft einfach mit den Eltern des entführten Kindes, man bangt um das Ende und hofft bis zur letzten Seite auf das beste. Jonathans Entwicklung während dieses Falles finde ich sehr gut dargestellt, von einem depressiven trockenen Alkoholiker hin zu einem Kommissar der wieder weiß, warum er Kommissar geworden ist. Durch zahlreiche Wendungen wird es nie langweilig, der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende auf einem hohen Level und das offene Ende lässt auf einen zweiten Teil und mehr Details aus Weizäckers Leben hoffen. Bitte mehr von solchen Geheimtipps...  Fazit:  Was man zu "Ein totes Leben" sagen kann? Ganz einfach: Unbedingt lesen!!!

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  • ~*~ Spannend bis zum Ende ~*~

    Ein totes Leben

    mydanni

    04. May 2015 um 17:00

    Inhalt  Ein Unbekannter, der Kinder aus ihren Betten entführt. Ein Kommissar, der den Halt im Leben verloren hat. Ein Fall, in dem jede Entscheidung ein Leben kosten kann. Das spurlose Verschwinden eines kleinen Jungen, dessen Schicksal nie aufgeklärt werden konnte, hat Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker in tiefe Depressionen gestürzt. Nach zwölf Monaten wieder für diensttauglich erklärt, kehrt er in seinen Beruf zurück. Kurz darauf verschwindet ein weiterer Junge unter nahezu identischen Umständen. Jonathan Weitzäcker nimmt den Kampf gegen die Zeit und seine Krankheit auf – und gegen einen Täter, der mehr als nur ein Leben zerstört … Quelle: bookshouse Bewertung Mein Dank geht an den bookshouse-Verlag und an Dominik Seiberth, das ich dieses Buch lesen durfte. Lange Zeit habe ich Fantasy gelesen und langsam wurde die Sehnsucht nach Thrillern wieder groß. Da zu diesem Buch eine Blogtour geplant ist (schon mal vormerken), habe ich mich für dieses Buch beworben und durfte es nun schon lesen. Die Story ist in meinen Augen doch schon harter Tobak, denn es geht um entführte Kinder und wo Kinder die Hauptrolle spielen, spalten sich so etwas die Gefühle. Hier muss wirklich jeder für sich entscheiden, ob er das Buch lesen möchte oder nicht. Ich für meinen Teil, fand das Buch sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann der Geschichte sofort folgen und wird an die Story gefesselt. Ich habe dieses buch regelrecht verschlungen, ich denke, dass zeichnet das Buch aus. Als der kleine Lucas entführt wurde, hatte Jonathan seine Grenze überschritten, denn er hat die Distanz nicht zu diesem Fall bewahrt und für ihn wurde dieser Fall persönlich. Er stürzte in Depressionen, sein bester Freund war der Alkohol und seine Frau suchte das Weite, denn sie kam nicht mehr mit ihm klar. Nach vielen Therapiestunden und einer Entziehung wurde Jonathan nach 12 Monaten wieder gesund geschrieben und er konnte seinen Beruf nachgehen. Er legte den Fall “Lucas” at acta, denn dieser Fall wurde nie aufgeklärt. Als nun wieder ein kleiner Junge entführt wurde, scheint die ganze Geschichte wieder von vorne anzufangen und Jonatahn läuft Gefahr, wieder in diesem Loch zu versinken. Ob er es diesmal schafft, die nötige Distanz zu halten? Die Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben, man kann sich als Leser daher ein klasse Bild machen und ich konnte mir richtig vorstellen, wie dreckig es Jonathan gegangen sein muss, wenn ein Fall nicht mehr ein Fall ist, sondern zu einer persönlichen Angelegenheit. Im laufe der Geschichte erfährt man immer mehr aus seinem Leben und man merkt auch, wie sehr Jonathan gelernt hatte und versuchte nun alles besser zu machen, doch der schwarze Schatten kreiste immer über ihn, so das Jonathan sich nicht nur vor seinem Vorgesetzten beweisen musste, sondern auch sich selber beweisen musste, dass er seiner Arbeit wieder nachgehen konnte. Die Story ist gut durchdachte und für mich ergab am Ende auch alles Sinn. Ich habe lange gebraucht, bis ich eine Idee hatte wer dahinter stecken könnte, doch irgendwann machte es bei mir klick und ich sollte recht behalten. Doch diese Erkenntnis kam er fast zum Schluss des Buches. Fazit Dieses Buch ist für mich ein ausgezeichneter Thriller. Das Thema ist vielleicht nicht für jeden was, mir hat er jedoch gefallen. 5 Sterne hat die Story verdient. Schreibstil, Charaktere sind fantastisch und der Schreibstil fesselt sehr schnell.

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  • Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite

    Ein totes Leben

    -sabine-

    13. April 2015 um 19:17

    Schon den Einstieg fand ich sehr gelungen – einfach anders und sehr interessant. Es beginnt nicht direkt mit einem Mord, sondern man lernt Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker kennen, der bei seiner Therapeutin ist. Er hat das spurlose Verschwinden des kleinen Lukas nie aufklären können, und das nagt gewaltig an dem sonst sehr souveränen Kommissar – doch nach 12-monatiger Dienstpause ist er nun – auch dank der Therapie - wieder diensttauglich. Doch kaum zurück im Dienst, verschwindet ein weiteres Kind – doch diesmal weiß Jonathan besser mit der Situation umzugehen. Obwohl das Buch als Thriller betitelt ist, habe ich es eher als Krimi gesehen, denn es geht viel um Ermittlungsarbeit. Das hat die Geschichte aber nicht minder spannend gemacht – ganz im Gegenteil. Ich war genauso schockiert wie der Protagonist Jonathan Weitzäcker, als das Verschwinden eines kleinen Jungens gemeldet wird, habe bei den Verhören mitgefiebert, war gespannt auf die Ergebnisse der Spurensicherung und habe natürlich auch mitgerätselt, wer denn nun eigentlich der Täter ist. Und Verdächtige gibt es genug, denn jeder der Beteiligten scheint eine Leiche im Keller vergraben zu haben und wirkt dadurch irgendwie verdächtig. Doch nach und nach kommen alle Geheimnisse ans Tageslicht – und was sich da an Wahrheiten zeigt, ist nicht immer nur leichte Kost. Dominik Seiberth hat wirklich viele Fährten ausgelegt, manche scheinen in die richtige Richtung zu gehen, andere erweisen sich dann doch bald als falsch, doch diese ganzen Wendungen und Sackgassen haben die Spannung zusätzlich noch erhöht.. Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet, jeder hat eine eigene Geschichte, hat Ecken und Kanten – keiner ist einfach nur gut oder böse. Gerade die Ermittler wirken alle sehr menschlich, denn auch an ihnen geht das Verschwinden des kleinen Jungen nicht spurlos vorbei. Vor allem aber der Protagonist Jonathan Weitzäcker war mir von Anfang an sympathisch. Er ist nicht einfach nur ein Ermittler, der seine Arbeit macht, sondern er fühlt mit, versucht, den Betroffenen beiseite zu stehen und bleibt hartnäckig dabei, den Täter zu finden – und das, ohne sich selber erneut zu verlieren. Der Schreibstil ist angenehm und sehr flüssig zu lesen, eindringlich und schonungslos. Außerdem hat mir die Atmosphäre im Buch sehr gut gefallen, nicht nur, dass die eisige Kälte des Winters einfach gut zu dem schrecklichen Fall passt, es ist vor allem die düstere und bedrückende Stimmung, der ich mich als Leserin nicht entziehen konnte. Auch die Gefühle der Charaktere wurden alle sehr eindringlich beschrieben, so konnte ich sowohl die Angst und Sorge der Eltern spüren, genauso wie die Ohnmacht der Ermittelnden oder die Not aller Beteiligten. Die Spannung steigert sich im letzten Drittel des Buches noch mal deutlich und ich fand das Ende der Geschichte schlüssig – wenn auch überraschend; damit hätte ich so nicht gerechnet. Vor allem aber war es auch schockierend, denn hier hat der Autor wirklich schonungslos berichtet und das volle Ausmaß einer kranken Psyche dargestellt – das mag nicht jedem Leser in dieser Ausführlichkeit gefallen. So schön es ist, wenn jeder Charakter eine eigene Vergangenheit und Geschichte hat, die die Personen authentisch werden lassen, war mir das in diesem Roman ein bisschen zu viel an „Leichen im Keller“. Die hätte es für die Spannung meines Erachtens in dem Ausmaß nicht gebraucht - das aber ist nur ein kleiner Kritikpunkt, denn insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich gebe 4,5/5 Sternen und hoffe, dass es weitere Fälle mit dem sympathischen Kommissar Jonathan Weitzäcker geben wird. Mein Fazit Ein eindringliche und schonungslose Geschichte, die von der ersten Seite an packt und fesselt. Der leicht zu lesende Schreibstil mit einer eindringlichen und bedrückenden Atmosphäre sowie die bis zum Schluss anhaltende Spannung lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Gut ausgearbeitete Charaktere, ein interessanter Kriminalfall und ein sehr schockierendes Ende machen dieses Buch wirklich lesenswert. Von mir gibt es 4,5/5 Sternen.

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  • wir werden ihn finden

    Ein totes Leben

    eskimo81

    Ein Unbekannter, der Kinder aus ihren Betten entführt Ein Kommissar, der den Halt im Leben verloren hat Ein Fall, in dem jede Entscheidung ein Leben kosten kann Kopie vom Rückentext Das Buch ist super spannend und fesselnd geschrieben. Man hofft und bangt mit und "frisst" die Seiten. Ein Laufen gegen die Zeit Von solchen Thrillern will ich mehr!! Ein etwas zu offener Schluss - aber das lässt hoffen, dass vom Autor mehr erscheinen wird. Fazit: Ein genialer Thriller mit vielen Hochs & Tiefs, wie das reale Leben. Ein Kommissar, der eine 2. Chance erhält und sie nützt. Einfach sehr nah am Leben

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    • 3
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. April 2015 um 16:25
  • eine zweite Chance

    Ein totes Leben

    dieFlo

    31. March 2015 um 12:33

    Kinder verschwinden aus ihren Betten, spurlos? Für Komissar, der eigentlich den Halt verloren hatte, bekommt eine neue Chance - es wird schwer. er hat damals einen kleinen Jungen gesucht und nicht gefunden. Dieses Aufgeben hat ihn in ein tiefes Loch gestürzt und jetzt: Jetzt ist wieder ein Kind verschwunden. Er kann nicht noch einmal versagen, er muss ihn finden ...doch: Ein falscher Schritt und es wäre vorbei. ich habe das Buch relativ zügig verschlingen müssen und dafür eben mal wieder alles liegen lassen...eigentlich wollte ich es nur anlesen, aber dann zog es mich in sich. Die Spannung, der Nervenkitzel - ich konnte nicht anders und musste weiterlesen. Am Schluss angelangt, bleiben Fragen, aber sie machen jetzt unheimlich Lust auf mehr! Der Thriller ist wie das Leben - eine Achterbahnfahrt und die macht Spaß!

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  • Dramatische Spannung pur

    Ein totes Leben

    PinkBookLady

    29. March 2015 um 10:44

    Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker wird zu einem Fall berufen, ein Kind wurde aus seinem Bett entführt. Der Fall hat große Ähnlichkeit mit einem früheren Fall, der den Hauptkommissar damals in eine tiefe Depression hat sinken lassen. Nun aber ist er wieder diensttauglich und nimmt sich den Fall an. Er kämpft gegen die Krankheit und ist auf der suche nach dem Unbekannten. Wird er diesen schnappen oder zerbricht er erneut? Wenn ihr dies nun herausfinden wollt, dann schnappt euch diesen Thriller und findet es selbst heraus. Ein wunderbar spannender Thriller mit sehr vielen Hochs & Tiefs ist hier dem Autor prima gelungen. Der Schreibstil ist fesselnd, packend und spannend zu gleich. Man fiebert mit den Charakteren mit und möchte gerne wissen was mit dem kleinen Jungen passiert ist und wer ihn aus seinem Bettchen entführt hat. Jonathan Weitzäcker stellt das Umfeld der Familie auf den Kopf und schon sehr bald gibt eines einige Verdächtige. Es kommt noch zu ein paar dramatischen Szenen und am Ende gibt es auch zwei Tote. Also lesen lohnt sich auf jeden Fall. Die guten Beschreibungen der Örtlichkeiten und der ganzen Personen, machen diesen Thriller sehr lesenswert. Man fühlt sich irgendwie live dabei im geschehen.  Dem Autor ist es gut klasse gelungen den Leser eine lange Zeit zappeln zu lassen, wer als wahrer Täter in Frage kommen könnte. Hatte man einen kleinen Verdacht, wurde man gekonnt auf eine andere Spur gebracht und tappte so des öfteren im dunkeln. Sehr emotional das ganze. Ich habe mit der Familie mit gelittenen, gehofft und gebangt. Eigentlich möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu schreiben, denn sonst würde ich wohl zu viel verraten. Lasst euch auf jeden Fall auf diesen Thriller ein. Fazit: Dominik Seiberth ist es gut gelungen die Leser ganz nahe an die menschlichen Abgründe heranzuführen. Klare Leseempfehlung von mir.

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