Dominik Steiner Angstgegner

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Inhaltsangabe zu „Angstgegner“ von Dominik Steiner

Eigentlich hat Nora alles. Sie ist schlau, sieht gut aus und ist auf dem besten Weg nach oben. Bis sie auf etwas stößt, womit sie nicht gerechnet hat: Panik. Vom Rechnen hält der erfolglose Schriftsteller Jona sowieso nicht sonderlich viel. Als die Studentin den Tagträumer kennenlernt, entsteht eine Anziehung die die beiden immer näher an einen Ort führt den sie sonst lieber meiden: zu sich selbst.

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  • Gegensätze ziehen sich an!

    Angstgegner
    SilkeWinter

    SilkeWinter

    19. March 2014 um 15:30

    Meinung: Jona ist ein sehr schweigsamer Typ. Er spricht oft in kurzen, abgehakten Sätzen und hat vor nichts Angst. Er ist frisch verliebt in Nora. Nora hat vor ALLEM Angst. Dies beeinflußt bereits zu Beginn ihre Beziehung zueinander. Jona lebt in den Tag hinein. Er lebt sein Leben "frei nach Schnauze" und will Nora anfang immer wieder etwas beweisen. Er sorgt sich nicht um Probleme oder Konsequenzen, deshalb berührt ihn anfangs auch nichts so wirklich. Nora hat Angst, sich ihren sinnlosen Ängsten zu stellen. Anfangs sagt sie noch, sie will auch nichts daran ändern. Sie lebt ganz gut damit. Sie gibt vor, damit glücklich zu sein. Diese Gegensätzlichkeiten führen ständig zum Streit und während Nora sich immer mehr an Jona klammert, aus der Angst ihn wieder zu verlieren, stoßen dies und ihre Ängste ihn immer wieder von ihr weg. Sie streiten sich häufig, weil sie sich auf der einen Seite zueinander hingezogen fühlen, auf der anderen Seite, sind sie einfach zu gegensätzlich. Während sich die Story anfangs, neben der Beziehung der beiden zueinander, viel auf sein Glied und auf seine Alkoholsucht beschränkt, nimmt sie im weiteren Verlauf jedoch eine Wandlung: Jona beginnt unbewußt weniger nur an sich selbst zu denken und Noras Ängste schwinden immer mehr, sobald er in ihrer Nähe ist. Am Ende läßt Nora sich sogar von seiner Leichtigkeit und seiner Gleichgültigkeit ein wenig antreiben und tut dabei Dinge, bei denen sie extreme Angst hat - nur, weil sie Angst hat, daß er sie ansonsten verlassen könnte (sich trennt oder durch Tod). Im letzten Kapitel sagt Nora dann, was Jona so lange hören wollte: Sie hätte keine Angst. Und da bekam Jona vermutlich das erste Mal selbst Angst. Er hatte Angst, daß sie nun nie wieder danach suchen müßten, Angst zu haben ... Fazit: Wenn ich ehrlich bin, konnte ich mit der teilweisen sehr "plumpen" Wortwahl des Autors nicht viel anfangen. Mich interessiert in einer solchen Geschichte weder, daß sein "Schwanz einen Ständer hat" oder er "durch die Küche wippte". Solche Kleinigkeiten fallen mir eher negativ auf. Außerdem macht mir die extrem lässige Sprache, die der Autor an den Tag legt, das Lesen etwas schwerer ... Aber wer sich davon nicht abschrecken läßt, der kann sich von den sich stets entwickelnden Charakteren anstecken lassen;,über Noras sinnlose Ängste den Kopf schütteln, ein paar philosophisch angehauchten Sätzen lauschen oder einfach die Wesenszüge der beiden Protagonisten psychologisch analysieren. An sich ist das Buch ganz gut geschrieben, aber ich muß zugeben, daß es nicht so meins ist ... Ich bevorzuge Bücher, bei denen es "richtig kracht", wo man aus dem Staunen oder Ärgern nicht herauskommt. Ich persönlich fand die Story allgemein etwas ... zu vorhersehbar. Versteht mich nicht falsch, es ist wirklich nicht schlecht geschrieben - aber es hat mich nicht wirklich gepackt. Es hat mir keine Lust auf mehr gemacht. Aber das ist ja zum Glück eine subjektive Meinung. Kennt ihr das Buch? Wie sieht ihr das?

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  • Gegensätze ziehen sich an!

    Angstgegner
    SilkeWinter

    SilkeWinter

    19. March 2014 um 15:12

    Meinung: Jona ist ein sehr schweigsamer Typ. Er spricht oft in kurzen, abgehakten Sätzen und hat vor nichts Angst. Er ist frisch verliebt in Nora. Nora hat vor ALLEM Angst. Dies beeinflußt bereits zu Beginn ihre Beziehung zueinander. Jona lebt in den Tag hinein. Er lebt sein Leben "frei nach Schnauze" und will Nora anfang immer wieder etwas beweisen. Er sorgt sich nicht um Probleme oder Konsequenzen, deshalb berührt ihn anfangs auch nichts so wirklich. Nora hat Angst, sich ihren sinnlosen Ängsten zu stellen. Anfangs sagt sie noch, sie will auch nichts daran ändern. Sie lebt ganz gut damit. Sie gibt vor, damit glücklich zu sein. Diese Gegensätzlichkeiten führen ständig zum Streit und während Nora sich immer mehr an Jona klammert, aus der Angst ihn wieder zu verlieren, stoßen dies und ihre Ängste ihn immer wieder von ihr weg. Sie streiten sich häufig, weil sie sich auf der einen Seite zueinander hingezogen fühlen, auf der anderen Seite, sind sie einfach zu gegensätzlich. Während sich die Story anfangs, neben der Beziehung der beiden zueinander, viel auf sein Glied und auf seine Alkoholsucht beschränkt, nimmt sie im weiteren Verlauf jedoch eine Wandlung: Jona beginnt unbewußt weniger nur an sich selbst zu denken und Noras Ängste schwinden immer mehr, sobald er in ihrer Nähe ist. Am Ende läßt Nora sich sogar von seiner Leichtigkeit und seiner Gleichgültigkeit ein wenig antreiben und tut dabei Dinge, bei denen sie extreme Angst hat - nur, weil sie Angst hat, daß er sie ansonsten verlassen könnte (sich trennt oder durch Tod). Im letzten Kapitel sagt Nora dann, was Jona so lange hören wollte: Sie hätte keine Angst. Und da bekam Jona vermutlich das erste Mal selbst Angst. Er hatte Angst, daß sie nun nie wieder danach suchen müßten, Angst zu haben ... Fazit: Wenn ich ehrlich bin, konnte ich mit der teilweisen sehr "plumpen" Wortwahl des Autors nicht viel anfangen. Mich interessiert in einer solchen Geschichte weder, daß sein "Schwanz einen Ständer hat" oder er "durch die Küche wippte". Solche Kleinigkeiten fallen mir eher negativ auf. Außerdem macht mir die extrem lässige Sprache, die der Autor an den Tag legt, das Lesen etwas schwerer ... Aber wer sich davon nicht abschrecken läßt, der kann sich von den sich stets entwickelnden Charakteren anstecken lassen;,über Noras sinnlose Ängste den Kopf schütteln, ein paar philosophisch angehauchten Sätzen lauschen oder einfach die Wesenszüge der beiden Protagonisten psychologisch analysieren. An sich ist das Buch ganz gut geschrieben, aber ich muß zugeben, daß es nicht so meins ist ... Ich bevorzuge Bücher, bei denen es "richtig kracht", wo man aus dem Staunen oder Ärgern nicht herauskommt. Ich persönlich fand die Story allgemein etwas ... zu vorhersehbar. Versteht mich nicht falsch, es ist wirklich nicht schlecht geschrieben - aber es hat mich nicht wirklich gepackt. Es hat mir keine Lust auf mehr gemacht. Aber das ist ja zum Glück eine subjektive Meinung. Kennt ihr das Buch? Wie sieht ihr das?

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