Dominique Horwitz Tod in Weimar

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Inhaltsangabe zu „Tod in Weimar“ von Dominique Horwitz

Dominique Horwitz' Romandebut: frech, witzig und temporeich

Dominique Horwitz erzählt in seinem ersten Roman eine turbulente Kriminal- und Liebeskomödie, gespickt mit Klassikerzitaten. Seine liebevoll gezeichneten Charaktere sind zum Wiedererkennen überdreht, man spürt, dass sich hier einer mit den Menschen und ihren Schwächen auskennt. Weimar bildet für den Roman eine wunderbare Kulisse, denn alle wollen hier Kunst machen oder wenigstens bedeutsam sein – bis auf den Kutscher Roman Kaminski, der von einer Verlegenheit in die nächste stolpert. Ein Lesevergnügen, das nicht zuletzt vom perfekten Timing und hinreißenden Dialogen lebt.

Eine gute Mischung aus Spannung und Unterhaltung. Frech und witzig. Humorvolle und doppelsinnig. Abwechslungsreich.

— JulesBarrois

Das einzige, was noch langweiliger als "Tod in Weimar" ist, ist Weimar selbst.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider schlecht: Ein bisschen NS-Zeit, ein bisschen Erotik, ein bisschen Klamauk und wenig Krimi ergeben am Ende viel Langeweile.

— Tree_Trunks

Rätselhafte Todesfälle in einer Weimarer Seniorenresidenz bringen einen liebenswerten Ermittler ins Spiel

— Matzbach

Ein gelungenes Debüt eines guten Schauspielers und ich bin schon auf einen neuen Roman von ihm gespannt

— Kerstin_Lohde

von der Warte des Krimis, gibt es wesentlich bessere, aber sprachlich ist das Buch was besonderes.

— Mausezahn

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  • Sehr gelungener Regionalkrimi, Mord im Weimarer Nobel-Seniorenheim

    Tod in Weimar

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2016 um 16:52

    Roman Kaminski ist Fremdenführer und Kutscher für die Touristen in Weimar und führt sie sowohl zu den Klassikern der Goethezeit als auch zur nahegelegenen KZ-Gedenkstätte. Kaminskis geerbter Gutshof in einem Dorf bei Weimar gammelt vor sich hin, so dass er jeden Job annehmen muss, auch den des Aushilfs-Hausmeisters in der "Villa Gründgens", einem noblen Seniorenheim für Ex-Schauspieler und sonstige Künstler. Dort geht der Tod wortwörtlich um und durch einen Kniff wird Kaminski vom ermittelnden Kommissar dazu gezwungen, für ihn nachzuforschen... Sowohl Handlung, Figuren und Kulisse als auch der Erzählstil sind in diesem Regionalkrimi super gelungen! Die Sprache wechselt von salbungsvollen Klassikerzitaten bis zu derbster Umgangssprache, je nach Situation. Die oftmals sehr dramatischen Ereignisse werden mit hintergründigem Witz und Sarkasmus geschildert, ebenso wie Kaminskis Gedanken über Weimarer Tradition, Schauspieler und eigene Romanpläne, sowie sein brachliegendes Liebesleben. Ich habe mich den ganzen Roman lang, was nicht so lang ist, da man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen und somit doch recht schnell durch ist, sehr amüsiert und hoffe nun sehr auf eine baldige Fortsetzung. Von mir gibt es für diesen super gelungenen Regionalkrimi eine wärmste Leseempfehlung!

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  • Der Tod lächelt uns alle an

    Tod in Weimar

    JulesBarrois

    29. April 2016 um 07:51

    Tod in Weimar - Dominique Horwitz, 288 Seiten, Albrecht Knaus Verlag (17. August 2015), 19,99 €, ISBN-13: 978-3813506631 Vor kurzem hatte ich das Vergnügen Dominique Horwitz an einem seiner Brel-Abende als Sänger zu genießen. Dynamisch, sinnlich, dramatisch, anrührend, bedingungslos leidenschaftlich, frech, witzig, mitreißend – ein unvergessliches Erlebnis. Da kam mir sein Debüt-Roman „Tod in Weimar“ gerade recht. Um es kurz und knapp auszudrücken: Dominique Horwitz schreibt genauso wie er singt. Um was geht es: Roman Kaminski, ein Eremit und Eigenbrötler, war ehemals Schauspieler. Jetzt lebt er als Kutscher und Reiseführer in Weimar. Dort gibt es die Villa Gründgens, ein Alterssitz für Bühnenkünstler. Und dann stirbt auf einmal der Hausmeister dieser Seniorenresidenz. Trixi Muffinger, die Leiterin, bittet Roman Kaminiski dessen Aufgaben zu übernehmen. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen: plötzlich stirbt einer nach dem anderen. Was geht hier vor sich? Welche Rolle spielt der Arzt des Hauses? Und was hat Trixi Muffinger zu verbergen? Kaminski ermittelt auf eigene Faust. Die teils skurrilen Charaktere sind herrlich skizziert. Ob die Leiterin der Villa Gründgens, Trixi Muffinger oder Laura Hartmann, die Wirtin der Wilhelm-Meister-Schänke; ob Mucken-Michi oder der olle Bamberger, und nicht zu vergessen die köstlichen alten Villa-Insassen von der Staatsschauspielerin Elfriede Sasse über Wuttke, die Stimme des Volkes bis hin zu Oberst Lehndorff, die Rache der Vertriebenen und Werktätigen, bei allen weiss Dominique Horwitz wovon er redet. Einfach lebensecht und mit Tiefgang. Besonders gelungen scheint mir Roman Kaminski zu sein. In ihm steckt viel von Dominique Horwitz. Nicht nur vom Äußeren her. „Die abstehenden Ohren und das kurz geschorene Haar machten ihn allerdings nicht gerade zu einem George Clooney.“ (Seite 14) Und natürlich Frettchen, ein 14-jähriges Mädchen. Aber lesen sie selbst. Dominique Horwitz erfreut seine Leser mit einer sehr guten Geschichte um Liebe, Tod, Alter, Politik und Vergangenheit. Das ganz wohl verpackt in die klassische Kulisse von Weimar. Und der Lokalkolorit dieser Stadt ist dem Autor besonders gut gelungen. Der Roman ist gut aufgebaut, weitgehend aus Sicht des Kutschers/Hausmeisters Roman Kaminski erzählt. So ist der Leser immer genau auf der Höhe des Geschehens, ohne mehr zu wissen als der Erzähler. Das Buch führt uns auf viele falsche Fährten bis hin zum überraschenden Ende. Eine gute Mischung aus Spannung und Unterhaltung. Frech und witzig. Humorvolle und doppelsinnig. Abwechslungsreich, spannend, mit viel Herz und augenzwinkernder Ironie. Dominique Horwitz ist Schauspieler und Sänger, Vorleser und Regisseur. Jetzt auch Autor. Und alles kann er gleich gut. Ich freue mich auf die Fortsetzungen seiner „Schreibe.“ Ein ausgesprochenes Lesevergnügen mit hinreißenden Dialogen. Sehr zu empfehlen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Luchterhand Verlages http://www.randomhouse.de/Buch/Unterleuten/Juli-Zeh/Luchterhand-Literaturverlag/e482616.rhd Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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  • Ein gelungenes Debüt eines guten Schauspielers

    Tod in Weimar

    Kerstin_Lohde

    24. April 2016 um 12:47

    Auf dieses Bch war ich sehr gespannt denn ich wußte ja das der Autor schon ein guter Schauspieler ist egal welche Rolle er spielt. Also mußte ich das Buch unbedingt mal anfragen und hatte Glück ein Rezensionsexemplar zu erhalten. Als es dann endlich bei mir war habe ich es gleich lesen müssen denn schon allein das Cover hat mich angesprochen und als ich dann schon die ersten Seiten gelesen hatte konnte ich gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen so unterhaltsam und gut geschrieben ist dieses Buch. Ich habe beim Lesen öfters schmunzeln müssen und fand das Buch richtig gut. Der Autor brilliert nicht nur als guter Schauspieler sondern er hat hier auch ein gutes und unterhaltsames Buch geschrieben. Ich würde diesen Krimi jedem andren Krimifan empfehlen der gut unterhalten werden möchte.

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  • Späte Rache

    Tod in Weimar

    Matzbach

    07. December 2015 um 16:46

    In der "Villa Gründgens", einer Weimarer Seniorenresidenz für ehemalige Unterhaltungskünstler, wird eifrig für die Inszenierung der Schiller'schen "Räuber" geprobt. Dumm nur, dass einige der Darsteller vorzeitig das Zeitige segnen. Roman Kaminski, Kutscher und Fremdenführer in Weimar, springt als Aushilfshausmeister in der Seniorenresidenz ein, da auch sein Vorgänger plötzlich und unerwartet verstarb. Kaminski, der für jede Situation das passende klassische Zitat anzuwenden weiß, ist ein liebenswerter Kauz, der ein Problem hat. Eigentlich hat er mit der Liebe abgeschlossen, doch nun bedrängen ihn gleich zwei Frauen, Laura, die Geschäftsführerin seines Stammlokals und Trixi, die Leiterin der Seniorenresidenz. Zudem kümmert er sich um das Straßenmädchen Frettchen, dass von Neonazis verfolgt wird. Als ihm alles zu viel wird, möchte Roman alles hinwerfen, doch ein karrieregeiler Polizist setzt ihn unter Druck, sodass er weiter Undercover in der Seniorenresidenz ermittelt. Dem Schauspieler Dominique Horwitz - an einigen Stellen hat man das Gefühl, Roman Kaminski sei sein alter Ego - ist ein überzeugender und unterhaltsamer Erstling gelungen, der Lust auf eine Fortsetzung macht. Nicht nur der Hauptdarsteller, auch die lebenslustigen Alten der Theatergruppe erwecken die Sympathie des Lesers, deren beeindruckende Neuinterpretation der "Räuber" bleibt aber wohl leider ein Gespinst des Verfassers.

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  • Ein gelungenes Debüt eines guten Schauspielers

    Tod in Weimar

    Kerstin_Lohde

    18. October 2015 um 14:36

    Auf dieses Bch war ich sehr gespannt denn ich wußte ja das der Autor schon ein guter Schauspieler ist egal welche Rolle er spielt. Also mußte ich das Buch unbedingt mal anfragen und hatte Glück ein Rezensionsexemplar zu erhalten. Als es dann endlich bei mir war habe ich es gleich lesen müssen denn schon allein das Cover hat mich angesprochen und als ich dann schon die ersten Seiten gelesen hatte konnte ich gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen so unterhaltsam und gut geschrieben ist dieses Buch. Ich habe beim Lesen öfters schmunzeln müssen und fand das Buch richtig gut. Mein Fazit: Der Autor brilliert nicht nur als guter Schauspieler sondern er hat hier auch ein gutes und unterhaltsames Buch geschrieben. Ich würde diesen Krimi jedem andren Krimifan empfehlen der gut unterhalten werden möchte.

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  • Ein super Krimi, mit viel Witz :-)

    Tod in Weimar

    tinesbuecherkiste

    13. September 2015 um 09:58

    Der Kutscher Kaminski hat ein sehr einfaches Leben in Weimar. Er verbringt die Tage damit, Touristen durch Weimar zu fahren und ihnen etwas zur Geschichte zu erzählen. Abends muss er sich um seinen verlassenen Hof kümmern, den er vom Großvater geerbt hat und der ihn zurück nach Weimar gebracht hat. Parallel kümmert er sich noch um eine wilde Pubertierende, die auch so ihre Probleme mit sich rumschleppt.Durch seine Gutmütigkeit kommt er zu einem Hausmeisterjob in der Seniorenvilla Gündgens. Hier verbringen die Reichen und nicht mehr so berühmten alten Herrschaften ihren Lebensabend und sterben plötzlich wie die Fliegen. Kaminski soll jetzt als Undercover-Polizist für einen ehrgeizigen Kommissar Westphal arbeiten, der ihm so manche Tat unterstellt und es auch noch auf Kaminskis Traumfrau Laura abgesehen hat... Hier ist wirklich von allem etwas dabei. Sehr viel Witz und Charm. Man kann sich wunderbar Dominique Horwitz als Kutscher durch Weimar fahrend, vorstellen. Und auch die anderen Charaktere sind sehr authentisch.  Hier gehts zum Autor und Schauspieler: http://www.randomhouse.de/Autor/Dominique_Horwitz/p442742.rhd

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