Dominique Manotti Abpfiff

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Inhaltsangabe zu „Abpfiff“ von Dominique Manotti

Eine junge Frau und ein Drogenfahnder werden am helllichten Tag auf offener Straße erschossen. Commissaire Daquin verliert damit einen seiner besten Männer. Sehr schnell führt die Ermittlung ihn zum Fußballclub Lisle-sur-Seine, den sein gewissenloser Präsident um jeden Preis zu schützen gedenkt.

Die abgehackte Sprache und die klare und auf's nötige reduzierte Handlung machen das Buch schnell. Hat mit Fußball aber nur am Rande zu tun.

— Jossip
Jossip

Wer der Krimis von Dominique Manotti noch nicht kennt, sollte das jetzt unbedingt nachholen!

— Annette69
Annette69

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Kreuzschnitt

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  • Kurz und knackig und kein Fußball

    Abpfiff
    Jossip

    Jossip

    19. February 2017 um 14:50

    Ein schnelles Buch ohne viel drumrum. Das macht es attraktiv zu lesen. Die etwas störrischen Charaktere harmonieren gut und erzeugen eine runde und überzeugende Atmosphäre. Passt wie gegossen in die französische Krimilandschaft. Es geht aber definitiv mehr um Korruption und Bauwirtschaft, als um Fußball, der über eine schwache Dopinggeschichte eingeflochten wird. Da passt alles etwas zu gut, als dass es den fußballaffinen Leser überzeugen könnte. Sei's drum: Krimis von Manotti werde ich folgen lassen. Die Art und Weise, in der Sie die Handlung nach vorne treibt, gefällt mir ausnehmend gut.

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  • Fußball und Kriminalität

    Abpfiff
    Duffy

    Duffy

    07. January 2016 um 10:12

    Kommissar Daquin hat mit Romero einen seiner vertrautesten Leute verloren. Der wurde an einem Morgen zusammen mit einer jungen Frau vor einer Einkaufspassage erschossen. Niemand wusste, was er dort zu suchen hatte. Die Ermittlungen führen in das Fußballstadion vom FC Lisle-sur-Seine, einem Verein, der kurz vor der Meisterschaft steht und vom Vorsitzenden Reynauds geleitet wird, ein machtgieriger und skrupelloser Geschäftsmann und Politiker. Erste Ergebnisse zeigen einen Sumpf aus Korruption, Zusammenarbeit mit ominösen Vermittlern, Drogen und Geldwäsche. Der Kommissar ist in seinem Element. Manottis Krimis sind dicht, atmophärisch aufgeladen und orientieren sich an aktuellen Themen. So ist auch dieser im Fußballermilieu fast schon ein Tatsachenbericht und wird aktuell von der Fifa-Krise ungewollt begleitet. Die Realität liegt hier ziemlich nah an der Fiktion und Manotti versteht es wie immer, daraus einen packenden und glaubwürdigen Kriminalroman zu machen. Gleichbleibend hohe Qualität bei der französischen Bestsellerautorin.

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  • Mord auf rauhem Pflaster

    Abpfiff
    Annette69

    Annette69

    01. July 2015 um 08:59

    „Nein. Nächte wie diese hat er in der Bretagne nie erlebt, und er würde sie schmerzlich vermissen.“ Dieses Resümee zieht Inspekteur Le Dem nach einem aufreibenden Tag in der Mordkommission des Pariser Vororts Levallois. Im Nebenzimmer erholt sich ein drogenabhängiger Profifußballer von einer Dosis Valium, das ihm die Polizisten beim Verhör verabreicht haben, während Le Dem sich einen Whisky aus der Bar des Zeugen genehmigt. Dominique Manotti erzählt keinen Kriminalfall in einer ansonsten doch recht beschaulichen Welt, in der man vielleicht seinen nächsten Urlaub verbringen möchte. Hier ist gar nichts intakt. Paris 1990, auf offener Straße wird der Drogenfahnder Romero von Auftragskillern zusammen mit der jungen, drogenabhängigen Nadine Speck erschossen. Offensichtlich waren die beiden verabredet. Doch keiner seiner Kollegen weiß etwas von einer verdeckten Ermittlung. Die Nachforschungen führen die Polizei schnell zum Fußballklub FC Lisle-sur-Seine, für den Nadines Bruder gearbeitet hat. Dort treffen sie auf Lügen, schmutzige Geheimnisse und undurchsichtige Geschäfte. Ein rauhes Pflaster. Doch wer zieht am Ende die Fäden? Eine beunruhigende Milieustudie, in der das Recht des Stärkeren regiert, zuweilen brutal bis auf Äußerste und nur mit ganz kleinen zwischenmenschlichen Ruheinseln. Dominique Manotti erzählt sie knapp, fast protokollmäßig. Desillusioniert. Zum Ausschweifen hat sie keine Zeit. „Abpfiff“ ist der erste Krimi der der ehemaligen Wirtschaftsprofessorin und Gewerkschafterin, den ich gelesen habe. Zugegeben, mit leichter Verspätung. In Frankreich wurde sie seit ihrem Debüt 1995 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist eine hoch geschätzte Vertreterin des „roman noir“. Aber es muss ja zum Glück nicht mein letzter bleiben. 

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