Dominique Manotti Hartes Pflaster

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Inhaltsangabe zu „Hartes Pflaster“ von Dominique Manotti

Paris im Frühjahr 1980. Tausende von türkischen Einwanderern beginnen einen Streik und kämpfen für ihre Legalisierung. Den Kritiker Tobias Gohlis beeindruckte die dokumentarische Genauigkeit Manottis, die "aus der Geschichte pralles Leben gemacht hat, eine veritable Nachfolgerin Balzacs oder Eugène Sues. Sprache, Plot, Figuren – alles stimmt, atmet, liebt, kämpft: vom schwulen Kommissar, der die Abhängigkeit des schönen Illegalensprechers weidlich liebevoll nutzt, über das Hinterzimmermilieu der illegalen Werkstätten, ohne die es kein Pariser Prêt-à-Porter gäbe, bis zum iranisch-türkisch-französisch-amerikanischen Drogen-, Waffen- und Menschenhandel."

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  • Rezension zu "Hartes Pflaster" von Dominique Manotti

    Hartes Pflaster

    Duffy

    02. September 2012 um 11:40

    Der Roman spielt im Pariser Stadtviertel Sentier in den 80ern, einer Zeit, in der in dort viele Türken ohne Papiere für die glamouröse Bekleidungsindustrie arbeiten, und permanent von der Abschiebung bedroht sind. Als eine junge thailändische Prostituierte in einer dieser Schneidermanufakturen tot aufgefunden wird, übernimmt Kommissar Daquin die Ermitllungen. Sehr schnell wird klar, dass diese Ermitllung weitere Kreise zieht, als so ein Mord im Milieu üblicherweise. Auch in diesen Roman packt die Autorin wieder alles hinein, ohne dass es zu überfrachtet ist. Denn ein Rädchen greift ins andere, wirtschaftliche Interessen finden ihren Niederschlag überall dort, wo sie mit Macht korrespondieren, gehen so Hand in Hand mit den schmutzigsten Geschäften, die man sich vorstellen kann, Korruption und Verstrickung in höhere diplomatische Kreise inklusive. Das alles hat fast dokumentarischen Charakter, dennoch gelingt es der Autorin, ihren Figuren die Züge zuzuordnen, die symphatisch oder unsymphatisch machen. So ist denn auch dieser Roman der Manotti von eher unterkühlter Spannung und verzichtet wohltuend auf reißerische Momente. Inwiefern der Roman nun wirklich "noir" ist, sei dahingestellt. In jedem Fall hat Dominique Manotti, die übrigens erst mit 50 begonnen hat, Romane zu schreiben, ihren eigenen Stil sehr schnell gefunden. In der Ausgabe der "Noir Assoziation A" befindet sich im Anhang noch ein sehr interessantes Interview mit der Autorin. Alles sehr empfehlenswert.

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