Dominique Stalder Der Wanderer: Band 1

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Inhaltsangabe zu „Der Wanderer: Band 1“ von Dominique Stalder

Verfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden. Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte? Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt. Die Reise geht weiter. Der Wanderer hat die Grauberge überquert und wird unmittelbar mit herausfordernden Problemen konfrontiert. Der dunkle Anführer der Reiter hat sich mit seinen Gefolgsleuten bei den Schwarzen Klippen nahe des Dorfes Uriatha niedergelassen und tyrannisiert die Bevölkerung. Der Wanderer hilft dem Mädchen Maela, welches Myrael sehr ähnelt, und stellt sich den schwarzen Reitern entgegen. Die Suche nach sich selbst und Myrael setzt mit Band 1 nahtlos am Prolog »Die Schamanin« an und ist zugleich der Beginn der Schwarzen Staffel der epischen Wanderer-Saga.

Trotz kleiner Schwächen hat mir dieser Dark Fantasyroman um den Wanderer ohne Gedächtnis wieder gut gefallen.

— NicoleGozdek
NicoleGozdek

Ich wurde nicht enttäuscht

— Mehliqa
Mehliqa

Der Wanderer, von Dominique Stalder, wandert wieder. Ein Buch, bei dem man dranbleiben muss und es schwer fällt, das Buch beiseite zu legen.

— nadjaroth
nadjaroth

Grandiose Kampfszenen, der fließende Schreibstil und eine mitreißende Story machen das Buch zu einem Pageturner.

— Schlafmuetz
Schlafmuetz

Alles in Allem hat mir "Die schwarzen Klippen" sehr gut gefallen. Manchmal hätte es sprachlich etwas langsamer und ruhiger sein können. Dom

— loele
loele

Muss man gelesen haben!

— moonia
moonia

Düster und gut

— literatuerchen
literatuerchen

Gut durchdacht, spannend und mit guten Ideen!

— ViktoriaScarlett
ViktoriaScarlett

Sensationelle Schauplätze. Düstere Stimmung. Ausgeklügelte Charaktere.

— Meowhin
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  • Leserunde zu "Der Wanderer: Band 1" von Dominique Stalder

    Der Wanderer: Band 1
    Dominique_Stalder

    Dominique_Stalder

    Heute möchte ich euch einladen zu dieser Leserunde zu meinem ersten Band der Wanderer Reihe. Einige kennen die Reihe vielleicht schon und wundern sich nun vielleicht, aber "Der Wanderer - Die Schamanin" war der Prolog. Jetzt geht es richtig los mit "Die Schwarzen Klippen". Das Buch ist Dark-Fantasy, vielleicht auch ein Mystisch/Horrorhaft, aber im Grunde DarkFantasy.Meine Testleser haben mir zumindest bestätigt, dass man den Prolog nicht zwingend gelesen haben muss, aber die kurze Zusammenfassung, die ich hier angeben werde, genügt sicherlich. Ansonsten kann man mich jederzeit fragen. Der SadWolf Verlag verlost hier eBooks und wenn wir euch bewerbt, wäre es ideal uns gleichzeitig mitzuteilen, was für ein Format erwünscht ist. Nun gut, worum geht es in diesem Buch? Beginnen wir vielleicht mal mit dem ersten kleinen "Teaser"-Trailer.Ich denke, dieser Trailer ist ein guter Einstieg in die Stimmung des Buches. KlappentextVerfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden.Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte?Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt.Die Reise geht weiter. Der Wanderer hat die Grauberge überquert und wird unmittelbar mit herausfordernden Problemen konfrontiert. Der dunkle Anführer der Reiter hat sich mit seinen Gefolgsleuten bei den Schwarzen Klippen nahe des Dorfes Uriatha niedergelassen und tyrannisiert die Bevölkerung.Der Wanderer hilft dem Mädchen Maela, welches Myrael sehr ähnelt, und stellt sich den schwarzen Reitern entgegen.Natürlich gab es auch noch einen "langen" Trailer: Hier Klicken.

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  • Der Weg des Wanderers - Spannende Dark Fantasy

    Der Wanderer: Band 1
    Lana_Mailing

    Lana_Mailing

    20. February 2017 um 00:30

    Die Geschichte des Wanderers ist düster und voller Spannung. Ich lese gerne düstere Geschichten, auch wenn ich bisher kaum etwas aus dem Genre der Dark Fantasy gelesen habe. Dominique versteht es jedoch den Leser abzuholen. Die Charaktere sind vielfältig, geheimnisvoll und authentisch. Die Reise des Wanderers wird geprägt durch emotionale und schmerzhafte Szenen des Leids und durch spannende Kampfszenen, die im Buch wirklich sehr gut beschrieben werden. Die Dämonen und der Tod sind seine stetigen Begleiter und es scheint, als würde er sich mit jedem weiteren Erlebnis verändern und als wäre er danach nicht mehr der Mann, der er vorher war. Sein weiterer Weg ist ungewiss und mit jedem weiteren Schritt scheint er seiner Vergangenheit und seinem wahren Ich näher zu kommen. Viele Fragen sind am Ende offen geblieben und auch wenn ich düstere Geschichten mag, so hoffe ich, dass sich dieser harte Weg für den Wanderer doch noch bezahlt macht und er letzten Endes zumindest eine gewisse Form der Gerechtikeit erfährt.

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  • Dunkle Fantasy mit interessanter Hauptfigur

    Der Wanderer: Band 1
    NicoleGozdek

    NicoleGozdek

    19. January 2017 um 20:48

    Eins vorab: Dieses Buch ist nichts für Leser mit schwachen Nerven oder Happy End-Fans. Muss es auch gar nicht, denn es gehört zur Dark Fantasy und dort sind düstere Welten, Helden mit dunklen Seiten und Monster gerne gesehen. Daher reiht sich "Die Schwarzen Klippen", der offiziell 1. Band der "Der Wanderer-Reihe" von Dominique Stalder, dort hervorragend ein.Nach dem Prologband "Die Schamanin" gibt es jetzt ein Wiedersehen mit dem Titelhelden, dem Mann ohne Gedächtnis. Während er im Prolog noch von seiner Suche nach seiner Identität und dem Versuch, seine Erinnerungen zurückzubekommen, getrieben war, motiviert ihn jetzt etwas anderes zu seiner Wanderung: Er sucht einen Weg, um seine geliebte Myrael, die dank eines dunklen Rituals in der Unterwelt gefangen ist, zu befreien. Hoffnung versprechen ihm die schwarzen Reiter, von denen man sagt, dass sie mit den Mächten der Unterwelt, dem Fahlen und seinen Dämonen, verbündet sind. Doch dafür muss er eine beschwerliche Reise auf sich nehmen, während er gleichzeitig aufgrund eines Fluchs ständig auf der Flucht vor Dämonen ist.Damit ist die düstere Ausgangslage von "Die Schwarzen Klippen" geschaffen und ein neues Abenteuer kann seinen Anfang nehmen. Doch eine gute Tat des Wanderers hat schwerwiegende Konsequenzen in dieser finsteren Welt, wo der ständig bewölkte Himmel aufs Gemüt drückt, Söldner die Bauern und Handwerker überfallen und Mord, Totschlag und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, während die mächtigen Fürsten in einem Krieg um die Vorherrschaft kämpfen. Die dunkle Stimmung wird von den Schwarz-Weiß-Illustrationen im Buch - übrigens vom Autor selbst gezeichnet - noch unterstrichen. Eine gute Orientierung über die Welt bietet die Karte zu Beginn des Buchs.Die Handlung ist spannend und der Protagonist interessant. Durch seine Entwicklung seit dem Prolog bietet der Wanderer, der den Namen Haric abgelegt hat und sich jetzt Tulan nennt, Identifikationspotential. Auch finde ich es gut, dass er jetzt erste und viel versprechende Flashbacks aus seinem früheren, unbekannten Leben hat. Die Rätsel, was es damit auf sich hat, werden jedoch nicht in diesem Band aufgelöst.Etwas, das ebenfalls nicht aufgelöst wird, ist ein Ereignis am Ende, was ich als Leserin etwas unbefriedigend fand, denn nicht nur das Warum oder Wie fehlte, auch die Schilderung, was eigentlich geschehen war, kam zu kurz. Diese Stelle und ein paar Unstimmigkeiten und kleinere Logikfehler sind Schwächen, die dafür gesorgt haben, dass ich keine 5 Sterne, sondern nur 4 geben konnte.Ansonsten bietet "Der Wanderer: Die Schwarzen Klippen" aber gute Unterhaltung für alle Dark Fantasy-Fans.

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  • Das Buch macht süchtig!

    Der Wanderer: Band 1
    nadjaroth

    nadjaroth

    28. December 2016 um 11:49

    Der Wanderer, von Dominique Stalder, wandert wieder. Ein Buch, bei dem man dranbleiben muss und es schwer fällt, das Buch beiseite zu legen. Ich habe mitgelitten, gebangt und gehofft auf Tulans Wanderschaft. Ich will unbedingt wissen, was als nächstes geschieht, denn der Wanderer hat nicht nur ein Ziel vor Augen, welchem er immer näher kommt. Doch es stellen sich ihm ständig neue Gefahren in den Weg, die er in seiner speziellen Art meistern muss. Die Figuren sind so gut beschrieben, dass man sie in sein Herz schließt und irgendwann das Gefühl hat, dass man sie kennt. Die bösen Jungs natürlich nicht. ;) Wer Dark Fantasie , gespickt mit sehr viel Spannung und umkleidet von wunderbarer Sprach mag, der ist hier genau richtig. Das Buch hat Atmosphäre, was man nicht von vielen anderen Büchern behaupten kann. Ich hoffe, dass ich bald weiterlesen kann.

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  • Leseempfehlung

    Der Wanderer: Band 1
    Schlafmuetz

    Schlafmuetz

    26. December 2016 um 14:03

    Der Wanderer – allein schon dieser Übertitel der Reihe spricht mich an. Auch die Covergestaltung gefällt mir und der Klappentext macht neugierig. Die ersten Worte erzeugen sogleich eine Stimmung, die wie ein Sog wirkt. Man ist sofort in der Geschichte drin. Obwohl ich den Prologband (noch) nicht gelesen habe, hatte ich kein Problem mich in der Geschichte zurechtzufinden. Es geht nicht um das simple Gut gegen Böse. Der Autor spielt mit vielen Grauschattierungen und mit den Ängsten des Lesers. Liebevoll gezeichnete Charaktere, überraschende Wendungen und eine Menge offener Fragen sorgen für anhaltende Spannung. Grandiose Kampfszenen, der fließende Schreibstil und eine mitreißende Story machen das Buch zu einem Pageturner. Diese Geschichte ist nicht nur etwas für eingefleischte Fans des Fantasygenres. Angelehnt an das Leben und die Machenschaften im Mittelalter, braucht es nicht viel Fantasie, um in die Welt des Wanderers abzutauchen.

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  • "Der Wanderer: Die schwarzen Klippen" hat mir richtig gut gefallen

    Der Wanderer: Band 1
    loele

    loele

    21. December 2016 um 16:15

    Obwohl ich den Prolog „Die Schamanin“ nicht gelesen habe, konnte ich alles sehr gut verstehen. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhänger. Dominique Stalder versteht es dem Leser gerade so viel zu erzählen, dass man es sich bildlich vorstellen kann, aber nicht so viel, dass man sich beim Lesen langweilt. Die Charaktere sind alle super gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass er seiner Linie des einmal gezeichneten Charakters treu geblieben ist. Auch wenn ich des öfteren dachte, dass passt nicht zum Charakter, hat er es immer wieder aufklärt, so dass es wieder Sinn machte. Zudem waren alle Charaktere authentisch, da sie wie im wahren Leben weder nur Böse noch nur Gut waren. Die Beweggründe der einzelnen Personen war immer schlüssig und das Handeln demnach konsequent. Machmal war mir das Erzählte zu „hektisch“ und ich kam beim Lesen kaum zum Luft holen.Danke, dass ich bei der Leserunde teilnehmen durfte, es hat mit total viel Spaß gemacht, vor allem bei einem so tollen Buch: DANKE!!!!

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  • Der Wanderer 💜

    Der Wanderer: Band 1
    moonia

    moonia

    15. December 2016 um 13:53

    Erst einmal vielen lieben Dank für dieses leseerlebnis :) Mir hat der schreibstil des Autors auf Anhieb gefallen! Es war alles sehr detailreich beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen ! Tulan der Wanderer auf der Suche nach seiner My, trifft auf das Mädchen maela und rettet sie vor den Söldnern. Maela war mir auf Anhieb sympathisch, sie ist tapfer, mutig und hoffnungsvoll! Nachdem tulan maela findet geht die spannende Reise erst richtig los! Tulan Muss das Dorf von maela vor den Söldnern beschützen und begibt sich dabei jeder Mengen gefahren. Sei es im Kampf gegen die schwarzen Reiter oder auch gegen Dämonen - tulan gibt nicht auf! Ich bin einfach nur von dem schreibstil und dieser Spannung begeistert. Das ist dark Fantasy vom Feinsten! Mich hat das Buch regelrecht gefesselt und ich kann es nur weiter empfehlen!!!

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  • Fantasy-Noir :)

    Der Wanderer: Band 1
    literatuerchen

    literatuerchen

    13. December 2016 um 18:49

    Ja, dieser Band ist eine wirklich gelungene Fortsetzung des "Prologs" - Die Schamanin. "Die schwarzen Klippen" knüpfen da an wo der Prolog endet. Was mich - genau wie im Prolog begeistert, ist die konsequente Schilderung der handelnden Personen und deren Motivation. Jeder Charakter - selbst Dorfjungen - haben eine  ein Ziel - eine Richtung. Das verfolgen sie auch mehr oder weniger klug, wie es ihrem Charakter entspricht. Die Geschichte entfaltet sich, löst alte Fragen, wirft neue auf und bleibt dabei weiterhin gewohnt konsequent und düster. Ein hartes Pflaster, diese Welt, leben möchte ich dort nicht, wo das Recht des Stärkeren das Gesetz darstellt - aber Lesen möchte ich unbedingt mehr davon. Ich habe den Wanderer in mein Herz geschlossen, obwohl er einige Ecken und Kanten aufweist.

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  • Der Wanderer wird erwachsen

    Der Wanderer: Band 1
    Nachtschattenpflanze

    Nachtschattenpflanze

    12. December 2016 um 17:25

    Der Wanderer wird erwachsen   Natürlich war der Wanderer, der im Prolog noch „Haric“ hieß, auch vorher schon ein erwachsener Mann, hat er doch dort schon einige Kämpfe ausfechten müssen (siehe Rezension unten). Und trotzdem wirkt er jetzt gefestigter und männlicher. Auf der Suche ist er jedoch immer noch, seine Herzensdame Myrael ist nach wie vor in der Unterwelt gefangen und sein hauptsächliches Ziel ist es, sie zu retten. Auf seinem Weg überquerte er die Grauberge und stößt auf ein anderes Mädchen, welches durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Myrael aufweist. Sie ist ebenfalls eine starke Frau, auch wenn sie mehrmals seiner Hilfe bedurfte. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände und gebunden durch sein Pflichtgefühl, muss er seine Suche unterbrechen, um das Dorf Uriatha vor dem sicheren Untergang zu retten. Ob ihm dies gelingen wird, bleibt fraglich, Fakt ist, dass er auf starke Gegner trifft, viel seiner Kraft benötigt und nur die Liebe zu Myrael ihn weiter antreibt. Dabei begegnet er Wesen, die lieber im Dunkel verborgen geblieben wären und entdeckt Orte, die nicht nur Schönes zu bieten haben.   Der Wanderer wird in diesem Band Tulan genannt, und der Namenswechsel spiegelt wider, was die ganze Persönlichkeit des Protagonisten ausmacht: In erster Linie sucht er immer noch sich selbst, seine Vergangenheit und in dem Zuge auch seine Zukunft. Sein Antrieb dabei ist das Band zu Myrael, das durch die neue Frauenfigur Maela noch verstärkt wird. Dominique Stalder hat seine Figuren auch hier wieder sehr charakteristisch ausgestaltet. Sicherlich auch ein bisschen stereotyp, Maela ist ganz das klassische, kleine aufmüpfige Mädchen, welches sich auf dem Weg zur Frau befindet und dabei ständig gegen Grenzen rennt. Das Wesen des Wanderers zeigt sich dem Leser sehr deutlich im Kampf gegen die Dämonen, hier im Buch übersinnliche Geschöpfe, die nach seinem Leben trachten. Aber möglicherweise sind sie auch symbolisch zu sehen, als eigene, innere Dämonen in der Seele des Protagonisten. Auch diesen muss er sich wohl stellen, wenn er das Geheimnis um seine Vergangenheit lüften will. Die Figuren sind also durchweg anschaulich und mehrschichtig, dies trifft auch auf die Gegenspieler und die Bewohner des Dorfes zu und ist das, was mir an dem Buch am besten gefallen hat. Der Plot ist nachvollziehbar und das Ende verweist auf folgende Teile, dass dieses Werk erst der Anfang einer lange Reihe ist, hat der Autor schon deutlich gemacht. Man darf also weiter gespannt sein, wie es in der Welt des Wanderers weiter geht.   Meiner Meinung nach hat sich der Autor zusammen mit seiner Hauptfigur weiterentwickelt, der Schreibstil ist noch anschaulicher geworden und macht es leichter, sich in der fantastischen Welt zurecht zu finden. Sollte es dennoch mal zu Orientierungsschwierigkeiten kommen, ist das Buch mit Karten und Bildern illustriert, die dem Leser und dessen Phantasie vielleicht auf die Sprünge helfen können. Die Gesamtstimmung des Buches ist dunkel, für mich ganz klar der Dark-Fantasy zuzuordnen, wenn es auch dieses Mal nicht ganz so böse und unheimliche Momente gab wie in dem Prolog. Es lassen sich eher große, epische Schlachten finden, als kleine Horrorelemente, was den Umfang des Gesamtwerkes erahnen lässt. Eine Liebesgeschichte zieht sich dabei, wie schon erwähnt, als Motiv durch die Seiten, aber es fühlt sich so an, als sei der Hauptantrieb die Suche nach sich selbst und nach einem Sinn. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie sich die Geschichte des Wanderers und auch die des Autors weiterentwickelt und kann natürlich eine klare Kaufempfehlung für Freunde der dunkleren Phantastik aussprechen.

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  • Eine gut durchdachte Geschichte mit guten Ideen

    Der Wanderer: Band 1
    ViktoriaScarlett

    ViktoriaScarlett

    09. December 2016 um 20:19

    "Es war gehässig und kalt, so kalt, dass Tulan zu frösteln begann." - Zitat aus dem Buch Ein Auszug aus dem Klappentext: Der Wanderer hat die Grauberge überquert und wird unmittelbar mit herausfordernden Problemen konfrontiert. Der dunkle Anführer der Reiter hat sich mit seinen Gefolgsleuten bei den Schwarzen Klippen nahe des Dorfes Uriatha niedergelassen und tyrannisiert die Bevölkerung. Der Wanderer hilft dem Mädchen Maela, welches Myrael sehr ähnelt, und stellt sich den schwarzen Reitern entgegen. Die Suche nach sich selbst und Myrael setzt mit Band 1 nahtlos am Prolog »Die Schamanin« an und ist zugleich der Beginn der Schwarzen Staffel der epischen Wanderer-Saga. Zum Cover/zur Innengestaltung: Das Cover ist der Zeichnerin wunderbar gelungen. Die Motive passen perfekt zum Inhalt des Buches. Die Farbwahl passt auch sehr gut zur düsteren Atmosphäre die in der Geschichte vorherrscht. Besonders begeistert bin ich von den Illustrationen, die im Buch enthalten sind. Im Printexemplar sind diese allerdings besser zu sehen als im eBook. Es handelt sich hier um Kohlezeichnungen des Autors höchstpersönlich. Am besten gefallen mir das Schild, das Auge und die Fanfare. Im Printexemplar sind noch weitere Illustrationen vorhanden, sowie eine Randverzierung. Ein toller Bonus ist auch die Karte, mit Hilfe derer man die Reise des Wanderers wunderbar nachvollziehen kann. Zum Inhalt: Beginnen wir mit dem Schreibstil des Autors, dieser ist locker und angenehm flüssig. Er hat sich seit dem Prolog - Die Schamanin definitiv weiterentwickelt. Der Autor beschreibt einige Dinge sehr detailreich, einige werden nur am Rande gestreift. Der Autor hat die düstere Atmosphäre die in dem Buch vorherrscht sehr gut eingefangen und konnte mir diese auch vermitteln. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch, dennoch habe ich in der ersten Hälfte das gewisse "Etwas" das mich mitreißt, vermisst. In der zweiten Hälfte stieg die Spannung dann endlich und ich wurde mitgerissen und konnte gar nicht schnell genug lesen. Kleinere Sprünge in der Geschichte haben mich ein wenig gestört, aber glaube ich, dass dies Geschmacksache ist. Die Einen mögen das, die Anderen nicht. Ich finde die Welt des Wanderers sehr interessant, die Ideen zur Geschichte sind auf jeden Fall super! Die Geschichte wurde gut durchdacht und strukturiert. Besonders gefallen haben mir die "Flashbacks" des Wanderers. Es liegt zwar immer noch im Dunkeln wer er ist, dennoch kann man mit den wenigen Informationen wunderbar spekulieren. Der Finalkampf war der beste Teil des Buches. Während ich diesen gelesen habe, war ich vollkommen eins mit dem Wanderer. In diesem Band merkt man, wie sich der Wanderer weiterentwickelt hat, seit er von Drakatia losgekommen ist. Er öffnet sich den Menschen gegenüber die er mag. Mein Fazit: Ein gut durchdachtes Buch mit einiger Spannung. Das Potenzial wurde zwar nicht ganz ausgeschöpft, aber ich denke beim zweiten Band wird es sicher ausgeschöpft. Ich freue mich definitiv auf die Fortsetzung!

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  • Das Dark Fantasy Epos geht weiter!

    Der Wanderer: Band 1
    Meowhin

    Meowhin

    06. December 2016 um 20:28

    Der Wanderer geht in die nächste Runde - oder besser gesagt hinüber auf die andere Seite der Grauberge. Mit "Die schwarzen Klippen" - so der geheimnisvoll klingende Name von Band Eins der Dark Fantasy Reihe - gelingt dem Autoren Dominique Stalder ein tiefer Stich in die atmosphärische Welt von Macht, Magie und Mystik. "Verfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden. Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte? Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt." Das Buch hat mir auf Anhieb gefallen. Man wird ohne Vorwarnung in die Szene geworfen und so beginnt ein großartiges Kino während man Seite für Seite verschlingt. Der Leser fiebert mit, fühlt mit den Charakteren - lernt sie zu lieben, ehe er sie kurze Zeit später am Liebsten für ihre Sturheit schelten würde - *Augenzwinker* - und sich dann wieder mit ihnen versöhnt, nur damit sich das ganze Spiel auf neue Art und Weise wiederholt. Wichtig ist mir zu sagen, dass das Buch durch sehr innovative Ideen glänzt. Auch ist hervorzuheben, dass der Spannungsbogen nicht sinkt oder abdriftet. Dazwischen füllen knackig verpackte Infos über die Welt und emotionale Sequenzen die Übergänge von Ruhe in Action. Sehr gute Arbeit! Etwas weniger gut gefallen hat mir die Vielfalt an verschiedenen Illustrationen. Da wäre es für meinen Geschmack besser gewesen, bei einem Stil zu bleiben. Die Bilder und Skizzierungen wechseln sich in Skizzen des Autoren, Pflanzenbilder und Landschaftsabbildungen zu sehr ab. Warum sich nicht auf eine Art konzentrieren und diese konsequent durchziehen. Dennoch ist diese Kritik optional und eine Geschmackssache. Was ich wirklich toll fand, waren die Seitenrahmen. Ein dickes Lob an Autor und Verlag! DAS macht sehr gute Bücher wie dieses zu wahren Schmuckstücken - inklusive dem Cover. Zum Abschluss sei gesagt, dass der Band ein ausgezeichnetes Ende fand. Genau so soll es sein, denn es macht regelrecht süchtig nach dem nächsten Band! In sehnsüchtiger Erwartung darauf, B.N. Meowhin  

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  • LESEN!!!

    Der Wanderer: Band 1
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    03. December 2016 um 10:23

    „Es war nunmehr eine weitere Frage in seinem Leben, auf die er eine Antwort finden musste. Antworten und Myrael.“ (S.189) Einige Wochen nach dem Tod der Schamanin und dem Verschwinden von Myrael befindet sich der Wanderer auf der anderen Seite der Grauberge in einem Wald, als er einen Hilfeschrei hört. Er eilt dorthin und entdeckt vier schwarze Reiter, die ein Mädchen quälen. Ohne groß Nachzudenken rettet er das Mädchen; er lässt einen der Reiter ziehen und begleitet das Mädchen, Maela, dann in ihr Dorf, Uriatha. Er ahnt nicht, dass nicht nur sein Fluch ihm im Dorf auflauert, sondern auch die schwarzen Reiter. Welch ein hervorragender, spannender Teil. Ein super Auftakt der schwarzen Staffel und ein richtig gemeiner Cliffhanger. Der Wanderer ist seit der Schamanin extrem gewachsen, und hat „Haric“ hinter sich gelassen. Als Maela ihn nach einem Namen fragt, entscheidet er sich spontan für „Tulan“. Mir kam gleich der Gedanke, ob der Wanderer auf diese Weise viele Namen haben wird, bis er seinen richtigen findet. Eine sehr spannende Sache. Tulan unterscheidet sich von Haric, und von dem namenlosen, frisch aufgewachten Wanderer am Anfang. Tulan weiß, was er will, was sein Ziel ist. Er weiß aber auch, dass er das Dorf Uriatha nicht sich selbst überlassen kann, nachdem er so viel Ärger gemacht hat. Maela ist ein wirklich aufregendes Mädchen. Sie ist mutig, aufmüpfig, tapfer, hoffnungsvoll und inspirierend. Und schon ganz anders als ihre Schwester. Alles in allem ist der Schreibstil sehr flüssig, das Buch insgesamt ist aber düsterer als der Prolog. Tulan kommt von einer Schlacht in die Nächste, sei es ein Dämonenangriff durch seinen Flucht, oder schwarze Reiter. Auch das ist neu am Wanderer, er ist ein Kämpfer. Also mich hat das Buch sehr gefesselt, und sehr mitgenommen, und zum Donnerdrummel, ich brauche den nächsten Band!

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