Der Wanderer: Prologband

von Dominique Stalder 
4,4 Sterne bei26 Bewertungen
Der Wanderer: Prologband
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Gelungender Auftakt

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Haric- Der Wanderer ist das Prequel und somit der Auftakt zu Dominique Stalders düsterem Dark Fantasy Zyklus.

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Inhaltsangabe zu "Der Wanderer: Prologband"

Bist Du schon mal geheimnisvollen Spuren gefolgt oder hast Dich auf eine Reise zu Deinem eigenen Ich gemacht?

Als der Wanderer nackt und erinnerungslos am Strand erwacht, ahnt er noch nichts von der Reise, die vor ihm liegt. Unter der ewigen grauen Wolkendecke streift er durch das Land, welches unter den Fehden der ansässigen Fürsten leidet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schicksal.

Die Schamanin Drakatia nimmt sich seiner an und lehrt ihm die Wege der Magie. Doch die Magd Myrael sieht schreckliche Dinge auf sie zukommen und als schwarze Reiter auftauchen, scheinen sich ihre Visionen zu bestätigen. Was haben die Reiter mit der Ankündigung Drakatias zu tun, in Kürze ein wichtiges Ritual zu vollziehen? Und wer schickt sie?

Die Zeit rennt und dem Wanderer bleibt nicht viel Zeit die Wahrheit zu ergründen.

Die neue überarbeitete Extended-Version »Die Schamanin« bildet nicht nur den Prolog einer umfangreichen Saga, sondern stellt auch gleichzeitig die Geburt des Wanderers dar. In fesselnder Weise erfahren wir, wie seine Reise beginnt und was den einsamen Held der Geschichte antreibt.

Die kalte, nasse Welt des Wanderers, wartet also nur darauf von seinen Lesern erkundet zu werden und bietet den düsteren Auftakt eines langen Abenteuers.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946446088
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:340 Seiten
Verlag:SadWolf Verlag
Erscheinungsdatum:20.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    leoseines avatar
    leoseinevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungender Auftakt
    Ein Buch was ich weiter empfehlen kann

    Klappentext:

    Bist du schon mal geheimnissvollen Spuren gefolgt oder hast dich auf eine Reise zu deinem eigenen Ich gemacht?

    Als der Wanderer nackt und erinnerungslos am Strand erwacht, ahnt er noch nichts von der Reise, die vor ihm liegt. Unter der eigenen grauen Wolkendecke streift er durch das Land, welches unter den Fehden der ansässigen Fürsten leidet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schicksal. Die Schamanin Drakatia nimmt sich seiner an und lehrt ihm die Wege der Magie. Doch die Magd Myrael sieht schreckliche Dinge auf sie zukommen und als schwarze Reiter auftauchen, scheinen sich ihre Visionen zu bestätigen. Was haben die Reiter mit der Ankündigung Drakatia zu tun, in kürze ein wichtiges Ritual zu vollziehen? Und wer schickt sie? Die Zeit rennt und dem Wanderer bleibt nicht viel Zeit die Wahrheit zu ergründen.

    Fazit: 

    Der Klappentext verspricht nicht zu viel. Der Prolog und auch Einstieg in die „ Wanderer - Trilogie „ ist echt sehr gut gelungen. Von Anfang bis zum Ende in meinen Augen einfach nur Spannung pur. Flüssiger und ruhiger Schreibstil führte bei mir das ich das Buch nur so verschlungen habe. Spannung, Leid, Enttäuschung, Hoffnung und Liebe spielten eine große Rolle die sehr intensiv beschrieben wurde. Man taucht ein in die Welt von Haric, der Schamanin und von Myrael. In jede Person konnte ich mich hinein versetzen und spürte ihre Emotionen. Ein gelungener Auftakt in die Trilogie und ich bin mega gespannt auf den nächsten Teil.

    ich gebe 5 von 5 Sterne auch wenn ich so sehr mehr geben würde.

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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    Franzis-Lesewelts avatar
    Franzis-Leseweltvor 5 Monaten
    Was für ein Auftakt

    Meine Meinung:


    Fangen wir mit dem Cover an, den mit dem am Anfang des Jahres erschienen dritten Teil hat die Wanderer Reihe auch ein neues aussehen bekommen. Und was soll ich sagen die neuen Cover liebe ich einfach! Die Farben sind klasse und die verschiedenen Symbole so wie Titel fallen immer direkt ins Auge.

    Der Schreibstil des Autors ist klasse ich habe schon einen anderen Teil gelesen dieser Reihe und war da schon hin und weg. Er schafft es mit einer Leichtigkeit Spannung auf zubauen und diese auch zu halten, die Details sind, für mich als Detail Liebhaber, einfach nur klasse.

    Die Charakter sind super beschrieben und die einer mehr sympathisch als die anderen.


    Mein Fazit:


    Dominique Stalder hat mit einem Prolog Buch dieser Reihe einen Wahnsinns Auftakt gegeben und wen man dieses Buch gelesen hat muss man einfach weiter lesen. Die Welt die er hier geschaffen hat ist für mich absolutes High-Fantasy und genau mein Ding von mir gibt es 5 von 5 Sternen, die absolut verdient sind.




    Klappentext:


    Bist Du schon mal geheimnisvollen Spuren gefolgt oder hast Dich auf eine Reise zu Deinem eigenen Ich gemacht?

    Als der Wanderer nackt und erinnerungslos am Strand erwacht, ahnt er noch nichts von der Reise, die vor ihm liegt. Unter der ewigen grauen Wolkendecke streift er durch das Land, welches unter den Fehden der ansässigen Fürsten leidet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schicksal.

    Die Schamanin Drakatia nimmt sich seiner an und lehrt ihm die Wege der Magie. Doch die Magd Myrael sieht schreckliche Dinge auf sie zukommen und als schwarze Reiter auftauchen, scheinen sich ihre Visionen zu bestätigen. Was haben die Reiter mit der Ankündigung Drakatias zu tun, in Kürze ein wichtiges Ritual zu vollziehen? Und wer schickt sie?

    Die Zeit rennt und dem Wanderer bleibt nicht viel Zeit die Wahrheit zu ergründen.

    Die neue überarbeitete Extended-Version 'Die Schamanin' bildet nicht nur den Prolog einer umfangreichen Saga, sondern stellt auch gleichzeitig die Geburt des Wanderers dar. In fesselnder Weise erfahren wir, wie seine Reise beginnt und was den einsamen Held der Geschichte antreibt.

    Die kalte, nasse Welt des Wanderers, wartet also nur darauf von seinen Lesern erkundet zu werden und bietet den düsteren Auftakt eines langen Abenteuers.


    Reihenfolge der Bände:


    Haric – Der Wanderer: Die Schamanin

    Tulan – Der Wanderer: Schwarze Klippen

    Madrak – Der Wanderer

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    ZappelndeMueckevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Haric- Der Wanderer ist das Prequel und somit der Auftakt zu Dominique Stalders düsterem Dark Fantasy Zyklus.
    Die große Suche beginnt!



    Haric- Der Wanderer ist das Prequel und somit der Auftakt zu Dominique Stalders düsterem Dark Fantasy Zyklus. Die Geschichte um den Wanderer, der ohne Gedächtnis und völlig nackt an einem Strand ​zu Bewusstsein kommt, zieht einen vom ersten Augenblick an, in seinen Bann. Hier schafft der Autor eine besonders unheimliche Atmosphäre, die einen mitreißt und neugierig macht, was es denn nun mit diesem sonderbaren Mann auf sich hat. Dominique Stalder beweist ein Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen und schafft es seine Figuren mit sehr viel Feingefühl zu zeichnen. Dabei scheut er sich auch nicht, zarte Zwischentöne anzuschlagen, die mich zwar überrascht, aber absolut begeistert haben. Immer wieder greift er elementare Fragen unseres Daseins auf: Wo komme ich her? Wer bin ich? Wohin will ich gehen? Was ist meine Bestimmung? 


    Das hohe sprachliche Niveau und die Kunstfertigkeit, mit der Dominique Stalder die mystische Geschichte um den Wanderer erzählt, haben mir sehr gut gefallen. Der Auftakt zu einer einzigartigen Reihe, der Lust auf mehr macht. Liebhaber der Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich für meinen Teil hatte großes Vergnügen mit dem Lesen dieser Lektüre und bin schon gespannt, wie dieses packende Abenteuer weitergeht. Lange warten muss man zum Glück nicht, denn die Folgebände "Tulan- Der Wanderer" und "Madrak-Der Wanderer" sind bereits erschienen.


    Dominique Stalders "Der Wanderer" ist für mich eine der Entdeckungen in diesem Frühjahr!

    Kommentare: 1
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    dmoeller81s avatar
    dmoeller81vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden großen Reihe
    Düster und spannend, geheimnisvoll und atemberaubend

    Nachdem ich auf die Wanderer-Reihe aufmerksam wurde und aktuell der dritte Roman erschienen ist, habe ich beschlossen, endlich mit dem Prologband zu beginnen.
    Gerade haben alle Bände frische Cover erhalten, und die gefallen mir richtig gut!
    So, nun zur Geschichte. Wir begleiten den einsamen Wanderer, der ohne jegliche Erinnerung an einem Strand erwachte und zunächst ziellos umherstreift. Die Welt erscheint ihm völlig , doch er merkt schnell, dass es eine düstere Welt ist, in der er sich befindet.
    Mehr verrate ich nicht :)
    Für einen Prolog ist die Story bereits sehr ausführlich und sehr ausgeklügelt. Es blitzt schon deutlich heraus, dass der Leser noch einiges erwarten darf.
    Nun möchte ich eigentlich nicht vorgreifen und sollte den Folgebänden noch Luft nach oben lassen. Doch weniger als 5 Sterne war mir hier nicht möglich!
    TULAN und MADRAK sind bereits unterwegs zu mir 😉

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    Vivienna_Nornas avatar
    Vivienna_Nornavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte der Selbstfindung verpackt in einer düsteren Fantasy-Welt
    Geheimnisvoll und Mysteriös

    Mit dem Beginn der ersten Seite zog mich der Autor in eine düstere Welt, voller Krieg und Furcht. Schon bald fühlt man als Leser mit dem Protagonisten mit. Denn er wird scheinbar in diese Welt ohne seine Erinnerungen geworfen und muss zusehen, wie vor seinen Augen Menschen auf brutalste Weise getötet werden. Jede Frage die sich der Wanderer stellt, möchte der Leser beantwortet haben, da sie von solch existenziellem Wert sind. Wo bin ich? Wer bin ich? Was ist passiert? 
    Zu der Schreibweise: Ich bin hin und weg von dem schreibst des Autors. Ich als Autorin kann nur Beifall klatschen. Einfach erstaunlich wie wunderschön man doch die Grausamkeit einer Tat, durch gut überlegte Worte verpacken kann. 
    Der Wanderer ist auf jeden Fall lesenswert!



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    GrueneRonjas avatar
    GrueneRonjavor 2 Jahren
    Fesselnd

    „Nein, Unbekannter, diese Zeiten sind nicht minder leer und erschreckend wie dein Schicksal.“ (S.22)


    Wenn sich ein Autor die Mühe macht und sein Buch umschreibt, sollte die Rezension dazu auch umgeschrieben werden. Vor allem, wenn die neue Version so viel umfangreicher und facettenreicher ist als die alte.

    Ein Mann wacht am Strand auf und hat nichts: kein Gedächtnis, wer er ist und woher er kommt; kein Wissen, wie er dahin gekommen ist oder wo genau er sich befindet; und keine Kleidung Nackt und frierend sucht er Schutz vor dem nahenden Sturm, doch er weiß er kann nicht ewig am Strand bleiben.

    Nachdem er in einer nagen Hütte Kleidung gefunden hat, wandert er durch das Land. Er trifft hilfsbereite Menschen, lernt aber auch die Grausamkeiten einiger kennen. Anfangs ohne Ziel, zieht es ihn bald zu den Graubergen, an deren Fuße er auf Drakatia trifft, die Schamanin. Sie nimmt ihn auf, gibt ihm einen Namen, Haric, und schnell fühlt er sich wie zu Hause, vor allem aber durch Drakatias Magd Myrael. Doch kann er der Schamanin wirklich vertrauen?


    Die Welt in der sich der Wanderer wiederfindet, ist so grausam und kalt, wie sie düster ist. Der Himmel ist mit grauen Wolken bedeckt, die keine Sonne durch lassen, und es herrscht seit dem Tod des Königs der Ausnahmezustand, weil Fürsten und Herzöge sich bekriegen.

    Haric, bzw. der Wanderer, ist ein umfassender Charakter. Anstatt sich einzuigeln und auf das Ende zu warten, macht er sich auf den Weg in der Hoffnung sein Gedächtnis wiederzuerlangen. Dabei beobachtet er alles um sich herum, und lernt schnell auch eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Er lässt sich von seinem Instinkt leiten, ohne dabei die Vernunft aus den Augen zu lassen.

    Drakatia, die Schamanin, war mir von Anfang an unheimlich, und nicht mal weil sie in den Sümpfen lebt oder total heruntergekommen aussieht, Sie ist einfach viel zu nett, was vielleicht anfangs selbstlos wirkt, aber für mich strahlte sie eine Gewisse Hinterhältigkeit aus.

    Umso mehr hat mich Myrael überrascht. Wirkt sie anfangs wie die kleine, hörige Magd, wird schnell klar, was für ein wundervoller Charakter sie ist. Sie bringt etwas Licht in die Dunkelheit, und Vernunft in den Wanderer.


    Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Wanderer weitergeht. Der Prolog verspricht auf jeden Fall viel Spannung, und ich bin mir sicher, sehr viel Magie.

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    Buch_Versums avatar
    Buch_Versumvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr guter einstieg, macht lust auf mehr, sehr spannungs und aktion geladen :)
    Sehr guter einstieg, macht Lust auf mehr, sehr spannungs- und -aktion geladen:)

    Cover, Klapptext sowie auch die Werbung ist sehr gut gemacht, gefällt mir und deswegen habe ich mich auch zur Leserunde gemeldet
    Sehr guter einstieg, macht Lust auf mehr, sehr spannungs- und -aktion geladen
    Hat mich erst nach einiger Zeit gefesselt, aber dann so schnell dass ich die 2/3 des Buches im nu zu ende gelesen habe.
    Interessant was wohl in Teil 2 weiter passiert.

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    RoxanneRivingtons avatar
    RoxanneRivingtonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Geheimnisvoll, rätselhaft und ausgesprochen düster - Dark Fantasy im wahrsten Sinne des Wortes
    Nichts für schwache Nerven

    Als der Wanderer nackt und erinnerungslos am Strand erwacht, ahnt er noch nichts von der Reise, die vor ihm liegt. Unter der ewigen grauen Wolkendecke streift er durch das Land, welches unter den Fehden der ansässigen Fürsten leidet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schicksal.
    Die Schamanin Drakatia nimmt sich seiner an und lehrt ihm die Wege der Magie. Doch die Magd Myrael sieht schreckliche Dinge auf sie zukommen und als schwarze Reiter auftauchen, scheinen sich ihre Visionen zu bestätigen. Was haben die Reiter mit der Ankündigung Drakatias zu tun, in Kürze ein wichtiges Ritual zu vollziehen? Und wer schickt sie?

    Da ich die ursprüngliche Version von „Der Wanderer: Die Schamanin“ bereits gelesen hatte, war ich nun sehr gespannt, was aus dem Büchlein geworden ist. Sehr positiv: Die düstere Grundstimmung hat sich nicht verändert, sie ist jederzeit präsent und spürbar. Es gibt zusätzliche Szenen, die den Plot viel „runder“ machen und ihm nun einen Spannungsaufbau verleihen, der mir in der ersten Version gefehlt hat.

    Es handelt sich um den Prolog einer Saga, und die Figuren werden daher sicher noch näher beleuchtet. Dennoch hätte mir etwas mehr Hintergrund zu den Hauptprotagonisten ganz gut gefallen.

    Es ist natürlich schwer, einer Hauptfigur Profil zu verleihen, die sich an nichts mehr erinnern kann, daher kann der Ausbau seines Charakters nur über seine Handlungsweise erfolgen. Und sie positioniert den Mann ohne Erinnerungen, den die Schamanin „Haric“ nennt, nicht als Sympathieträger. Haric sieht tatenlos zu, wie die beiden Menschen, die ihm die erste Suppe seines neuen Lebens spendiert und ein Quartier für die Nacht geboten haben, ohne Gnade von finsteren Gestalten gemeuchelt werden. Zugegeben, die Mörder waren in der Überzahl, doch ein Held würde hier allen Mut zusammennehmen und einschreiten. Haric ist kein Held. Im späteren Verlauf verweigert er einem Gegner, der um den Tod bittet, den „Gnadenschuss“. Im Prolog ist Haric alles andere als eine Figur, mit der sich der Leser identifizieren könnte. Das Gute daran: Es gibt Potenzial für eine Entwicklung.
    Die Vergangenheit der jungen Magd Myrael dürfte gern etwas weiter aus dem Schatten treten, sie kennt immerhin ihr ganzes Leben. Die junge Frau, die anscheinend nichts Gutes von der Schamanin erwartet, aber dennoch sechs Jahre bei ihr bleibt, um schließlich ganz plötzlich aufgrund einer Vision auszubüxen, bleibt sehr rätselhaft.
    Dann wäre da noch die zwielichtige Schamanin Drakatia, die sich bis kurz vor dem dramatischen Ende des Prologs partout nicht zu einer Seite zuordnen lässt. Auch sie hat eine Geschichte, die sie zu der Figur werden ließ, die sie nun spielt, doch ihre Vergangenheit bleibt verborgen.

    Dominique Stalder erzählt mit viel Energie und in starken Bildern, seine Erzählfreude ist dem Autor deutlich anzumerken. Die gediegene, gewaltige Sprache erinnert sehr an den Erzählstil J.R.R. Tolkiens, nur wollen Formulierungen wie „er war sauer“ oder „gefrustet“ oder Begriffe wie „fokussieren“ und „Tristesse“ nicht so richtig dazu passen. Hier hätte das Lektorat ein wenig genauer hinschauen und etwas mehr Hilfe leisten können.
    Insgesamt liest sich die Geschichte jedoch sehr flüssig, ich konnte mir die nasskalte Landschaft, die Personen und jede Szene auch ohne die – sehr gelungenen – Illustrationen von Mariella A. Sprügl am Anfang eines jeden Kapitels sehr gut vorstellen. Wenn es darauf ankommt, sprüht Dominique Stalder Funken.

    Als Auftakt einer Reihe wird der Prolog „Die Schamanin“ seiner Rolle durchaus gerecht, er verrät nicht viel, aber doch so viel, dass der Leser neugierig wird auf die Fortsetzungen, und da sollen immerhin fünfzehn am Start sein. Daher vier verdiente Sterne. Mit etwas mehr Identifikationsmöglichkeiten und ohne stilistische Ausreißer hätte ich gern noch einen weiteren vergeben.

    Fazit: Zartbesaiteten Gemütern würde ich die Lektüre nicht empfehlen, doch wer düstere Fantasy, ungelöste Rätsel und Gewalttaten, die nicht zimperlich geschildert werden, gerne liest, ist bei „Der Wanderer: Die Schamanin“ bestens aufgehoben.

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    Fenvarians avatar
    Fenvarianvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine düstere Geschichte um den Wanderer. Sehr gut und fesselnd geschrieben. Steht bei mir auf jedenfall neben Heitz und Hennen. ;)
    Düster, spannend und fesselnd mitreisend

    Dem Autor ist hier ein sehr gut unf flüssig geschriebener Start einer spannenden und sehr düsteren Fanatsyreihe gelungen.

    Man wird von dem ersten Satz:
    "Das sanfte Rauschen der Wellen schob sich langsam in die Gedanken des Mannes und schwemmte die Dunkelheit der Ohnmacht hinfort.
    Direkt mitgerissen und erwacht in einer düsteren von Gewalt beherschten Gegend an einem Strand.

    Mehrmals gelingt hier durch eine sehr bildliche darstellung der Erzählung, die Entführung in diese Welt.

    Man selbst glaubt irgendwann man sei der Wanderer und ertappt sich dabei über die die ungewöhnlichen Kräfte zu staunen.
    Das Zusammentreffen der Hauptkaraktere wurde hier sehr gut beschrieben und es ist spannend deren Zusammenspeil zu entdeken.

    Zum Ende wird zwar ein Konflikt gelöst, wirft dafür aber zugleich neue Fragen und Aufgaben auf.

    Somit das Fazit eines sehr gut gelungene Startes der zum Ende hin ein Ende mit sich bringt, was jedoch nur der Anfang einer langen spanennden und tollen Reise wird,

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    Mehliqas avatar
    Mehliqavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die erste Version hatte mich schon gefesselt. Ein Muss für Fantasyliebhaber, die es etwas düster lieben.
    Wanderer - Schamanin

    Ein gelungenes Debüt.
    Besinnungslos liegt er am Strand und erwacht ohne Erinnerungen und nackt wie ihn Gott erschuf. Auf die Frage, was davor passiert war, erhalten wir keine Antwort.
    Der Erinnerungslose, der Namenslose wandert in der Hoffnung auf Menschen zu treffen über düstere und kalte Landschaften, ohne Essen, ohne Wasser, bis er auf eine Hütte stoßt und dort eine Kutte findet, die ihn halbwegs warm hält.
    Stimmen folgend, die er in seinen Kopf hört, versucht er über die Grauberge zu gelangen und stoßt auf Drakatia, die sich als eine gutmütige Helferin aufweist und beginnt ihn zu trainieren, um seine Fähigkeiten hervorzuholen. Man wird aus dieser Frau vorerst nicht schlau. Ist sie nun gut oder böse? Was spielt sie für eine Rolle in dieser Geschichte?

    Nun, ich möchte nicht spoilern, aber Dominique Stalder hat eine Welt erschaffen, in die ich federleicht hineinschreiten konnte. Sein Schreibstil ist bildgewaltig, sodass ich alles vor den Augen hatte. Das Buch hatte ich in der alten Version schon gelesen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Es ist eine tolle Geschichte, die einen nach und nach in ferne Länder mitnimmt und Schauplätze zeigt. Ich habe es gerne ein zweites Mal gelesen und ich werde auch Band 2 ein zweites Mal lesen, da es wirklich voller Spannung aufgebaut ist und warte ungeduldig. Diese Geschichte hat sich die 5 Sternen ganz klar verdient.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Dominique_Stalders avatar

    Düstere Welten und dunkle Helden sind nach eurem Geschmack?

    Dann bewerbt euch doch für diese Leserunde/Buchverlosung.

    Der Wanderer - Die Schamanin ist der Prolog einer Dark-Fantasie Buchreiche aus dem SadWolf Verlag, die im letzten Monat ihren Anfang neu nahm.

    Lasst euch entführen in eine kalte, düstere Welt, in der Gewalt, Not und Angst an der Tagesordnung sind. Erfahrt aber auch von der Hoffnung und der Menschlichkeit der Bewohner.

    Buchtrailer
    ###YOUTUBE-ID=OZJyjofd_EE###


    Klappentext
    Bist Du schon mal geheimnisvollen Spuren gefolgt oder hast Dich auf eine Reise zu Deinem eigenen Ich gemacht?

     Als der Wanderer nackt und erinnerungslos am Strand erwacht, ahnt er noch nichts von der Reise, die vor ihm liegt. Unter der ewigen grauen Wolkendecke streift er durch das Land, welches unter den Fehden der ansässigen Fürsten leidet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schicksal.

     Die Schamanin Drakatia nimmt sich seiner an und lehrt ihm die Wege der Magie. Doch die Magd Myrael sieht schreckliche Dinge auf sie zukommen und als schwarze Reiter auftauchen, scheinen sich ihre Visionen zu bestätigen. Was haben die Reiter mit der Ankündigung Drakatias zu tun, in Kürze ein wichtiges Ritual zu vollziehen? Und wer schickt sie?

     Die Zeit rennt und dem Wanderer bleibt nicht viel Zeit die Wahrheit zu ergründen.

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