Don Coldsmith Daughter of the Eagle (The Spanish Bit Saga Book 6)

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Inhaltsangabe zu „Daughter of the Eagle (The Spanish Bit Saga Book 6)“ von Don Coldsmith

Don Coldsmith, voted one of the greatest western writers of the twentieth century by the Western Writers of America, single-handedly revolutionized the Western novel with his acclaimed Spanish Bit Saga. Set in the early sixteenth century, the Spanish Bit re-creates a time, a place, and a people that have been nearly lost to history. In it we see history through the eyes of those who lived it. The Elk-Dog band has grown and prospered, yet still they cling to old traditions. Eagle Woman, the unmarried daughter of a sub-chief, is as skilled, as fearless, and as strong as most young men of the band. Defying tradition, she applies for warrior status-over the spirited objections of Long Walker, the handsome warrior who wants her for his wife. But the more he opposes Eagle Woman, the more determined she becomes. When a tragedy strikes her family, Eagle Woman sets out on a dangerous mission for vengeance against the treacherous Head-Splitters. And Long Walker rides with her-straight into a trap.
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  • Eagle Woman oder was ist wichtig im Leben

    Daughter of the Eagle (The Spanish Bit Saga Book 6)
    SiCollier

    SiCollier

    24. May 2017 um 18:02

    She had no choice. There had never been one.* (Seite 117)195 Seiten, kartoniertMit einer Einführung von Jeanne WilliamsVerlag: Bantam Domian Books, New York 1988ISBN-10: 0-553-27209-8 ISBN-13: 978-0-553-27209-3Dies ist Band 6 der 29-bändigen Spanish-Bit-Saga, von der nur die ersten 4 Bände auf Deutsch erschienen sind.< Hier klicken > für eine Serienaufstellung aller BändeAchtung: Inhaltsangabe wie Rezi verraten naturgemäß möglicherweise Inhalte der VorgängerbändeMeine MeinungIm nunmehr sechsten Band der Serie ist das Szepter endgültig auf die Enkelgeneration übergegangen. Zwar tauchen Heads-off, Owl oder auch Eagle noch als Nebenfiguren auf, aber von Coyote ist keine Rede mehr. 44 Jahre nach Beginn der Erzählung dürfte er nicht mehr unter den Lebenden weilen. Wer weiß, was er von den aktuellen Entwicklungen halten würde, denn in diesen über vier Jahrzehnten hat sich die Welt des Volkes sehr verändert. Die Einführung des Pferdes hat die Entwicklung in eine völlig neue Richtung geführt, und nur wenige sind noch am Leben, die sich an das Leben zuvor, ohne Pferde, als man noch alles zu Fuß erledigen mußte, erinnern können.Schon der Name der Hauptfigur, Eagle Woman stellt eine Verbindung zum vorigen Buch her, in dem es um ihren Vater Eagle ging, der von seinen Abenteuern als bleibenden Schaden ein Hinken zurückbehalten hat. Die Head Splitters sollten sich eigentlich an ihn erinnern, denn er hatte ihnen eine heftige Niederlage bereitet, und es wäre wohl überhaupt besser für sie, wenn sie sich von der Familie des Heads-off fernhalten würden, haben sie doch in Auseinandersetzungen bisher jedes Mal den Kürzeren gezogen. Sie sollten also eigentlich vor Eagle Woman, der Enkelin von Heads-off, gewarnt sein. Aber wer nicht hören will, muß fühlen. Was in gewisser Weise auch für Long Walker und Eagle Woman selbst gilt. Denn je mehr er versucht, Eagle Woman von ihren Plänen abzubringen, um so mehr verbeißt sie sich darein; es werden Entwicklungen in Gang gesetzt, die sich schließlich verselbständigen und zu einer Katastrophe auszuweiten drohen. Da Don Coldsmith die wesentlichen Entwicklungen immer aus Sicht beider Figuren beschreibt, möchte man als Leser manchmal schier verzweifeln, daß die beiden nicht sehen, wie leicht manches hätte vermieden werden können, hätten sie mehr Einfühlungsvermögen besessen - oder einfach miteinander geredet.Eagle Woman ist eine Heroine, wie man sie heutzutage des Öfteren in Romanen antrifft, auch wenn sie nicht immer Männerkleidung trägt. Im Vorwort von Jeanne Williams wird jedoch deutlich, daß es historische Vorbilder für sie gibt. Zwar waren Kriegerinnen nicht die Regel, jedoch gab es deren im Laufe der Zeit so viele, daß die Figur Don Coldsmiths historisch gerechtfertigt ist. Immer wieder kam es vor, daß Frauen ihre Männer auf Jagd- und Kriegszügen begleiteten. Eine der bekanntesten „Kriegerfrauen“ ist die Apache Lozen, die Geronimo bei seinen Verhandlungen mit den Weißen begleitete und auch bei seiner Kapitulation dabei war.Die Handlung entwickelt sich folgerichtig; es ist sicher von Vorteil, die Vorgängerbände zu kennen, jedoch gibt der Autor die notwendigen Informationen an geeigneter Stelle, so daß der Roman auch für sich verständlich ist. Die Denk- und Handlungsweise der Figuren ist nachvollziehbar, was auch auf die Head Splitter zutrifft, denn auch aus ihrer Sicht werden die Geschehnisse beschrieben; was nicht heißt, daß sie dadurch meine Sympathien gewonnen haben. Aber es war eine harte Welt, und jeder mußte sehen, wie er zurecht kam.Andererseits lebten die Menschen - zwangsweise - im Einklang mit der Natur, was gewißlich nicht immer einfach war, aber zur Folge hatte, daß man die eigenen Lebensgrundlagen nicht zerstörte, sondern darauf achten mußte, diese zu erhalten. Wenn man dann des Abends am Feuer saß und sich Geschichten erzählte, mochte es sein, daß die Zufriedenheit eine größere war, als wir sie heute kennen. Mein FazitMit Eagle Woman nimmt endgültig die Enkelgeneration das Szepter in die Hand. Ihre Abenteuer sind nicht weniger gefährlich als vor Jahren die ihres Vaters, nur daß sie einen treuen Gefährten an ihrer Seite hat. Don Coldsmith erweckt aufs Neue eine untergegangene Welt zum Leben.Sinngemäße Übersetzung (aus dem Zusammenhang):* = Sie hatte keine Wahl. Sie hatte nie eine gehabt.

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