Don Coldsmith Kojotes Tochter

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Inhaltsangabe zu „Kojotes Tochter“ von Don Coldsmith

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  • Leserunde zu "Die Geschichte des Sitting Bull." von Erik Lorenz

    Die Geschichte des Sitting Bull.
    Palisander_Verlag

    Palisander_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Freunde,wir, der Palisander Verlag und unser Autor Erik Lorenz, möchten euch zu einer Leserunde mit der illustrierten "Geschichte des Sitting Bull" einladen. Sitting Bull war ein Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux), und er war der wahrscheinlich berühmteste aller Häuptlinge und Medizinmänner Nordamerikas. Er gilt als der Mann, unter dessen Führung vor 140 Jahren, im Juni 1876, General Custer und seine Reiterarmee in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend geschlagen wurden. Sein Leben spiegelt die ganze Tragik der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wider. Über das Buch:Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens – die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.

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  • Wie das Pferd zu den Indianern kam

    Kojotes Tochter
    SiCollier

    SiCollier

    08. May 2016 um 14:32

    „Warum aber...“ Mächtige Schultern schaute sich um, um sich zu vergewissern, daß alle ihm zuhörten, „warum sollten wir vor den Schädelspaltern Angst haben? Sehen wir zu, daß wir mehr Elk-Hunde bekommen, und dann...“ Er schien noch ein Stück zu wachsen. “...sollen die Schädelspalter uns fürchten.“ (...)Dies war der Wendepunkt in der langen Geschichte des Volkes. (Seite 160)223 Seiten, kartoniertOriginaltitel: Trail of The Spanish BitAus dem Amerikanischen von Michael KubiakVerlag: Wilhelm Heyne Verlag, München 1993Die Erstauflage erschien 1988 bei Heyne unter dem Titel „Garcia, der Fremde“Dies ist Band 1 der 29-bändigen Spanish-Bit-Saga, von der 4 Bände auf Deutsch erschienen sind.Zum Inhalt (Quelle: eigene Angabe)16. Jahrhundert, Juan Garcia, in die Kolonien in Amerika strafversetzt, verunglückt auf einem Jagdausflug. Als er wieder erwacht, ist er von Indianern umgeben, die ihn beobachten. Da er verletzt und nicht reisefähig ist, schließt er sich lose dem Stamm an, der den Fremden duldet. Meint Garcia zunächst, es seien - wie man ihm immer gesagt hatte - nur unzivilisierte Wilde, muß er erkennen, daß dieses Vorurteil falsch ist. Er wird herzlich aufgenommen; je länger er bei dem Stamm lebt, um so weniger weiß er, ob er wieder zurück will. Bis eines Tages etwas passiert, das eine endgültige Entscheidung erzwingt.Meine MeinungAls ich kürzlich das erste Mal von der „Spanish Bit Saga“ las, konnte mich das erst mal nicht interessieren. 16. Jahrhundert - Spanier, das erschien mir nicht unbedingt reizvoll. Und dann noch 29 Bände, von denen es nur vier auf Deutsch gibt! Erst als ich das Cover dieser deutschen Ausgabe zu Gesicht bekam wurde ich stutzig und las etwas genauer, worum es in den Büchern geht. Das klang dann schon ganz anders; als ich die Romane gebraucht günstig bekommen konnte, habe ich zugegriffen. Und es nicht bereut - im Gegenteil.Das Buch begonnen hatte ich Mühe, es für so profane und unnötige Dinge wie Essen oder Schlafen zur Seite zu legen, so sehr war ich in die Welt der Indianer zu der Zeit, da diese erstmals mit dem Pferd in Berührung kamen, eingetaucht. Und genau das ist das, was dieses Buch (bzw. diese Serie) von so ziemlich allem unterscheidet, was ich bisher über Indianer gelesen habe. Es ist die Zeit, da die Grundlagen für die Kultur gelegt wurden, wie wir sie ansonsten aus Western (seien es Bücher oder Filme) kennen. Coldsmith gelingt es, jenes Erstaunen, das die Indianer des Volkes verspürten, als sie zum allerersten Mal ein Pferd aus der Nähe sahen und nicht recht wußten, was sie davon halten sollten, deutlich zu machen. Er beschreibt den Kulturschock, den die nähere Begegnung des Juan Garcia und der „Wilden“ auslöste - auf beiden Seiten. Denn Garcia waren die Indianer als Wilde, bar jeglicher Zivilisation und jeden Verstandes, beschrieben worden. Woher hätte er wissen sollen, daß dieses Vorurteil schlicht falsch war?Aber was hätte ihm das genützt, wenn auf der anderen Seite diejenigen die Oberhand behalten hätten, die alles Fremde erst mal töteten, um jegliche Gefahr auszuschließen? Aber wie das Schicksal so spielt, war eben jener weise Indianer namens Kojote dabei, als Garcia gefunden wurde und nach dem Sturz vom Pferd seinen Helm abnahm, was ihm den indianischen Namen „Der-ohne-Kopf“ einbrachte. Denn die hatten noch nie zuvor einen Helm gesehen geschweige denn jemanden, der einen solchen abnahm!In einer nicht zu ausladenden, eher handlungsbezogenen Sprache erzählt Coldsmith in diesem Buch, wie Garcia zum Volk, dem Indianerstamm, der keinen eigenen Namen erhält, kam, wie das gegenseitige Kennen- und schließlich Schätzen lernen vonstatten geht und Garcia mehr und mehr zu Dem-ohne-Kopf wird. Das mag auf den ersten Blick an Michael Blakes „Der mit dem Wolf tanzt“ erinnern, und sicherlich gibt es die eine oder andere Parallele, das bleibt bei der Thematik wohl nicht aus. Dennoch erschafft Coldsmith seine ganz eigene Welt bzw. erzählt eine ganz andere Geschichte. Denn im Gegensatz zu den Comanchen bei Blake hatte das Volk hier noch nie Kontakt mit Weißen - und einem bärtigen schon gar nicht. Es gibt also keinerlei Vorwissen und zudem das Aufeinandertreffen zweier Kulturen, die bisher noch nicht in Verbindung geraten waren. Genau dieses hat mich an dem Buch so fasziniert, denn Coldsmith beschreibt das so, daß ich das gut nachvollziehen kann, wie schwierig das für die Beteiligten gewesen sein muß - alleine schon dadurch, daß man sich zu Beginn weder sprachlich noch durch Zeichensprache verständlich machen konnte. Zudem bringt Garcia das erst Pferd mit zu den Indianern. Immer wieder liest man, daß dies das Leben stark verändert habe; aber wie das ablief, was sich alles änderte - bis hin zu den Lagerplätzen, denn plötzlich mußten entsprechende Weidemöglichkeiten vorhanden sein! - genau das schildert der Autor in seinem Buch auf eindrückliche Weise. Etliches kam mir bekannt vor, und je mehr sich Garcia und sein Gastgeber Kojote verständigen konnten und annäherten, um so mehr kamen sie zu einem Ergebnis, zu dem möglicherweise auch der geneigte Leser kommen wird: Bei uns ist es genauso. (Seite 71)KurzfassungAls die Indianer zu Pferden kamen, veränderte sich alles: Lebensweise und Kriegführung. Coldsmith zeigt dies im ersten Band seiner Spanish Bit Saga deutlich und nachvollziehbar auf. Ein lesenswertes Buch über eine ferne Zeit.

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