Don Coldsmith Wer dem Wind folgt

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Inhaltsangabe zu „Wer dem Wind folgt“ von Don Coldsmith

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  • Ein Vater auf der Suche nach seinem Sohn

    Wer dem Wind folgt

    SiCollier

    30. May 2016 um 09:01

    „Merk dir das, Ramon. Menschen haben Stärken und Schwächen, die sich nicht sofort zeigen. Du wirst erleben, daß starke Männer wimmern und schwache Männer zu Helden werden.“ (Seite 100) Dies ist Band 3 der 29-bändigen Spanish-Bit-Saga, von der 4 Bände auf Deutsch erschienen sind. Achtung: Inhaltsangabe wie Rezi verraten wesentliche Teile der Vorgängerbande incl. deren Ende. Zum Inhalt (Quelle: eigene Angabe) Sanchez ist ein Taugenichts und immer auf eine Gaunerei aus. Als er von Don Garcia erfährt, beschließt er, ihm um Geld zu erleichtern. Zu diesem Zweck erzählt er, daß er auf der Expedition, während der dessen Sohn verloren ging, dabei war, und der möglicherweise noch am Leben sei. Doch es kommt anders. Anstatt für diese Information Geld zu erhalten, veranlaßt Don Garcia eine Suchexpedition nach Neu-Spanien. Und Sanchez soll diese als Führer begleiten. In Amerika angekommen, kann er sich eine Weile durchmogeln. Doch dann begegnen sie den Schädelspaltern. Meine Meinung Seit den Ereignissen des Vorgängerbandes ist einige Zeit vergangen; einige Jahre gar, seit Juan Garcia, der jetzt Der-Ohne-Kopf genannt wird und Häuptling des Hirschhund-Stammes ist, von zuhause nach Neu-Spanien aufbrechen mußte. Bei der Expedition, bei welcher er verloren ging, war ein gewisser Sanchez dabei. Ein Nichtsnutz, der sich - zurück in Spanien - mit Gelegenheitsgaunereien durchschlägt. Als ihm zu Ohren kommt, daß er in der Stadt von Don Garcia, dem Vater von Juan Garcia ist, kommt ihm eine Idee, die er gleich in die Tat umsetzt. Der Vater würde sicherlich eine Stange Geld bezahlen, wenn er ihm einreden würde, sein Sohn sei noch am Leben. Womit er überhaupt nicht gerechnet hat ist, daß Don Garcia eine Suchexpedition starten würde - mit ihm als Führer. Und so findet er sich bald an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach Amerika wieder, obwohl er eigentlich keine Ahnung hat, wo man nach Juan suchen sollte. Dieser dritte Band der Spanish-Bit-Saga unterscheidet sich von den vorigen dadurch, daß ein großer Teil der Handlung bei eben jener Expedition der Spanier spielt, sei es in Spanien, sei es nach der Ankunft in der Neuen Welt auf der Suche nach dem verlorenen Sohn. Wenn man an die Geschichte des Wilden Westens bzw. der Eroberung Amerikas denkt, wird der Anteil, den die Spanier daran hatten, gerne und oft vergessen. Auch wenn Namen wie Los Angeles oder San Francisco, Bezeichnungen wie „Lasso“ oder „Ranch“ noch an sie erinnern. Es ist das Verdienst Coldsmiths, diesen Anteil bewußt zu machen. Zwar läßt sich dieses Buch auch für sich lesen; an entsprechenden Stellen erfolgen Hinweise und Erklärungen für frühere Geschehnisse. Aber natürlich sind diese nur rudimentärer Art, um die derzeitige Situation zu verstehen, weshalb es sich empfiehlt, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Auch wenn hier ein ganz anderer Handlungsstrang über weite Teile des Buches verfolgt wird, werden der Hirschhund-Stamm und seine Figuren mehr oder weniger als bekannt vorausgesetzt und, außer den neu hinzukommenden, nicht näher eingeführt. Da dies nun schon der dritte Roman um Juan Garcia und seinen Stamm ist, war das für mich, als die endlich auftauchten, wie eine Begegnung mit alten Freunden. Ich verrate kein großes Geheimnis, wenn ich schreibe, daß die Begegnung von Der-Ohne-Kopf mit seinem Vater und den Spaniern interessant verläuft und vom Autor gut geschildert wurde. Ich konnte die Fremdheit nachvollziehen, die Don Garcia und die Seinen empfunden haben müssen, als sie beim Volk ankamen und willkommen geheißen wurden. Schade, daß auch dieses Buch auf breite epische Schilderungen verzichtet, ich hätte noch einige hundert Seiten mehr lesen wollen. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, als ob etwas fehlen würde, als ob der Autor durch die Geschichte „hindurchgeeilt“ wäre. Coldsmith konnte einfach erzählen, daß man auch mit wenigen Sätzen ein umfassendes Bild der Lage und der Handlung erhält. Am Ende angekommen, habe ich das Buch mit einer leisen Wehmut zugeklappt. Ein Blick in den Fortgang der Reihe zeigt, daß die Zeit mit Der-Ohne-Kopf zu Ende geht, denn die Saga schreitet voran, die Jahre vergehen und - wie sich hier schon andeutete - neue Generationen ersetzen die alten. Das ist nunmal der Lauf der Welt, um so mehr habe ich die Abenteuer der „alten Recken“ (auch wenn sie teilweise noch gar nicht so alt sind) genossen. Kurzfassung Don Garcia folgt Gerüchten, nach denen sein Sohn noch am Leben sei, und unternimmt eine Suchexpedition nach Neu-Spanien. Doch bis zu einem Zusammentreffen sind viele Gefahren zu überwinden.

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