Don DeLillo Americana

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Inhaltsangabe zu „Americana“ von Don DeLillo

Der erste, bahnbrechende Roman von Don DeLillo – jetzt neu aufgelegt Mit achtundzwanzig Jahren hat der gut aussehende David Bell bereits Karriere in einer New Yorker Fernsehproduktionsfirma gemacht. Alle Skandale und Intrigen hat er zu seinen Gunsten zu nutzen verstanden. Bell wechselt sowohl Prinzipien als auch die eigene Identität, wie es die jeweilige Situation erfordert, und schützt sich selbst mit seinem ausgeprägten Zynismus. Doch eines Tages wird ihm klar, dass ihm die Wirklichkeit immer weiter entrückt. Der Versuch, sie wieder »einzufangen« – mit einer Kamera in der Hand auf der Reise durch Amerikas Mittleren Westen, auf der Suche nach dem Herzen des Landes –, gerät zu einem Fiasko, das ihn gnadenlos an seine Grenzen führt. Don DeLillos erster Roman, »Americana«, erschien 1971.

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  • Rezension zu "Americana" von Don de Lillo

    Americana
    awogfli

    awogfli

    Leider ein typisch amerikanscher episch breiter "Roman", komplett ohne Aussage, Tiefgang, Verstand, voll mit Gedankensprüngen und sinnlosen Hintergrundgeschichten, eines nach dem anderen. So wie die freundliche klischeehafte oberflächliche amerikanische Lady, die völlig geistlos aber höflich permanent vor sich hinplappert, nur um die Stille, vor der sie sich so fürchtet, mit sinnfreien Phrasen und Gschichtln zu füllen. Und das nennen die Kritiker dann ein großes Werk mit einzigartiger Handschrift, ein fesselndes Stück amerikanischer Zeitgeschichte? Je blöder, unverständlicher und pseudointellektueller, desto besser? Also ich verstehe das gar nicht. Ein Roman sollte doch eine Aussage vermitteln! Ach ja - was auf fast 500 Seiten passiert, ist in ein paar Sätzen erzählt: Typen in einer Fernsehanstalt spielen blöde Machtspielchen und tun die meiste Zeit nur so, als ob sie arbeiten würden. Mann fährt herum filmt ein bisschen und brät mit Vorliebe Frauen mit Freund an, um sein kleines Ego etwas mit Selbstbewußtsein aufzuwerten. Mann hat Sex, Filmcrew erzählt so nebenbei kryptische Familiengeschichtln, sinnloser Film wird fertiggedreht. Basta! Wenn Ihr noch irgendwo ein bisschen mehr Substanz aus diesem grauenvollen Machwerk herauszuzeln könnt, seid bitte so lieb schreibt und erklärt es mir, denn ich habe wirklich nicht mehr gefunden. Bedauerlicherweise habe ich noch einen ganzen Stapel wichtiger amerikanischer Literatur zu Hause herumliegen, den ich Zug um Zug abarbeiten möchte, und ich fürchte mich jetzt mittlerweile schon sehr davor ;-)

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    • 10
    Arun

    Arun

    08. April 2015 um 15:23
  • Rezension zu "Americana" von Don DeLillo

    Americana
    Textravaganzen

    Textravaganzen

    28. October 2011 um 03:55

    In DeLillos Debüt verfolgen wir die Geschichte des David Bell, der in der New Yorker Fernsehbranche arbeitet und dort, ähnlich wie der Hauptprotagonist in Metropolis, mit seinen 28 Jahren bereits früh zu Erfolg gekommen ist. Der Roman liest sich dabei zunächst als eine Gesellschaftsstudie Amerikas mit satirischem Einschlag, ab und an werden die bissigen Kommentare Bells über seine ach so aufgesetzte Generation jedoch abgelöst von leiser Melancholie. So beschreibt er die New Yorker Massen wie folgt: „the faces seemed gray and stricken, the bodies surreptitious in the scrawls of their coats, and it occurred to me that perhaps in this city the crowd was essential to the individual; without it, he had nothing against which to scrape his anger, no echo for grief, and not the slightest proof that there were others more lonely than he.” Aber dann auch gleich: „This was just a passing thought.” (29) Denn es gibt einfach so viel in der aufstrebenden medialen Welt, das ihn ablenkt von den Dingen, die eigentlich in Bells Kopf rumspuken: Die Geschichte seiner Familie, der Elterngeneration, die Krieg miterlebt hat und der es nicht immer so sorgenfrei blendend ging wie ihm selber. Fernab der New Yorker Großstadt-Hektik begibt sich Bell in der zweiten Hälfte des Romans auf die Mission, einen autobiographischen Film zu drehen, amateurhaft und avantgardistisch gleichzeitig, der ihm seiner eigenen Identität näher bringen soll. Denn: „We are what we remember. The past is here, inside this black clock, more devious than night or fog, determining how we see and what we touch at this irreplaceable instant in time.” (299) Ob ihm diese Mission glückt, sollte jeder selber nachlesen. Aufgrund ellenlanger Monologe gestaltet sich das zwar teilweise etwas anstrengend, aber den Höhepunkt der Ausschweifungen während Bells Road Trips sollte man dennoch nicht verpassen. Alles hat schließlich irgendwann mal ein Ende, ganz gemäß dem Motto: „,Do you have any particular ambition in life?’ - ‚To get out of it alive.’“ (286) __________ Die Seitenangaben beziehen sich auf die Taschenbuchausgabe, die 1989 im Penguin Verlag erschien. Diese Ausgabe ist in einigen Passagen von DeLillo leicht von der Erstausgabe aus dem Jahr 1971 abgeändert worden.

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