Don DeLillo Cosmopolis

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Inhaltsangabe zu „Cosmopolis“ von Don DeLillo

Don DeLillos Meisterwerk nun im Kino Als »Cosmopolis« 2003 erschien, wurde der Roman international als literarisches Meisterwerk gefeiert, das DeLillos Rang als einer der wichtigsten Autoren der Welt abermals unterstrich. Heute wirkt DeLillos Roman im Angesicht der weltweiten Finanzkrise beinahe prophetisch und ist aktueller denn je. David Cronenberg hat »Cosmopolis« nun mit Robert Pattinson und Juliette Binoche verfilmt. Die Geschichte: Eric Packer, 28 Jahre alt, ist ein reicher, gewissenloser Börsenspekulant. Unterwegs in seiner Stretchlimousine zu einem Friseurtermin, führt ihn sein Weg über die 47. Straße quer durch Manhattan. Das Herz von New York steht an diesem Frühlingstag im April 2000 kurz vor dem totalen Kollaps. Der amerikanische Präsident ist in der Stadt, gewalttätige Globalisierungsgegner demonstrieren und ein Sufi-Rapper wird unter großer Anteilnahme seiner Anhänger zu Grabe getragen. Mitten durch dieses Chaos schleicht Packer mit seinen Sicherheitsbeamten, seiner Frau, seiner Liebhaberin und seinem Leibarzt im Schritttempo voran, ohne wirklich vorwärts zu kommen – und am Ende seiner 24-stündigen Odyssee durch Manhattan verliert er mehr, als er sich je hat vorstellen können.»Schwindelerregend intelligent geschrieben, ein irritierendes Buch von großer diagnostischer Qualität« (Frankfurter Rundschau) (Quelle:'E-Buch Text/31.05.2012')

<3 <3 <3

— 23GZamasu
23GZamasu

Anstrengend und und unbequem zu lesen, trotzdem ein interessantes Psychogramm

— Duffy
Duffy

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    Cosmopolis
    divergent

    divergent

    02. December 2014 um 23:39

    <><><><> Inhalt <><><><> Er will doch nur zum Friseur! Doch irgendwie kommt der 28-jährige Mulitmilliardär Eric Packer in Cosmopolis nicht dazu. Auf seiner 24-stündigen Odyssee quer durch New York City wird er in die Abgründe der Stadt hinein gezogen und wird langsam Zeuge, wie sein perfektes Leben zerbricht. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, genießt er seinen langsamen Untergang und beginnt zunehmend seinen Reichtum und seine heile Welt in Frage zu stellen. <><><><> Meinung<><><><> Ich hab das Buch vor ca. drei Jahren gelesen. Damals hab ich es aber nur gelesen, weil einer meiner Lieblingsschauspieler, Robert Pattinson die Hauptrolle in der Verfilmung zu diesem Roman spielt. Ich kann weder diesen Roman noch den Film von David Cronenberg wirklich empfehlen, da ich besonders den Roman sehr langweilig fand. Die ganze Geschichte wirkte auf mich so unglaublich hölzern. Den Schreibstil konnte ich auch nicht leiden und die Geschichte zieht sich einfach nur mehr so durch das Buch, sodass man froh ist, wenn das Buch ausgelesen ist!

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  • Odyssee durch NY

    Cosmopolis
    Cattie

    Cattie

    12. September 2014 um 22:12

    "Cosmopolis" von Don DeLillo wurde als Meisterwerk ausgezeichnet, doch mich konnte es nicht ganz überzeugen. Story: Eric Packer ist jung, reich und erfolgreich. Er ist frisch verheiratet, doch es ist eine Zweckehe, denn er hat in eine reiche Schweizer-Familie eingeheiratet. Statt also mit seiner Frau intim zu werden oder sie besser kennenzulernen, besucht er seine Geliebte und schläft mit seinem Bodyguard. Er empfängt in seiner Limo seinen Arzt, gerät in Proteste und wird Zeuge eines Beerdigungszuges. Und das alles in einer 24h Odyssee durch New York auf dem Weg zu seinem Friseur. Charaktere: Packer ist ein unsympathischer Protagonist, doch so soll er auch sein. Ich konnte seinem Lebensstil jedoch gar nichts abgewinnen und somit der Geschichte auch eher wenig.  Schreibstil: Die Geschichte lebt durch ihren anspruchsvollen wie anmutenden Schreibstil. Doch dieser kann nicht über die langatmige Story hinwegtäuschen. Wirtschafts- und Politikthemen sind einfach nicht meins und in einem Roman noch viel weniger interessant. DeLillo könnte sein Talent, das er auf jeden Fall besitzt, viel besser auf andere Weise zum Ausdruck bringen. Ich bin mir sicher, dass die Geschichte viel Tiefgang hat, doch das bringt mir wenig, wenn ich mich schlecht unterhalten fühle und mich während des Lesens langweile und unaufmerksam werde. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die Personengruppe, die das Buch als das sieht, was es wohl sein soll. Ich gebe 3 von 5 Haarschnitte, 2 davon für den Schreibstil, einen für New York und 2 fallen weg wegen mangelndem Interesse.

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  • Buchverlosung zu "Cosmopolis" von Don DeLillo

    Cosmopolis
    resa82

    resa82

    Hallo Ihr Lieben, wir verlosen heute den Film zum Buch  "Cosmopolis- Wie weit kann er gehen bevor er alles verliert" mit Robert Pattinson. Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.07.2012 Handlung: Er will doch nur zum Friseur! Doch irgendwie kommt der 28-jährige Mulitmilliardär Eric Packer (Robert Pattinson) in Cosmopolis nicht dazu. Auf seiner 24-stündigen Odyssee quer durch New York City wird er in die Abgründe der Stadt hinein gezogen und wird langsam Zeuge, wie sein perfektes Leben zerbricht. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, genießt er seinen langsamen Untergang und beginnt zunehmend seinen Reichtum und seine heile Welt in Frage zu stellen. Bis zum 30.6.2014 um 23:59 könnt ihr noch teilnehmen. Ausgelost wird am nächsten Tag und die Gewinner werden auf unserem Blog und  per Mail Informiert. http://resas-welt.blogspot.de/2014/06/film-verlosung-cosmoplis-mit-robert.html Das einzige was ihr tun müsst ist uns eine kleine Frage zu beantworten und die Antwort auf unserm Blog  in die Kommentarbox Posten. Wie weit würdest du nicht für die Liebe gehen?  

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  • Leserunde zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs Dalloway
    aba

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf geht es weiter. Zur Ausgabe Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt "Mrs Dalloway" längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Über Virginia Woolf Virginia Woolf, am 25. Januar 1882 in London geboren, wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Ihr Leben lang litt sie unter wiederkehrenden psychischen Krisen. 1912 heiratete sie Leonard Woolf; zusammen gründeten sie 1917 den Verlag "The Hogarth Press". Ihr Haus war ein Zentrum der intellektuellen "Bloomsbury Group". Am 28. März 1941 nahm Virginia Woolf sich unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkrieges und erneut bedroht von einer Verdunkelung ihres Gemüts das Leben. Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte bis zum 28.06.2013 auf folgende Frage: "Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird." Ein Roman an einem einzigen Tag. Kennt ihr noch einen Roman, der an nur einem Tag spielt (oder in einer Nacht)? Mir fällt natürlich "Ulysses" ein, der übrigens als Inspiration für "Mrs Dalloway" gedient hat. Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht sind da auch wieder neue Lesetipps! Eine Bitte: Benutzt die Spoilerfunktion für eure Bewerbungen nicht. Danke! Wichtig: Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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  • Rezension zu "Cosmopolis" von Don DeLillo

    Cosmopolis
    Medienjournal

    Medienjournal

    31. December 2012 um 03:32

    Ich habe nicht annähernd alle Facetten anreißen können, die in Cosmopolis thematisiert werden, doch glaube ich, einen recht lebhaften Eindruck vermittelt zu haben von der Tragweite der Erzählung, die anfangs so unscheinbar wirkt und in der ein oder anderen Form in der Kürze der Zeit doch ein Mannigfaches an grundlegenden Themen anzuschneiden versteht. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2012/07/review-cosmopolis-buch/

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  • Rezension zu "Cosmopolis" von Don DeLillo

    Cosmopolis
    franzi303

    franzi303

    25. February 2012 um 18:36

    Ich habe mir das Cosmopolis gekauft, da ich wusste, dass die Story bald verfilmt wird (mit Robert Pattinson in der Hauptrolle). Ein Buch, in dem der Millionär Eric Packer in seiner Limousine durch die Gegend gefahren wird. Er trifft seine Frau sowie seine Affaire und merkwürdige Menschen. Das Ganze ist ziemlich undurchsichtig. Es war kompliziert zu lesen. Okay gut, das Buch ist nichts für 15 Jährige, aber selbst ich mit meinen 20 Jahren fand es verwirrend und so ... unspektakulär. Es ist alles so unklar. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, doch begeistert war ich davon nicht gerade. Das Ende hat etwas Spannung in die Story gebracht, aber das wars auch schon. Einen Stern vergebe ich jedoch für das Buch.

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  • Rezension zu "Cosmopolis" von Don DeLillo

    Cosmopolis
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    04. January 2012 um 14:54

    Eric Packer ist 28 Jahre alt, ein absolutes Finanzgenie, sportbesessen - und er ist skrupellos, geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, hat so manche Affäre und erkennt seine Frau, die er erst vor ein paar Tagen geheiratet hat, erst auf den dritten Blick wieder. Außerdem nimmt er seine Sonnenbrille so gut wie nie ab - tatsächlich stellt seine Frau erst Tage nach der Hochzeit fest, dass seine Augen blau sind - und will an einem ganz gewöhnlichen New Yorker Aprilmorgen im Jahr 2000 einen neuen Haarschnitt. Während der auf diese Entscheidung folgenden 24 Stunden taucht der Leser ein in die Welt von Packer. Denn auf seinem Weg zu dem Friseur seiner Kindheit kommt ihm so einiges in die Quere. Zum einen die Gedenkzeremonie für einen erst kürzlich verstorbenen Rapper, zum anderen der Besuch des Präsidenten, der zufällig in der Stadt ist und natürlich auch die Ausschreitungen einiger Globalisierungsgegner, die mitten in Manhatten die großen Werbetafeln an den Hochhäusern demolieren und Eric durch puren Zufall gar nicht bemerken. Und natürlich wäre da auch noch der ein oder andere geplante Zwischenstopp. Ob nun ein tête-à-tête mit seiner Kunstkuratorin, die vom Alter her auch Erics Mutter sein könnte, einem fragwürdigen Schäferstündchen mit seinem neuen Bodyguard und einer Elektroschockpistole oder die eiskalte Erschießung seines ersten Sicherheitsmannes aufgrund eines falschen Blickes - alles ist vorhanden in Don DeLillos Cosmopolis. Des weiteren spekuliert Eric während seiner Fahrt durch Manhatten mit dem Yen, wobei er letzten Endes nicht nur seine eigenen Milliarden, sondern auch die Millionen seiner Frau verliert. Er hält in seiner Limousine Meetings mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ab und schreckt dabei auch nicht davor zurück, sich während eben dieser Meetings einmal ganz genau von seinem Arzt untersuchen zu lassen. Da von vornherein feststeht, dass Eric Packer diesen Tag nicht überleben wird - schließlich ist die Geschichte außer aus seiner, auch noch aus Sicht seines Mörders (übrigens ein ehemaliger Angestellter Packers) verfasst -, macht das diese rasante, wie auch vollkommen skrupellose Geschichte nur umso reizvoller. Man verflucht Eric und lächelt doch, als er nur kurz vor seinem Tod beschließt, mit seiner Frau ganz von vorne anzufangen - ganz von vorne anzufangen, da er ja alles Geld verloren hat. Da man Eric Packers Mörder eigentlich ganz gut verstehen kann, Eric selbst jedoch so außergewöhnlich wie kaltschnäuzig ist, fiebert man dem Ende des Buches mit ganz gemischten Gefühlen entgegen. Natürlich gönnt man Erics Mörder den Triumph, aber irgendwo ist da auch noch der Gedanke, an Erics Beschluss, sein Leben grundlegend zu ändern, der ihm irgendwie eine neue Chance einräumen will. Nun ja, wer weiß, ob er sie irgendwie doch bekommt... Für mich, als absoluten Don DeLillo-Neuling war das eine Premiere der besonderen Art. Nicht nur, dass Eric Packer sich problemlos in die Liste der interessantesten Charaktere der Bücher, die ich bisher gelesen habe, einreihen kann. Nein, Cosmopolis ist überdies auch eine sarkastische Karikatur der Neuzeit, in der wir uns bisweilen sogar in einem Eric Packer wieder entdecken können. Daher schließe ich mit einem Zitat von eben genanntem und empfehle jedem, der Cosmopolis bisher noch nicht gelesen hat, es unbedingt zu lesen: "Warum haben wir Flughafen? Warum heißen sie Flughafen?"

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  • Rezension zu "Cosmopolis" von Don DeLillo

    Cosmopolis
    Textravaganzen

    Textravaganzen

    14. October 2011 um 04:00

    Ein beliebiger Apriltag im Jahr 2000. Wir befinden uns in Manhattan. Und Eric Packer, 28 Jahre alt, Multimilliardär und Businessman, möchte zum Frisör. Das ist einfacher gesagt als getan. Denn einmal in seine weiße Stretchlimousine eingestiegen, begibt er sich auf eine Odyssee, die gleichzeitig an Absurdität und Wirklichkeitsnähe nicht zu überbieten ist. Die Welt, in der wir uns befinden, ist dermaßen digitalisiert und virtualisiert, dass das wahre Leben dagegen unscheinbar blass aussieht. Dabei passiert doch so viel: Globalisierungsgegner, die demonstrieren und sich, um ihrer Botschaft Nachdruck zu verleihen und Aufmerksamkeit zu erhaschen, selbst anzünden… erotische Abenteuer und seine frisch angetraute, eher keusche Ehefrau, die Millionenerbin und Poetin ist, kreuzen mehrmals Erics Weg… er macht sich spontan nackig für Filmaufnahmen, feiert in einer Disco ab und marschiert mit im Trauerumzug für einen kürzlich verstorbenen, aber nicht dramatisch niedergeschossenen, Rapper. Die Reihenfolge ist dabei eigentlich egal, denn Eric ist zwar Dank seiner medialen Ausstattung stets nah am Geschehen, doch innerlich fern und entfremdet von dieser Welt. Alles, was ihn interessiert, ist sein Haarschnitt und der Kurs des Yen. Wieso letzterer so interessant ist, weiß der Vermögensverwalter selbst nicht so genau; mit Geld handeln tut er nur um des Geldes Willen. Er hat ja auch alles, was man sich vorstellen kann! Kork in der Limousine, ein 48-Zimmer-Apartment ausgestattet mit jeglichem technischen Schnickschnack sowie eine asymmetrische Prostata. Obwohl diese ihn ein bisschen beunruhigt, ist sie nicht das, was ihm zum Verhängnis wird. Denn die nonlineare Erzählstruktur lässt uns bereits im 2. Kapitel des 1. Teils Schlimmes vermuten... Erics 19 Jahre ältere Liebhaberin und Repräsentantin einer älteren Generation sagte einmal zu ihm: „Life is too contemporary“ (27), doch während in der Vergangenheit die Zukunft noch in der Technik lag, liegt im Jahr 2000 die Zukunft schon in der Technik. DeLillo rechnet ab mit der Millenniumsgeneration, bevor das Millennium richtig starten konnte. Das Bild, das er dabei sprachlich aufbaut, ist fragmentiert; kaum hat ein Gedanke begonnen, wird dieser auch schon wieder abgebrochen, weil etwas ablenkt. Wichtig und unwichtig, Chaos und System, sind dabei nicht immer auseinander zuhalten. Eric Packer ist nicht bloß ein Charakter in einem Roman, er ist ein Symptom einer Gesellschaft. Sein Tod soll ein Weckruf sein, doch geht auch der im Durcheinander des Romans, sowohl auf sprachlicher als auch inhaltlicher Ebene, ein wenig unter. __________ Die Seitenangabe bezieht sich auf die Ausgabe, die 2004 bei Scribner erschien.

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  • Rezension zu "Cosmopolis" von Don DeLillo

    Cosmopolis
    cori_90

    cori_90

    17. September 2011 um 19:45

    Ich denke dies ist eines der wenigen Bücher dessen Verfilmung besser wird als das Werk selbst. Ich habe ewig gebraucht um dieses eigentlich sehr kurze Buch zu lesen, den Inhalt jedoch meist schon kurz nachdem ich das Buch aus der Hand gelegt habe wieder vergessen. Das Buch besteht größten Teil aus Rumgeschwaffel über die Finanzwelt. Es ist mühsam und sperrig zu lesen, für mich wirkt es als versuche der Autor mit Gewalt intelligent zu klingen (Ich möchte ihm nicht unterstellen, dass er das nicht wäre, es könnte nur vieles einfacher und somit leichter verständlich geschrieben werden). Es verfügt über wenig Handlung. Die Spannung des Klappentexts wurde im Werk nicht umgesetzt. Mich hat das Buch nicht überzeugt. Allem in allem hat mich das Buch sehr gelangweilt, obwohl ich eingestehen muss, dass es ab circa der Hälfte besser wurde. Mehr kann ich zu diesem Buch nicht sagen. Mag sein das ich das Buch einfach nicht verstanden habe, aber für mich war keine wirkliche Botschaft zu erkennen.

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