Don DeLillo Cosmopolis

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Inhaltsangabe zu „Cosmopolis“ von Don DeLillo

Don Delillos neuer Roman beschreibt den letzten Tag im Leben des Multi-Milliardärs Eric Packer. Ein atemberaubendes Hörerlebnis, das die Brillanz, den Witz und den Humor des Autors erneut unter Beweis stellt. (Quelle:'Audio-Kassette')

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  • Ein bisschen American Psycho ohne blutige Gedärme

    Cosmopolis
    ichundelaine

    ichundelaine

    03. January 2017 um 09:43

    Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem (Hör-)Buch halten soll. Ich hätte es fast in der ersten Minute abgebrochen, als der Sprecher den Titel "CAAAASMAAAAAPAAALIS" betonte, denn ich kann übermäßigen, erzwungenen Akzent bei Hörbüchern nicht ausstehen. Zum Glück reisst sich Will Patton im weiteren Verlauf zusammen.Meine Probleme hatte ich dann mit der Story, denn eine Geschichte über einen superrreichen Börsenfutzie, der in seiner futuristischen Super-Limo mit Carrara-Marmor und Korkwänden durch New York gurkt, weil er unbedingt einen Haarschnitt benötigt ist jetzt nicht wirklich spannend. Das repititive "I need a haircut!" erinnerte mich auch sehr stark an "I need to return some tapes!" von Patrick Bateman aus American Psycho, ebenfalls ein stinkreiches, nihilistisches Vollarschloch. Also fährt Eric Packer an einem Tag im April 2000 durch die Straßen von New York, vögelt unterwegs ein paar Frauen und hat permenent Besuch von Arbeitskollegen (Untergebenen), mit denen er das wirtschaftliche Geschehen und ganz besonders den Yen diskutiert. Doch auch außerhalb der Limo geht es rund: Der Besuch des Präsidenten, der Tot eines Sufi-Rappers und eine Konsum-kritische Demonstration, so dass sein Bodyguard gut zu tun hat.Ich verstehe, dass das Buch eine Kritik am Wirtschaftssystem, dem "New Economy Hype", sinnlosem Konsum und den Superreichen sein soll, und auch dass der "Torten-Killer" und die ganzen anderen schrägen Typen, die Eric unterwegs trifft, irgendwas symbolisieren sollen, allerdings kann das als Hörbuch ziemlich anstrengend sein, besonders wenn es (dem Thema vermutlich entsprechend) in fast schon einschläfernder Monotonie vorgelesen wird. Auf mich wirkt das Ganze wie ein sehr ambitionierter Versuch, einen kritischen Roman zu schreiben, der irgendwie an American Psycho und dessen Motive angelehnt ist, was aber für mich nicht funktioniert. Obwohl mich ellenlange Beschreibungen eines Anzuges oder einer Visitenkarte begeistern können, langweiligen mich bei Cosmopolis die flachen Dialoge, die so tun als ob. Da wundert es mich auch nicht, dass der Film zum Buch mit Robert Pattinson keine guten Kritiken bekommen hat, denn er ist - ähnlich wie das Buch - verhältnismäßig öde und mit wenig Tiefgang.

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