Don DeLillo Körperzeit

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Inhaltsangabe zu „Körperzeit“ von Don DeLillo

Als sich ihr Mann Rey das Leben nimmt, bleibt die Performancekünstlerin Lauren allein in dem Haus am Meer zurück und versucht, ihre große Trauer zu bewältigen. Eines Tages stellt sie jedoch fest, dass sie einen seltsamen Gast beherbergt: einen kleinen Mann, der in zunächst unverständlichen Sätzen zu ihr spricht - bis sie erkennt, dass dieses Phantom das lebende Gedächtnis, das Echo ihres Lebens mit Rey ist.

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  • DeLillo – KÖRPERZEIT

    Körperzeit
    Haeddl

    Haeddl

    31. March 2014 um 15:40

    Lauren und Ray sind erst ein paar Monate liiert, als Ray sich völlig unerwartet das Leben nimmt. Lauren kapselt sich daraufhin komplett von der Außenwelt ab und beginnt, betäubt von Trauer und Verlust, wochenlang ihren Körper zu stählen und zu reinigen. Eines Tages entdeckt sie einen kleinen, alten Mann in ihrem Haus, der anscheinend geistig verwirrt oder zurückgeblieben ist und unverständliches Zeug redet. Nach und nach bemerkt Lauren jedoch, dass es sich bei dem Gefasel um eine Art Echo oder Rückkopplung der Gespräche mit mit Ray handelt. Der Mann scheint eine Art halbgare Zukunftsversion Rays zu sein, mit dem Lauren all die angefangenen Gespräche beenden und richtig Abschied nehmen kann. Fazit: Ich fand es sehr anstrengend, den abgehackten Dialogen und endlos verschachtelten Sätzen zu folgen. Hier wird (wie immer bei DeLillo) viel mit der Sprache experimentiert. Laut vorgetragen klingt der ganze Text wie ein modernes Gedicht: verträumt, mäandernd, verspielt, wabernd ... Sicher ist das hohe Kunst, ich halte DeLillo auch in allen Ehren, aber dieses schmale Bändchen war irgendwie nichts für mich – 2 Sterne.

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