Don Joseph Goewey Das stressfreie Gehirn

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Inhaltsangabe zu „Das stressfreie Gehirn“ von Don Joseph Goewey

Es gibt eine innere Haltung, die die Gehirnstruktur für ein gutes und gelassenes Leben erzeugt: das stressfreie Gehirn. Don Joseph Goewey, der weltweit an Orten der Krankheit und in Krisengebieten als Stress- und Traumaexperte tätig war, zeigt auf, wie Stress und seine Folgeerscheinungen völlig überwunden werden können – um das großartige Leben zu führen, für das wir alle geboren sind.

Goeweys Anti-Stress-Programm ist herausragend und basiert unter anderem auf Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Gerald Jampolsky, Carl R. Rogers und Irvin D. Yalom.

Wenn uns unsere Gedanken erdrücken, haben wir Stress. Dieses Buch zeigt, wie unser Geist unser Gehirn verändern kann.

— janett_marposnel

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  • Kann der Geist das Gehirn verändern? Stressfrei werden durch meditative Übungen

    Das stressfreie Gehirn

    R_Manthey

    23. July 2015 um 16:31

    Diese scheinbar einfache Frage stellte der Dalai Lama Ende der 1970-er Jahre einigen führenden Neurowissenschaftlern und bekam die Antwort, dass das nicht ginge. Die Gemütsverfassung eines Menschen sei durch seine festgelegte Gehirnstruktur bestimmt. Eine signifikante und nachhaltige Veränderung unserer Persönlichkeit sei prinzipiell nicht möglich. Das Gehirn sei unveränderlich mit Ausnahme seines allmählichen Abbaus. Diese damals "wissenschaftlich bewiesene" Aussage stellte sich jedoch als völlig falsch heraus, denn inzwischen gibt es genügend Beweise für das genaue Gegenteil. Und daran haben insbesondere buddhistische Mönche einen bedeutenden Anteil. Nachdem nämlich die Gehirne buddhistischer Meister eingehend untersucht wurden, kam man zu der Erkenntnis, dass ihre meditative Praxis zu enormen Veränderungen in ihrer Gehirnstruktur geführt haben muss. Es folgten zahlreiche Untersuchungen von Neurologen und Psychologen, die beispielsweise nachwiesen, dass Zwangsstörungen auf fehlerhaften Vernetzungen im Gehirn beruhen. Danach wurde gezeigt, was buddhistische Meister schon lange wissen: Vernetzungen im Gehirn kann man lösen und neu aufbauen. Der Geist kann das Gehirn sehr wohl verändern, auch wenn das nicht einfach ist. Damit befasst sich dieses Buch. Es erklärt leicht verständlich, wie unser Gehirn im Großen und Ganzen arbeitet und beschreibt einige wesentliche Übungen, die auf dem Wege zu einer neuen Vernetzung helfen können. Wir sind nicht unser Gehirn. Vielmehr können wir es bei seiner ununterbrochenen Produktion von meistens völlig nutzlosen Gedanken beobachten. Und genau dieses nicht kommentierende, einfache Beobachten ist eine der grundlegenden Voraussetzungen buddhistischer Meditationsmethoden, mit denen man zu ungeahnten Veränderungen im eigenen Verhalten gelangen kann. Der Autor beschreibt die Bewusstseinszustände buddhistischer Mönche, die in einer wissenschaftlichen Studie untersucht wurden und fasst dies dann in seinem Begriff vom "mystischen Coolsein" zusammen. Er meint damit einen Geisteszustand höchster Gelassenheit selbst bei starker mentaler Belastung. Das Gehirn ist völlig stressfrei. Natürlich möchte man das auch können. Und an dieser Stelle gelangt man zur Achillesferse des Textes, an der sich buddhistische Praxis und die westliche Herangehensweise kurzzeitig begegnen: Der westliche Mensch liest ein Buch wie dieses, weil er immer erst verstehen möchte, um was es geht und wie etwas funktionieren sollte. Dann versucht er die praktischen Übungen aus diesem Text durchzuführen. Das aber ist schwer, weil er es gewöhnlich alleine tut und vor allem dann Schwierigkeiten bekommt, wenn er sich bereits in einer komplizierten Situation befindet. Buddhistische Mönche hingegen haben nie solche Bücher gelesen, nie Erklärungen verlangt oder erhalten. Sie folgten einfach nur lebenslang und sehr diszipliniert einer Praxis, die ihnen anfangs einfach nur vorgemacht wurde. Obwohl man also kaum das Niveau der Mönche erreichen wird, besteht dennoch schon bei diszipliniertem Üben der in diesem Buch beschriebenen Methoden eine recht große Chance auf erhebliche geistige Veränderungen. Der Text beginnt bei einem Punkt in der Lebensgeschichte des Autors, an dem ihm alles zu entgleiten schien, er in einen Strudel von Angst geriet, sich aber plötzlich und für ihn völlig unerwartet befreien konnte. Leider kann er diesen plötzlichen Wendepunkt nicht völlig erklären. Danach aber krempelte er sein Leben komplett um und begann mit Menschen zu arbeiten, die unter erheblichem Stress litten oder traumatische Erlebnisse hinter sich hatten. Aus diesen Erfahrungen erwuchs wahrscheinlich dieses Buch. Zunächst beschreibt es die verschiedenen Teile des Gehirns und deren Arbeitsweise. Insbesondere erklärt der Autor hier, was bei Stress passiert. Danach kommen die buddhistischen Mönche ins Spiel, woraus sich dann alle weiteren Erklärungen und Übungen ergeben. Am Ende fasst der Autor noch einmal alle Übungen zusammen und gibt Ratschläge für ihre tägliche Umsetzung. Da wir alle nicht in buddhistischen Klöstern leben und andere kulturelle Wurzeln besitzen, erscheint mir dieses Buch als hilfreiches Instrument auf einem Weg zu mehr innerem Frieden und der sich daraus ergebenden Gelassenheit. Allerdings muss man dabei den Rat des Autors befolgen und diszipliniert bei der Sache bleiben. Selbst wenn man in einem Stimmungstief oder noch schlimmeren Situationen feststeckt, so gibt es doch Hoffnung, denn dieses Buch zeigt nicht nur, dass Veränderungen möglich sind, sondern auch einen Weg, wie sie zustande kommen können. Manchmal hätte ich mir zwar gewünscht, dass der Text etwas kürzer und mehr aufs Wesentliche konzentriert sein könnte. Aber das mindert seine Qualität letztlich überhaupt nicht.

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  • Nur ein stressfreies Gehirn kann Spitzenleistungen erbringen

    Das stressfreie Gehirn

    janett_marposnel

    15. June 2014 um 20:06

    Die Neurowissenschaftler sind von jeher davon ausgegangen, dass unser Geist nicht in der Lage ist unser Gehirn zu verändern. Diese Theorie konnte widerlegt werden. Wir können unser Gehirn sehr wohl positiv beeinflussen, indem wir es bewusst neu vernetzen. Jeder von uns. Das Zauberwort heißt Neuroplastizität. Goewey erklärt schlüssig, dass sich im Grunde genommen alles darum dreht, dass wir Angst haben, auch wenn wir die Angst nicht immer als Angst empfinden, so ist dieses Gefühl doch ständig präsent, weil es allein durch unsere Gedanken erzeugt wird. Zusätzlich erschweren wir uns das Leben, indem wir alles bewerten und über alles und jeden urteilen. Wir sind nicht in der Lage, irgendetwas wertfrei zu betrachten und wie selbstverständlich produziert unser Gehirn eine Fülle von unsinnigen Gedanken und forstet seine Datenbanken nach eventuellen Gefahren durch, findet diese natürlich auch, und schon ist sie wieder da - diese unaufhörliche, unterschwellige Angst, die letztendlich den eigentlichen Stress in uns hervorruft. Ein weiteres Manko besteht darin, dass wir pausenlos in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben und viel zu selten oder gar nicht im Jetzt, aber nur im Jetzt können wir innehalten. Unsere Gedanken beruhigen sich erst, wenn wir in der Lage sind, den Moment zu erleben. Unser unablässiges Denken schränkt uns ein, weil es unser Gehirn überlastet. Kein Gehirn kann in diesem angespannten Zustand Spitzenleistungen erbringen. Wir müssen lernen den Reset-Knopf zu drücken und dabei hilft dieses Buch. Mithilfe der vorgestellten Übungen lernen wir eine andere Geisteshaltung einzunehmen und erkennen, dass innerer Frieden Kraft ist. Nur wenn wir innerlich ruhig und gelassen sind, werden wir unsere äußeren Ziele erreichen und wir werden sie spielend leicht erreichen, weil unser Gehirn ausgeglichen ist und nun auf Hochtouren laufen kann. Innerhalb eines Jahres intensiven Übens habe ich den Wandel an mir selbst wahrgenommen. Plötzlich habe ich die Dinge um mich herum viel klarer gesehen. Ich sah ehemals verworrene Verhältnisse nun völlig geordnet, weil ich die Angst um die Zukunft auf Grundlage der Vergangenheit ablegen konnte. Mir wurde bewusst, dass es manchmal effektiver ist, die Wirklichkeit anzuerkennen, statt sie permanent ändern zu wollen. Schwierige Situationen in meinem sozialen Umfeld oder das Lösen unangenehmer bzw. komplizierter Aufgaben im Job sind überhaupt kein Hindernis mehr. Das Setzten von Prioritäten oder das Treffen von Entscheidungen stellt für mich keine Schwierigkeit mehr dar. Ich fühle mich jetzt viel freier und habe das Gefühl, dass mir auf dieser Welt nichts zustoßen kann, was mich aus meinem inneren Gleichgewicht bringt. Mein Selbstvertrauen wuchs schier ins Unermessliche, weil ich feststellte, dass ich nichts und niemanden zu befürchten habe. Weder eine Niederlage, noch eine Krankheit – selbst den Tod nicht. Das ist ein Gefühl des Friedens, des Glücks und der Gewissheit, allem gewachsen zu sein. Ein Wort noch zum Schluss: Dieses Buch löst keines Ihrer Probleme und Sie werden auch in Zukunft immer Probleme haben, aber es zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, Ihrer Probleme ohne Angst und Zweifel gewahr zu werden, sodass Sie in der Lage sind, diese konstruktiv anzugehen und somit ein zufriedenes Leben zu führen. PS: Jemand für den Neuroplastizität noch ein Fremdwort ist, sollte dieses Buch nicht zuerst lesen, denn ich vermute, der Inhalt dieses Buches wird den unbedarften Leser überfordern. Es gibt genug andere Bücher, die für den Einsteiger leichter verständlich geschrieben sind, in welchen die Unterteilung unseres Gehirns weniger ausführlich erläutert wird und wo Begriffe wie Präfrontaler Cortex, Neocortex oder Amygdala nicht wie selbstverständlich in den Text einfließen, was vielleicht daran liegt, dass der Autor selbst Arzt ist.

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