Don Rosa

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Cover des Buches Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (ISBN:9783770432455)

Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden

 (51)
Erschienen am 08.12.2008
Cover des Buches Hall of Fame 01 (ISBN:9783770406807)

Hall of Fame 01

 (12)
Erschienen am 15.04.2004
Cover des Buches Hall of Fame 16 (ISBN:9783770432769)

Hall of Fame 16

 (4)
Erschienen am 15.06.2009
Cover des Buches Hall of Fame 19 (ISBN:9783770434015)

Hall of Fame 19

 (2)
Erschienen am 08.11.2010
Cover des Buches Hall of Fame 18 (ISBN:9783770433599)

Hall of Fame 18

 (2)
Erschienen am 02.08.2010
Cover des Buches Hall of Fame 20  (ISBN:9783770434114)

Hall of Fame 20

 (2)
Erschienen am 11.02.2011
Cover des Buches Disney: Walt Disneys Weihnachtsklassiker (ISBN:9783770435388)

Disney: Walt Disneys Weihnachtsklassiker

 (2)
Erschienen am 07.10.2011

Neue Rezensionen zu Don Rosa

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Rezension zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa

Der Werdegang der reichsten und geizigsten Ente der Welt.
Tobias_Damaschkevor 8 Monaten

Ich war schon immer Fan der Bewohner von Entenhausen. Gut, mit Micky, Goofy und Co. konnte ich nicht immer etwas anfangen, aber Onkel Dagoberts Abenteuer zusammen mit seinem Neffen Donald und den Drillingen Tick, Trick und Track, das war fast immer garantierte Unterhaltung.
Besonders, wenn sie aus der Feder von Carl Barks oder - wie hier - Don Rosas kam. Dieses Werk hier, das man zurecht als Magnum Opus von Rosa ansehen kann, ist für mich mehr als "nur" ein Comic. Es ist ein Meisterwerk.

Dagoberts Duck Leben, von der frühen Kindheit in Schottland bis zu seinem Lebensabend in Entenhausen, wird mit einem Detailreichtum und Witz erzählt, dass man stellenweise nur staunen kann, wie überlegt dies alles strukturiert ist. Auch wenn es manche Kapitel gibt, die besser sind als andere, ist jedes von ihnen zumindest sehr unterhaltsam. Wunderbar kann man die Ente auch aus geschichtlicher Sicht von Mitte des 19. Jhd. bis zur ersten Hälfte des 20. Jhd. begleiten, denn historische Anspielungen gibt es zuhauf. Jedes Bild platzt vor Ideenreichtum, oft gibt es in den einzelnen Panels kleine Hintergrundgeschichten, die man leicht übersehen kann, die es aber auch stets wert sind, erkannt zu werden.

Alles in allem ist dies hier etwas, was man sich als Fan von Donald und Co. nur wünschen kann. Absolute Empfehlung von mir.

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Rezension zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa

Gelb. Reich. Knauserig.- Ein Erpel auf dem Weg zum Millardär
StMoonlightvor 2 Jahren

Dieses Buch ist prallgefüllt mit Geschichten rund um "Onkel Dagobert". Insgesamt 18 Einblicke bekommt der Leser in sein Leben. Gezeichnet ist das Ganze als Rückblick. Dagobert schwelgt in Erinnerungen und erzählt seinen Enkeln davon. Sehr schöne Storylein die sich durch den ganzen Band fortsetzt, so dass es sich um Geschichten innerhalb einer Geschichte handelt. Das ganze passiert praktischerweise auch in chronologischer Reihenfolge, so dass der Leser, Seite für Seite, tiefere Einblicke in das (Seelen)Leben der reichsten Ente der Welt bekommt.

Vor jedem Kapitel = jeder Geschichte gibt es ein Vorwort von Don Rosa. Hier erzählt er was er bei seiner Recherche zu Dagobert herausfand, worauf er seine Geschichte stützt und welche Zeichnungen er von Carl Barks übernommen hat. Hier wird auch klar, dass nicht alles immer ganz so in den Geschichten wiedergegeben wird, wie es hätte (vielleicht) sein müssen. Don Rosa weißt ausdrücklich darauf hin das es sich bei dem vorliegendem Band um SEINE Version und nicht um Dagoberts offizielle Vita. Immer gibt es im Vorwort auch etwas zu entdecken, z.B. alte Zeichnungen oder Originalskizzen. Gebraucht hätte ich die Vorwörter zum Verständnis der Geschichten nicht, dennoch sind sie ein netter Zusatz.

Das Hauptwerk besteht aus den eben beschriebenen zwölf Kapiteln. Doch natürlich lassen Geschichten wieder die Möglichkeit auf andere Erzählungen entstehen. So dachte sich wohl auch Don Rosa und zeichnete noch ganze sechs weitere Geschichten. :) 

Die Zeichnungen stammen von Don Rosa, einem der wohl beliebtesten Disneyzeichner überhaupt. Er ist selbst eingefleischter Carl Barks Fan und wurde gebeten eben diese "Ducksche Biographie" zu zeichnen.
Im Gegensatz zu anderen Disneyzeichnern finde ich das Don Rosa kantiger zeichnet. Seine Figuren wirken insgesamt etwas rauer und düsterer. Ich persönlich mag das sehr gerne in Comics. Auch zeichnet er sehr Detailverliebt. Keine Falte, keine Haarsträhne und kein Schatten wird ausgelassen. So wirkt alles wesentlich echter und bekommt mehr Tiefe. Genial!
Ein noch größer Pluspunkt bei Rosas Zeichnungen sind eindeutig die Geschichten im Hintergrund. Der aufmerksame Leser wird auf sehr vielen Bildern kleine Szenen finden die überhaupt nichts mit der eigenen Handlung zu tun haben. Ob hier nun jemand umfällt oder von einem Pferd angelutscht wird. Es sind immer kleine humorvolle Szenen, die alles ein wenig auflockern.

Don Rosa hat sich angewöhnt in jedem Anfagspanel eine kleine Danksagung an Carl Barks zu hinterlassen. Genauer gesagt zu verstecken, damit die Redakteure diese nicht einfach herausnehmen können. Mit diesem Wissen kann der Leser sich auf die Suche begeben, denn natürlich (!?) hat Rosa auch nicht in diesem Buch darauf verzichtet.

Zu entdecken gilt es den Schriftzug "D-U-C-K". Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung die für: "Dedicated to Unca Carl from Keno" steht. Diese Signaturen sind aber wirklich verdammt schwer zu finden. Einige sogar nicht wirklich mit bloßem Auge, auf den ersten Blick habe ich keine einzige gefunden. Für alle denen es genauso geht gibt es am Ende des Buches glücklicherweise eine bebilderte Liste. Ob die Redaktion die Signaturen selbst aufgespürt oder hier Hilfe des Zeichners hatte bleibt leider unklar.

~°~ Fazit ~°~

Super Zeichnungen mit Liebe zum Detail und kleinen Hintergrundgeschichten.
Dieses Comicbuch klärt so ziemlich jede Frage die einem Entenhausenfan in Zusammenhang mit Dagobert & Co. begegnen. Leider warf es an einer Stelle neue Fragen auf: Donald (Dagoberts Neffe) wird in diesen Geschichten als schlau dargestellt. Für mich kein Vergleich zu dem Donald Duck wie ich ihn kennen lernte: als den kleinen aber überaus sympathischen Trampel. Vielleicht sollte ich mich auf die Suche nach einer Biografie Donalds begeben!? ;)

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Rezension zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa

Die beste Biographie der Welt
KainAutorvor 2 Jahren

Als Kind war ich fleißiger Leser der Lustigen Taschenbücher und des Micky Maus Magazins. In den 90ern erschienen Don Rosas Comics zu Onkel Dagoberts Leben als Mehrteiler in den Magazinen - und waren damals schon herausragend. Und das obwohl ich diese Comics aus heutiger Sicht als Kind nicht annähernd verstanden habe. Es waren für mich damals eben einfach "nur" Geschichten über Onkel Dagobert. Liest man nun "Sein Leben, Seine Milliarden" als Erwachsener, erkennt man: Es ist so viel mehr als das.


Hierzu muss man wissen, das Dagobert Duck (wie seine Familie) vom Zeichner Carl Barks erschaffen wurde. Die Popularität der Figur hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt, so dass Barks gerade in der Anfangszeit ziemliche Narrenfreiheit hatte, was deren Hintergründe anging. Onkel Dagobert hat also bei verschiedenen Gelegenheiten Geschichten aus seiner Jugend zum Besten gegeben - ob man diese ihm nun glauben wollte, oder ob man ihn dabei eher als amerikanischen Käptn Blaubär abtat, blieb dem Leser selbst überlassen. Don Rosa hatte es sich nun zur Aufgabe gemacht, diese "Barkschen Fakten", wie er sie nennt, in einer Biographie zu sammeln und sie mit historischen Ereignissen zu Dagoberts Lebenszeit zu verankern. Eine Mammutaufgabe, die ihm mit dem vorliegenden Mammutwerk gelungen ist.


Das Buch besteht aus 12 Kapiteln, die Dagoberts Werdegang vom Schuhputzjungen zum reichsten Mann der Welt schildern. In 8 Zusatzkapiteln, die später von Rosa veröffentlicht wurden, werden einige Details, wie z.B. seine Zeit im Klondike und seine Jugendliebe Goldie näher beleuchtet. Zudem erhält der Leser einblicke in den Stammbaum der Ducks (der etwa in der Mitte auch als solcher abgebildet ist), erfährt, wie sich Donalds Eltern kennen gelernt haben und wie Dagobert selbst am Ende zwar zum reichsten Mann der Welt wird, gleichzeitig aber derart mit seiner Familie bricht, dass es erst sein Neffe und seine Großneffen Jahrzehnte später schaffen, wieder zu ihm durchzudringen.


All das alleine wäre schon eine Erzählung mit (für Disney-Verhältnisse) herausragendem Tiefgang und mindestens 4 Sterne wert. Der fünften Stern ist spätestens Rosas Recherchearbeit zu verdanken. Denn er hat es nicht nur geschafft, die teils widersprüchlichen, Barkschen Fakten stimmig und sinnvoll zu vereinen, sondern sie auch noch geschickt (und für die meisten Leute unsichtbar) mit realen Begebenheiten vermischt. Selbst Lesern mit extrem gutem Allgemeinwissen erschließen sich viele der eingearbeiteten historischen Fakten erst in den Erklärungen, die Rosa in diesem Buch zwischen die Kapitel geschoben hat. Während Kinder kaum die Anspielungen verstehen dürften, wenn Dagobert im Laufe seines Lebens nicht nur mehrfach auf Theodore Roosevelt trifft oder die Explosion des Krakatau miterlebt hat (hier hat sich der Autor in physikalischer Hinsicht etwas künstlerische Freiheit erlaubt, die aber in der Form in einem Comic vollkommen legitim ist), gibt es auch zahlreiche Passagen, deren wahren Gehalt selbst die meisten Erwachsenen wohl kaum erfassen könnten. Oder haben Sie sich schon einmal monatelang mit den Mythen und der Kultur der Aborigines beschäftigt? Don Rosa hat es getan und das Ergebnis minutös im Kapitel "Der Jäger des heiligen Opals" verarbeitet - obwohl er genau wusste, dass kaum einer seiner Leser diese Fakten wohl je bemerken, geschweige denn prüfen würde und er diese Geschichte auch wesentlich bequemer und mit viel weniger Recherche hätte schreiben können.


Fazit:
Mit "Sein Leben, seine Milliarden" hat Don Rosa nicht nur der reichsten Ente der Welt ein Denkmal gesetzt, sondern auch ein komplexes und gut recherchiertes Werk geschaffen, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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