Don Rosa

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Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden

Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden

 (46)
Erschienen am 08.12.2008
Hall of Fame 01

Hall of Fame 01

 (12)
Erschienen am 15.04.2004
Hall of Fame 16

Hall of Fame 16

 (4)
Erschienen am 15.06.2009
Hall of Fame 18

Hall of Fame 18

 (2)
Erschienen am 02.08.2010
Hall of Fame 19

Hall of Fame 19

 (2)
Erschienen am 08.11.2010
Disney: Walt Disneys Weihnachtsklassiker

Disney: Walt Disneys Weihnachtsklassiker

 (2)
Erschienen am 07.10.2011
Hall of Fame 20

Hall of Fame 20

 (2)
Erschienen am 11.02.2011

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa

Gelb. Reich. Knauserig.- Ein Erpel auf dem Weg zum Millardär
StMoonlightvor einem Jahr

Dieses Buch ist prallgefüllt mit Geschichten rund um "Onkel Dagobert". Insgesamt 18 Einblicke bekommt der Leser in sein Leben. Gezeichnet ist das Ganze als Rückblick. Dagobert schwelgt in Erinnerungen und erzählt seinen Enkeln davon. Sehr schöne Storylein die sich durch den ganzen Band fortsetzt, so dass es sich um Geschichten innerhalb einer Geschichte handelt. Das ganze passiert praktischerweise auch in chronologischer Reihenfolge, so dass der Leser, Seite für Seite, tiefere Einblicke in das (Seelen)Leben der reichsten Ente der Welt bekommt.

Vor jedem Kapitel = jeder Geschichte gibt es ein Vorwort von Don Rosa. Hier erzählt er was er bei seiner Recherche zu Dagobert herausfand, worauf er seine Geschichte stützt und welche Zeichnungen er von Carl Barks übernommen hat. Hier wird auch klar, dass nicht alles immer ganz so in den Geschichten wiedergegeben wird, wie es hätte (vielleicht) sein müssen. Don Rosa weißt ausdrücklich darauf hin das es sich bei dem vorliegendem Band um SEINE Version und nicht um Dagoberts offizielle Vita. Immer gibt es im Vorwort auch etwas zu entdecken, z.B. alte Zeichnungen oder Originalskizzen. Gebraucht hätte ich die Vorwörter zum Verständnis der Geschichten nicht, dennoch sind sie ein netter Zusatz.

Das Hauptwerk besteht aus den eben beschriebenen zwölf Kapiteln. Doch natürlich lassen Geschichten wieder die Möglichkeit auf andere Erzählungen entstehen. So dachte sich wohl auch Don Rosa und zeichnete noch ganze sechs weitere Geschichten. :) 

Die Zeichnungen stammen von Don Rosa, einem der wohl beliebtesten Disneyzeichner überhaupt. Er ist selbst eingefleischter Carl Barks Fan und wurde gebeten eben diese "Ducksche Biographie" zu zeichnen.
Im Gegensatz zu anderen Disneyzeichnern finde ich das Don Rosa kantiger zeichnet. Seine Figuren wirken insgesamt etwas rauer und düsterer. Ich persönlich mag das sehr gerne in Comics. Auch zeichnet er sehr Detailverliebt. Keine Falte, keine Haarsträhne und kein Schatten wird ausgelassen. So wirkt alles wesentlich echter und bekommt mehr Tiefe. Genial!
Ein noch größer Pluspunkt bei Rosas Zeichnungen sind eindeutig die Geschichten im Hintergrund. Der aufmerksame Leser wird auf sehr vielen Bildern kleine Szenen finden die überhaupt nichts mit der eigenen Handlung zu tun haben. Ob hier nun jemand umfällt oder von einem Pferd angelutscht wird. Es sind immer kleine humorvolle Szenen, die alles ein wenig auflockern.

Don Rosa hat sich angewöhnt in jedem Anfagspanel eine kleine Danksagung an Carl Barks zu hinterlassen. Genauer gesagt zu verstecken, damit die Redakteure diese nicht einfach herausnehmen können. Mit diesem Wissen kann der Leser sich auf die Suche begeben, denn natürlich (!?) hat Rosa auch nicht in diesem Buch darauf verzichtet.

Zu entdecken gilt es den Schriftzug "D-U-C-K". Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung die für: "Dedicated to Unca Carl from Keno" steht. Diese Signaturen sind aber wirklich verdammt schwer zu finden. Einige sogar nicht wirklich mit bloßem Auge, auf den ersten Blick habe ich keine einzige gefunden. Für alle denen es genauso geht gibt es am Ende des Buches glücklicherweise eine bebilderte Liste. Ob die Redaktion die Signaturen selbst aufgespürt oder hier Hilfe des Zeichners hatte bleibt leider unklar.

~°~ Fazit ~°~

Super Zeichnungen mit Liebe zum Detail und kleinen Hintergrundgeschichten.
Dieses Comicbuch klärt so ziemlich jede Frage die einem Entenhausenfan in Zusammenhang mit Dagobert & Co. begegnen. Leider warf es an einer Stelle neue Fragen auf: Donald (Dagoberts Neffe) wird in diesen Geschichten als schlau dargestellt. Für mich kein Vergleich zu dem Donald Duck wie ich ihn kennen lernte: als den kleinen aber überaus sympathischen Trampel. Vielleicht sollte ich mich auf die Suche nach einer Biografie Donalds begeben!? ;)

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KainAutors avatar

Rezension zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa

Die beste Biographie der Welt
KainAutorvor einem Jahr

Als Kind war ich fleißiger Leser der Lustigen Taschenbücher und des Micky Maus Magazins. In den 90ern erschienen Don Rosas Comics zu Onkel Dagoberts Leben als Mehrteiler in den Magazinen - und waren damals schon herausragend. Und das obwohl ich diese Comics aus heutiger Sicht als Kind nicht annähernd verstanden habe. Es waren für mich damals eben einfach "nur" Geschichten über Onkel Dagobert. Liest man nun "Sein Leben, Seine Milliarden" als Erwachsener, erkennt man: Es ist so viel mehr als das.


Hierzu muss man wissen, das Dagobert Duck (wie seine Familie) vom Zeichner Carl Barks erschaffen wurde. Die Popularität der Figur hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt, so dass Barks gerade in der Anfangszeit ziemliche Narrenfreiheit hatte, was deren Hintergründe anging. Onkel Dagobert hat also bei verschiedenen Gelegenheiten Geschichten aus seiner Jugend zum Besten gegeben - ob man diese ihm nun glauben wollte, oder ob man ihn dabei eher als amerikanischen Käptn Blaubär abtat, blieb dem Leser selbst überlassen. Don Rosa hatte es sich nun zur Aufgabe gemacht, diese "Barkschen Fakten", wie er sie nennt, in einer Biographie zu sammeln und sie mit historischen Ereignissen zu Dagoberts Lebenszeit zu verankern. Eine Mammutaufgabe, die ihm mit dem vorliegenden Mammutwerk gelungen ist.


Das Buch besteht aus 12 Kapiteln, die Dagoberts Werdegang vom Schuhputzjungen zum reichsten Mann der Welt schildern. In 8 Zusatzkapiteln, die später von Rosa veröffentlicht wurden, werden einige Details, wie z.B. seine Zeit im Klondike und seine Jugendliebe Goldie näher beleuchtet. Zudem erhält der Leser einblicke in den Stammbaum der Ducks (der etwa in der Mitte auch als solcher abgebildet ist), erfährt, wie sich Donalds Eltern kennen gelernt haben und wie Dagobert selbst am Ende zwar zum reichsten Mann der Welt wird, gleichzeitig aber derart mit seiner Familie bricht, dass es erst sein Neffe und seine Großneffen Jahrzehnte später schaffen, wieder zu ihm durchzudringen.


All das alleine wäre schon eine Erzählung mit (für Disney-Verhältnisse) herausragendem Tiefgang und mindestens 4 Sterne wert. Der fünften Stern ist spätestens Rosas Recherchearbeit zu verdanken. Denn er hat es nicht nur geschafft, die teils widersprüchlichen, Barkschen Fakten stimmig und sinnvoll zu vereinen, sondern sie auch noch geschickt (und für die meisten Leute unsichtbar) mit realen Begebenheiten vermischt. Selbst Lesern mit extrem gutem Allgemeinwissen erschließen sich viele der eingearbeiteten historischen Fakten erst in den Erklärungen, die Rosa in diesem Buch zwischen die Kapitel geschoben hat. Während Kinder kaum die Anspielungen verstehen dürften, wenn Dagobert im Laufe seines Lebens nicht nur mehrfach auf Theodore Roosevelt trifft oder die Explosion des Krakatau miterlebt hat (hier hat sich der Autor in physikalischer Hinsicht etwas künstlerische Freiheit erlaubt, die aber in der Form in einem Comic vollkommen legitim ist), gibt es auch zahlreiche Passagen, deren wahren Gehalt selbst die meisten Erwachsenen wohl kaum erfassen könnten. Oder haben Sie sich schon einmal monatelang mit den Mythen und der Kultur der Aborigines beschäftigt? Don Rosa hat es getan und das Ergebnis minutös im Kapitel "Der Jäger des heiligen Opals" verarbeitet - obwohl er genau wusste, dass kaum einer seiner Leser diese Fakten wohl je bemerken, geschweige denn prüfen würde und er diese Geschichte auch wesentlich bequemer und mit viel weniger Recherche hätte schreiben können.


Fazit:
Mit "Sein Leben, seine Milliarden" hat Don Rosa nicht nur der reichsten Ente der Welt ein Denkmal gesetzt, sondern auch ein komplexes und gut recherchiertes Werk geschaffen, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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Flatters avatar

Rezension zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa

ein Meisterwerk
Flattervor 3 Jahren

Über den Autor:

Keno Don Hugo Rosai ist ein amerikanischer Comictexter und -zeichner, der vor allem für seine Disneycomics bekannt ist und zudem die Figuren Lance Pertwillaby und Captain Kentucky schuf.  Als großer Fan von Carl Barks orientierte er sich stark an dessen Comics, die ihm in vielerlei Hinsicht als Vorbild dienten; häufig wird er daher als der „neue Carl Barks“ bezeichnet.


Zum Inhalt: Klapptext

Vom armen Schuhputzjungen zum Wirtschaftsmagnaten und reichsten Mann der Welt, das ist die Geschichte des Dagobert Duck. Diese Biografie leuchtet das Leben des Großkapitalisten und Fantastilliardärs auf 496 Seiten bis in den letzten Winkel aus.

Der Urheber dieses Mammutwerks ist der beliebte amerikanische Disney-Zeichner Don Rosa Diese Ausgabe enthält alle Kapitel und Zusatzkapitel sowie 2 Bonusgeschichten der mit dem renommierten Eisner-Award ausgezeichneten Biografie. Dazu kommen Vorworte des Künstlers, eine Covergalerie, Hintergründe sowie zusätzliches bis dato unveröffentlichtes Bonusmaterial.

 Jeder Story ist ein Kommentar von Don Rosa vorangestellt.


Meine Meinung:

Mit diesem Meisterwerk aus der Feder des großartigen Don Rosa halten wie Onkel Dagoberts Biographie in den Händen. Und diese ist unglaublich spannend und auch witzig. Ich bin schon ewig Entenhausen Fan und habe schon so viele Geschichten über unsere geliebten Enten gelesen, doch auch ich wurde hier noch mit Details überrascht, die mir absolut nur waren. Wir erfreuen uns hier in 12 Kapitel und 8 Zusatzkapitel, die uns erzählen, wie Onkel Dagobert zu seinem Reichtum kam, in welchen Ländern er gelebt und gearbeitet hat und wir erfahren auch, woher sein Neffe Donald sein aufbrausendes aber sehr liebenswertes Temperament hat. Auch mußte er oft Niederlagen einstecken und es lief nicht immer alles glatt.Was ich so wundervoll fand ist, dass jedes Kapitel von Don Rosa selbst kommentiert wurde. Das Hintergrundwissen, das uns damit erteilt wird, ist hochinterressant. Die gesamte Biographie beruht auf Fakten aus den Barks-Comics. Don Rosa hat alle erwähnten Anhaltspunkte zur Geschichte von Dagobert notiert und hier mit eingebracht. Je mehr ich gelesen habe umso sympathischer wurde mir Don Rosa. Fan war ich ja schon immer von ihm, aber so "persönlich" von ihm die Geschichten erklärt zu bekommen, hat nochmal einen ganz besonderen Zauber. Dann, nach der eigentlichen Biographie kommen die Zusatzkapitel. Hier erzählt (der heutige) Dagobert von seiner Jugend. Auch hier kann man Don Rosa nur bewundern, wie er es schafft, eine solche Perfektion an den Tag zu legen. Angefangen beim Zeichnen und der Erzählung der Geschichten über die sehr humor- und niveauvollen eingebauten Gags.


Cover:

Ich liebe das Blau des Einbands und von was könnte Onkel Dagobert besser umgeben sein als von seinen Talern. 


Fazit:

Diese Dagobert Biographie ist eine Offenbarung für jeden Don Rosa/Entenhausen Fan. Ein Meister seiner Zeit der seinesgleichen sucht.

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