Don Winslow China Girl

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Inhaltsangabe zu „China Girl“ von Don Winslow

Robert Pendleton ist ein Chemiegenie; was er entwickelt, bedeutet nicht nur Fortschritt, es bedeutet vor allem Reichtum und Macht. Als er plötzlich verschwindet, sind alle in Aufruhr: die CIA, die chinesische Regierung und die 'Bank', die sehr viel Geld in Pendletons Forschung investiert hat. Neal Carey soll ihn wiederfinden – ein Routinejob, wie er glaubt, bis er auf die schöne und geheimnisvolle Li Lan trifft. Im dunklen Herzen Chinas soll Neal die Antwort auf alle Fragen finden – oder den Tod.

Aufregendes Setting, interessant eingestreute historische Fakten, ein bisschen Sight-Seeing, unerwartete Wendungen. Zum Teil etwas langatmig

— Dubdadda

Neal Carey zweiter Fall - grandios

— schreibwasueber

Vielfältig und spannend - wenn auch Neal Carey diesmal ein wenig dilettantisch durch den Krimi stolpert.

— DunklesSchaf

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  • China Girl – Neal Careys zweiter Fall von Don Winslow

    China Girl

    schreibwasueber

    23. June 2016 um 14:23

    Nachdem ich London Undercover verschlungen habe, war ich gespannt, wie Neal Carey seinen zweiten Fall löst. Es endet, wie es beginnt, Neal Carey geht in die Einsamkeit, um sich selbst zu finden. Carey ist ein typischer Antiheld, das wurde schon in London Undercover deutlich. Er will sich seinem Literaturstudium widmen und eine Universitätskarriere anstreben. Doch auch in China Girl machen ihm die „Friends of the Family“ einen Strich durch die Rechnung.  Carey soll dieses Mal einen Professor, der aus Überzeugung und Liebe sein Land verlässt, zurück in die USA holen. Das gestaltet sich im China der siebziger Jahre nicht ganz einfach. Don Winslow lässt seinen Protagonisten rasant in einem Netz internationaler Komplotterie umherirren und gibt der Geschichte kurz vor einem spannungsgeladenen Ende eine dramatische, unvorhersehbare und (selbst)zerstörerische Wendung. China Girl ist ein von Suhrkamp neu verlegtes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Alles dazu auf meinem Blog schreibwasuerberPUNKTde.

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  • Aufruhr in Hongkong

    China Girl

    TheRavenking

    17. March 2016 um 21:51

    Neal Carey möchte einfach in Ruhe gelassen werden, damit er Bücher lesen und Literatur studieren kann. Zu Neals Unglück arbeitet er als Privatermittler für die Firma, eine Organisation, die in allerlei undurchsichtige Geschäfte verwickelt ist. Diesmal wollen sie, dass er Robert Pendleton findet, einen Chemiker, der einen Spezialdünger entwickelt hat. Das letzte Mal wurde Pendleton in der Gesellschaft einer attraktiven Chinesin gesehen. Zynisch wie man bei der Firma ist nimmt man an, sie sei eine Professionelle, die nur auf Geld aus ist. Also wird Neal losgeschickt, um ihr einen Scheck zu überreichen und ihr höflich nahezulegen, sie solle verschwinden. Neal Carey reist nach San Francisco und spürt die beiden in der dortigen Künstlerszene auf, denn Li Lan (so heißt das China Girl nämlich) ist Malerin. Die zwei lieben sich offenbar tatsächlich, trotzdem sieht es so aus, als wäre Pendleton zu einem Deal bereit. Aber als Neal nur knapp einem Mordanschlag entgeht und Pendleton mit seiner Freundin nach Hongkong flüchtet, wird aus einer simplen Angelegenheit ein verworrener Fall. Der C. I. A. scheint ebenso in die Sache verwickelt wie der chinesische Geheimdienst und auch die Triaden mischen kräftig mit. Für Neal wäre es eigentlich an der Zeit auszusteigen, das Ganze ist eine Nummer zu groß für ihn, aber er verknallt sich doch tatsächlich in Li Lan und setzt sich in den Kopf, dass er sie beschützen muss. Also reist er auf eigene Faust nach Hongkong und gerät dort zwischen alle Fronten. Don Winslow kennt sich meist mit den Themen aus, über die er schreibt. Er hat auch einige Jahre in China gelebt und er bringt einem die asiatische Welt hier anschaulich näher. Winslow liebt es, seine Leser zu „bilden“, er weiß eine ganze Menge über alle möglichen Themen - das kann die klassische chinesische Malerei sein, die Geschichte und Geographie Hongkongs oder die Beschaffenheit chinesischer sanitärer Anlagen. Der Leser findet nicht alles davon unbedingt spannend, aber im Gegensatz zu manchen seiner späteren Werke, wo diese Infoblöcke die Handlung immer wieder ausbremsen, halten sich hier Unterhaltung und Information gut die Waage. (Ich habe zum Beispiel gelernt, dass der Pandabär während Maos Kulturrevolution für kurze Zeit von der Auslöschung bedroht war, weil man in ihm ein Schoßtier und als solches ein Symbol der Bourgoisie sah.) China Girl ist ein typischer Verschwörungsthriller: Niemand ist was er scheint und selbst die harmloseste Figur treibt ein doppeltes Spiel. China Girl erschien ursprünglich 1992, spielt aber Ende der Siebziger Jahre, als der amerikanische Traum bereits dabei war sich in einen materialistischen Alptraum zu verwandeln. Neal Carey ist begeistert von San Francisco, doch mit der Stadt geht es bereits bergab. Die Hippiementalität wird durch knallharten Geschäftssinn ersetzt und ein Hauch von Zynismus liegt in der Luft. Freiheit gibt es nur noch in der Kunst. Für Li Lan ist es die Malerei, für Neal Carey die Literatur. In einer Szene entdeckt er im kommunistischen China in einem Bücherlager für konfiszierte Werke einige amerikanische Klassiker und freut sich wie ein Kind. Und der wichtigste Hinweis am Ende des Buches findet sich in einer Textpassage aus Huckleberry Finn. Teil 1 der Reihe, London Undercover, gefiel mir besser, weil es eine intimere, persönlichere Geschichte war. Hier ist alles etwas gehetzt, es gibt jede Menge Action und Neal macht immer wieder dumme Fehler und muss von anderen gerettet werden. In Teil 3 geht es zurück in die USA und gegen böse Neonazis. Wird bestimmt spaßig.

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  • Ein wenig Gestümpere: China Girl - Don Winslow

    China Girl

    DunklesSchaf

    23. August 2015 um 22:44

    Neal Careys zweiter Fall für die „Family of Friends“ führt ihn nach China. Chemiker Robert Pendleton verknallt sich auf einer Konferenz in die wunderschöne, verführerische Li Lan und verschwindet mit ihr. AgriTech, Pendletons Arbeitgeber und ein „Freund“ der Familie, ist das gar nicht recht, da Pendleton der Topmann für Hühnerscheisse, pardon, für Dünger ist. Und so wird Neal ausgeschickt, um Pendelton zur Besinnung zu bringen. Nach einer selten dämlichen Aktion auf amerikanischem Boden folgt Neal der Spur nach China. Ein fremdes Land, eine fremde Kultur und dazu ist nichts wie es scheint. Im Gegensatz zum ersten Teil der Neal Carey Reihe, London Undercover, gibt es hier keine Rückblicke auf Neals Ausbildung und dieser charmante Teil fällt leider weg. Ob man nun wirklich mit dem „beste[n] Privatdetektiv New Yorks“ zu tun hat, so wie das Rückcover behauptet, mag jeder selbst entscheiden, ich zweifle doch mächtig daran. Gerade im ersten Teil des Buches, der noch in den USA spielt, macht Neal doch sehr entscheidende Fehler, allerdings würde er ohne diese vermutlich nie in China landen, so dass diese für den Handlungslauf, wenn auch nicht himmelhochjauchzend aufgenommen, doch geduldet sind. Das Reich der Mitte – China, ein unbekanntes und fremdes Territorium. Doch nach Neals Aussage, ist jede Großstadt sich ähnlich. Dass er sich da mit Hongkong irrt, merkt er ziemlich schnell. Winslow jagt Neal Carey aber nicht nur durch die Großstadt. Über die verschlungensten Wege, in denen er Li Lan und Pendleton mal hat, mal wieder verliert, kommt er vom touristischen Hongkong in die Slums, über eine mittelgroße Stadt bis hinauf in die Berge. So facettenreich wie das Land zeigt sich auch die Bevölkerung, doch die Lehre, die Neal ziehen muss, ist: traue niemanden außer Dir selbst (und vielleicht Joe Graham, aber der ist ja meilenweit entfernt in den USA). Überhaupt wird Neal in „China Girl“ ständig hinters Licht geführt und übertölpelt, keiner ist was er vorgibt zu sein und an mehreren Stellen glaubt man Neal fast schon verloren. Winslow gelingt es, nebenher sogar noch ein wenig chinesische Geschichte unterzubringen und zeigt, wie der Kommunismus als verdrehte Politik gelebt wurde. Das Ende bietet dann sogar Einblick in den Buddhismus – auch schön nebenher eingearbeitet in einer der anstrengendsten Verfolgungsjagden, die ich je gelesen habe. Alles in allem war ich von diesem Teil nicht ganz so überzeugt, wie vom letzten Teil. Neal „stümpert“ ein wenig vor sich hin und die Einblicke in seine Lehrzeit habe ich irgendwie vermisst. Doch auch „China Girl“ hat seine schönen Seiten. Denn gerade diese stümperhafte Art lässt Neal China von ganz anderen Seiten erleben und immer neue Facetten entdecken. Es ist ein Auf und Ab, getrieben, nicht nur von der Verpflichtung, Pendleton zu finden, sondern auch von Neals Vernarrtheit in Li Lan, die ihn nicht aufgeben lässt, auch wenn er dafür durch einen Drogenslum muss, in einer Luxussuite eingesperrt wird und einen Berg erklimmt. Abwechslungsreich und spannend, gespickt mit ein wenig Geschichte und Kultur – mit einem sympathischen, aber ein wenig ungeschickten Neal Carey. Und letztendlich ist es für jeden Lesejunkie ein Seelentröster, dass Neal Carey an seiner Leidenschaft, der Literatur des 18. Jahrhunderts, festhält – komme, was wolle! Fazit: Vielfältig und spannend – eine Jagd zwischen fremden Kulturen und von Stadt zu Land zu Berg, die Neal Carey ein wenig dilettantisch, aber sympathisch durchsteht.

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  • Neal Careys zweiter Fall

    China Girl

    nic

    Mein erstes Urlaubsbuch hat mich nach China geführt. Mit dem genialen Don Winslow und seiner Figur Neal Carey, dem jungen Detektiv, schon bekannt aus "London Undercover", das ich gesondert vorstellen werde. Neal hat es dieses mal mit einem Fall zu tun, in den die chinesischen Triaden involviert sind. Nachdem er den Auftrag erhalten hat, macht Neal sich auf die Suche nach Robert Pendleton, einem Wissenschaftler, der für ein Chemieunternehmen arbeitet und dort an einem speziellen Dünger gearbeitet hat. Pendleton ist verschwunden, nachdem er die chinesische Künstlerin Li Lan kennen- und lieben gelernt hat. Nun weigert er sich, den Vertrag mit seiner Firma weiter einzuhalten und will mit seiner Geliebten nach China reisen, um dort mit ihr zu leben. Nachdem Neal Carey den Mann gefunden und sich unter einem Vorwand und unter falscher Identität Zugang zu seinemPrivatleben erschlichen hat, kommt es zum Eklat. Auf Pendleton wird geschossen, er und Li Lan verschwinden und Neal Carey, mittlerweile selbst bis über beide Ohren in die schöne Chinesin verliebt, macht sich auf die Suche. Von Amerika führt in seine Reise nach China, wo sein schlimmster Alptraum beginnt. Obwohl ich relativ viel lese, war mir Don Winslow bislang kein Begriff. Erst bei einem Besuch im Buchladen bin ich auf ihn aufmerksam geworden, als ein Kunde sich mit einer Buchhändlerin über Winslows tolle Bücher unterhalten hat. Der Kunde, ein älterer Mann, hat dermaßen von Winslow geschwärmt, dass ich nicht anders konnte und sofort nach dessen Büchern gesucht habe. Man möge mir verzeihen, dass ich ein Gespräch belauscht habe, das mich nichts angeht, aber ich stand direkt daneben. Nachdem ich mir einige Bücher Winslows angesehen habe, entschied ich mich für "London Undercover", den ersten Fall mit Neal Carey. Die Bücher um den jungen Mann wurden vor Jahren schon einmal verlegt und sind mittlerweile beim Suhrkamp Verlag neu erschienen. Erhältlich sind bis dato die ersten beiden Fälle, weitere folgen monatlich und stehen auf meiner Wunschliste. Aber zurück zum eigentlichen Buch. Von London Undercover war ich wirklich begeistert. Die Dialoge sind einfach nur genial: humorvoll, geist- und lehrreich, erfrischend. Ganz nebenbei schreibt Winslow nicht nur sehr spannend, sondern flicht in seine Geschichten auch Tatsachen ein, die in keinem Lehrbuch so verständlich zu lesen sind, wie bei Winslow. Neal Carey und sein väterlicher Freund Graham sind die Zugpferde in den Büchern, ihr Umgang miteinander scheint oberflächlich ausschließlich ironisch zu sein, ist aber von einer tiefen Freundschaft geprägt. Um diese kennenzulernen, sollte man das erste Buch, also "London Undercover" gelesen haben. Meines Erachtens ist der erste Band ohnehin besser als "China Girl", das am Ende zwar schlüssig ist, zwischenzeitlich aber einige Längen enthält und nicht mehr ganz so tiefgründig ist wie der erste Band. Ich hoffe, das ändert sich mit dem 3. Buch wieder. Mittlerweile habe ich weitere Bücher von Winslow gelesen, und jedes gefällt mir auf seine Art richtig gut. Rückblickend war China Girl zwar nicht schlecht, aber nach dem fulminanten Auftakt der Serie, schwächelt es etwas. Neal Carey macht schlimmes durch auf seiner Reise, muss flüchten, wird verletzt, stirbt fast. In diesem Buch ist nicht mehr viel zu sehen von dem besten Detektiv New Yorks. Er schwächelt, allerdings war er schon im ersten Buch kein Actionheld, man muss nur an seine Lehrstunden im Kampfsport denken, die gründlich in die Hose gingen. Neal Carey ist eher der Denker, liest unheimlich viel, Bücher sind ihm wichtig. Solche Protagonisten schließen Leser, die ebenso verrückt nach Büchern sind, sowieso ins Herz. In China bleibt ihm weder die Zeit zum Lesen, noch hat er viele Möglichkeiten an neue Bücher zu kommen. Bis er dann gegen Ende doch eins erwischt. Neben der sachlichen Darstellung von Chinas Geschichte, Politik und den Menschen, geht es in China Girl auch um extreme Gewalt und Kaltblütigkeit. Dieses mal sind mir auch die Protagonisten etwas fremd geblieben. Dennoch war es unterhaltsam und hat trotz kleiner Mängel seine Daseinsberechtigung. Deshalb warte ich gespannt auf den September, denn dann erscheint die Fortsetzung und der 3. Band: "Holy Nevada".

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    • 2
  • Da ist noch Platz nach oben..

    China Girl

    Wassollichlesen

    05. July 2015 um 22:56

    Der letzte Roman im offiziellen "Was-soll-ich-lesen-Don-Winslow-Monat" ist der zweite Teil um den Privatdetektiv Neal Carey, der in diesem Jahr vom Suhrkamp Verlag neu aufgelegt wurde.  Nachdem ich am Cover von "London Undercover" rein gar nichts auszusetzen hatte, sieht es hier schon anders aus. In der Bahn kam ich mir immer vor, als würden die Leute das Buch anstarren und etwas denken wie "was liest der denn da für einen Quatsch" oder, dass ich irgendeine Art Groschenroman für Männer lesen. Und der miese Name tut seinen Teil ebenfalls dazu. "The Trail to Buddha's Mirror", das klingt doch cool, warum kriegt man da nichts besseres hin als "China Girl". Wie dem auch sei, das Buch war zwar kein Groschenroman, aber Quatsch war es schon. Ich glaube, das Buch ist der langweiligste Roman von Don Winslow, den ich bisher gelesen habe. Und ich habe schon einige gelesen, zurecht. Grundsätzlich macht das gar nichts. Beim Basketball sagen wir immer, dass jeder einmal pro Spiel so einen richtig hässlichen, miesen Wurf hat. Das hier scheint seiner zu sein ("Vergeltung" habe ich nicht gelesen..). Das Buch ist von der Story her kein richtiger Reinfall, das Ende ist auch ganz gut, aber es hatte so viele Längen und ist mit 441 Seiten auch relativ lang, sodass ich es niemals, niemals, niemals spannend fand und es wirklich stellenweise mehr als langweilig war. Es hat sich gezogen wie die erste Staffel von "Bates Motel". Trotz aller Agenten, Spione, Mafiosi, Zwillingen, war die Story vorhersehbar.  Ich glaube für den dritten Teil hat dieser Teil der Reihe keine Relevanz. Zumindest war der erste irrelevant. Ich werde es euch sagen, dann könnt ihr diesen fürchterlichen Teil überspringen. Einzig der Teil über die ummauerte Stadt (siehe unten) ist interessant und erschreckend. Der Teil der Story ist stinklangweilig. (Stinklangweilig.. wer es gelesen hat, weiß, was ich meine.) Zum Glück war der erste Teil so gut. Sonst würde ich mir wahrscheinlich wirklich überlegen, die Reihe weiterzulesen. Obwohl. Wahrscheinlich würde ich auch sonst weiterlesen. Weil es Don Winslow ist. Und weil ich noch mehr über Tricks von Detektiven erfahren möchte. "Die Aufmachung ließ ihn noch unauffällliger wirken, als er sowieso schon war. Mittelgroß, mittelschwer, braunhaarig und braunäugig, hätte er Werbung für die anonymen Anonymiker machen können." Fazit: Leider ein Griff ins Klo. Wenn das Buch 150 Seiten kürzer wäre, dann wäre es besser. Aber nicht viel. Es fehlt ihm an allen Ecken und Enden. Aber es ist auch schon relativ alt und Don Winslow befand sich am Anfang seiner Karriere als Schriftsteller, deshalb kann ich ihm dieses Buch verzeihen.

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  • Spannend, exotisch und informativ

    China Girl

    Havers

    02. June 2015 um 18:54

    Die fünfbändige Reihe mit Privatdetektiv Neal Carey gehört zum Frühwerk des amerikanischen Autors Don Winslow, der spätestens seit seinem Monumentalwerk „Tage der Toten“ jedem Thriller-Leser ein Begriff sein müsste. „China Girl“, Anfang der neunziger Jahre bereits unter dem Titel „Das Licht in Buddhas Spiegel“ erschienen, wurde nun von Conny Lösch neu übersetzt (übrigens, ganz hervorragend!) und von Suhrkamp neu aufgelegt. Der Biochemiker Robert Pendelton erforscht die Lizenz zum Gelddrucken, die aber auch, wenn sie in die falschen Hände gerät, über Leben und Sterben entscheiden kann. Es handelt sich um einen Wunderdünger, an dessen Entwicklung er arbeitet. Das Geld für diesen Forschungsauftrag stammt zwar von der „Bank“, aber an dem Ergebnis sind neben CIA und der chinesischen Regierung auch andere dubiose Organisationen interessiert. Auf einer Konferenz in San Francisco lernt Pendelton die geheimnisvolle Chinesin Li Lan kennen und lieben – und verschwindet kurz danach ohne eine Spur zu hinterlassen. Und jetzt kommt Neal Carey auf Geheiß der „Bank“ ins Spiel, der sich auf dessen Fersen heftet, um ihn wieder zurück ins Labor zu bringen. Die Reise geht von Chinatown über Hongkong ins tiefste China bis zu einem mysteriösen See, und Carey gerät immer stärker ins Visier der Triaden… „China Girl“ ist kein typischer Winslow-Thriller, was mit Sicherheit auch an der exotischen Kulisse liegt. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich und die Geschichte nimmt zunehmend an Fahrt auf, wobei insbesondere Neal Careys Recherchen in Asien ihren besonderen Reiz haben, da ihn seine Recherchen in wunderbar geschilderte, atemberaubende Landschaften führen. Zusätzlich streut der Autor immer wieder wohldosiert Informationen zu historischen Ereignissen und politischen Zuständen im Reich der Mitte ein, die das aktuelle Verhältnis zwischen China und den USA beeinflussen. Zwar führt dies dann und wann zu leichten Tempoverlusten, die aber angesichts der Thematik durchaus zu verschmerzen sind. Abgerundet wird die spannende Geschichte durch zahlreiche unerwartete Wendungen. 

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  • Rezension zu "Das Licht in Buddhas Spiegel." von Don Winslow

    China Girl

    Golondrina

    03. July 2011 um 00:05

    Mein erster Winslow. Neal Carey muss für seine Gönner einen flüchtigen Biologen und seine chinesische Geliebte ausfindig machen. Was sich zunächst als einfacher Job anhört, entwickelt sich zu einer für Carey lebensgefährlichen Reise von San Francisco bis nach Hongkong und China. Winslow präsentiert eine spannende Geschichte und auch der Wortwitz kommt nicht zu kurz. Ich fühlte mich prächtig unterhalten. Schade, dass die beiden anderen Bände der Trilogie nicht mehr erhältlich sind.

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