Don Winslow Das Kartell

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Inhaltsangabe zu „Das Kartell“ von Don Winslow

Als Don Winslows Meisterwerk gilt der monumentale Roman "Tage der Toten"über den Drogenkrieg in Mexiko, für den er sechs Jahre lang intensiv recherchierte. Nun ist Art Keller, der berühmte US-Drogenfahnder aus "Tage der Toten", zurück. Mit großem Erfolg hat er sich darangemacht, in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen. Mit so viel Erfolg, dass die Drogendepots aufflogen und die Narcotraficantes die Jagd auf ihn eröffneten. In "Jahre des Jägers" wird Art Keller feststellen, dass das Drogen- und Waffengeschäft unfassbare Dimensionen angenommen hat und der Feind aus einer ganz unerwarteten Richtung kommt.

Bärenstarkes Werk! Großartig!

— PagesofPaddy

Großartig. Bestes Buch bisher.

— Herby72

Spannend, authtische Charaktere, genial

— raveneye

Schonungslos und packend, ein würdiger Nachfolger für "Tage der Toten"

— Cieena

Beeindruckendes Buch, welches den Überlebenskampf im mexikanischen Drogenkrieg mehr als nur veranschaulicht.

— Leila14

Fulminate Fortsetzung von Don Winslow's "Tage der Toten". Art Keller ist zurück um die Narcos das Fürchten zu Lehren!

— VirginiaE

Der Pate 2.0

— Holden

Spannende Geschichte im Drogenmilieu

— Langeweile

Sehr spannend, und wie ich finde, eine sehr reale Darstellung des Kartellunwesens in Mexiko. Großartige Fortsetzung von "Die Tage der Toten"

— Sorko

Einst hat DEA-Ermittler Art Keller den mächtigsten Drogenboss Mexikos, Adán Barrera, hinter Gitter gebracht. Doch dann gelingt Barrera ...

— Splashbooks

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Toteneis

sehr spannend, mir gefällt die Reihe sehr gut

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  • Jeder gegen Jeden mit brutalster Gewalt

    Das Kartell

    itwt69

    06. August 2017 um 16:48

    Der Nachfolger von "Tage der Toten" kann leider nicht mehr ganz an die Spannung heranreichen. Abermals schockierend, wie viel Gewalt auf allen Seiten - Zetas, Barrera, aber auch die korrupten Staatsorgane auf beiden Seiten der Grenze - im Spiel ist. Und eines ist sicher: nachdem der ein oder andere Drogenboss getötet oder verhaftet worden ist, kommt immer wieder jemand nach - dafür ist zu viel Geld im Spiel. Erschütternd ist auch, was für eine Rolle die USA in den verschiedenen Kriegen in Mittelamerika gespielt haben und wohl immer noch spielen...

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  • Krieg der Kartelle

    Das Kartell

    raveneye

    30. November 2016 um 14:25

    Arthur Keller und Adan Barrera waren einst Freunde, dann Feinde. und Art war der, der Adan hinter Gitter brachte. Jetzt ist Adan geflohen und Keller soll ihn wieder schnappen. Aber das ist gar nicht so einfach. Das Cover des Buches ist schlicht schwart mit Titel und Autor in rot und einen kleinen Häufchen "Kokain" davor. Trotz seiner Schlichtheit ist das Cover doch sehr ansprechend und man sieht gleich worum es geht. Cover und Story passen gut zusammen. Die beiden wichtigsten Personen des Buches sind einmal Arthur "Art" Keller, ehemaliger DEA-Agent, der sich eigentlich aus allem raushalten will und zurückgezogen als Bienenvater in einem Kloster lebt. Aber nachdem Adan aus dem Gefängnis flieht und ein Kopfgeld auf Kellers Kopf aussetzt ist dieser gezwungen sich wieder in die Welt der Drogenkriminalität zu begeben. Er fungiert offiziell als Berater für die Mexikaner, aber Keller hat seine eigene Art die Dinge anzugehen. Die zweite wichtige Person des Buches ist Adan Barrera. Einst war er der mächtigste Drogenboss der Welt, der von Tijuana aus regierte. Nun sitzt er im Gefängnis, aber er ist noch nicht geschlagen. Er macht einen Deal mit den Behörden, und liefert ihnen Garzia, den Boss des Golfkartells um dafür nach Mexiko ausgeliefert zuwerden. Dort gelingt ihm die Flucht und die Jagd beginnt. Es gibt noch viele weitere Personen, die im Laufe des Buches eine wichtige Rolle spielen, aber die alle zu beschrieben, würde schon zuviel der eigentlichen Geschichte verraten. Das Buch spielt in einem Zeitraum von zehn Jahren (2004 - 2014) und zeigt schonungslos die Abgründe und die Brutalität der Drogenkartelle und aller die mit ihnen verbunden sind. Don Winslow versucht nichts zu beschönigen oder kleinzureden. Er zeigt alle Facetten eines Drogenkrieges, der ein ganzes Land zu verschlingen droht. Man sieht die Geschichte aus den verschiedensten Persperktiven. Man lernt die Seite der Strafvervolgungbehörden kennnen, die der Kartelle, der Dealer, der Journalisten und viele mehr. Auch wenn das Buch eindeutig ein ziemlicher Wälzer ist mit 830 Seiten, zieht die Geschichte einen mit und man kommt nicht so schnell von ihr los. Wie viele von Winslows Büchern, ist auch "Das Kartell" nicht für Zartbeseitete, aber wer die Herrausforderung, dieses Buch zu lesen, annimmt, wird nicht enttäuscht. Hat mir gut gefallen.

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    • 3
  • Schonungslos und packend

    Das Kartell

    Cieena

    27. November 2016 um 14:09

    Handlung „Das Kartell“ ist die Fortsetzung des internationalen Bestsellers „Tage der Toten“. Auch im Jahr 2004 ist der Kampf zwischen dem mächtigsten Drogenboss Mexikos, Adán Barrera, und dem exzentrischen DEA Ermittler Art Keller noch nicht ausgefochten. Eine atemlose Jagd beginnt, denn jede Partei versucht aufs Äußerste den Gegner ein für alle Male unschädlich zu machen – und zwar mit allen Mitteln. Der Krieg zwischen der CIA, den Narcos und natürlich zwischen Keller und Barrera erreicht neue Dimensionen, denn die Strukturen und Machtverteilungen haben sich geändert. Cover Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Die rote Schrift auf dunklem Grund und das Häufchen Kokain springen einem regelrecht ins Auge, in Zusammenhang mit dem Titel ein echter Hingucker. Charaktere Wie auch schon in „Tage der Toten“ erwartet den Leser hier eine Vielzahl an unterschiedlichen und vielschichtigen Figuren. Vom Drogenboss, über den (korrupten) Agenten, bis hin zum geweihten Priester trifft der Leser hier auf so manche (un)konventionelle Figur, bekannte Gesichter finden sich natürlich auch darunter. Wie auch schon beim Vorgängerband sind die Figuren tiefgründig, sorgsam ausgearbeitet und überzeugen mit ihrer Authentizität, nicht zuletzt deshalb, weil viele Figuren realen Personen nachempfunden sind. Auch lassen sich einige Charaktere nicht einfach in schwarz und weiß einteilen, vielmehr überzeugen hier gerade wieder die vielen Grauschattierungen. Schreibstil Wie auch schon in „Tage der Toten“ nimmt Don Winslow kein Blatt vor den Mund und schont den Leser mit seinem direkten, brutalen und ausdrucksstarkem Schreibstil von der ersten Seite an in keinster Weise. Der Thriller ist im Präsenz geschrieben und erzeugte bei mir das Gefühl nur noch näher an der Handlung zu sein und so das Buch nur noch weniger aus der Hand legen zu können. Mein Fazit Mit „Das Kartell“ hat Don Winslow einen mehr als würdigen Nachfolger für seinen Beststeller „Tage der Toten“ geschaffen, der zurecht lange in den Bestsellerlisten zu finden war. Zudem ist der Roman einer Reihe von Journalisten gewidmet ist, die dem Drogenkrieg zum Opfer gefallen sind und deren Namen zu Beginn aufgelistet sind . Der Inhalt des Buches knüpft beinahe nahtlos an den von „Tage der Toten“ an und schildert dem Leser auf packende und schonungslose Weise die Hintergründe und Brutalität des (mexikanischen/amerikanischen) Drogenkrieges der letzten zehn Jahre. Vor dem Hintergrund realer Gegebenheiten und Charaktere und werden dabei nicht nur die Machtverteilung und der Aufbau der verschiedenen Drogenkartelle, wie das Golf-Kartell oder das Sinaloa-Kartell, sondern auch das Ausmaß der Korruption bis in die höchsten Regierungskreise und die Pressezensur thematisiert. Die verschiedenen Sichtweisen basierend auf unterschiedlichen Charakteren runden das Buch in meinen Augen ab und ermöglichen einen umfassenden Einblick in das Geschehen. Diese und weitere Rezensionen findest Du auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

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    • 2
  • Dios Mio!

    Das Kartell

    VirginiaE

    17. May 2016 um 11:42

    Ich habe das Buch schon eine kleine Ewigkeit im Schrank, da es allein aufgrund des Umfanges schon eine längere Lesestrecke braucht - zumindest bei mir ;-) Aber was soll ich sagen, "Das Kartell" weiß, genau wie sein Vorgänger, auf voller Länge zu überzeugen. Man folgt Art Keller noch tiefer in den Sumpf aus Drogen, Intrigen und politischen Machtspielen bis zum fulminaten Ende. Art Keller ist wieder auf Kurs und er will dieses Mal und Eins: Und das ist Rache! Ich dachte eigentlich, dass es nicht blutiger werden könnte, als im 1.Teil, doch die beschriebenen Greultaten und Morde sind zum Teil noch heftiger und an Grausamkeit kaum zu überbieten. Trotzdem schafft Don Winslow den Spagat zwischen dargestellter Brutalität und erzählendem Ausschweigen.  Nicht zuletzt durch seinen einzigartigen Erzähl- und Schreibstil. Die Geschichte nimmt einen wieder mit auf eine Reise durch die Geschichte Mexikos. Am Ende konnte und wollte ich mir nicht vorstellen, was Fiktion und was Realität sein mag. Ich empfehle "Das Kartell" zu 100%. Man sollte allerdings den Vorgänger kennen und viel Zeit mitbringen. Wir sprechen hier schließlich von über 700 Seiten!

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  • Spannender Thriller aus der Drogenszene

    Das Kartell

    Sandra1978

    11. May 2016 um 17:22

    Morde, Korruption, Erpressung und viel, viel Leid. Die Fortsetzung der „Tage der Toten“ von 2005 ist Don Winslow hervorragend gelungen. Die Brutalität nimmt kein Ende. Aber auch die Macht der Korruption wird uns deutlich vor Augen geführt. Egal, wie oft der Drogenfahnder Art Keller in ein Wespennest sticht und Gewalt und Greuel  einen Ort überziehen, es geht immer wieder weiter.    Was für eine Verschwendung von unternehmerischer Brillanz, wenn man bedenkt, bis in welche Kreise sich Korruption finden lässt. Sehr weit nach oben. Und so unglaublich sich das liest, es scheint wahr zu sein. Denn warum sind trotz der immensen von Staat und Polizei, Geheimdienst und Sonderkommissionen genutzten Aufwendungen, bis heute kein Ende abzusehen? Immer wieder  tauchen in den Medien Meldungen von Verhaftungen von „Drogenbossen“ oder spektakuläre Entdeckungen von Unmengen von Drogen auf.   Wie sonst ist es zu erklären, dass bis heute die Produktion von diesen unglaublichen Mengen an Drogen nicht verhindert wird. Doch welches Ausmaß würde die Armut nehmen, wenn in dem riesigen Gebiet von Mittelamerika von Mexiko bis Guatemala, plötzlich keine Drogen mehr produziert werden könnten?   Unzweifelhaft unglaublich spannend bringt uns Don Winslow das Geschehen nahe. Wie es endet? Diese Frage lässt Winslow unbeantwortet. Denn keine Antwort ist auch eine Antwort. Und die Produktion läuft….  

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  • Graf Koks

    Das Kartell

    Holden

    Ein Monster von einem Thriller: 828 Seiten und man möchte doch noch weiterlesen! Art Keller hat sich in ein Kloster zurückgezogen und geht der Imkerei nach, während sein Intimfeind Adan in einem amerikanischen Gefängnis sitzt und Pläne für den Wiederaufbau seiner Verbrecherorganisation schmiedet. Durch eine Finte wird Adan in ein mexikanisches Gefängnis überstellt und genießt dort seine Haftstrafe in vollen Zügen: Kinoabende, Flachbildfernseher und Langusten ohne Ende! Die Rückkehr Adans an die Spitze seines Drogenimperiums ist packend geschrieben wie ganz selten, im Bereich "Thriller" gehört das Buch sicherlich zur absoluten Spitze, und das Schlimmste ist: das alles hat sich so oder so ähnlich tatsächlich abgespielt! Ein großes Lesevergnügen!

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    • 3
  • Das Kartell

    Das Kartell

    anyways

    05. April 2016 um 21:03

    Seit über dreißig Jahren dauert die Territorialschlacht der Drogenkartelle in Mexiko schon an, als Art Keller , ein namhafter Agent der DEA, das Handtuch schmeißt und in ein Kloster geht, um Bienen zu züchten. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Trotzdem er seinen größten Widersacher, Adán Barrera endlich hinter Gitter wähnt, ist der Krieg um den Stoff in Mexiko heftiger den jäh entbrannt. Nachdem ihn seine ehemaligen Kollegen im Kloster aufspürten um ihn zu einem weiteren Einsatz zu überreden, flieht er auch von dort. Er flieht quer durch Amerika vor seinen ehemaligen Kollegen der DEA und vor dem Killerkommando, das Barrera ohne Zweifel auf ihn hetzen wird. Zwischenzeitlich ahnt Keller, das er sich durch diese zermürbenden Umstände, in der größten Einzelzelle der Welt befindet. Währenddessen plant Barrera seine „Haftentlassung“. Erst lässt er sich von einem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis in ein mexikanisches verlegen. Als Pfand verrät er seine ärgsten Feinde an die DEA, gleichzeitig besetzt er alle so freigewordenen Stellen in den Kartellen, mit seinen eigenen Leuten. Er infiltriert und besticht vom Gefängnisdirektor bis zur Politik alles, denn er hat ein Ziel. Die von seinem Onkel ins Leben gerufene „Fereración“ wieder auferstehen zu lassen, mit ihm als König der Könige. Ein Herrscher über sämtliche Drogenkartelle und Verkaufswege in Mexiko. Genau dies befürchtet Keller seit langem und versucht alles, Barrera ein für alle Mal unschädlich zu machen. Doch in diesem Haifischbecken aus Drogenschmuggel, Schmiergeldzahlungen, Prostitution und Geldwäsche, schwimmen noch ganz andere Fische mit. Eine schier endloser Kampf, denn es gibt weder gut noch böse…. Don Winslow liefert mit seinem neuesten Thriller ein imposantes Werk ab. Sehr detailliert beschreibt er die Entstehung neuer Drogenkartelle und den damit verbunden erbitterten und blutigen Kampf um Territorien. Dabei vermischt er geschickt Tatsachen mit fiktiven, aber der Wirklichkeit nicht unähnlichen Personen. Belegbare Fakten, sind die Klarnamen der verschiedensten Gruppierungen wie der Los Zetas, oder der Untergruppen Los Lineas, auch diverse Massaker (Hierbei sei stellvertretend das Massaker während einer Geburtstagsfeier in Ciudad Juarez, mit über fünfzehn toten Jugendlichen erwähnt. Nicht einer der Feiernden war in Drogendelikte verwickelt, es handelte sich offiziellen Angaben zu Folge um eine „Verwechslung“!) die im letzten Jahrzehnt in den mexikanischen Hochburgen verübt worden sind, sind perfekt in die Handlung eingefügt. Ein klein wenig zu kurz kam mir die Rolle der Reporter. Da Winslow dieses Buch, der auf den ersten Seiten angeführten über einhundert Reportern widmet, fand ich den Erzählstrang um Pablo Mora ein klein wenig dünn, nichts destotrotz aber auch dramatisch. Don Winslow ist ein begnadeter Erzähler, der es schafft die kompliziertesten Sachverhalte verständlich und nachvollziehbar darzustellen. Trotz der immensen Komplexität der realen Verhältnisse, bringt Winslow sie für den Leser in einen verstehbaren Zusammenhang. Hier hatte ich dann allerdings meine Schwierigkeiten, denn der Autor lässt nichts aus, sämtliche Gewaltakte werden ebenso detailliert beschrieben wie der Rest der Geschichte. Da der mexikanischen Drogenkrieg gezeichnet ist von Barbareien jeglicher Art, wie Entführungen, Folterungen, Verstümmelungen und Vergewaltigungen ist auch dieses Buch voll davon. So wie der Journalist Pablo in der Geschichte irgendwann resümiert das er schon tausend Leichen gesehen hätte, musste auch ich feststellen das ungefähr so viele hier erwähnt werden, nebst ihres Todes. Es ist ein Gewalt(iges) Buch und man muss schon einiges an Konzentration und Nerven aufbringen um es zu Ende zu lesen. Gerade das letzte Drittel machte mir doch etwas zu schaffen , da die Sinnlosigkeit und die Gewalt irgendwie nicht aufhören wollten, gerade so wie in der Realität…

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  • Drogenkrieg

    Das Kartell

    Langeweile

    01. April 2016 um 11:12

    Einst waren sie beste Freunde ,der Ermittler Art Keller und Adan Barrera ein Drogenboss.Nach der Festnahme von Barrera zieht sich Keller in ein Kloster zurück.Er lebt ganz ruhig und abgeschieden und widmet sich der Bienenzucht.Sein beschauliches Leben endet abrupt als Barrera das Gefängnis verlässt ,um an der Beerdigung seiner Tochter teilzunehmen. Nun folgt ein erbitterter Kampf mit unzähligen Toten auf beiden Seiten. Es war eine sehr spannend erzählte Geschichte,die mir mehr als einmal den Atem stocken ließ.Die unheimlich brutalen Machenschaften der Drogenmafia und die nicht weniger zimperlichen Methoden der Polizei wurden eindrucksvoll geschildert.Wie nahe die fiktive Geschichte an der Wirklichkeit ist,darüber möchte man gar nicht nachdenken.Ein Roman ,der an Spannung nichts zu wünschen übrig ließ Für hartgesottene Thrillerfans zu empfehlen. Buchtitel: Das Kartell

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  • gute Fortsetzung

    Das Kartell

    monster

    Don Winslow hat es gewagt und versucht in seinem neuen Roman "Das Kartell" seinen Thrillererfolg "Tage der Toten" fortzusetzen. Natürlich kann man das Buch auch als Neuling lesen. Aber eigentlich macht es erst richtig Spaß, wenn man den ersten Teil auch schon gelesen hat, denn es ist sehr vieles in der Vergangenheit passiert und man kann das Beziehungsgeflecht der Personen erst richtig nachvollziehen, wenn man auch über die Anfänge des Ganzen Bescheid weiß. Wieder ist Art Keller einer der Hauptakteure und immer noch versucht er seinen alten Feind Adan Barrera als den größten Drogenbaron Mexicos dingfest zu machen. Aber wie schon im ersten Band ist das nur der Rahmen für eine kompexe und unglaublich verwicklete Story, die gespickt ist mit tatsächlichen Ereignissen und realen Vorfällen. Es ist eine blutige Geschichte, in der Gewalt und Mord und Tod obsessiv vorkommen. Das liegt natürlich am Thema des Drogen- und Waffenschmuggels und an den mafiösen Strukturen der Gangsterclans, die es Recht und Gesetz immer schwerer machen, ihrer habhaft zu werden. Deshalb greift Art und die Polizei auch oft zu obskuren, teils ebenfalls illegalen Mitteln, um im Kampf mit dem Verbrechen nicht ganz unterzugehen. Es gibt bald kein Gut und kein Böse mehr. Die Übergänge verwischen. Art und die Seinen machen sich ebenso die Hände schmutzig, wie Adan menschliche und sympathische Züge offenbart. Mir hatte schon "Tage der Toten" von all seinen Büchern am besten gefallen. Auf Platz zwei ist nun "Das Kartell" gerückt. Die Sprache und der Erzählstil haben mich überzeugt. Ich mochte die Düsternis und die Zerrissenheit der Akteure. Wer sich nicht von vielen Toten, von Blut und Brutalität abschrecken lässt findet durchaus ein Buch über Moral und Doppelmoral und hat eine Menge Stoff, um darüber nachzudenken, wie man diesen Leuten Herr werden könnte und ob Art mit seiner Art und Weise wirklich so falsch liegt.

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    • 2
  • Beeindruckend und sehr real

    Das Kartell

    Sorko

    Schon die „Tage der Toten“ fand ich sehr bewegend. Spannend geschrieben, aber „nur“ eine fiktive Handlung, ein Roman? Das ist nicht nur ein Roman, das ist ein Tatsachenbericht mit geänderten Namen. Als im September vergangenen Jahres 43 Studenten verschwanden, rückte Mexiko in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Die unselige Verbindung von Drogenbaronen, Politikern, Justiz und Polizei gibt es wirklich. 43 Studenten ermordet – ein Massenmord, aber kein Einzelfall in Mexiko. Das führt uns Don Winslow mit seinen Büchern vor Augen. „Das Kartell“ ist die Fortsetzung von „Tage der Toten“, und es ist noch spannender und noch bedrückender. Ein Werk, das der Autor selbst als fiktiv bezeichnet, aber er bestätigt auch, dass er sich an der Realität orientiert hat. Für uns im „zivilisierten“ Deutschland kaum vorstellbar, was sich da abspielt. Die US-Fahnder bemühen sich, haben aber ihre Schwierigkeiten, in Mexiko etwas zu bewegen. Und manche stehen selbst auf der Gehaltsliste der Drogenkartelle. Art Keller ist einer der wenigen aufrechten US-Agenten, die den Kartellen den Kampf angesagt haben. Ihm ist es gelungen, Adan Barera festzunehmen, den größten Drogenboß Mexikos. Doch Barera kann entkommen, er entzieht sich der Justiz, in deren Apparat die meisten wichtigen Personen korrupt sind. Und er will sein Imperium zurückhaben, das inzwischen andere unter sich aufgeteilt haben. Die Karten im Buchumschlag fand ich sehr hilfreich für den Anfang der Geschichte, doch die Strukturen der Macht verändern sich. Neue, noch brutalere Leute drängen an die Spitze. Sie schrecken vor nichts zurück. Wenn sie einen Landstrich für sich haben wollen, werden die Bewohner dort mit Waffengewalt vertrieben. Wenn sie nicht gehen, werden sie umgebracht. Unbequeme Zeitgenossen werden brutal gefoltert, Menschenleben sind nichts wert. Der Kampf von Keller ist fast aussichtslos, zumal er nicht wissen kann, wem von seinen Kollegen er trauen kann. Zu viele Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Politiker stehen auf den Gehaltslisten der Kartelle. Doch damit nicht genug, die Kartelle bekämpfen sich auch gegenseitig, und wenn man nicht auf der „richtigen Seite“ steht, sollte man besser wechseln oder schnell verschwinden. Manchen gelingt das, aber viele werden erwischt und abgeschlachtet. Ein großes Werk, ich war sehr beeindruckt. Spannend, hart, aber auch nicht ganz ohne einen kleinen Funken der Hoffnung. Und gerade wegen seinem grausamen Bezug zur Realität unbedingt lesenswert. Der beste Thriller, den ich bisher gelesen habe!

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    • 2
  • Spannender, gut recherchierter Thriller über den mexikanischen Drogenkrieg

    Das Kartell

    sChiLdKroEte

    27. January 2016 um 12:15

    Der DEA-Agent Art Keller brachte seinen einstigen Freund, den mächtigen, mexikanischen Drogenboss Adán Barrera, ins Gefängnis. Aus Angst vor Rache zog er sich  anschließend in ein abgeschiedenes Kloster zurück. Nach der Überstellung vom amerikanischen in ein mexikanisches Gefängnis gelingt Barrera die Flucht. Keller tritt erneut den Kampf gegen die Drogenkartelle in Mexico und insbesondere gegen seinen erbitterten Feind Adán Barrera an. Don Winslow erzählt in seinem Buch über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg von 2002 bis 2012. Er beleuchtet die Geschehnisse aus den Perspektiven verschiedener Drogenbosse, deren Mitarbeiter und Anhänger, Journalisten und Gegner und Leidtragender des Drogenhandels. So ergibt sich ein ganzheitliches Bild über das Ausmaß und die Auswirkungen des Drogenkriegs. Außerdem sorgen die Perspektiv- und Szenenwechsel für viel Action und wenig Langeweile. Ich kenne den Vorgänger „Tage der Toten“ bisher nicht, hatte aber nie das Gefühl, dass mir dadurch etwas an Vorwissen fehlt. Ich konnte mich durch die detailreichen Beschreibungen problemlos in die Handlung einfinden. Das Buch ist mit über 800 Seiten recht dick. Es kommt trotz der großen Seitenzahl nie Langeweile auf. Die Geschichte ist durchweg interessant, spannend und zugleich erschreckend. Don Winslow erzählt in seinem Buch zwar eine fiktive Geschichte, jedoch sollen viele der Geschehnisse auf realen Vorkommnissen beruhen. Ich finde das Ausmaß an Macht, Gewalt, Gier, Korruption und die Stellung, die der Drogenhandel in Mexico einzunehmen scheint, ziemlich erschütternd. Die realistischen Darstellungen der Drogenszene zeugen von guter Recherche des Autors. Stellenweise sind die Beschreibungen der Gewalt ziemlich brutal. Dieses Buch ist also nichts für schwache Nerven. Alles in allem hat mir „Das Kartell“ gut gefallen. Es handelt sich um einen spannenden, interessanten, gut recherchierten Thriller, der mich als Leser ein wenig erschüttert und nachdenklich zurück gelassen hat.

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  • Das Kartell, rezensiert von Marcus Offermanns

    Das Kartell

    Splashbooks

    03. January 2016 um 09:25

    Der Krieg gegen die Drogen, der unvermittelt heftig zwischen US-Behörden und mexikanischen Drogenkartellen tobt, zieht sich als thematischer "Roter Faden" durch Winslows literarisches Werk. Immer wieder kommt der ehemalige Privatdetektiv zum erbitterten Kampf um Rauschmittel und Unmengen Geld zurück. Neben dem bisher größten Erfolg Tage der Toten, der mit Das Kartellseine Fortsetzung findet, sind Zeit des Zorns (der unter dem englischen Originaltitel Savages 2012 von Oliver Stone verfilmt wurde) und dessen Prequel Kings of Cool zu nennen. Andere Werke Winslows handeln von Terrorismus, Detektiven oder Mord. Winslow ist der Meister des Thrillers.  In Interviews zu seinem neuen Roman, mit dem er die Geschichte um Adán Barrera und Art Keller weiter erzählt, hat Winslow viel über seine langwierigen Recherchen und Verbindungen gesprochen. Zudem hat der Autor mehrfach Artikel über das Themenfeld geschrieben, die auch in Deutschland von diversen Magazinen veröffentlicht wurden. Das sich Winslow thematisch mehr als auskennt, ist dem Roman von der ersten Seite an anzumerken. Die Geschichte um die Hauptfiguren, die sich gar nicht so unähnlich sind und vor unendlich lang erscheinender Zeit sogar befreundet waren, ist mit derart viel Hintergrund und Tiefe erzählt und über zahlreiche Figuren auf mehrere Handlungsebenen und -stränge verteilt, dass zu jedem Zeitpunkt klar ist: Das Geschriebene geht weit über Fiktion hinaus. Einerseits spielt Winslow sein Können als Thrillerautor perfekt aus, auf der anderen Seite ist die Geschichte derart authentisch erzählt, dass es dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken jagt.  Zu Beginn des Romans sitzt Barrera hinter Gittern. Eingebuchtet von Art Keller, den die Fahndung nach dem Drogenboss mental wie physisch erschöpft hat. Zurückgezogen lebt er ein stilles Dasein in der Ruhe eines Klosters. Bis… ja bis sein Erzfeind zeigt, dass er auch im Knast alle Zügel in der Hand hält und durch einen Coup auf freien Fuß gerät. Die Vorgeschichte ist nachzulesen in Tage der Toten, einem modernen Klassiker, einem Paradestück der Spannungsliteratur. Das Kartell setzt die Geschichte fort und begleitet Keller auf dessen abermaligen Kreuzzug gegen Barrera und dessen mächtiges Kartell.  Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22794/das_kartell

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  • Eine unsentimentale Geschichte von Mord und Totschlag.

    Das Kartell

    Arun

    Das Kartell von Don Winslow Möchte hier keine Rezension im üblichen Stil schreiben, sondern einfach einige Leseeindrücke und Gedanken meinerseits wiedergeben. „Das Kartell“ kann als Fortsetzung von dem Buch „Tage der Toten“ betrachtet werden, welches zum besseren Verständnis vielleicht schon gelesen sein sollte. Doch funktioniert „Das Kartell“ auch ohne das Vorwissen. Über eine Zeitspanne von ungefähr zehn Jahren beginnend 2004 werden wir hineingeworfen in einen brutalen und erbarmungslosen Krieg um Machtverhältnisse und Drogen in Mexiko. Das Milliardengeschäft mit dem Rauschgift ruft verschiedene Gruppierungen auf den Plan, welche daran teilhaben möchten. Von den vier großen Kartellen ist jedes bestrebt seine Macht auszuweiten. Dies führt zu Aktionen, Kämpfen und Machtdemonstrationen mit wechselnden Konstellationen und Bündnissen. Die Auseinandersetzungen werden mit gnadenloser Härte durchgeführt, dabei werden Übergriffe, Folterungen und Morde detailliert beschrieben. Zartbesaitete Leser sind hiermit vorgewarnt. Wer die Nachrichten welche uns in den letzten Jahren aus Mexiko erreicht haben verfolgt hat, kann sich vorstellen das vieles was in dem Buch beschrieben ist der Wirklichkeit entspricht. Dieses vielschichtige Werk könnte als bittere Studie der Gesellschaft des größten Landes in Mittelamerika mit Bezug zu seinem nördlichen Nachbarn USA und den Staaten südlich von Mexiko durchgehen. Ein gewaltiges Epos über Verbrechen und deren Bekämpfung. Zum Abschluss noch eine Notiz: Das Spielgerät des Fußballsports der Ball bekommt hier eine neue Bedeutung.

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    • 20
  • Einfach nur GUT - großartig - gigantisch!!!!!

    Das Kartell

    hans-bubi

    12. November 2015 um 17:23

    Direkt, brutal, durch und durch großartig. Ein absolut würdiger Nachfolger von "Tage der Toten"!
    Beide Bücher MUSS man gelesen haben.

  • Ich gebe zu...

    Das Kartell

    Boris

    ...ich konnte beim lesen des Buches "Vergeltung" nicht vergessen. Natürlich ist "Das Kartell" von ganz anderem Kaliber. Es ist brilliant recherchiert. Man merkt an jedem Satz wie sehr das Thema Winslow beschäftigt. Aber der Ekel den "Vergeltung" in mir ausgelöst hat sitzt tief. Der große Unterschied zwischen den beiden Bücher ist: es gibt in "Das Kartell" keine Helden, kein Sieger, keine Lösung. Nur Tote, Elend und Leid.

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