Don Winslow Die Auferstehung des Bobby Z

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Inhaltsangabe zu „Die Auferstehung des Bobby Z“ von Don Winslow

Tim Kearny ist ein wahrer Pechvogel. Als er auf dem Hof eines kalifornischen Gefängnisses einem Hell's Angel namens Stinkdog in Notwehr die Kehle durchschneidet, kann ihn nur noch ein Deal mit der Polizei vor der Rache von Stinkdogs Rockerbrüdern retten. Auftragsgemäß muß er nun die Rolle des seit Jahren verschollenen Drogenhändlers und legendären Surfers Bobby Z., dem er verblüffend ähnlich sieht, spielen. Aber, wie könnte es bei einem Pechvogel anders sein, zuerst einmal läuft alles schief... (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Die Auferstehung des Bobby Z" von Don Winslow

    Die Auferstehung des Bobby Z
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    19. June 2011 um 19:11

    "Bobby Z" geschrieben von Don Winslow aus dem suhrkamp Verlag konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Die im Präsens erzählte Gechichte handelt von Tim Kearney. Er ist ein Krimineller, mit Händchen für Chaos und Ungeschicklichkeit par excellence. Dank dieser Charaktereigenschaften wird er auch des häufigeren gefasst und hinter Gitter gebracht. Aber auch im Gefängnis kann Tim sich ungeschickt verhalten und sein Tod scheint unabwendbar. Wenn da nicht die Drogenfahndung wäre, die Tims Dienste dringend benötigt: Er soll in die Figur eines berühmten, verstorbenen Drogendealers schlüpfen und gegen einen entführten Polizisten ausgetauscht werden. Damit ist er frei und hat eine neue Identität. Leider läuft beim Austausch einiges schief und Tim findet sich in einer neuen, sehr gefährlichen Lage. Ausserdem hat ihm niemand gesagt, dass der verstorbene Drogendealer auch Nachwuchs und eine feste Beziehung hatte.... Was mir beim Lesen positiv auffiel, das ist der sehr humorvolle Umgang mit der Sprache. Es macht Vergnügen die Sätze zu lesen, die den Leser zum Schmunzeln bringen, auch wenn der Inhalt voller Gewalt und Grausamkeit ist. Ein Widerspruch an sich, der absichtlich und wohl überlegt eingesetzt wird. Was mich beim Lesen störte, abgesehen von den ausgiebigen Sex-Szenen, die einfach nicht sein müssen, das ist der déjà vue Effekt: Nix Neues. Krimineller stolpert über 6 jährigen Jungen, fühlt sich verantwortlich und übernimmt Vaterrolle, und geht mit dem Lütten durch dick und dünn. Findet Frau des Lebens und beginnt neues, entspanntes Leben, nachdem unzählige Leichen den Weg pflastern. Viel Blut, viel Gewalt, viel unschönes Gehabe und -wie schon erwähnt- viel Sex. Wobei beim letzteren oft Andeutungen mehr sind als das Ausformulieren, aber gut, es scheint immer noch Leute zu geben, die lieber drüber reden, als es selbst zu geniessen. Dass allerdings eine Frau nicht fähig ist, den Mann der Träume von einem anderen zu unterscheiden, das klärt der Autor ja noch auf, fand ich aber über Längen im Buch einfach unglaubwürdig. Auch wenn das Buch als Parodie auf Action-Thriller gedacht ist, überzeugt hat es mich nicht: Es war nicht wirklich spannend, zwar nett zu lesen, da flüssig geschrieben, weil der Autor dem Schreibstil durchgängig treu blieb, aber mich trieb nichts dazu, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Durch den Präsens hat man als Leser den Eindruck, unmittelbar einen Blick auf das Geschehen zu werfen, allerdings verhindert der Autor mit Absicht, dass der Leser Sympathie zu den Figuren fasst. Man darf zusehen, aber bitte nicht dabei sein. Der Junge ist altklug und unglaubwürdig, Tim ein Trottel und die Frauen typisch verblondet. Ob das wirklich so sein muss?

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