Don Winslow Manhattan

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Inhaltsangabe zu „Manhattan“ von Don Winslow

Weihnachten 1958 in New York: Die künftige First Lady und ihr Mann halten Hof in der Stadt, beglücken die Presse und beleben die Partylandschaft. Für ihre Sicherheit ist Walter Withers verantwortlich. Der Ex-CIA-Mann blickt tiefer hinter die Kulissen des Traumpaars, als ihm lieb ist – und findet sich bald im Zentrum einer Verschwörung wieder … Walter Withers kündigt seinen einträglichen Job bei der CIA und kehrt als Personenschützer aus Schweden zurück in seine Herzensstadt New York. Es ist Weihnachten 1958, ein gutes Jahr vor der nächsten Präsidentschaftswahl gilt der junge Senator Joe Keneally als heißester Anwärter der Demokraten auf den Posten. Ihn und seine Frau Madeleine soll Withers während ihres Aufenthalts in New York beschützen. Er kommt ihnen so nahe wie kaum ein anderer, flaniert mit ihnen über den Broadway, trifft auf Beat-Poeten und die High Society der Stadt, ist von Stars und Sternchen umgeben. Bis Marta Marlund tot in Withers’ Hotelzimmer gefunden wird – und er alle Hände voll zu tun hat, seine Unschuld zu beweisen … -- Don Winslows New-York-Thriller "Manhattan" wurde ursprünglich angekündigt unter dem Titel "Glamour". --

Ein großartiger Roman! Mit einem wunderbaren Gespür für Details führt uns der Autor durch eine undurchsichtige Agentenstory im Jahr 1958!

— Misteringreen
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  • Smooth und relaxt

    Manhattan
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    "Manhattan" zu lesen hat mir viel Freude bereitet. Wer hier einen typischen Don Winslow erwartet muss sich allerdings mit etwas gänzlich anderem zufrieden geben, denn das Buch erschien bereits 1996. Und das merkt man. Besonders sprachlich bzw. stilistisch. Geflucht wird fast gar nicht.. und das passt auch zum Umfeld der Geschichte. Alles ist sehr geschmackvoll, anmutig oder aber bohème, so wie es im New York bzw. Manhattan im Jahre 1958 wohl gewesen sein muss.  Jedenfalls hege ich keinerlei Zweifel daran, dass es nicht so gewesen ist, wie Don Winslow es hier skizziert.Der Beginn des Buches, das lediglich in einer Woche spielt, hat mir richtig gut gefallen und hat mich in eine sehr entspannte Stimmung versetzt. So sicher. Relaxt, smooth, New York zur Glanzzeit des Jazz. Ich hatte während ich das Buch las, aber vielleicht lag es auch daran, dass ich mich währenddessen in Schottland aufgehalten habe, das Bedürfnis Whiskey zu trinken, genau wie die Hauptfigur (und ich bin eigentlich gar kein Whiskeyfreund). Also Whiskey, Jazz, Bar-Atmosphäre, gedämpftes Licht, und ein lässiges Buch. Vielleicht noch eine Zigarre? Was will Man(n) mehr?Aber so ruhig bleibt es selbstverständlich nicht. Handlung, Tempo und Spannung, steigern sich kontinuierlich - ein typischer Spionageroman. Als Leser weiß man zu keinem Zeitpunkt, wem Walter trauen kann und hinter wem ein Doppelagent steckt. Überraschungen sind also garantiert. Besonders das Ende zeigt, wie gewieft Walter ist und wie einfallsreich Don Winslow gleichermaßen ist. Die Figuren in "Manhattan" überzeugen ebenfalls. Allen voran natürlich Walter Withers, der äußerst kultivierte, frühere Spion, größte Lude von Schweden und tödlichster Anwerber, der hier im Mittelpunkt steht. Er findet scheinbar immer eine Lösung. Immer bemerkenswert kreativ und immer mit Klasse.Aber auch seine "Nebendarsteller" überzeugen. Und von denen gibt es einige, beispielsweise Senator mit Gattin (hallo Kennedys?), eine verführerische Blondine (hallo Marylin?), das FBI (Hoover tritt allerdings nicht in Erscheinung. Dafür die vielen Etablissements?), die Mafia, hilfreiche und nicht so hilfreiche Kollegen, eine Geliebte und der good Cop.Fazit:Ich hoffe aus meiner Meinung geht hervor, was ich von dem Buch halte:5 Eselsohren! Aber nicht, weil es von Don Winslow ist. Mit dem Don Winslow, den ich literarisch kennengelernt habe, hat das Buch mal gar nichts gemein, sondern, weil ich gerne weitergelesen hätte, als das Buch zu Ende war.

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  • Review: Manhattan

    Manhattan
    Medienjournal

    Medienjournal

    29. August 2013 um 22:54

    Manhattan beeindruckt mit einer detailverliebten und schwärmerischen Schilderung des damaligen New York und reichert die immer komplexer werdende Geschichte zunächst unmerklich um einen spannenden Plot um den ehemaligen CIA-Agenten Withers an, der sich zahlloser Feinde erwehren muss, ohne indes seine Integrität zu opfern. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/08/review-manhattan-buch/

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  • Senatoren und Suizid

    Manhattan
    hundertwasser

    hundertwasser

    29. July 2013 um 12:45

    Mit „Manhattan“ veröffentlicht der Suhrkamp-Verlag erneut den aus dem Jahre 1996 stammenden Roman „Isle of Joy“ von Don Winslow. Wer nun aber einen schnell geschnittenen, hochtourigen Thriller im Stile der späteren Bücher Winslows erwartet, der sollte sich schnell getäuscht sehen. Die Handlung von Manhattan dreht sich um Walter Whiters, einen vielschichtigen Angestellten - früher bei der CIA, nun bei der Firma Forbes and Forbes - und dauert genau eine Woche, nämlich vom 24. bis zum 31.12.1958. Walter verdient seine Brötchen eigentlich mit der Personenüberprüfung wird dann aber von seinem Chef mit einer delikaten Angelegenheit betraut. Er soll für einen ranghohen Senator als Sicherheitsmann aushelfen und wird prompt in eine gefährliche Lage manövriert. Sein Name taucht im Zuge des Selbstmordes eines Starlets auf und nun muss er all seine Talente aufbieten, um seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen. Wer die letzten Bücher Winslows schätzte (Boone-Daniels-Reihe, Tage der Toten, Kings of Cool, etc.), dürfte sich bei „Manhattan“ erst einmal verwundert die Augen reiben, wenn man keinen Blick ins Impressum geworfen hat. Sprachverknappnung, grimmiger Humor und detailliert beschriebene Action lassen sich in diesem Frühwerk Winslows nur in Ansätzen finden. Der Roman ist vielmehr eine klassische Spionage-Erzählung, die ihren Reiz aus der Verschwörung zieht, in deren Fäden sich Walter Withers verfängt. Würde sich Winslow alleine auf seine Verschwörung als Grundgerüst der Erzählung verlassen, wäre „Manhattan“ nicht viel mehr als solider Durchschnitt, denn durch sonderliche Innovationen weiß das Buch nicht zu überzeugen. Besonders ist die Erzählung dann aber durch ihre Referenzen zum New York der 1958, das Winslow hervorragend zu gestalten weiß. „Manhattan“ ist mit Zeitgeschichte und Lokalkolorit nur so durchsättigt. Fast unverschleiert lässt er den Kennedy-Clan auftreten und verwickelt den aufstrebenden Senatoren in eine Liebesaffäre mit Marilyn Monroe, die auch kaum getarnt wird. HUAC, Mobster, Jazz, Hoover und Filmstars bilden eine interessante Melange, in der man das ein oder andere Mal den Überblick verlieren könnte – am Ende aber dennoch wieder bei Walter Withers ist, der sich in einem spektakulären Showdown eben durch Manhattan kämpft und sein Überleben sichern will. „Manhattan“ ist nicht das beste Buch Winslows, die späteren Werke sind da deutlich knapper und stringenter. Dennoch stellt das Buch einen interessanten Einblick in eine vergangene Epoche dar und man meint förmlich das swingende New York Sinatras vor sich zu sehen, wenn Walter Withers durch Manhattan streift.

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