Missing New York

von Don Winslow 
4,2 Sterne bei91 Bewertungen
Missing New York
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Positiv (76):
DaisyRoses avatar

Spannend!!! Ein etwas anderer Roman (fällt für mich eigentlich in die Kategorie Krimi/Thriller) Will von dem Autor noch mehr lesen

Kritisch (5):
miss_mesmerizeds avatar

Schwache Handlung, noch schwächerer Protagonist, in unsäglichem Deutsch verfasst. Ich kann nur abraten.

Alle 91 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Missing New York"

Die siebenjährige Hailey spielt im Garten, als das Telefon klingelt und ihre Mutter kurz ins Haus geht. Eine Minute später kommt sie zurück. Und ihre Tochter ist verschwunden. Zwei Wochen später verschwindet ein weiteres Mädchen – diesmal wird die Leiche gefunden, der Täter gefasst und auch mit dem Mord an Hailey belastet. Akte geschlossen. Aber Frank Decker, dessen Job es ist, Verschwundene aufzuspüren und zurückzuholen, hat Zweifel. Er glaubt, dass Hailey lebt, irgendwo versteckt – während die Uhr tickt. Ein vager Hinweis führt ihn nach New York. Sanft wenn möglich, hart wenn nötig, folgt er Schritt für Schritt der Spur, die ihn in die Hölle lotsen wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426304280
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2014 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 8 Monaten
    Spannend bis zur letzten Seite

    "Missing. New York" ist ein Roman von Don Winslow und ist 2014 im Droemer Taschenbuch Verlag erschienen.

    Inhalt:
    Die ganze Stadt ist in Aufruhr: Die siebenjährige Hailey ist spurlos verschwunden. Vom Täter keine Spur. Einzig Fran Decker glaubt, dass das Mädchen noch lebt, irgendwo versteckt. Er ist der typische Cop, wortkarg und unbestechlich. Doch was niemand ahnt: Er hat ein weiches Herz. Für seine Ex-Frau und die Opfer der Verbrecher. So macht er sich mit unerbittlicher Konsequenz auf die Suche nach Hailey. Er kündigt schließlich sogar seinen Job, packt das Auto voll und folgt einem vagen Hinweis, der ihn nach New Zork führt. Denn hat er sich einmal in einen Fall verbissen, lässt er nicht locker, bis er ihn – egal wie – gelöst hat. Er ist ein besessener Kämpfer gegen das Unrecht, ein Getriebener, der Gerechtigkeit sucht.

    Fazit:
    Dieses Buch hatte mich schon nach den ersten Kapiteln in seinen Bann gezogen und hat mich bis zum spannenden Finale nicht losgelassen.
    Es war mein erstes Buch von Don Winslow, aber sein Schreibstil hat mir so gut gefallen dass ich gerne noch mehr von ihm lesen möchte. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich angenehm und schnell. Sowohl die Charaktere als auch die Handlungsorte werden gut beschrieben und lassen den Leser tief in die Geschichte eintauchen.
    Das Buch ist in einzelne Kapitel aufgeteilt, welche meist recht kurz ausfallen. Dies hat mich jedoch überhaupt nicht gestört. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Frank Decker erzählt und befasst sich mit seinen Ermittlungen bei der Suche nach dem vermissten Mädchen. Ein paar wenige Kapitel erzählen aus der Sicht der entführten Hailey, wodurch die Geschichte aufgelockert wurde und mehr Spannung aufgebaut wurde.
    Die Geschichte selbst ist gut ausgearbeitet und in sich schlüssig. Außerdem fand ich die Handlung sehr realitätsnah, was es für mich noch interessanter und spannender machte. Wie im echten Leben geschieht nicht alles von Heute auf Morgen und die Ermittlungen gehen zeitweise nur schleppend voran. Trotzdem lässt sich Frank Decker nicht davon abbringen nach dem Mädchen zu suchen bis er es endlich gefunden hat und greift dabei nach jedem noch so kleinen Hinweis der sich ihm bietet.
    Insgesamt kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen und freue mich schon auf den zweiten Fall von Frank Decker.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig spannendes Buch, das mir große Freude bereitet hat – ich möchte unbedingt noch mehr aus der Reihe lesen.
    Decker sucht Hailey

    Inhalt: Decker ist Cop in einer beschaulichen Großstadt, in der nicht viel passiert. Doch dann wird die kleine Hailey entführt und Decker macht es sich zur Aufgabe, das kleine Mädchen zu finden. Dafür kündigt er nicht nur seinen Job, sondern er verlässt auch seine Ehefrau und macht sich auf den Weg nach New York City. Dort gerät er jedoch in einen Sumpf aus Mafiaangelegenheiten, Kinderprostitution und ... der Modebranche! Wird er Hailey dort finden oder ist für das Mädchen, das mittlerweile ein Jahr vermisst wird, jede Hoffnung verloren?

    Charaktere: Die Hauptrolle spielt natürlich Decker. Obwohl er verheiratet ist, möchte ich ihn als einsamen Wolf bezeichnen. Seine Frau hat große, politische Ambitionen, doch er selber möchte einfach nur als Cop gute Ermittlungsarbeit leisten. Dies scheint auch einer der Gründe zu sein, warum ihn der Fall Hailey so mitnimmt, denn ihr konnte er nicht helfen. Es macht ihn natürlich äußerst sympathisch, dass er so sehr versucht, das Mädchen zu retten. Allerdings sind die Methoden, die er anwendet nicht immer ganz sauber. Und seine Menschenkenntnis ist leider auch nicht immer die beste. Trotzdem oder gerade deshalb habe ich ihn als sehr glaubhaften Charakter wahrgenommen. Überhaupt erschienen mir die Charaktere alle sehr realistisch gestaltet. Insbesondere auch Shea, obwohl ich sie als Person nicht so gerne mochte. Ihr Freund, der Modefotograf war der einzige Charakter, den ich als etwas zu überspitzt wahrgenommen habe und dem ich seine Handlungsweisen nicht immer ganz abnehmen konnte.

    Das hat mir gut gefallen: Alles. Ehrlich, mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich fand es einfach wahnsinnig spannend. Die Geschichte war total abwechslungsreich, die Charaktere immer in Action und man wusste nie, wem man vertrauen konnte und wem nicht. Man hat die ganze Zeit mit Decker mitgefiebert, ob es ihm gelingen würde, Hailey zu retten. Dabei hat mir insbesondere gut gefallen, dass man auch immer wieder Einblicke in die Welt von Hailey nach ihrer Entführtung erhalten hat. Das hat das Ganze irgendwie aufgelockert und gleichzeitig dafür gesorgt, dass man noch mehr Angst um das kleine Mädchen hatte.
    Positiv bewerten möchte ich letztlich noch den Humor in dem Buch. Decker war nicht die schlagfertigste Person, aber sein Humor hatte immer ein gutes Timing und war immer passend. Das hat es auch wieder sehr realistisch gemacht und dafür gesorgt, dass die Dosierung des Humors nicht übertrieben wirkte.

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Um ehrlich zu sein gab es wenig, was mir an dem Buch nicht gefallen hat. Ich fand es einfach wahnsinnig spannend und konnte nicht aufhören zu lesen. Vielleicht war das Buch nicht immer sehr realistisch, insbesondere in den Momenten wo die Mafia ins Spiel kam, aber nichtsdestotrotz war es einfach spannend und hat Spaß gemacht zu lesen.

    Fazit: Gleich vorweg, diesem Buch gebe ich endlich nach langem mal wieder fünf Sterne. Es hat mich einfach sehr begeistert und mitgerissen. Es war sehr spannend und hat einfach Spaß gemacht. Decker war ein toller Charakter, dessen Biss beeindruckte. Ich hoffe, dass es in den Folgebänden nicht ständig um sein Privatleben gehen wird, denn ich möchte auf jeden Fall an dieser Reihe dran bleiben. Wie gesagt, fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannende und kurzweilige Unterhaltung garantiert!
    Kurzweilig, spannend und sehr direkt

    Die siebenjährige Hailey verschwindet spurlos während dem Spielen im Garten. Der Polizist Frank Decker sucht verbissen nach der Verschwundenen und folgt jeder Spur. Als der Fall nicht weiter verfolgt wird, hängt Decker seinen Job an den Nagel und ermittelt auf eigener Faust weiter. Die Spur führt ihn durchs ganze Land bis nach New York und was er findet schockiert ihn zutiefst...

    Don Winslow hat einen unverwechselbaren Schreibstil, kurz, heftig, gut und einfach spannend! Ganz anders als vieles, was ich sonst so lese. Mir hat das Buch gut gefallen. 

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    S
    Sintharasvor 2 Jahren
    Packend bis zum Ende

    Don Winslow war für mich bis dato ein unbekannter Autor, doch ich wollte dem Buch eine Chance geben. Gott sei Dank!
    Es gehört jetzt mit zu den besten Büchern die ich gelesen habe. Packend von der 1. Bis zur letzten Seite. Der Protagonist (Cop Frank Decker) hat durch seine spitze Zunge und Sarkasmus, sowie unerschütterliche Art seinen Weg in mein Herz gefunden. 
    Auf den letzten Seiten haben mich kurz meine Gefühle übermannt. 
    Absolut empfehlenswert! Die nächsten werde ich mir auch noch besorgen

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    Griinsekatzes avatar
    Griinsekatzevor 2 Jahren
    Eine sehr spannende Handlung mit einem eigenwilligen aber durchaus interessanten Schreibstil

    Vorweg möchte ich sagen, dass ich normalerweise keine Thriller lese. Bei "Missing New York" habe ich aber eine Ausnahme gemacht. Wenn der Autor so sympathisch ist, wird ein Buch gleich viel interessanter und ich bereue nicht, das Buch gelesen zu haben.

    Don Winslow wartet mit einem sehr eigenwilligen und seltenen Schreibstil auf. Kurze prägnante Sätze und erstaunliche Gedankengänge. Ich könnte mich beim Lesen sehr gut in Frank Decker hineinversetzen. Es wird nichts aufgehübscht und auch nicht zu viele unwichtige Details erwähnt. Es ist, als würde man durch die Augen des Ermittlers schauen und nur die wichtigen Dinge wahrnehmen, die einem bei der Lösung des Falls helfen. Es war ungewöhnt und die Umstellung viel mir anfangs wirklich schwer. Manchmal waren mir die Sätze zu abgehackt. Manchmal haben mir Details gefehlt aber trotzdem hat mich die Story gepackt. 

    Frank Decker ist ein ehemaliger Cop, der seinen Job aufgibt, um ein kleines vermisstes Mädchen zu finden. Er ist ein großartiger Charakter, wortkarg, sagt, was er denkt, leicht provozierend und sarkastisch. Ich mag seine Art einfach und sie gibt der Geschichte das gewisse Etwas. Es macht ihn besonders sympathisch, wie sehr er sich um Hailey sorgt und einfach nicht aufgeben will.

    Die Handlung an sich ist erschreckend und wird mit jeder Seite immer schrecklicher. Kindesentführung, Menschenhandel, Drogen ... es ist alles mit dabei und Don Winslow hat dadurch eine spannende und sowohl schockierende Handlung erschaffen. Von der Spannung her war es für mich aber ein Auf und Ab. Der Anfang war spannend, bei dem Mittelteil, hatte ich einen Durchhänger aber am Ende konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, bis ich wusste, wie es ausging. Ein Problem für mich waren einfach die Zeitsprünge, die mich immer wieder aus der Geschichte geworfen haben.

    Fazit
    Eine sehr spannende Handlung mit einem eigenwilligen aber durchaus interessanten Schreibstil schafft es einen in seinen Sog zu ziehen und nicht mehr loszulassen.

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    Leseratz_8s avatar
    Leseratz_8vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Cooler Ermittler der alten Schule - jeden Stern wert!
    ein einsamer Wolf ermittelt

    Während einer Einkaufstour fiel mir "Germany" von D. Winslow in die Hände und es musste mit, erst zu Hause ist mir aufgefallen, dass es einen ersten Band gibt. Da ich gern in richtiger Reihenfolge lese, musste der also auch her. Eine gute Entscheidung!

    Die siebenjährige Hailey, ein afroamerikanisches Mischlingskind mit ausdrucksvollen grünen Augen, ist spurlos verschwunden. Die Tochter eine armen, harten arbeitenden Frau. Und plötzlich verschwindet ein zweites Mädchen, ein weißes aus besseren Verhältnissen... Dieses Kind wird tot aufgefunden und der Täter gefasst und damit ist auch der Fall Hailey erledigt. Doch der leitenden Ermittler Frank Decker glaubt nicht, dass auch Hailey tot ist, zu verschieden die Kinder, und keine Spuren von Hailey. Doch das System hat gesprochen und so sieht Frank Decker nur einen Weg. Kündigung! Er folgt allen Spuren und ist besessen von dem Fall. Ein Einzelkämpfer der nach Gerechtigkeit sucht, er hat der Mutter versprochen die Tocher zurückzubringen.


    Frank Decker - ein Name, den man sich merken muss. Ein Mann mit klaren Moralvorstellungen und einem ungebrochenen Gerechtigkeitssinn. Ein wenig fühlt man sich am Philip Marlowe erinnert, an alte schwarz-weiß Filme, Lesen mit ein bisschen Nostalgie. Eigentlich mag ich keine Ich-Erzähler, aber hier passt es sehr gut.


    Der Roman ist leicht zu lesen, sehr spannend und in kurze Abschnitte unterteilt, die zum Weiterlesen verleiten. Natürlich ist dieses Buch keine große Kunst, aber unterhaltsam.
    Andere Leser waren von diesem Buch enttäuscht und haben mir "Tage der Toten" ans Herz gelegt, als Ausdruck des echten Könnens. Aber es ist mein erster Roman von Winslow und definitv nicht mein letzter. Mir hat es gut gefallen, denn auch die privaten Verwicklungen halten sich in Grenzen, sehr positiv ;-)

    Fazit: Ein spannendes Buch mit interessantem Ermittler, erster Teil einer Serie und absolut empfehlenswert!

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    Soerens avatar
    Soerenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Düster, packend, grandios
    Düster, packend, grandios

    Bei der Suche nach einem verzwickten urbanen Krimi wurde mir Don Winslows "Missing New York" empfohlen. Die Geschichte beginnt zwar im ländlichen Nebraska, aber das tut der Spannung keinen Abbruch (außerdem geht es später noch in genügend urbane Gegenden). Als Leser begleiten wir den Polizisten Frank Decker, der zusammen mit seinen Kollegen nach einem verschwundenen Mädchen namens Hailey sucht. Obwohl die Ermittler sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen, bleibt die Kleine unauffindbar. Das Ganze geht Frank dermaßen nahe, dass er seinen Job an den Nagel hängt und sich privat auf die Suche nach Hailey begibt. Die Suche führt ihn quer durch die vereinigten Staaten, meist ist er nur allein mit der Musik von Bruce Springsteen im Auto unterwegs. Als er kurz davor ist, aufzugeben, findet er endlich eine erste Spur.
    Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und erinnert an die alten Hard-Boiled-Krimis von Raymond Chandler. Zwischen nüchterne Beschreibungen mischen sich schwarzhumorige Sprüche, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen. Die Handlung selbst bleibt die ganze Zeit über düster und erschütternd. Die Verzweiflung der Hauptperson ist allgegenwärtig. Man fühlt und leidet mit Frank und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Ein bisschen erinnert die verweifelte Suche an den genial-makaberen Film "8MM" mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Zufälligerweise wird die Hörbuchfassung des Romans auch noch von dessen Synchronsprecher Michael Kessler gesprochen.
    Wer einen düsteren urbanen Krimi sucht, der einem wirklich unter die Haut geht, ist bei "Missing New York" genau an der richtigen Adresse. Deshalb hoffe ich auch, dass dies nicht Don Winslows letztes Buch über den sympathischen Ermittler sein wird.

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    Duffys avatar
    Duffyvor 3 Jahren
    Nicht der ganz große Wurf

    Völlig überraschend wird eine 7jährige entführt. Keine Spuren, keine Anhaltspunkte. Als auch Suche und Ermittlungen kein Ergebnis bringen, geht man vom Schlimmsten aus. Lediglich Frank Decker, ein aufrechter und korrekter Cop glaubt noch daran, dass das Mädchen lebt. Er kündigt sogar seinen Job und macht die Suche zu seinem einzigen Lebensinhalt. Nach einem Jahr wird die Hartnäckigkeit belohnt und eine Spur führt ihn nach New York.
    Winslows Roman bringt in der ersten Hälfte, also fast zweihundert Seiten, gepflegte Langeweile. Über die Routine der Polizei. Dann wird es etwas schneller, im letzten Drittel entsteht Bewegung. Dennoch hält sich die Spannung in Grenzen. Auch der stellenweise kurze Telegrammstil hilft der Angelegenheit nicht wirklich. Nach der Lektüre bleibt ein dumpfes Gefühl. Nach Zeitverschwendung. Und man nimmt einen Lehane zur Hand.

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    A
    ArikDornsteinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Vermisstenfalls etwas anders aufgezogen als üblich. Gott sei Dank wird nicht zu viel aus Opfersicht geschrieben.
    Ein solider Krimi, mit einem gelungenen Ermittler.

    Mal wieder etwas neues von Don Winslow, allerdings nicht eines meiner Lieblingswerke. Wenns eine Serie werden soll, gibt es noch Steigerungsmöglichkeiten. Doch alles in allem hat es mich meist gut unterhalten.

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schwache Handlung, noch schwächerer Protagonist, in unsäglichem Deutsch verfasst. Ich kann nur abraten.
    Don Winslow - Missing. New York

    Einen kurzen Augenblick nur lässt die Mutter die siebenjährige Hailey alleine im Garten spielen, als sie zurückkehrt, ist das Mädchen spurlos verschwunden. Frank Decker ermittelt und setzt alle Hebel in Bewegung, jedoch ohne Erfolg. Noch schlimmer: kurze Zeit später verschwindet ein weiteres Mädchen, doch deren Leiche wird schon bald nach der Tat gefunden. Mit dem ungelösten Fall kann der Ermittler nicht leben. Er hängt seinen Job an den Nagel, seine Ehe war ohnehin gescheitert, und macht sich auf, Hailey zu finden. Ein Hinweis führt ihn nach New York, wo er mit den Schönen, Reichen und der Mafia in Kontakt kommt. Ein Gefühl sagt ihm aber, dass das Mädchen noch lebt und er ihr auf der Spur ist.

    Ein weiteres Mal enttäuscht mich Don Winslow ungemein. Der Protagonist ist dermaßen schablonenhaft und unglaubwürdig, dass man ihn schon bald nicht mehr ertragen kann. Die Handlung: für mich ist die Motivation Frank Deckers nicht ganz nachvollziehbar, glücklicherweise hilft der Zufall ihm auch ein wenig dabei, den Fall zu lösen. Ansonsten finden sich die üblichen amerikanischen Versatzstücke: ein Held, der halbtot geprügelt wird und immer noch locker flockig durch die Welt hüpft, dass sich ihm alle Frauen an den Hals werfen, ist ebenfalls klar; die gute alte Mafia mit ihren Prügelknaben; korrupte Polizisten und helfende Nonne – neu ist daran gar nichts.

    Garniert wird das Ganze in der deutschen Übersetzung mit einer hölzernen Sprache, die völlig widernatürlich einen Stakkatostil pflegt, der erst nur beim Lesen ein Ruckeln verursacht und einem bald nervt. Unzählige 3 bis 5-Wort-Sätze hintereinander strengen extrem an und klingen eher nach einem Schreibanfänger als einem wortgewandten Bestsellerautor. Die kurzen Kapitel – bisweilen nur wenige Sätze - sollen vermutlich Tempo erzeugen, aber auch das misslingt und wendet sich schnell als nervend gegen das Buch.

    Fazit: schwache Handlung mit schablonenhaftem Protagonist erzählt in schlechtem Deutsch. 

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