Don Winslow Pacific Paradise

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Inhaltsangabe zu „Pacific Paradise“ von Don Winslow

Pacific Beach, Kalifornien. Immer bei Sonnenaufgang treffen sich die Profis der Dawn Patrol, um die ersten Wellen zu reiten. Boone Daniels, unterforderter Privatdetektiv und passionierter Surfer, läßt keinen Morgen ausfallen. Meist bleibt er auch zur zweiten Schicht, der Gentlemen s Hour, wenn sich die Veteranos treffen, die nichts zu tun haben oder genug Geld auf der hohen Kante.§Während sie über das Wasser schippern und auf die nächste Welle warten, bittet ein alter Freund Boone, seine Frau zu überwachen ein Auftrag, den Boone lieber nicht annehmen würde. Kurz darauf erfährt er, daß der Profisurfer K2 aus Hawaii kaltblütig erschlagen wurde: Es scheint, die Lokalmatadoren verteidigen ihren Strand mit brutaler Gewalt. Und mit einem Mal sieht sich Boone in einen komplizierten Fall verwickelt und schlimmer noch gegen die eigenen Freunde ermitteln, während das Wasser um ihn herum immer tiefer und tödlicher wird ...

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    Pacific Paradise
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    19. June 2015 um 13:57

    Der zweite Teil der Reihe um den surfenden Privatdetektive Boone Daniels. Nach dem ich den ersten Teil förmlich verschlungen habe und ihn zum vielleicht besten Sommerkrimi aller Zeiten gekürt habe, habe ich mich sehr gefreut, dass ich den zweiten Teil auch direkt lesen konnte. Und wurde zunächst ein bisschen enttäuscht. Die Story plätschert ein bisschen vor sich hin, wie der Ozean in Pacific Beach... "Es ist langweilig - es sind die trägsten Hundstage des Spätsommers, wenn Pacific Beach von Touristen überlaufen wird, die meisten Einheimischen ihr "See you in September" schon gesungen haben und sich auch der Ozean kaum noch aufraffen kann, eine Welle zu produzieren. "Kansas" mault Hang Twelve." ... allerdings nur, damit sich der Plot und besonders die Spannung auftürmen können, wie eine Welle, die am Ende im Showdown bricht und alles bereinigt. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, auf dem alles, wie eine Welle, über Boone zusammenzubrechen und ihm alles zu nehmen droht.Und mit alles, meine ich alles. Sogar seine Freunde aus der "Dawn Patrol", also seine Familie. Sein ganzes Weltbild wird in Frage gestellt und entsprechend weit weg ist der zweite Teil von einem lockeren Surfer/Sommerkrimi. Ich finde, dass das Buch ein bisschen vorhersehbar ist, von Anfang an - allerdings nicht, in welchem Umfang und wie alles miteinander verstrickt ist, was an die Oberfläche tritt. Nichtsdestotrotz, fiel es mir sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen, weil insbesondere Boones Situation sehr viele Möglichkeiten für einen Ausgang der Geschichte bietet. Vor allem, wenn man im Hinterkopf hat, dass es nur zwei Teile um den Privatdetektiv gibt. "Dazu nimmt Boone noch ein passendes digitales Aufnahmegerät mit den entsprechenden Kabeln und Steckern und beschließt, dass er damit alles hat, was er für den Job braucht. Eine Kamera befindet sich bereits in seinem Besitz - die war schon in seinem Privatermittler-Starterpaket enthalten, zusammen mit Zynismus, einem Handbuch für flotte Sprüche und einem Saxophon Soundtrack." Der Schreibstil ist mal wieder ein Genuss, die Charaktere größtenteils aus dem ersten Teil bekannt, sodass man sich fühlt, als würde man seine Freunde wiedertreffen. Fazit: Surfen steht hier nicht im Mittelpunkt, denn im August, das habe ich gelernt, gibt es keine Wellen in Kalifornien. Dafür verlegt sich Don Winslow vermehrt auf Krimi-Elemente. Das klappt natürlich, nach meiner anfänglichen Enttäuschung, auch wie gewohnt sehr gut. Das Buch ist eben wie eine Welle.

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