Rhett

von Donald McCaig 
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Rhett
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Wer Scarlett liebt, muss Rhett einfach lesen!

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Einen Stern mehr als Ripleys "Scarlett", aber kein Vergleich mit Margaret Mitchells Original "Vom Winde verweht". Immerhin ein einigermaßen ...

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Inhaltsangabe zu "Rhett "

Denn wahre Liebe endet nie

Attraktiv, charmant, verwegen: Rhett Butler. Er ist ein Mann von brillanter Intelligenz und scharfzüngigem Humor. Ganz neu erzählt Donald McCaig das berühmte Südstaatenepos aus der Sicht des geheimnisvollen Abenteurers und Lebemanns. Rhett setzt alles daran, Scarlett O’Hara, die schönste Frau des amerikanischen Südens, zu erobern. Endlich erfahren wir, was wirklich geschah zwischen Scarlett und Rhett.

• Scarlett und Rhett: das berühmteste Liebespaar aller Zeiten
• Ein Epos, das uns den Glauben an die Macht der Liebe wiedergibt
• Endlich die Wahrheit über Rhett und seine Leidenschaft für Scarlett

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453405899
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:638 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:06.10.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    RobinBookvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einen Stern mehr als Ripleys "Scarlett", aber kein Vergleich mit Margaret Mitchells Original "Vom Winde verweht". Immerhin ein einigermaßen ...
    Rhett

    Einen Stern mehr als Ripleys "Scarlett", aber kein Vergleich mit Margaret Mitchells Original "Vom Winde verweht". Immerhin ein einigermaßen akzeptabler Versuch, offene Fragen aus dem Original (z. B. Belle und das Kind, das Rhett am Tag von Bonnies Geburt Wade Hampton gegenüber erwähnt) zu klären. Aber Trittbrett bleibt nun einmal Trittbrett.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 3 Jahren
    Enttäuschend

    Rhett Butler wurde als ältester Sohn des Reisplantagenbesitzers Langston Butler geboren und sein Vater machte ihm schon früh klar, was er von seinem Erstgeborenen erwartet. Doch Rhett war schon immer ein Rebell, sodass er alles tat, jedoch nicht nach der Pfeife seines Vaters tanzte. Früh schloss er Freundschaft mit Farbigen und wurde von seinem Vater mit harter Feldarbeit bestraft, doch Rhett ließ sich nicht brechen. Auch die Militärakademie war nicht in der Lage, den jungen Mann zu brechen, sodass er es schaffte, der Akademie verstoßen zu werden. Als er sich jedoch auf ein Duell mit einem Untergebenen seines Vaters einlässt, ist das Maß voll und Rhett wird von seinem Vater verstoßen.

    Doch Rhett ist nicht dumm und er hat einen guten Riecher für geschäftliches, sodass er innerhalb weniger Jahre ein vermögender Mann ist. Zwar bringt ihm das seine Familie nicht zurück, aber er kann mehr oder weniger tun und lassen, wonach ihm beliebt und durch Zufall wird er auf ein Plantagenfest eingeladen und trifft dort auf die Frau, die sein Leben für immer verändern sollte: Scarlett O'Hara. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, denn er erkennt, dass sie genauso ist wie er - unbeugsam und sie weiß, was sie will. Doch die Freude der Bekanntschaft ist nicht auf Scarletts Seite, denn ausgerechnet in einem schwachen Moment ihrerseits tritt Rhett in ihr Leben.

    Zwei Ehemänner wird Scarlett "verschleißen" und ein Bürgerkrieg ins Land ziehen, ehe die Beiden das werden, wofür sie von Anfang an bestimmt waren: ein Paar. Während Rhett alles tut, um seiner Frau jeden Wunsch zu erfüllen, sehnt diese sich weiterhin nur nach Ashley. Als Krönung ihrer "Liebe" wird die gemeinsame Tochter Bonnie Blue geboren, kann jedoch die Ehe ihrer Eltern nicht retten. Dann verstirbt Bonnie auf Grund eines Unfalls und Rhett bleibt als gebrochener Mann zurück ...

    Enttäuschend! Der Plot wurde sehr bildgewaltig erarbeitet, doch ganz ehrlich, ich wurde enttäuscht. Sicherlich hatte ich in dem Buch nicht wirklich neues erwartet, sondern vielmehr eine der berühmtesten literarischen Liebesgeschichten der Welt aus der Sicht von Rhett Butler, doch meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Zwar werden in diesem Buch Aspekte aus Rhetts Leben aufgezeigt, die bisher unbekannt waren, doch das ganze Buch ist weder mit "Vom Winde verweht", noch mit der Fortsetzung "Scarlett" stimmig. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, jedoch fehlte es ihnen etwas an Reiz. Waren die vorherigen Bücher dieser Liebesgeschichte einfühlsam und authentisch in Szene gesetzt, so muss ich sagen, dass ich hier eindeutig gemerkt habe, dass ihr ein Mann am Schreiben war. Hat er sich überhaupt mit den anderen Büchern beschäftigt? Hier hege ich großen Zweifel, denn beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass er von völlig anderen Personen schreiben würde, als die mir bekannten. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch konnte der Schreibstil nicht über die übrigen Enttäuschungen des Buches hinwegtrösten.

    Kommentare: 6
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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor 6 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Die weltberühmte Geschichte aus der Sicht von Rhett Butler? Ach wie habe ich mich gefreut, denn „Vom Winde verweht“ zählt zu einem meiner Lieblingsbücher. Voller Vorfreude begann ich zu lesen – und wurde schon sehr schnell enttäuscht. Die Sprache ist fürchterlich, ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob es 1 zu 1 vom Original übernommen wurde, aber das kann man wirklich keinem zumuten. Ich habe mich durch einige Seiten gequält, habe dann aber keine Lust mehr gehabt, mich weiter mit diesem Werk zu beschäftigen. Mag sein, dass die Geschichte aus Rhetts Sicht gut ist – aber nicht in dieser Sprache! Das hat „Vom Winde verweht“ einfach nicht verdient.

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    Rosentraeumevor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Scarlett liebt, muss Rhett einfach lesen!
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Als ältester Sohn des Reisplantagenbesitzers Langston Butler erfährt Rhett Butler sehr früh, was von ihm erwartet wird: ein kaltes und hartherziges Herz gegenüber den schwarzen Sklaven und in jeder Hinsicht ein ehrenwertes Südstaatenleben. Doch der junge Rhett verliert sich lieber in der Schönheit der Natur, die ihn umgibt, interessiert sich für die Gehemnisse des Lebens und erkennt, daß auch die Neger Menschen sind. Diese Erkenntnisse werden ihm zum Verhängnis und er wird von seinem engstirnigen Vater verstoßen.

    Seiner Ehre und seiner Familienzugehörigkeit beraubt, schlägt er sich – teils unehrenhaft – durch das Leben. Er spekuliert, riskiert Kopf und Kragen, wird jedoch so zu einem reichen Mann.

    Eines Tages lernt er die unbezähmbare Südstaatenschönheit Scarlett O´Hara kennen und lieben. Doch ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern, da Scarlett ihren eigenen Kopf durchsetzen will und der Krieg sie immer wieder neue Wege beschreiten läßt.

    Doch Rhett macht Scarlett zu seiner Mrs. Butler und sie erleben eine wundervolle Zeit miteinander, aus der ihre Tochter Bonnie geboren wird.

    Das Schicksal wendet sich, als Bonnie tödlich verunglückt und Scarlett zu spät ihre Liebe zu ihrem Mann erkennt.

    Als großer “Vom Winde verweht”-Fan war ich sehr gespannt auf das Buch. Natürlich habe ich in Gedanken die Geschichte immer wieder mit dem berühmten Werk und dessen Fortsetzung “Scarlett” verglichen. Und ich muß sagen: Donald McCraig hat es geschafft, dieses schwierige Erbe würdevoll anzutreten!

    Der Leser erfährt eine Menge Dinge über Rhett, die helfen, sich in diesen eigensinnigen Mann und seine Denkweisen hineinzuversetzen. Viele seiner Handlungsweisen sind nun klarer verständlich und nachvollziehbar.

    Natürlich tauchen immer wieder Passagen aus “Vom Winde verweht” auf – es ist ja auch die gleiche Geschichte. Und doch – das Buch wird nicht langweilig, da die Mischung aus alt und neu sehr gut getroffen wurde.

    Die Geschichte des fürchterlichen Bürgerkrieges wird meiner Meinung nach in diesem Buch besser rüber gebracht, als im Ursprungswerk. Bedingt sicher dadurch, daß Rhett selber gedient hat und viele der männlichen Nebenfiguren den größten Teil ihres Lebens während der Kriegszeit erlebt haben.

    Und ja: zum Ende des Buches habe ich geweint! Und ich hätte ewig weiterlesen können! Aber nein – nach 631 Seiten stand da wirklich: ENDE

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Ein Jahr stand das Buch im Regal und dann hat es mich aber gepackt. War mal sehr interesant die Hintergründe von Rhett Butlers Leben zu lesen und das Buch war besser als die Fortsetzung von der Ripley.
    Rhett lesen und danach noch mal die DVD gucken :)

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    Uyulalas avatar
    Uyulalavor 9 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen. Ich habe es gleich nach "Vom Winde verweht" gelesen und da fallen einem dann die Unterschiede schon extrem auf. Ich persönlich finde, dass der Autor die Charaktere von verschiedenen Akteuren, vor allem von Scarlett, Melanie und Rhett, sehr stark verändert hat. Oft bin ich über Passagen gestolpert, wo ich dachte, dass hätte sie/er nie gemacht. Auch die Handlungen sind teilweise sehr stark aus der Luft gegriffen, nur um ja irgendwelche Bezüge (zwischen Menschen oder Orten) zueinander herzustellen. Die meisten Kapitel lesen sich wie kleine Kurzgeschichten, wo öfters entscheidende Geschehnisse unklar bleiben.

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    "Vom Winde verweht" ist wohl eines der größten Epen des 20. Jhd. Das Buch "Rhett" von Donald McCaig erzählt in Ergänzung zu Magaret Mitchells Roman das Geschehen aus der Sicht des verwegenen Rhett Butler. Wie er zu dem attraktiven, gutaussehendem Held wurde, dem alle Frauen zu Füßen liegen und wie er sich in die Wildkatze Scarlett O'Hara verliebt.
    Im Großen und Ganzen fand ich diese Version eine Fortsetzung zu dieser großartigen Liebesgeschichte enttäuschend. Der Beginn ist sehr zerhackt und man findet sich nur schwer hinein in die Vielfalt der vorgestellten Personen. Und ganz im Gegensatz zum Titel ist Rhett Butler auch hier nur eine Hauptfigur unter Dutzenden. Es soll zwar die Geschichte aus Rhetts Sicht erzählt werden, aber das Ziel wurde weit verfehlt. Etwas Schwung kommt erst in die Geschichte als Personen auftauchen die man bereits aus "Vom Winde verweht" kennt. Am schlimmsten sind die detailierten Beschreibungen der Bürgerkriegsschlachten. Gut recherchiert aber ich fands grottenlangweilig. Da ich absoluter Fan des Fortsetzungsromans "Scarlett" bin, war ich sehr enttäuscht das Donald McCaig dieser Geschichte keinerlei Beachtung geschenkt hat und sich selbst ein Ende für Rhett und Scarlett ausdenkt. Zudem hatte ich das Gefühl das er den einzigartigen Charakter von Scarlett mit seiner Version nicht gerecht wird.
    Meiner Meinung nach ist der Roman für alle die geeignet, die eine Nacherzählung vom Winde verweht mit Zusatzinformationen wollen. Allen Fans des Südstaatenepos rate ich, die Finger davon zu lassen. Donald kann den beiden Frauen, die diesen Mythos erschaffen haben nicht auch nur annähernd das Wasser reichen.

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    H
    halbkreisvor 10 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Hintergrund- und Fortsetzung von "Vom Winde verweht" mit Fokus auf Rhett Butler und seine Vergangenheit.

    Als allein stehende Geschichte über irgendeinen Charakter namens Rhett Butler ist es gut. Interessant ist die Kindheit und Jugend von Rhett, die Verhältnisse zu seinen Eltern und Freunden. Die Beziehung und Hintergrundgeschichte von Rhett und Belle Whatling kommt mir allerdings sehr konstruiert vor. Überhaupt bleiben viele der Charaktere sehr flach und farblos. Schade, da hätte man mehr rausholen können.

    Als Back Story und Fortsetzung vom "Vom Winde verweht" enttäuscht das Buch auf der ganzen Linie. Der Autor mag ein echter Kenner des amerikanischen Bürgerkriegs sein, aber beim Beschreiben zwischenmenschlichen Beziehungen hat er große Defizite. Scarlett O'Hara mag nun durchaus alles andere als ein durchgängig sympathischer Charakter sein, aber hier kommt sie einfach viel zu schlecht weg. Rhett selbst wird zum peinlich verliebten Teenie, sobald Scarlett erscheint. Und viele Szenen, die auch in "Vom Winde verweht" vorkommen, sind hier teilweise anders oder komplett falsch dargestellt. Am schlimmsten ist aber, was der Autor aus Melanie Wilkes gemacht hat. Sie mutiert zur besten Freundin von Rosemary Butler, mit der sie sich im Briefwechsel freimütig über ihre sexuellen Bedürfnisse austauscht? Bitte was? Melly? Geht gar nicht.

    "Scarlett" von Alexandra Ripley ist die eindeutig bessere Fortsetzung - wenn es denn überhaupt eine Fortsetzung sein muss.

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    ZwergPinguins avatar
    ZwergPinguinvor 10 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Das ist es also… endlich Neues von Rhett Butler (und Scarlett O’Hara). “Vom Winde verweht” habe ich mehrfach gelesen, meine Ausgabe ist bedauerlicherweise recht abgegriffen… und auch “Scarlett” hat mir gefallen, obwohl die ‘echte’ Fans sich dabei die Haare gerauft haben. Ich fands okay… jeder hat schließlich andere Bilder im Kopf und zu meinen hatte das Buch ganz gut gepasst.

    Daher hatte ich auch jetzt große Erwartungen an dieses Buch - und bisher wurden sie nicht enttäuscht. Auch wenn Scarlett diesmal nicht die große Hauptrolle spielt…. das ist mir eigentlich ganz recht, denn Männer sind ja durchaus mein Interessengebiet. ;) So finde ich es durchaus spannend, mehr über die “Nebenfiguren” zu hören. Rhetts Liebe zu seiner Schwester Rosemary, die in Sachen Liebe ja mehr als Pech gehabt hat… Belle Watling… (auch wenn sie mir immer recht unsympathisch war - und auch jetzt noch ist, trotz positiver Charakterzeichnung).

    Nach den ersten 180 Seiten kann ich mir nicht so wirklich erklären, wieso die Leute anderswo so negativ auf dieses Buch reagieren. Klar merkt man, dass es jemand anders geschrieben hat. Na und? Warum soll nicht jemand anders seine Sicht der Geschichte präsentieren!?

    Als ich den “Teil I - Antebellum” abgeschlossen hatte, wusste ich auch wieder, was mich an Scarlett O’Hara so gestört hat: dass sie einfach kein Verständnis für Rhett hat, seine Gefühle nicht durchschaut. Ja schon klar, täte sie das, wäre das Buch nach wenigen Seiten zu Ende und die Geschichte nicht spannend. Ich weiß! Aber im wahren Leben würde ich, sollte ich ihr mal begegnen (und hier haben wir die Verbindung zu Jasper Fforde und dem “Brunnden der Manuskripte”, wo sich fiktionale und nicht-fiktionale Personen durchaus begegnen können), würde ich ihr also begegnen, dann würde ich ihr vermutlich schon die Meinung sagen. Und sie wäre mir trotz ihres Aussehens und ihres Temperaments unsympathisch, weils sie so zickig ist und dabei so blind gegenüber anderen.
    Ist ein Mann wie Rhett nicht zu schade für so eine Person? Eigentlich ja. Aber man verliebt sich ja schließlich nicht aus vernünftigen Gründen und danach, was gut für einen selbst ist - sondern es überkommt einen einfach. Die Liebe ist wie eine ansteckende Krankheit, man holt sie sich so schnell wie einen Schnupfen - manchmal geht sie ebenso schnell vorbei und manchmal ist sie langwierig wie eine chronische Erkrankung. Der einzige Unterschied: Krankheiten sind immer schlimm, die Liebe kann einem - unter Umständen - auch gut tun!

    Ich glaube, in dem ganzen Buch gibt es keine einzige, mir durchweg sympathische Frauengestalt. Weder Belle, noch Melanie … warum nicht Melly? Weil sie mir zu sehr als Gut-Mensch beschrieben ist, weil sie farblos wirkt (wirken soll) und zu ruhig und zu wenig temperamentvoll ist. Scarlett und Melanie sind zwei extreme Pole - warum gibt es nichts dazwischen?

    Sehr gelungen finde ich, wie McCaig die Übergänge schafft zwischen dem, was an Handlung schon da war und wie er Rhetts Sichtweise und die Handlungsstränge einiger anderer ursprünglich Nebenfiguren dazwischen webt. Einige Stellen, die bei “Vom Winde verweht” recht ausführlich beschrieben sind, fasst er kurz zusammen, z.B. in Briefen zwischen Melly und Rosemary - ein Kunstgriff, der ihn dort, wo er nichts hinzufügen möchte, zügig weiter bringt, ohne etwas Wesentliches auslassen zu müssen.

    Ich frage mich, wie das Buch auf jemanden wirkt, der “Vom Winde verweht” nicht gelesen hat… Ich könnte mir aber denken, dass für jemanden, der die Story nicht kennt, einige Figuren recht farblos wirken, da McCaig hier nur die Charakterzüge aufgreift, die bereits bekannt sind und die Figuren nicht im klassischen Sinne neu einführt… für mich war es nur schwierig, in der Erinnerungzu sortieren, was Original-Vom-Winde-verweht und was an meinem Wissen und meinen Eindrücken zu Personen aus “Scarlett” stammt, da sich in meinem Kopf beide (jetzt alle drei) Bücher zu einem Epos vermischen; zu einer einzigen hervorragenden Geschichte.

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    bücherelfes avatar
    bücherelfevor 10 Jahren
    Rezension zu "Rhett" von Donald McCaig

    Das Buch hat mir nicht gefallen. Vielleicht waren meine Erwartungen daran auch zu hoch. Ich habe es nach dem ersten Drittel zur Seite gelegt.

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