Donald Miller Blue Like Jazz

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Inhaltsangabe zu „Blue Like Jazz“ von Donald Miller

A minister who has been a frequent radio, TV, and college guest speaker recounts his zealous early life pursuit of the Christian life and his experiences of emptiness and spiritual detachment, tracing his quest to connect with a God he perceived as distant.

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  • Es sind immer die einfachen Dinge, die unser Leben verändern

    Blue Like Jazz
    LEXI

    LEXI

    17. March 2015 um 19:53

    „Es sind immer die einfachen Dinge, die unser Leben verändern. Und diese Dinge passieren nie, wenn man darauf wartet, dass sie passieren. Das Leben offenbart seine Antworten dann, wenn es will.“ (Donald Miller) Bei der „schönen, bewegenden Geschichte“, die in der Buchbeschreibung angedeutet wird, handelt es sich um die Lebensgeschichte des Autors, der freimütig von seiner Kindheit, seinem Werdegang und seinem Alltagsleben erzählt. Nach einleitenden Worten über die Familie und dem Vater, den er kaum kannte, berichtet Donald Miller über eine Demonstration, bei dessen Teilnahme ihm die Augen geöffnet wurden und er erstmals begann, sich selber genauer zu betrachten: „Ich rede von Liebe, Vergebung, sozialer Gerechtigkeit; ich schimpfe im Namen des Altruismus auf den amerikanischen Materialismus; aber habe ich überhaupt mein eigenes Herz im Griff? Den weitaus größten Teil meiner Zeit verbringe ich damit, an mich selbst zu denken, mir selbst Genuss zu verschaffen, mich selbst zu beruhigen, und wenn ich damit fertig bin, habe ich für Bedürftige nichts mehr übrig. Sechs Milliarden Menschen leben auf dieser Welt, und ich bringe nur Gedanken an einen einzigen davon auf. Mich.“ Donald Millers Selbsterkenntnis war richtungsweisend in seinem Leben, und kurz darauf machte er als Gasthörer im geisteswissenschaftlichen Seminar „antike griechische Literatur“, bedeutende spirituelle Erfahrungen. Der Austausch mit den Studenten stellte eine Herausforderung für ihn dar und er schloss sich auf dem Campus einer Gruppe Christen an. Als Ich-Erzähler konzentriert der Autor sich in seinem Buch vor allem auf das Thema „Christlicher Glaube“ und berichtet seinen Lesern von seinem eigenen Zugang dazu, erwähnt dabei freimütig auch seine Zweifel. Nach Berichten über die Glaubensfindung seiner Bekannten und Freunde und vielen in den Text eingeflochtenen Aussagen über den Glauben an Gott erwähnt er die aktuelle Tendenz zu einem selbst selektierten Wohlfühlglauben, wo Überzeugungen zu Trendstatements werden. Er beleuchtet die Versuche, sich an anderen Glaubensrichtungen zu orientieren und schreibt über seine eigenen Hemmungen, anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Donald Miller verrät aber auch, wie er es schaffte, diese Hemmschwelle zu überwinden. Einige der geschilderten Episoden sind witzig (beispielsweise die Aktion „Beichtstuhl auf einem Universitätscampus“), viele davon beinhalten überzeugende Argumente für den Christlichen Glauben. Der Autor skizziert seinen Weg von der Erkenntnis, dass man seinen Glauben nicht alleine leben kann, bis hin zu seiner Aufnahme in der Gemeinde „Imago-Die“, die von einem Bekannten gegründet wurde und wo er sich letztendlich willkommen und angenommen fühlte. Inhaltlich hat mir das Buch „Blue like Jazz“ weit besser gefallen als „Eine Million Meilen in tausend Jahren“. Dennoch gibt es viele Dinge, die mir auch hier das Lesevergnügen verleideten und die ich fairerweise in meiner Buchbeschreibung nicht vorenthalten möchte. Wie bei „Eine Million Meilen in tausend Jahren“ waren es auch in diesem Buch der sehr einfache Schreibstil und die Ausdrucksweise bzw. Wortwahl, die mich störten. Die permanenten Wortwiederholungen, wo ein einziges Wort auf einer Seite bis zu sechzehn Mal wiederholt wird, waren mir schlicht und einfach zu viel. Die Wortwahl selber deute ich als bewussten Einsatz des Dialekts seitens Autors, beispielsweise „Ich kriegte ein so schlechtes Gewissen, dass ich nicht mehr schlafen konnte“. Der Vergleich seiner Person mit Hitler aufgrund der Tatsache, dass er sich bei der Auswahl des Weihnachtsgeschenks für seine Mutter keine großen Gedanken gemacht hatte, war für mich ebenso fragwürdig wie jener mit Napoleon, als Donald Miller sich vor einer applaudierenden Birke verneigt. Zu guter Letzt bediente sich der Autor auch in diesem Buch wieder der Fäkalsprache, obgleich es im Gegensatz zu „Eine Million Meilen in tausend Jahren“ nur in Ausnahmefällen geschah. Es gibt Gründe, weshalb ich bestimmte Genres und Autoren meide, und ich bevorzuge Lektüre, in denen ich überhaupt keine Worte wie „Arschloch, Trottel, ich bin spitz usw.“ lesen muss. Auch Szenen, in denen Donald Miller beschreibt, wie er in einem Raum mit vielen Fenstern von Passanten beim Nasenbohren beobachtet wird, fand ich eher befremdlich und unnötig. Es handelt sich hierbei selbstverständlich lediglich um meinen persönlichen Leseeindruck, der den Inhalt dieses Buches keinesfalls schmälern soll. Dennoch finde ich es fair, bei einer Rezension meiner eigenen und vor allem ehrlichen Meinung zum Gelesenen Ausdruck zu verleihen, nicht künstlich hoch zu loben, aber meine Bewertung möglichst sachlich zu begründen. Fazit: Drei Bewertungssternen für die wirklich guten Ansätze und Überzeugungen, die Donald Miller seiner Leserschaft vermittelt.

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