Donald Ray Pollock Das Handwerk des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Das Handwerk des Teufels“ von Donald Ray Pollock

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Aber sie stirbt.Anfang der Sechzigerjahre kollidieren in einer abgelegenen Gegend in Ohio die Lebenswege eines Serienkillerpaares, zweier religiöser Fanatiker, eines korrupten Sheriffs und eines jungen Mannes, dem der Glaube an das Gute abhandengekommen ist.Seit Langem hat sich kein Erzähler mehr mit einer solchen Wucht in die erste Reihe der amerikanischen Literatur katapultiert. In seinem Debütroman entwirft Donald Ray Pollock eine Schreckensvision menschlicher Abgründe, brutal, nachtschwarz und ohne Hoffnung.

Die Dramaturgie ist nichts für empfindliche Gemüter, doch wer sich darauf einlässt, wir mit größtem Lesevergnügen belohnt.

— RicardoEff
RicardoEff

Verstörend und fesselnd !!!

— Keke
Keke

Düster, bedrückend und trotzdem fesselnd ...

— Virginy
Virginy

Keine leichte Kost

— Tamaru
Tamaru

Schonungslos realistische Geschichte mit verrückten Charakteren. War wirklich spannend und sehr unterhaltsam. Besser gehts nicht.

— TomTaler
TomTaler

Sehr böse und nichts für Zartbesaitete, dennoch mitreißend.

— Gulan
Gulan

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  • Schaudernder Blick in den Abgrund

    Das Handwerk des Teufels
    Babscha

    Babscha

    12. March 2017 um 22:40

    Amerikanische Südstaaten in den Sechzigern. Nicht eben eine aufgeklärte, vorwärtsgerichtete Zeit mit entsprechender Geisteshaltung. Hierhin transportiert der Autor seine völlig abgeklärte Geschichte um einen armen Waisenjungen, einige abgestürzte Erweckungsprediger, ein Serienmörderpärchen im Stile von "Natural born Killers", einen korrupten Sheriff und diverse sonstige durchgeknallte, versoffene, kriminelle Gestalten des Untergrunds, die er alle miteinander in einen großen Topf wirft, mächtig durcheinander rührt und -wider aller Erwartung- daraus dann einen zwar streckenweise überharten und völlig düsteren, nichtsdestoweniger aber mitreissenden und spannenden Roman bastelt. Dieser läuft zwar unabwendbar auf die Vernichtung der allermeisten Existenzen hinaus, lässt aber zumindest am Horizont noch Raum für einen ganz vagen finalen Hoffnungsschimmer der Gerechtigkeit. Wer sich auf sowas einlassen kann, den erwartet hier ein tatsächlich duchweg überzeugendes Buch ohne Längen und Firlefanz mit einer harten, direkten Sprache und einem kompromisslos voran treibenden Handlungsstrang. Nicht schlecht.  

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  • Verstörend und fesselnd zugleich

    Das Handwerk des Teufels
    RicardoEff

    RicardoEff

    22. August 2016 um 11:53

    Zunächst gibt es einzelne Handlungsstränge, die sich nur gelegenlich berühren. Doch im Verlauf der Geschichte verknüpfen sie sich immer mehr zu einem Bild, das verstörender kaum sein könnte. Da ist der junge Arvin, der schon als kleines Kind miterleben muss, wie sein Vater Willard mit allerlei obskuren und pseudoreligiösen Mitteln versucht das Leben seiner kranken Frau zu retten. Willard schreckt auch vor Mord nicht zurück, doch alles ist vergebens, denn seine Charlotte stirbt. Arvins Vater nimmt sich danach das Leben und er wird von seiner Großmutter aufgenommen. Dann gibt es die beiden vagabundierenden Prediger Roy und Theodore, die in ihrem religiösen Wahn zu allem fähig sind. Das Ehepaar Carl und Sandy zieht jedes Jahr in seinem Sommerurlaub eine mörderische Spur quer durch die USA. Und dann ist da der neue Ortsprediger Preston Teagardin, dessen Lebensinhalt es ist, seine junge Frau mit Minderjährigen Mädchen zu betrügen. Zu allem Überfluss spielt auch noch ein korrupter Sheriff üble Spiele. All dies prallt in einem furiosen Höllentripp aufeinander und Arvin ist mittendrin.Zunächst war ich mir nicht sicher, auf was ich mich bei diesem Roman eingelassen habe. Doch Pollocks flüssiger Erzählstil und seine eindringlichen Charaktere sogen mich förmlich in das Geschehen hinein. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Dramaturgie ist sicherlich nichts für empfindliche Gemüter, doch wer sich auf diese menschlichen Abgründe einlässt, wir mit größtem Lesevergnügen belohnt.

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  • Nix für zartbesaitete Mitmenschen !

    Das Handwerk des Teufels
    Keke

    Keke

    25. January 2016 um 17:38

    Dieses Buch ist ein Albtraum ! Falsche Wunderprediger, finsterster Aberglaube, korrupte Sheriffs, ein irres Serienmörderpärchen und ein junger Mann, der die Rache, nach dem gewaltsamen Tod seiner Freundin, selbst in die Hand nimmt, sind der Hintergrund für diesen düsteren, brutalen, aber auch in seinen Beschreibungen und Figuren unfassbar gut gezeichneten Roman aus der tiefsten amerikanischen Provinz der 50er Jahre. Sehr ernst, sehr erschreckend, aber fesselnd ohne Ende ! Als Folgelektüre empfehle ich Rosamunde Pilcher. Dann ist das innere Gleichgewicht wieder hergestellt ;-). Keke

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  • Das Handwerk des Teufels...

    Das Handwerk des Teufels
    Virginy

    Virginy

    11. January 2016 um 08:21

    Das Leben meint es nicht gut mit Arvin, seine Mutter hat Krebs und vegetiert daheim vor sich hin, sein Vater betet mit ihm an seinem Gebetsbaum für sie und je schlechter es ihr geht, umso mehr opfert er, angefangen von kleinen Tieren bis hin zum ungeliebten Vermieter, doch alles Blut hilft nichts. Am Tag der Beerdigung seiner Mutter findet Arvin seinen Dad tot auf und wird zu seiner Großmutter geschickt, die schon Lenora großzieht, ein Mädchen in Arvins Alter, dessen Mutter von ihrem Vater ermordet wurde. Auch bei Grandma spielt Gott wieder eine große Rolle, sie und Lenora sind sehr gottesfürchtig, während Arvin eher durch Prügeleien auffällt, meist, weil er seine "Schwester" vor anderen Schülern, die sich über sie lustig machen, verteidigt. Als ein neuer Pfarrer in den Ort kommt, eskaliert das Ganze... Roy und Theodore ziehen schon ewig gemeinsam durch die Gegend, während Roy predigt, spielt Theodore dazu Gitarre. In einem Kaff am Arsch der Welt lernt Roy eine Frau kennen, die schon bald ein Baby bekommt, Lenora. Er ist der Meinung, dass er Tote wiederbeleben kann und um es seinem Kumpel zu beweisen, tötet er seine Frau, die sich natürlich nicht wiederbeleben läßt, seitdem sind die beiden auf der Flucht... Carl und Sandy sind verheiratet und haben ein ganz besonderes Hobby, sie sammeln auf der Straße "Models" auf, die Carl dann zusammen mit seiner Frau fotografiert, dass es dabei blutig zugeht, versteht sich von selbst... Im Amerika der sechziger Jahre treffen diese drei Parteien aufeinander und taumeln unaufhaltbar dem Abgrund entgegen... Donald Ray Pollocks Roman ist dreckig und böse, für niemanden scheint es einen Ausweg oder gar eine Zukunft zu geben, definitiv keine Lektüre für Leute, die auf ein happy end hoffen, vielleicht aber gerade deswegen so mitreißend. 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die sich nicht von der düsteren Stimmung anstecken lassen.

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  • Das Handwerk des Teufels

    Das Handwerk des Teufels
    LoveMate

    LoveMate

    18. July 2015 um 16:32

    Wunderbar geschrieben ! 

  • The Devil All The Time

    Das Handwerk des Teufels
    vanjarvis

    vanjarvis

    12. April 2015 um 15:24

    Arvin verliert seine Mutter an eine üble Krebserkrankung und findet am Tag der Beerdigung die Leiche seines Vaters, der sich eine Kugel in den Kopf gejagt hat. Der Junge wächst bei seiner Großmutter auf, gemeinsam mit der jungen Leonora, deren Mutter von einem religiösen Fanatiker getötet wurde, der überzeugt war, er könne Tote wieder zum Leben erwecken. Und dann sind da noch Sandy und Carl, ein Serienkillerpärchen, das seine Urlaube mit dem Ermorden von Anhaltern verbringt. All diese Handlungsstränge verweben sich im Verlauf zu einem blutigen Finale, bei dem dann am Ende doch jedes Wort am richtigen Platz steht. Zwischenzeitlich bekam ich über die vielen Perspektivwechsel das Gefühl, der Roman plätschere ein wenig ziellos dahin, nur darauf bedacht, möglichst viele menschliche Abgründe auf möglichst wenigen Seiten aufzuzeigen, aber je mehr Berührungspunkte sich zwischen den verschiedenen Charakteren und ihren Lebensgeschichten entwickelten, desto stimmiger wurde das Gesamtbild. „Das Handwerk des Teufels“ ist eindringlich geschrieben, grausam erzählt und wird von einer sehr düsteren Atmosphäre getragen. Obwohl das Buch für mich in der Mitte ein bisschen geschwächelt hat: Am Ende hatte Pollock mich in der Tasche.

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  • Deprimierend

    Das Handwerk des Teufels
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    07. February 2015 um 16:38

    Das Cover des Buches ist hier Programm, es passt mit seinem Polizisten und den Bodybags perfekt: es ist grau, es verbreitet Trübsal. Genau wie das Buch. Wer gute Stimmung und Heiterkeit sucht, der ist hier an der falschen Adresse!!Obwohl das Buch weder inhaltlich, noch stilistisch gar nichts mit "Galveston" gemein hat, ja noch nicht mal das Genre, so hat es mich in gewisser Weise doch an "Galveston" erinnert. Warum?? Wegen dieser einen, kleinen Gemeinsamkeit: das schlechte Gefühl, das sich auch noch lange nach Beendigung der Lektüre einstellt. Ganz selten lese ich Bücher, in denen ich nicht einmal lachen bzw. zumindest mal schmunzeln kann. "Das Handwerk des Teufels" ist  definitiv von dieser Sorte. Ein einziges Zucken der Mundwinkel?? Fehlanzeige. Ich hatte schon die Vermutung, als hätte Pollock a) eine Allergie gegen positive Gedanken oder b) seine Seele verkauft .So wie Bart Simpson. Und er kann (abgesehen vom hauchen) nicht mehr lachen.Wie bekommt Pollock es also hin, dass ich mich als Leser so schlecht fühle?? Macht er mir ein schlechtes Gewissen?? Nein, er scheucht seine Protagonisten zunächst alle nacheinander durch ihre eigenen Geschichten, was mich zunächst aufgrund der Aufteilung der Kapitel an Kurzgeschichten erinnerte. Im Verlaufe des Buchs finden die einzelnen Stränge dann aber irgendwie mehr oder weniger zusammen. Es ist wie bei Facebook, jeder hat irgendwie mit jedem auf der Welt zu tun. Ein klassischer Plot also.Nun sind die Geschichten bzw. die Leben der Figuren, Überraschung!!, alles andere als schön, sie sind schlicht und ergreifend schlimm. Ein prägnanteres Wort fällt mir nicht ein. Ich habe das Buch grade erst zu Ende gelesen und mein Gehirn fühlt sich noch total taub an. ""Der Mann nickte und sah zum Fenster hinaus. "Es ist schwer, ein ehrbares Leben zu führen" sagte er. "Der Teufel versteht sein Handwerk.""  Die Art und Weise wie die verschiedenen menschlichen Abgründe bzw. die aus ihnen resultierenden Handlungen dargeboten werden sind vor allem eines, nämlich nüchtern. Das ist ekelhaft. Es gibt wirklich keine große Effekthascherei, Pollock schreibt sachlich und das verstört auf eine seltsame Weise noch mehr*. Wer auf Seiten der Protagonisten hier einen Ausweg sucht oder gar Hoffnung schöpft, seinem Leben zu entkommen, für den ist es schon viel zu spät. Ihr werdet euer Leben nicht mehr ändern können!! In den sechziger Jahren, wie Pollock sie skizziert, erinnert mich Amerika mehr an ein großes Land voller fanatischer, religiöser Hinterwäldler, als an eine Weltmacht im Umbruch und Aufbruch. Irgendwie erinnert es mich an Texas anno 2015.Die Geschichte, der Aufbau und der Mix der, nennen wir es beim Namen, perversen Charaktere, haben mich unterm Strich überzeugen können. Der Schreibstil ist toll, Pollock weiß wirklich, wie man dem Leser ein extrem beklemmendes Gefühl bereitet, aber besonders die sich ziehenden Opfergaben waren mir zu anstrengend. Fazit Die Darstellung und der Verfall der Figuren und der Schreibstil sind top, aber alles in allem war mir das Buch zu deprimierend. Ich habe kein Problem damit, wenn Hoffnungslosigkeit dominiert, aber hier kann ich nur 3 Eselsohren geben.Ich hatte nur selten das Gefühl, das ich unbedingt weiterlesen muss, es konnte mich nicht fesseln, obwohl alle Zutaten zur Hand standen.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Wetern/Krimi/Roadmovie

    Das Handwerk des Teufels
    Phil Decker

    Phil Decker

    25. June 2014 um 16:36

    Die Geschichte ist für mich sehr befremdend, es spricht aber für das Buch, daß mich die Charaktäre anschl. noch lange beschäftigt haben.

  • "Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Aber sie stirbt."

    Das Handwerk des Teufels
    FraHaMa

    FraHaMa

    05. April 2014 um 12:14

    1. Satz: An einem trüben Vormittag gegen Ende eines nassen Oktobers eilte Arvin Eugene Russell seinem Vater Willard am Rand einer Weide hinterher, von der aus man eine lange und felsige Senke namens Knockemstiff im südlichen Ohio überblicken konnte. Rückseite: Anfang der sechziger Jahre kollidieren in einer abgelegenen Gegend in Ohio die Lebenswege eines Serienkillerpaares, zweier religiöser Fanatiker, eines korrupten Sheriffs und eines jungen Mannes, dem der Glaube an das Gute abhanden gekommen ist. Lesegefühl: Ein düsteres Buch über menschliche Abgründe. Es geht um Moral, Glauben, Gewalt, Familie, Orte ausserhalb der Zivilisation und Hoffnung auf Entkommen. Eine schonungslose Beschreibung der Charaktere und Umstände, aber auch der Taten. Ich habe das Buch verschlungen und werde bestimmt weitere Bücher des Schriftsteller lesen. (Rezi von Fra)

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  • Review: Das Handwerk des Teufels

    Das Handwerk des Teufels
    Medienjournal

    Medienjournal

    22. September 2013 um 20:59

    Donald Ray Pollocks Das Handwerk des Teufels ist ein wortgewaltiges und imposantes Romandebüt, dessen beklemmende Atmosphäre sich über die Seiten hinweg auf den Leser zu übertragen weiß und tief hineinzieht in eine Welt ohne Hoffnung, der man nach dreihundert Seiten dankbar den Rücken kehrt, ohne indes die Sinnbilder menschlicher Abgründe vergessen zu können. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/09/review-das-handwerk-des-teufels-donald-ray-pollock-buch/

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  • Rezension zu "Das Handwerk des Teufels" von Donald Ray Pollock

    Das Handwerk des Teufels
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    19. July 2012 um 19:42

    Knockemstiff - eine Stadt, deren Namen entweder postapokalyptisch oder frühtestamentarisch klingt. Das Gute ist: hier ist nichts grotesk oder "postmodern". Uns wird knochentrockene Kost serviert, die vor allem den Krimi-und Schockbuchlesern, die auf den schnellen "Thrill" aus sind bleischwer (so hoffe ich!) im Magen liegen wird. Pollock (der nichts mit dem Maler gleichen Namens zu tun hat!) kommt tatsächlich aus diesem Ort, er kennt die Stories aus dieser kargen Gegend, die Verquickungen von Religion, Mord, Lust. Er erzählt aus einer Multi-Perspektive, was man so lange nicht mehr gelesen haben dürfte, und das macht den Roman doch sehr altmodisch - aber ich denke, so sollte er auch sein. Hier geht es um existenzielle Dinge - Schuld, Sühne, Glaube, Rache, um viele Fragen, die man sich nicht selber beantworten kann, nach denen mal selber sucht, im eigenen, kleinen Leben, und deswegen berührt einen dieser Roman. Ein Pageturner, der sich sträubt im Buchregal neben Frank Schätzing und Konsorten zu stehen.

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  • Rezension zu "Das Handwerk des Teufels" von Donald Ray Pollock

    Das Handwerk des Teufels
    dirki_1974

    dirki_1974

    20. April 2012 um 14:56

    Die dunkle Seite des Lebens: Um es in Adjektiven auszudrücken: brutal, finster, krank, pervers, grausam, schwarz, tödlich, verstörend, beängstigend, rasant, mörderisch, schonungslos, böse... Das Buch spielt im Amerika der 50er Jahre. Verschiedene unterschiedliche Handlungsstränge, aufgebaut um die Hauptperson Arvin Eugene Russel, vereinen sich zum Teil erst am Schluss. Toller Aufbau, genial konstruiert. Pädophile Prediger, sadistische Serienkiller, religiöser Wahn, korrupte Sheriffs und eine kaputte Kindheit sind einige Themen die abgehandelt werden. Für zart-besaitete Seelen nicht unbedingt geeignet...

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  • ... und der Teufel ist immer und überall.

    Das Handwerk des Teufels
    Stefan83

    Stefan83

    04. April 2012 um 13:35

    In der Regel ist die Bewertung eines Buches recht einfach: Man liest es, man fällt sein Urteil und schreibt dieses schließlich nieder. Doch ab und zu, wenn auch sehr selten, kommt es vor, dass sich das gerade gelesene Werk einer Zuordnung in die Kategorien „Gut“ oder „Schlecht“ verweigert. Zum ersten Mal passiert ist mir dies mit David Peace' „Red Riding Quartett“ - nun wieder mit Donald Ray Pollocks Erstling „Das Handwerk des Teufels“. Und der Grund, warum ich zu keinem Konsens kam, war in beiden Fällen derselbe: Ihre Bücher widersetzen sich dem Versuch einer emotionalen Auseinandersetzung, sind so düster, kaltblütig und roh, dass man bei der Lektüre unwillkürlich abstumpft, „die Schotten dicht macht“, automatisch Distanz hält, um nicht von den Worten tiefer getroffen zu werden. Wie Peace, so lässt uns auch Pollock in eine schonungslose Dunkelheit bar jeder Hoffnung eintauchen, einem Schmelztiegel aus brutaler Gewalt, der schockt, anwidert und verstört. Wo uns jedoch ersterer mit gewittergleicher Gassenpoesie die Worte nur so um die Ohren haut, ist es bei Pollock seine scheinbar teilnahms- und seelenlose Erzählweise, welche das Gefühl von Belanglosigkeit und Normalität vermittelt, die mir so zugesetzt hat. Und gerade normal ist letztlich niemand seiner Protagonisten – weder das sich durch den Mittleren Westen mordende Killerpaar noch der durch die Erlebnisse seiner Kindheit verstörte Arvin. Pollocks' Amerika der 50er Jahre, insbesondere der Landstrich den er selbst seine Heimat nennt, ist ein Land voller oberflächlicher Fassaden – ein nur auf den allerersten Blick glänzender Äpfel, unter dessen Schale sich im dunkelbraunen Gehäuse die Würmer nur so tummeln. Alles ist kaputt, korrupt, dreckig, zerstört, zersprungen. Nichts was Sympathie hervorruft, nichts woran sich der Leser klammern kann. Der Teufel hat überall seine Hand im Spiel (amerik. Titel „The Devil all the Time“), das Böse überwältigt, man geht durch Knockout zu Boden. So ist „Das Handwerk des Teufels“ schlussendlich ein Buch, das einem nicht gefallen, das man nicht mögen kann. Und es dauert, bis man den Wert des Werkes erkennt – bis man zu verstehen beginnt, das es gerade diese Gefühlskälte ist, die zeigt, wie viel Gefühl Pollock hineingelegt hat. Wie viel haarsträubende Wirklichkeit aus dessen Geburtsort Knockemstiff in die Fiktion mit eingeflossen ist. Ein Roman, dessen Kunstfertigkeit mir erst mit zunehmenden Abstand immer klarer wird und der dennoch nicht ganz die hohen Weihen von Ellroy, Thompson oder McCarthy erreicht. Aber es ist schließlich ein Debüt – und was nicht ist, kann sicherlich noch werden.

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