Donata Elschenbroich Die Dinge

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Inhaltsangabe zu „Die Dinge“ von Donata Elschenbroich

Bildungsexpertin Donata Elschenbroich zeigt uns das Faszinierende im Gewöhnlichen und öffnet die Wunderkammern des Alltags. Wer braucht schon überteuerte Kinderspielsachen, wenn er Wäscheklammern, Schneebesen oder Schuhlöffel hat? Niemand. Denn die Dinge des täglichen Lebens sind spannender, als man auf den ersten Blick annimmt! Sie sind vertraut und fremd zugleich, immer zur Hand, und sie lehren uns viel über die Welt, in der wir leben.

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  • Rezension zu "Die Dinge" von Donata Elschenbroich

    Die Dinge
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 18:58

    "Have nothing in your house that you don't know to be useful,or believe to be beautiful" William Morris. Ein schönes Zitat, um sich zum entrümpeln der Wohnung zu motivieren. Doch ganz schnell stoße ich auf eine dritte Kategorie: Dinge mit einem hohen emotionalen Wert. Die Geschichten über solche Dinge sind meine Lieblingsgeschichten in "Die Dinge – Expeditionen zu den Gegenständen des täglichen Lebens" von Donata Elschenbroich. Aber eigentlich geht es der Autorin um etwas ganz anderes: sie möchte aufzeigen, wie Kinder anhand von Alltagsgegenständen die Welt begreifen lernen können und sie möchte Eltern und Bildungseinrichtungen ermutigen, die kleinen Forscher dabei zu unterstützen. Stellt euch einfach vor, ihr müsstet einer neugierigen Vierjährigen erklären, wie eine Wäscheklammer funktioniert. Ähja, Hebel, Feder … und da hört es dann mit meiner Fähigkeit, Mechanik zu erklären, schon wieder auf. Was man mit einer Wäscheklammer alles machen kann – da fällt mir jede Menge dazu ein. Und ich könnte ihr Holz-Wäscheklammern zeigen, die schon meine Oma im Einsatz hatte. Ab diesem Punkt wird aus einer banalen Wäscheklammer ein Ding mit hohem emotionalen Wert; ein Ding, das ich nur dann weggebe, wenn es unbrauchbar geworden ist. Faszinierend, wieviele Ebenen in so einem Alltagsgegenstand verborgen sind und was das Kind damit alles erfahren kann: physikalische Grundlagen, kreatives Gestalten, medizinisches Grundwissen (– warum tut die Klammer am Finger mehr weh?) und Familiengeschichte. Eine ganzheitliche Form des Lernens. Der Lernweg vom Ding über den Erwachsenen zum Kind lässt sich auch umdrehen, wie die Geschichte der beiden Jungs zeigt, die im Kindergarten gelernt hatten, mit Stäbchen zu essen. Diese Technik versuchen sie dann abends ihren Eltern beizubringen und insbesondere der Vater tut sich in diesem Praxisbeispiel schwer mit dem Rollentausch. Wie schnell man doch diese offene, unverkrampfte Haltung des Lernens verliert! Diese Mischung aus Praxisberichten und theoretischen Ausführungen und Donata Elschenbroichs leichter, liebevoller Erzählstil machen das Buch für mich zu einem einzigartigen Leseerlebnis. Ein Buch, das mich häufig zum Schmunzeln gebracht hat und kein Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen konnte. Zur Seite legen, nachdenken, reflektieren... Nur das Entrümpeln der Wohnung fiel mir danach erst einmal noch schwerer.

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