Donatella Di Pietrantonio

 4.5 Sterne bei 41 Bewertungen
Autorin von Arminuta, Bella mia und weiteren Büchern.
Donatella Di Pietrantonio

Lebenslauf von Donatella Di Pietrantonio

Menschsein und Menschlichkeit als literarische Themen: Donatella Di Pietrantonio ist in den Abruzzen geboren. Sie studierte Zahnmedizin in L’Aquila und arbeitete einige Zeit als Zahnärztin für Kinder in Pescara, wo sie heute noch lebt. 2011 debütierte sie als Romanautorin, im gleichen Jahr erschien auch ihre Geschichte „Lo sfregio“ in der Zeitschrift „Granta Italia“. Ihr Debütroman, „Meine Mutter ist ein Fluss“, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit dem Tropea Literaturpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr zweiter Roman, „Bella mia“, der von dem Erdbeben von L’Aquila im Jahr 2009 beeinflusst wurde und sich mit der Thematik von Trauer und Verlust auseinandersetzt. Er war für den Premio Strega nominiert und wurde mit dem Brancati-Preis 2014 ausgezeichnet. Auch ihr dritter Roman, „L’Arminuta“, behandelt schwierige Themen des menschlichen Daseins, in diesem Fall geht es um die familiären Beziehungen zwischen einem Kind und seinen Eltern. Spätestens dieses Buch sorgte für den internationalen Durchbruch von Donatella Di Pietrantonio und bescherte ihr auch außerhalb Italiens großes Ansehen.

Neue Bücher

Arminuta

 (29)
Neu erschienen am 12.09.2018 als Hardcover bei Kunstmann, A.

Alle Bücher von Donatella Di Pietrantonio

Arminuta

Arminuta

 (29)
Erschienen am 12.09.2018
Bella mia

Bella mia

 (10)
Erschienen am 17.02.2016
Meine Mutter ist ein Fluss

Meine Mutter ist ein Fluss

 (2)
Erschienen am 06.03.2013
Mia madreè un fiume

Mia madreè un fiume

 (0)
Erschienen am 01.07.2014

Neue Rezensionen zu Donatella Di Pietrantonio

Neu
sursulapitschis avatar

Rezension zu "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio

Tragische Familiengeschichte
sursulapitschivor 10 Stunden

Arminuta heißt „die Zurückgekommene“, einen anderen Namen hat sie nicht in dem Dorf, in dem sie, das Stadtmädchen, sich wieder einleben muss. Nach 12 Jahren erfährt Arminuta, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind. Sie wird an ihre leibliche Familie zurückgegeben und versteht die Welt nicht mehr.

Höchst beklemmend ist die Situation, die hier geschildert wird. Während der ersten Kapitel versinkt man in allertiefstem Leid. Donatella Di Pietrantonio kann schreiben und versteht es meisterhaft, ohne große Schnörkel Atmosphäre zu schaffen, auch wenn der Stil an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig ist. Manche Formulierungen habe ich gar nicht verstanden, vermute aber, dass die Übersetzung vielleicht etwas unglücklich ist. Ab und an klingt der Text auf holprige Art poetisch.

Es fesselt herauszufinden, wie sie in diese Situation gekommen ist. Es berührt zu lesen, wie ihre bis dahin unbekannte Schwester Arminuta hilft, plötzlich in ärmlichen Verhältnissen zurechtzukommen. Man ahnt eine Tragödie im Hintergrund und ist gespannt. 


Letztendlich hat man dann eine Familiengeschichte gelesen, die schwierig und verhängnisvoll ist. Dagegen spricht nichts, außer dass ich mir nebenher auch ein wenig Sozialkritik gewünscht hätte, wenn wir uns schon in die italienischen Slums begeben. Die kann man hier im Ansatz erahnen, aber unterm Strich haben wir hier eine Familiengeschichte, eine ungewöhnliche, eine traurige, ein tragisches Einzelschicksal, aber dennoch „nur“ eine Familiengeschichte.

Man kann dieses Buch gut lesen und sich kurzfristig in tiefes, poetisches Elend mitnehmen lassen. Besonders nachhaltig ist es allerdings nicht.

Kommentieren0
3
Teilen
Buecherschmauss avatar

Rezension zu "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio

Eindringlich
Buecherschmausvor 10 Tagen

„Arminuta“ – die Zurückgekommene, so nennen sie die Bewohner des nicht näher bezeichneten Dorfs. Es dürfte sich nicht allzu weit entfernt von L´Aquila befinden, jener 2009 von einem Erdbeben stark zerstörten Hauptstadt der italienischen Abruzzen, der Donatella di Pietrantonio mit ihrem 2014 erschienenen Roman „Bella mia“ ein Denkmal setzte und in deren Nähe die Autorin aufgewachsen ist.
„Arminuta“ – sie sagen es ein wenig mitleidig, ein wenig ablehnend, vor allem aber mit Verachtung. Das nun 13jährige Mädchen hatte es, wenn auch ohne eigenes Zutun, heraus geschafft aus der Enge und Armut des Dorfes und ihrer in prekären Verhältnissen lebenden Familie. Eine wohlhabende entfernte Verwandte, die selbst keine Kinder bekommen konnte, hatte das Mädchen bereits als Säugling zu sich geholt, der Mutter regelrecht abgeschwatzt. Eine durchaus verbreitete Praxis im armen italienischen Süden der Sechziger und Siebziger Jahre und oft auch ein Glücksfall sowohl für das Kind als auch für die Pflegeeltern. Doch hier ist etwas schiefgelaufen. Von einem Tag auf den anderen musste das Mädchen zurück zu den leiblichen Eltern, von denen sie bisher gar nichts wusste.
In liebevollen Verhältnissen, in einem schönen Einfamilienhaus direkt an der Strandpromenade der Küstenstadt aufgewachsen, wird sie im Sommer 1975 von ihrem bisherigen „Vater“ im Auto in das 50 Kilometer entfernte Dorf regelrecht verfrachtet. Keine große Entfernung eigentlich, aber wie anders sind die Verhältnisse dort! Arminuta teilt sich ein Zimmer mit ihren drei ungehobelten Brüdern und sogar das Bett mit ihrer jüngeren Schwester Adriana. Diese ist ungefähr zehn Jahre alt, nässt aber noch jede Nacht ein. Der älteste Bruder ist achtzehn und nähert sich auf nicht ganz erlaubte Weise seiner unbekannten Schwester, die anderen Brüder (Sergio und „der Andere“) drangsalieren sie. Der kleine Giuseppe ist in seiner Entwicklung etwas zurückgeblieben.
Zum ersten Mal erfährt das Mädchen, was es heißt, um sein Essen am Tisch zu kämpfen, nicht richtig satt zu werden. Zu der alltäglichen Not kommt noch die emotionale, denn niemand hilft ihr, mit der Situation klarzukommen, erklärt sie ihr. Lange Zeit denkt sie, ihre „richtige“ Mutter wäre plötzlich krank geworden oder gar gestorben, weshalb sie sich nicht mehr um sie kümmern konnte. Dass es sich ganz anders verhält, erfährt sie erst viel später. Der Erwachsenen reden nicht. Nicht die „Eltern“, die sie dreizehn Jahre großgezogen haben und die nun jeden Hilferuf ignorieren, lediglich Geld und Geschenke schicken, und auch nicht die leiblichen Eltern, die völlig überfordert von Armut und Kinderreichtum ziemlich abgestumpft und gefühlsstarr wirken. Auch Gewalt ist hier nicht fremd.
Sehr eindringlich, in der Sprache klar und lakonisch, zart, aber niemals rührselig erzählt Donatella di Pietrantonio vom schwierigen Weg des Mädchens hinein in diese, „ihre“ Familie. Sie erzählt davon in der Rückschau der Erwachsenen, immer noch ein wenig ungläubig, im Bemühen, zu verstehen, voller Bewunderung vor der eigenen Stärke, aber vor allem auch der ihrer jüngeren Schwester. Deren Liebe und Solidarität, auch die Unterstützung einer engagierten Lehrerin und ja, auch die Zuneigung ihrer Eltern, auch wenn die so ganz anders als gewohnt aussieht, ermöglichen ihr eine Zukunft, aber auch, eine neue Art der Zugehörigkeit zu empfinden und über den Verlust ihrer bisherigen Gewissheiten hinwegzukommen.
„Meine Schwester. Wie eine unwahrscheinliche Blume auf einem Krümel Erde gewachsen, an den Felsen geklammert. Von ihr habe ich Widerstand leisten gelernt. Nun sehen wir uns weniger ähnlich, aber unser Gefühl, in die Welt geworfen zu sein, ist das gleiche. Das Zusammenhalten hat uns gerettet.“
„Arminuta“ ist eine ungewöhnliche Familiengeschichte, eine ungewöhnlich schöne noch dazu. Ihre herbe Poesie und ihre starken Protagonisten wird man so schnell nicht vergessen.

Kommentieren0
11
Teilen
W

Rezension zu "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio

So sieht Armut aus
Waschbaerinvor 24 Tagen

Was empfindet ein Mädchen, dass mit 12 Jahren plötzlich erfährt, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind? Die heißgeliebte Mutter stellt sich als die Cousine ihrer leiblichen Mutter vor und sagt dabei gleichzeitig. die richtigen Eltern wollten sie nun zurück haben. "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio lässt den Leser an diesem sozialen Abstieg teilhaben.

Erzählt wird aus der Sicht von Arminuta.

Aus einem schönen Leben in einem Haus in Strandnähe, mit eigenem Zimmer und schönen Kleidern, wird sie trotz ihres Protestes zu ihrer unbekannten Familie gebracht. Welch ein Schock! Ihre leibliche Familie lebt in ärmlichen Verhältnissen. Der Vater arbeitet in einer Ziegelei und verdient nur das Nötigste. Die Brüder entpuppen sich als Gelegenheitsarbeiter, die nächtelang außer Haus bleiben und dabei auch krummen Geschäften nicht abgeneigt sind. Schlafen die Brüder mit den Mädchen in einem Zimmer, so dass diese alle körperlichen Regungen ihrer Brüder mitbekommen, so muss Arminuta mit ihrer jüngeren Schwester, die nachts immer wieder einnässt, von nun an sogar das Bett teilen. Zu Beginn hat diese Familie nicht mal einen Platz für sie.

Warum wollten diese Leute ihr Kind zurück, wenn sich niemand freut dass sie da ist? Dass man sie über den Grund ihrer Rückkehr belogen hatte, wird dem Mädchen, welches man im Dorf nur noch Arminuta nennt, schnell klar. Ganz bestimmt ist ihre frühere Mutter schwer erkrankt oder womöglich schon gestorben, sonst hätte sie nie gewollt, dass sie so leben muss. In ihrem Kopf spielt Arminuta alle tragischen Möglichkeiten durch, die dazu haben führen können, dass sie aus ihrem früheren "Paradies" vertrieben wurde.

Anfangs fühlt sie sich wie das 5. Rad am Wagen, als ungebetener Esser. Erst langsam erobert sie sich mit Hilfe ihrer Schwester ihren Platz in der Familie. Diese Schwester, die mit 10 Jahren die Mutter bittet, sie zu schlagen, damit Arminuta keine Gewalt erleben muss. Sie sei daran gewöhnt. Wie sehr muss dieses Kind die neue Schwester lieben.

Armut - Verbitterung - Gewalt scheinen in dieser Familie Hand in Hand zu gehen. Ist die richtige Mutter lieblos oder ist sie nur durch die Armut und das entbehrungsreiche Leben so geworden? Als Leser hinterfragt man diese Familienstruktur. Erst als der älteste Bruder durch einen Unfall sein Leben verliert, zeigt die Mutter Gefühl - unendliche Trauer um ihren verlorenen Sohn. Auf einmal fühlt man als Leser mit dieser Frau, deren Leben nur wenige Freuden für sie bereit hielt. So sieht Armut aus. 

Wollte Arminuta zu Anfang ihre neue Familie schnellstens wieder verlassen, so keimt im Laufe der Zeit eine geschwisterliche Liebe zu ihrer Schwester auf, die sie lehrt in der Armut zu überleben. Die beiden Schwestern geben sich gegenseitig Trost und am Ende bleibt mir als Leser die Hoffnung, dass Arminuta ihrer Schwester hilft, aus diesem trostlosen sozialen Umfeld auszubrechen.

Mir gefiel besonders die Sprache dieses Buches. Diese gab mir als Leserin das Gefühl, als lebte ich mitten in dieser Familie, säße mit ihnen am Tisch, wenn es ein ärmliches Mahl oder auch einen fetten Schinken gab, von dem alle ein Stück abhaben wollten.

Die Autorin muss man sich merken. Sie hat dem Leser etwas zu sagen. Ein großes Lob auch an die Übersetzerin.


Kommentieren0
8
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
JohannaLuisas avatar

"Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr." 

"Arminuta" ist die Geschichte eines Mädchens, das plötzlich ihr behütetes Zuhause hinter sich lassen muss. Im Dorf wird sie Arminuta genannt, die Zurückgekommene. Denn ihre leiblichen Eltern wollten sie zurück – mehr weiß Arminuta nicht. Plötzlich findet sie sich in einem Umfeld wieder, das von Armut und Schmutz geprägt ist. Schafft sie es dort, ihren Platz im Leben zu finden?  

"Arminuta" ist unser neuer Geheimtipp im LovelyBooks Literatursalon, exklusiv für Mitglieder. In ihrem neuen Roman erzählt  Donatella Di Pietrantonio mit viel Menschlichkeit und Poesie eine berührende Familiengeschichte.

Wenn ihr Arminutas Weg in ihre neue Familie begleiten wollt, bewerbt euch jetzt für diese Buchverlosung mit der Chance auf exklusive Buchpakete!

Mehr zum Buch
Im Dorf nennen sie alle nur Arminuta, die Zurückgekommene. Warum hat man sie zu ihren leiblichen Eltern zurückgeschickt? Wer ist ihre Mutter? Die, die sie geboren hat, oder die, bei der sie aufgewachsen ist?
»Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.« So beginnt die Geschichte, in der ein junges Mädchen mit einem Koffer und einem Sack voller Schuhe bei einer ihr unbekannten Familie abgeliefert wird. Die echten Eltern wollten sie wieder haben, mehr haben ihr die, die sie bisher Vater und Mutter nannte, nicht erklärt. Niemand scheint auf sie gewartet zu haben, alle haben offensichtlich andere Sorgen. Das Essen ist knapp, die Neue muss sich das Bett mit der kleinen Schwester teilen und das Zimmer mit den drei Brüdern. Hier ist alles fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben in dem kleinen Haus am Strand sucht, entwickeln sich neue Bindungen, zur mutigen Schwester, den Brüdern, der Mutter. Und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann. Donatella Di Pietrantonio erzählt in dieser ungewöhnlichen Familiengeschichte von Zugehörigkeit und Verantwortung, Verstrickungen und Mutterliebe und davon, was es bedeutet, den eigenen Platz im Leben zu finden. Poetisch, zart und unvergesslich.



Mehr zur Autorin
Menschsein und Menschlichkeit als literarische Themen: Donatella Di Pietrantonio ist in den Abruzzen geboren. Sie studierte Zahnmedizin in L’Aquila und arbeitete einige Zeit als Zahnärztin für Kinder in Pescara, wo sie heute noch lebt. 2011 debütierte sie als Romanautorin, im gleichen Jahr erschien auch ihre Geschichte „Lo sfregio“ in der Zeitschrift „Granta Italia“. Ihr Debütroman, „Meine Mutter ist ein Fluss“, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit dem Tropea Literaturpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr zweiter Roman, „Bella mia“, der von dem Erdbeben von L’Aquila im Jahr 2009 beeinflusst wurde und sich mit der Thematik von Trauer und Verlust auseinandersetzt. Er war für den Premio Strega nominiert und wurde mit dem Brancati-Preis 2014 ausgezeichnet. Auch ihr dritter Roman, „L’Arminuta“, behandelt schwierige Themen des menschlichen Daseins, in diesem Fall geht es um die familiären Beziehungen zwischen einem Kind und seinen Eltern. Spätestens dieses Buch sorgte für den internationalen Durchbruch von Donatella Di Pietrantonio und bescherte ihr auch außerhalb Italiens großes Ansehen.

Ihr wollt Arminutas Reise begleiten? Gemeinsam mit dem Kunstmann Verlag verlosen wir 30 Exemplare. Außerdem werden  unter allen Teilnehmern, die in einem Online-Shop wie Thalia, Amazon oder Hugendubel bis zum 08.10.2018 eine Rezension posten,  3 Buchpakete vom Kunstmann Verlag verlost. 

Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich  12.09.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Arminuta wird aus ihrem Zuhause und ihrer gewohnten Umgebung gerissen. Was bedeuten für euch Zuhause und Geborgenheit?

Ich wünsche euch viel Glück beim Gewinnspiel und bin gespannt auf eure Antworten!

Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.



Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Donatella Di Pietrantonio wurde am 05. Januar 1962 in Abruzzen (Italien) geboren.

Community-Statistik

in 66 Bibliotheken

auf 18 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks