Donatella Di Pietrantonio

 4.4 Sterne bei 55 Bewertungen
Autorin von Arminuta, Bella mia und weiteren Büchern.
Autorenbild von Donatella Di Pietrantonio (©Verlag Antje Kunstmann)

Lebenslauf von Donatella Di Pietrantonio

Menschsein und Menschlichkeit als literarische Themen: Donatella Di Pietrantonio ist in den Abruzzen geboren. Sie studierte Zahnmedizin in L’Aquila und arbeitete einige Zeit als Zahnärztin für Kinder in Pescara, wo sie heute noch lebt. 2011 debütierte sie als Romanautorin, im gleichen Jahr erschien auch ihre Geschichte „Lo sfregio“ in der Zeitschrift „Granta Italia“. Ihr Debütroman, „Meine Mutter ist ein Fluss“, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit dem Tropea Literaturpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr zweiter Roman, „Bella mia“, der von dem Erdbeben von L’Aquila im Jahr 2009 beeinflusst wurde und sich mit der Thematik von Trauer und Verlust auseinandersetzt. Er war für den Premio Strega nominiert und wurde mit dem Brancati-Preis 2014 ausgezeichnet. Auch ihr dritter Roman, „L’Arminuta“, behandelt schwierige Themen des menschlichen Daseins, in diesem Fall geht es um die familiären Beziehungen zwischen einem Kind und seinen Eltern. Spätestens dieses Buch sorgte für den internationalen Durchbruch von Donatella Di Pietrantonio und bescherte ihr auch außerhalb Italiens großes Ansehen.

Neue Bücher

Arminuta

Erscheint am 19.06.2020 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Donatella Di Pietrantonio

Cover des Buches Arminuta9783956142536

Arminuta

 (43)
Erschienen am 12.09.2018
Cover des Buches Bella mia9783956140914

Bella mia

 (9)
Erschienen am 17.02.2016
Cover des Buches Meine Mutter ist ein Fluss9783888978173

Meine Mutter ist ein Fluss

 (3)
Erschienen am 06.03.2013
Cover des Buches Arminuta9783423147569

Arminuta

 (0)
Erscheint am 19.06.2020
Cover des Buches L’Arminuta9783150199695

L’Arminuta

 (0)
Erschienen am 12.02.2020

Neue Rezensionen zu Donatella Di Pietrantonio

Neu

Rezension zu "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio

Arminuta, auf Deutsch die Zurückgekommene - ein italienisches Schicksal
Gwhynwhyfarvor einem Jahr

Der erste Satz: »Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.«

Arminuta, auf Deutsch die Zurückgekommene, man nennt sie so, denn die Dreizehnjährige kommt zurück in ihre Ursprungsfamilie. Mit einem Koffer voller Kleider, einem Sack voll Schuhe steht sie in der Küche der anderen Familie. Ihr Vater macht sich schnell von dannen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie keine Ahnung, dass ihre wirklichen Eltern in dieser Wohnung im Dorf wohnen – dass sie überhaupt noch andere Eltern hat.

»Die Frau, die mich geboren hatte, stand nicht von ihrem Stuhl auf.«

Aufgewachsen als Einzelkind in einem wohlhabenden Elternhaus in der Stadt am Meer, mit guter Schulbildung ausgestattet, steht sie nun hier zwischen Geschwistern, die sie begaffenden, mitten in einer unbekannten Familie, Schmutz und Armut ist unverkennbar. Sie versteht die Welt nicht mehr. Die Mutter war krank, diese erste Mutter, und nun ist das Mädchen ohne Erklärung im Sommer 1975 hier abgegeben worden. Was ist geschehen? Sicher wird die Mutter sie zurückholen, sobald sie gesund ist. – Das wird nicht geschehen. – Das schmale Bett teilt sie mit Adriana, Kopf an Fuß, mit einer Schwester, die nachts auf die Matratze pinkelt. Zu essen gibt es nicht viel. Schnell hat das Mädchen heraus, dass man zunächst an der Schüssel zu kämpfen hat und danach das Karge auf dem Teller verteidigen muss, schnell essen, bevor eine Heerschar von Gabeln danach langt. Sie möchte auf die höhere Schule gehen. Wird das je möglich sein? Und was ist damals geschehen, warum wuchs sie bei Verwandten auf? Warum musste sie hierher zurückkehren? Ihre neue Familie, Vater, Mutter, Schwester, mehre Brüder, ein kleiner behinderter Bruder, der noch ein Säugling ist, beachten sie überhaupt nicht. Sie ist einfach da.

»Jeden Abend lieh sie mir eine Fußsohle, um sie an meine Wange zu halten. Sonst hatte ich nichts, in dieser von Atem bevölkerten Dunkelheit.«

Nüchtern, aber doch mit viel Poesie und Einfühlungsvermögen erzählt Donatella di Pietrantono aus der Sicht eines Mädchens, dessen Welt von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wird. Fassungslos, da ihr niemand etwas erklären will, passt sie sich schnell den Gegebenheiten an, gibt aber nicht auf, Antworten zu erhalten. Verlassen von den Eltern, von einem Tag zum nächsten, verlassen von den anderen Eltern schon lange zuvor, muss sie den Tag überstehen, nachts allein, die Füße der Schwester an die Wange gehalten, damit sie spürt, dass sie nicht ganz allein auf der Welt ist. Der eigene Strandkorb am Meer, Schwimmtraining, Ballettunterricht, Privatschule, alles verloren. In dieser Familie wird sie immer die Arminuta bleiben, die, die nicht kochen kann, nicht hart arbeiten. Aber gleichzeitig nimmt ihr das niemand übel, denn sie ist die Besondere in der Familie, gebildet, feiner als die anderen, alle sind in gewisser Weise stolz auf sie. Eine schroffe Herzlichkeit kommt ihr entgegen. So geht man hier miteinander um, lernt sie. Man zeigt seine Zuneigung auf andere Weise. Sprachlich genau zeichnet die Autorin die Annäherung zwischen Familie und dem Mädchen, niemals wirkt die Sprache kitschig. Die Distanz wird immer bleiben, auch das macht sie deutlich. Arminuta, ein kämpferisches Mädchen, das Kraft aus den Geschwistern schöpft und niemals aufgibt. Italien Ende der Siebziger, auch wenn diese Familie die ärmste im Dorf ist, wird der Klassenunterschied deutlich. Sprache und Bildung prägen die Kinder. Auch wenn der Vater in der Ziegelfabrik arbeitet, die größeren Kinder als Tagelöhner schuften, die Mutter hin und wieder etwas dazuverdient, reicht es vorn und hinten nicht. Eine Gesellschaft, die dem Samen der Mafia guten Boden lieferte. Die Geschichte ist sicher eine von vielen realen Lebensläufen. Denn früher haben kinderreiche Familien in Italien, denen es an Geld fehlte, ihre Kinder oft in die Obhut von kinderlosen Familien gegeben. Win win für beide Seiten. Allerdings, wenn es aus den verschiedensten Gründen den Pflegeeltern nicht mehr passte, dies Kind bei sich aufwachsen zu lassen, gab man sie einfach zurück. Wem Elena Ferrante gut gefallen hat, der wird diesen Roman auch mögen. Eine wundervolle Erzählung.

»Sie bückte sich, um unter dem Spülbecken zwischen vollen und leeren Flaschen, Mülleimer und Schlupflöchern von Küchenschaben etwas zu suchen. Dann zog sie den Vorhang über den Geruch nach Schimmel wieder zu und drehte sich um.«

Donatella Di Pietrantonio wurde in den Abruzzen geboren und lebt heute in der Nähe von Pescara. Ihre Romane »Meine Mutter ist ein Fluss« und »Bella mia« wurden mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet.

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Rezension zu "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio

Rückkehr in eine unbekannte Familie
Caro_Lesemausvor einem Jahr

Im Dorf nennen sie alle nur Arminuta, die Zurückgekommene. Warum hat man sie zu ihren leiblichen Eltern zurückgeschickt? Wer ist ihre Mutter? Die, die sie geboren hat, oder die, bei der sie aufgewachsen ist? Die echten Eltern wollten sie wieder haben, mehr haben ihr die, die sie bisher Vater und Mutter nannte, nicht erklärt. Niemand scheint auf sie gewartet zu haben, alle haben offensichtlich andere Sorgen. Das Essen ist knapp, die Neue muss sich das Bett mit der kleinen Schwester teilen und das Zimmer mit den drei Brüdern. Hier ist alles fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben in dem kleinen Haus am Strand sucht, entwickeln sich neue Bindungen, zur mutigen Schwester, den Brüdern, der Mutter. Und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann.


Donatella Di Pietrantonio erzählt die berührende Geschichte eines Mädchens in der Pubertät, die plötzlich zu ihren wirklichen Eltern zurückgegeben wird. Dass es die überhaupt gibt, wusste das Mädchen, das alle in ihrem "Heimat"dorf nur "L'arminuta" nennen, nicht. Ihren richtigen Namen erfährt der Leser nicht. Sie erzählt ihre Geschichte selbst, einige Jahre später als Erwachsene. Allerdings ist es nicht die ganze Geschichte. Sie blickt zurück auf die entscheidende Anfangszeit in der neuen und doch alten Familie und wie sie sich schließlich an ihr neues Leben in Armut auf dem Dorf gewöhnt hat. Ein wichtiger Stützpfeiler dabei ist die jüngere Schwester, die nichts anderes kennt und sich der ungebetenen zusätzlichen Esserin sofort annimmt. Obwohl sie jünger ist, nimmt sie die zurückgekehrte Schwester in Schutz, bittet die Mutter, doch lieber sie zu schlagen, da sie es gewohnt sei, und Arminuta in Ruhe zu lassen. Diese sofortige Bindung, ja fast schon Umklammerung durch die jüngere Schwester, scheint zunächst merkwürdig, im Gesamtbild der Familie mit ihrer Gefühlskälte berührt es aber ungemein. Und so geht es auch Arminuta, die sich nach dem Leben in der Stadt zurücksehnt und Gewissensbisse hat, weil sie die neu gewonnene Schwester dann zurücklassen muss. Beides zu vereinbaren scheint nicht möglich. Die Armut der Familie und die Vernachlässigung der Kinder lässt ein beklemmendes Gefühl zurück. Warum scheint die Mutter keinerlei positive Gefühle zulassen zu können? Warum scheint sie kein Verständnis für die Tochter zu haben, deren bisheriges Leben sich als Lüge entpuppt hat? Es ist schwer, für diese Person Verständnis aufzubringen. Objektiv betrachtet wird aber klar, was Arminuta verkörpert: Eine weitere Esserin an einem Tisch, der schon vorher nicht ausreichend gefüllt war. Ein Kind, das wahrscheinlich nicht gewollt war und offenbar ohne große Gewissensbisse abgegeben wurde. Erst nach dem Unfall des großen Bruders werden emotionale Regungen sichtbar und diese Frau, die trotz aller Gefühlskälte so sehr trauern kann, tut einem einfach nur noch leid.
Gerne hätte ich noch mehr zu Arminutas weiterem Werdegang erfahren. Nur am Rande wird vage erwähnt, was sie als Erwachsene macht. Auch auf das Schicksal der jüngeren Schwester wird leider nicht weiter eingegangen. Es bleibt die Hoffnung, dass die in kurzer Zeit entstandene tiefe Bindung zwischen den beiden auch später noch Bestand hat.

Fazit:
Ein Mädchen muss mitten in der Pubertät ihre Wurzeln neu entdecken: Aus dem Wohlstand der Stadt kommend, wird sie in bittere Armut auf dem Land geworfen, in eine Familie, die sie offenbar nicht haben will und in der sie niemand vermisst hat. Donatella Di Pietrantonio zeichnet diese Familiengeschichte mit zarten, gefühlvollen Worten, ohne dabei rührselig zu werden. Ich vergebe 4,5 Sterne, die ich auf 4 abrunde - mir hat etwas Abschließendes zu den beiden Schwestern gefehlt. Das ist aber lediglich mein inhaltlicher Geschmack. Dieses Buch ist sehr lesenswert und sprachlich toll, ich empfehle es gern weiter!




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Rezension zu "Arminuta" von Donatella Di Pietrantonio

Die Zurückgebrachte
Marapayavor einem Jahr

Früher als Kind habe ich mich manchmal gefragt, ob ich wohl wirklich das Kind meiner Eltern sei. Meistens dann, wenn ich mich so gar nicht verstanden gefühlt habe oder es wegen irgendeiner Sache Ärger gegeben hatte. Manchmal habe ich mir vorgestellt, davon zu laufen, um die Eltern zu strafen. Aber ich habe mir nie vorgestellt, dass die Eltern mich einfach so abgeben könnten. Oder zurückgeben. Wie muss das sein, plötzlich aus seiner gewohnten Umgebung heraus gerissen und in eine Familie gesetzt zu werden, in die du zwar geboren wurdest, aber in der du nicht aufgewachsen bist, sondern 12 Jahre zu einer anderen Frau Mama und zu einem anderen Mann Papa gesagt und gemeint hast, keine Geschwister hattest und nur ein Leben ohne Mangel mit viel Liebe gekannt hast?

Donatella di Pietrantonio erzählt genau von dieser Begebenheit. Ein Mädchen wird in seine leibliche Familie zurückgegeben, ohne dass ihr die wahren Beweggründe der Erwachsenen dazu offenbart werden. Sie hat neue alte Eltern und viele neue Brüder, eine kleine Schwester und ein Leben auf dem Dorf, in dem die Uhren längst nicht so schnell schlagen, wie in der Stadt. Arminuta wird sie genannt, die Zurückgekommene. Einen anderen Namen wird sie im Buch nicht von sich preisgeben. Sie erzählt ihre Geschichte selbst und rührt unsagbar an, weil sie in ihrer wohlerzogenen, gebildeten Naivität lange Zeit als einzige nicht durchschaut, was vor sich ging, während selbst die kleine Schwester und wahrscheinlich alle im Dorf die Wahrheit wussten oder zumindest ahnten. Der Leser fühlt sich genauso dumm wie sie, und hilflos, verlassen, überfordert. Es ist eine eindringliche Erzählsprache, die von einem einfachen, harten Familienleben erzählt, wie wir es uns heute nicht mehr vorstellen können. Es ist auch eine Geschichte, die davon berichtet, wie sehr die Familie dafür sorgt, welchen Weg du einschlagen kannst oder eben nicht, welche Zugänge dir verwehrt bleiben, weil dir niemand Mut zuspricht oder es sich die Eltern schlicht nicht leisten können, die Kinder auf eine gute Schule zu schicken. Wenn nicht einmal jede Mahlzeit sicher ist, wenn die Fürsorge sich allein darauf ausrichtet, dass alle zum Unterhalt beizutragen haben. Diese Geschichte wirbelt alle bekannten Faktoren von Familie, Liebe, Zugehörigkeit, Verantwortung, Fürsorge, Nächstenliebe und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben ordentlich durcheinander, so dass es einem beim Lesen manchmal die Sprache verschlägt oder die Luft abschnürt. Vielleicht liegt es auch an diesem besonderen italienischen Erzählstil, der sich so anders ausmacht gegenüber dem deutschsprachigen Erzählen, ohne dass ich genau sagen könnte, wo die Unterschiede liegen. Es ist ein berührendes, lange nachklingendes Buch, dass auf seinen nur 220 Seiten in poetischer Leichtigkeit soviel Tiefe und Komplexität zusammenbringt, wie es sonst nur 800 Seitenwälzer schaffen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Arminutaundefined

"Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr." 

"Arminuta" ist die Geschichte eines Mädchens, das plötzlich ihr behütetes Zuhause hinter sich lassen muss. Im Dorf wird sie Arminuta genannt, die Zurückgekommene. Denn ihre leiblichen Eltern wollten sie zurück – mehr weiß Arminuta nicht. Plötzlich findet sie sich in einem Umfeld wieder, das von Armut und Schmutz geprägt ist. Schafft sie es dort, ihren Platz im Leben zu finden?  

"Arminuta" ist unser neuer Geheimtipp im LovelyBooks Literatursalon, exklusiv für Mitglieder. In ihrem neuen Roman erzählt  Donatella Di Pietrantonio mit viel Menschlichkeit und Poesie eine berührende Familiengeschichte.

Wenn ihr Arminutas Weg in ihre neue Familie begleiten wollt, bewerbt euch jetzt für diese Buchverlosung mit der Chance auf exklusive Buchpakete!

Mehr zum Buch
Im Dorf nennen sie alle nur Arminuta, die Zurückgekommene. Warum hat man sie zu ihren leiblichen Eltern zurückgeschickt? Wer ist ihre Mutter? Die, die sie geboren hat, oder die, bei der sie aufgewachsen ist?
»Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.« So beginnt die Geschichte, in der ein junges Mädchen mit einem Koffer und einem Sack voller Schuhe bei einer ihr unbekannten Familie abgeliefert wird. Die echten Eltern wollten sie wieder haben, mehr haben ihr die, die sie bisher Vater und Mutter nannte, nicht erklärt. Niemand scheint auf sie gewartet zu haben, alle haben offensichtlich andere Sorgen. Das Essen ist knapp, die Neue muss sich das Bett mit der kleinen Schwester teilen und das Zimmer mit den drei Brüdern. Hier ist alles fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben in dem kleinen Haus am Strand sucht, entwickeln sich neue Bindungen, zur mutigen Schwester, den Brüdern, der Mutter. Und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann. Donatella Di Pietrantonio erzählt in dieser ungewöhnlichen Familiengeschichte von Zugehörigkeit und Verantwortung, Verstrickungen und Mutterliebe und davon, was es bedeutet, den eigenen Platz im Leben zu finden. Poetisch, zart und unvergesslich.



Mehr zur Autorin
Menschsein und Menschlichkeit als literarische Themen: Donatella Di Pietrantonio ist in den Abruzzen geboren. Sie studierte Zahnmedizin in L’Aquila und arbeitete einige Zeit als Zahnärztin für Kinder in Pescara, wo sie heute noch lebt. 2011 debütierte sie als Romanautorin, im gleichen Jahr erschien auch ihre Geschichte „Lo sfregio“ in der Zeitschrift „Granta Italia“. Ihr Debütroman, „Meine Mutter ist ein Fluss“, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit dem Tropea Literaturpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr zweiter Roman, „Bella mia“, der von dem Erdbeben von L’Aquila im Jahr 2009 beeinflusst wurde und sich mit der Thematik von Trauer und Verlust auseinandersetzt. Er war für den Premio Strega nominiert und wurde mit dem Brancati-Preis 2014 ausgezeichnet. Auch ihr dritter Roman, „L’Arminuta“, behandelt schwierige Themen des menschlichen Daseins, in diesem Fall geht es um die familiären Beziehungen zwischen einem Kind und seinen Eltern. Spätestens dieses Buch sorgte für den internationalen Durchbruch von Donatella Di Pietrantonio und bescherte ihr auch außerhalb Italiens großes Ansehen.

Ihr wollt Arminutas Reise begleiten? Gemeinsam mit dem Kunstmann Verlag verlosen wir 30 Exemplare. Außerdem werden  unter allen Teilnehmern, die in einem Online-Shop wie Thalia, Amazon oder Hugendubel bis zum 08.10.2018 eine Rezension posten,  3 Buchpakete vom Kunstmann Verlag verlost. 

Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich  12.09.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Arminuta wird aus ihrem Zuhause und ihrer gewohnten Umgebung gerissen. Was bedeuten für euch Zuhause und Geborgenheit?

Ich wünsche euch viel Glück beim Gewinnspiel und bin gespannt auf eure Antworten!

Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.



309 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Donatella Di Pietrantonio wurde am 05. Januar 1962 in Abruzzen (Italien) geboren.

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in 86 Bibliotheken

auf 18 Wunschlisten

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