Donatella Germanese Siena

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Inhaltsangabe zu „Siena“ von Donatella Germanese

Die Vergangenheit ist in Siena Gegenwart und umgekehrt: eine Stadt im Bann der Sprache Katharinas von Siena ebenso wie der Lieder der Rockpoetin Gianna Nannini, der Naturliebe des Piccolomini-Papstes wie der Historikerin Iris Origo, der alten Giftereien von Giorgio Vasari ebenso wie der Verblüffung Umberto Ecos angesichts des Palio. Überhaupt der Palio! Das Pferderennen auf dem zentralen Platz, dem Campo, in dem die einzelnen Quartiere gegeneinander antreten – ein Fieber, das die Stadt zweimal im Jahr schüttelt (und auch für den Rest des Jahres nie ganz verschwindet). Die Reisenden – von Hyppolite Taine über Henry James bis Zbigniew Herbert und José Saramago – betrachten erstaunt dieses wüste Schauspiel aus frischen Farben, verblichenen Riten und jungen Reitern. Aber die drei großen Kenner der Stadt – Romano Bilenchi, Federigo Tozzi und Mario Luzi – bleiben gelassen.
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  • Rezension zu "Siena" von Donatella Germanese

    Siena
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. February 2012 um 13:14

    In feinem rotem Leinen gebunden kommt dieser anspruchsvolle literarische Reiseführer nach Siena daher. Eine Stadt in der Toscana mit bewegter Geschichte, die zu allen Zeiten die Musen der Schriftsteller geweckt hat. Eine Stadt, in der sie sich gerne aufhielten und oft besonders kreativ waren. Donatella Germanese, eine in Berlin lebende italienische Literaturwissenschaftlerin hat etwa drei Dutzend solcher literarischer Einladungen gesammelt und mit ausdrucksvollen schwarz-weiß- Bildern illustriert. Wer einmal in seinem Leben in Siena war, der möchte dort immer wieder hin. Das kleine rote Büchlein aus der Reihe SALTO kann bis zur nächsten Reise nach Siena die Vorfreude nähren und den einen oder anderen Hinweis geben auf Orte, an denen man noch nicht war.

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