Donatella Rizzati

 4.2 Sterne bei 12 Bewertungen

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Donatella RizzatiDer Duft von Honig und Lavendel
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Der Duft von Honig und Lavendel
Der Duft von Honig und Lavendel
 (12)
Erschienen am 17.12.2018

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Rezension zu "Der Duft von Honig und Lavendel" von Donatella Rizzati

Ein wundervoller Roman, bei dem ich noch etwas über Naturheilkunde lernen konnte.
KerstinMCvor einem Jahr

Im Hintergrund ist das Cover eine Bretterwand. Daran hängt eine Leine an der Kräuter zum Trockenen geklammert sind. Jedes Bündel ist beschriftet: Rosmarin, Waldmeister, Thymian, Basilikum und Salbei. Den Lavendel habe ich vergebens auf dem Cover gesucht. Auch der Honig taucht hier nicht auf. Aber dennoch passt das Cover perfekt zum Buch. Schließlich geht es um eine Heilpraktikerin.

Viola Consalvi ist die Protagonistin im Roman. Sie hat ein Studium zur Heilpraktikerin in Paris absolviert. Nach ihrer Ausbildung geht sie zurück nach Rom in ihre Heimat. der Kummer über ihren verstorbenen Ehemann und das Schicksal eines Patienten führt sie zurück nach Paris. Bei ihrer Freundin Gisèle findet sie Verständnis und findet zurück ins Leben.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten in der ersten Person erzählt. So tauche ich direkt mit Viola in den Kräuterladen von Gisèle ein. Ich kann die einzelnen Kräuter schon förmlich vor mir sehen und riechen. Einige genannte Kräuter musste ich auch in meiner Ausbildung kennen und erkennen lernen. In müßiger Fleißarbeit habe ich ein Herbarium über 30 Heilkräuter angelegt. Der Ordner befindet sich auch immer noch in meinem Bücherregal gleich neben den Fotoalben.

Sehr schön finde ich am Ende der Kapitel die kleinen Tee-Rezepte mit Zubereitung und Wirkung, oder auch die Bachblütenmischungen. Da musste ich direkt an meine erste Anstellung in der Apotheke denken. Dort hatten wir einen Kasten mit den einzelnen Bachblüten. Für mich waren es damals böhmische Dörfer. Auch heute finde ich die Schulmedizin sehr viel einfacher zu verstehen, als die alternativen in der Naturheilkunde und Homöopathie. Neben den oben genannten Rezepten gibt es auch viele Ideen und Anregungen für Naturkosmetika.

Ein Zitat aus dem Buch möchte ich mit dir Teilen.

"Hunger war schon immer qualvoll für mich – ein überaus unangenehmes Gefühl, das am Anfang noch ganz harmlos daher kommt und sich bestenfalls in Trägheit und einem leichten Schwindelgefühl äußert, jedoch sehr rasch […] zu einer deutlichen Verstimmung führt und sich schließlich […] zu einer blinden Wut steigern kann […]"

Beim Lesen musste ich einfach schmunzeln und meinen Mann angrinsen. Der wusste nicht wie ihm geschah und fragt was ich denn gerade lese. Den Titel des Buches fand er gut. Schließlich kann er als Imker mit Honig etwas anfangen und dem Lavendel sind unsere Bienen auch nicht abgeneigt. Ich habe ihm den Satz vorgelesen und er schaute mich nur wissend an. Im Urlaub achtet mein Mann, in seinem eigenen Interesse, ganz genau darauf, dass ich regelmäßig etwas zu essen bekomme. Denn er weiß, wenn ich Hunger habe ist Holland in Not. Dann heißt es ganz schnell Nahrung finden und bis dahin am besten keine Diskussionen führen. Es gibt nichts schlimmeres als Hunger.

Kennst du auch dieses Hungerszenario bei dir selbst oder deinen liebsten?

Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil ich das Cover und den Titel interessant fand. Momentan lese ich alles was irgendwie den Anschein macht etwas mit Honig oder Imkerei zu tun zu haben. Für mich war es ein wundervolles Lesevergnügen, bei dem mir die Naturheilkunde und die Naturkosmetik wieder bewusst wurde. Aber es ist auch ein Buch zum Lachen und Weinen mit der Protagonisten und ihren Bekanntschaften.

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Klusis avatar

Rezension zu "Der Duft von Honig und Lavendel" von Donatella Rizzati

Der Duft von Honig und Lavendel
Klusivor einem Jahr

Bei diesem Buch haben mich sofort der Titel und das Cover sehr angesprochen. Die Inhaltsbeschreibung, die verrät, dass es hier um eine junge Heilpraktikerin geht, tat ihr übriges, um mir den Roman schmackhaft zu machen.
Der leichte, bildhafte Schreibstil gefällt mir sehr gut, und so fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Viola, die Protagonistin, ist manchmal etwas zwiespältig in ihren Reaktionen und Handlungen. Gerät sie in kritische Situationen, kommt ihr italienisches Temperament zum Vorschein. Leider wird dieses durch viele negative Erfahrungen in ihrer Vergangenheit gedämpft. Wie sich so nach und nach herausstellt, hat die junge Witwe nicht nur den Verlust ihres geliebten Mannes zu betrauern, sondern auch von Seiten ihrer Eltern gab es einige Enttäuschungen für sie. Trotz ihrer eigenen Probleme findet sie ihre Bestimmung darin, anderen Menschen durch ihr naturheilkundliches Wissen zu helfen. Das kommt nicht nur ihren Patienten zugute, sondern auch ihrer alten Freundin und Mentorin Giséle, die ihn Paris einen hübschen kleinen Kräuterladen betreibt, die aber nun in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken scheint. Mit gemeinsamen Kräften bemühen sich die beiden Frauen, das hübsche kleine Geschäft wieder in Schwung zu bringen.
Schon kurz nach ihrer Ankunft in Paris lernt Viola auch Romain kennen, der ganz in der Nähe des Kräuterladens ein Café betreibt. Das Verhältnis zwischen ihm und Viola entwickelt sich kompliziert, und auch Giséle hat ihre eigene Meinung dazu, wobei ich ihre Gedankengänge nicht immer völlig nachvollziehen konnte.
Viola scheint leicht beeinflussbar; sie fällt gerne auf das Offensichtliche herein und zieht immer wieder falsche Schlüsse in ihrem Leben, was sie in meinen Augen immer ein wenig als labiler Charakter dastehen ließ.
Gut gefallen haben mir die immer mal wieder eingeflochtenen Rezepte für selbst gemachte Naturkosmetik. Da mich dieses Thema brennend interessiert, werde ich sicher die eine oder andere Anregung ausprobieren.
Die Protagonistin kennt sich jedoch nicht nur mit Naturkosmetik, Kräutertees und Bachblüten aus, sondern sie beschäftigt sich auch zunehmend mit Irisdiagnostik, schon im Gedenken an ihren verstorbenen Mann, dem dieses Thema in der Vergangenheit sehr wichtig war. Da Viola diese Studien nun wieder aufnimmt, geht es auch seitenweise nur um Erklärungen dazu. Das war mir persönlich manchmal fast zu intensiv und langatmig.
Insgesamt ist „Der Duft von Honig und Lavendel“ ein schöner, ansprechender und vielschichtiger Roman, auch wenn ich oft den Eindruck hatte, die Protagonisten reden stellenweise aneinander vorbei. Das Ende und die Art, wie sich dabei alle Fäden zusammenfügen, wirkte für mein Empfinden etwas konstruiert und abgehackt und daher nicht hundertprozentig zufriedenstellend. 

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Hexchen123s avatar

Rezension zu "Der Duft von Honig und Lavendel" von Donatella Rizzati

Ein Wohlfühlroman fürs Herz
Hexchen123vor einem Jahr

Schon dieses bezaubernde Cover hat mich gleich in den Bann gezogen. Zarte Töne und Kräuter auf der Wäscheleine versprechen einen Roman, in welchem die Heilkräuter nicht zu kurz kommen.
Donatella Rizzati nimmt uns mit ihrem Buch „Der Duft von Honig und Lavendel“ mit nach Paris und erzählt in einem flüssigen und lebendigen Schreibstil von Viola und ihrer Suche nach sich selbst.
Viola ist aus ganzem Herzen Heilpraktikerin. Die Kräuter und Bachblüten sind ihr Leben und durch ein besonderes Gespür, findet sie auch immer die passenden Kräuter für ihre Patienten. Jedoch verliert sie diese Gabe, als ihr geliebter Mann Michael stirbt. Violas Leben entgleist, sie versinkt in Traurigkeit und verliert ihr Selbstvertrauen. Mit ihren Eltern hat sie sich verstritten, vor allem mit ihrem Vater, es gibt keinen Grund mehr in Rom zu bleiben. Kurzerhand entschließt sie sich, ihre Freundin Gisèle in Paris zu besuchen. Schon einmal hat ihr Gisèle, Besitzerin eines Kräuterladens, in einer schwierigen Situation geholfen. Und so macht sich Viola auf nach Paris um Ihre Freude, ihr Selbstvertrauen und so ganz nebenbei nochmal die große Liebe zu finden.
Die Autorin hat die einzelnen Charaktere sehr liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Die fast schon poetische Erzählweise von den Schauplätzen haben dazu beigetragen, dass ich mir alles sehr bildlich vorstellen und die Kräuter schon riechen konnte. Abgerundet wird das Ganze noch von Rezepten über Tee, Bachblütenmischungen und Schönheitspflege. Eine Bereicherung für alle, welche sich für Heilkräuter und Naturkosmetik interessieren.
Einziger Minuspunkt ist für mich, dass die Geschichte etwas schleppend Fahrt aufgenommen hat.
Fazit

Ein absolutes Wohlfühlbuch und ein neues Lieblingsbuch von mir. Es passt ebenso für ein kurzweiliges Wohlfühlwochenende auf der Coach wie auch für gemütliche Lesestunden auf der Sonnenliege. Kurz gesagt, ein Buch fürs Herz.

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