Donato Carrisi Der Nebelmann

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Inhaltsangabe zu „Der Nebelmann“ von Donato Carrisi

Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist: Dieser Thriller hat allein in Italien mehr als hunderttausend Leserinnen und Lesern den Atem geraubt.

In einer eisigen Winternacht irrt der Sonderermittler Vogel mit blutbesudeltem Hemd durch die nebelverhangenen Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor einigen Wochen in die Alpen gereist, um den Verbleib eines vermissten Mädchens zu klären. Dreißig Jahre zuvor waren mehrere Kinder in den umliegenden Wäldern verschwunden, und es besteht der dringende Verdacht, dass der Mörder von damals – der im Dorf nur »Der Nebelmann« genannt wird – wieder aktiv geworden ist.
Als Vogel aufgegriffen wird, gibt er an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Ein Psychiater wird gerufen, um ihn zu befragen. Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich.

Spannung bis zum Ende

— c_awards_ya_sin

subtiler, spannender Thriller!

— Mira20

Solider Thriller mit überraschendem Ende

— Mina1705

Wendungen und Rückblicke machen diesen Roman spannend.

— Traubenbaer

Gutes Thema, leider zu überspitzt und dadurch unglaubwürdig; gelungener Aufbau, aber bis knapp vor Ende sehr langweilig zu lesen. 2.5 Sterne

— DieLeserin

fesselnd leider erst gegen Ende, aber lohnenswert

— nicekingandqueen

Für mich eher Gesellschaftskritik, denn Thriller. Echte Spannung kam für mich erst zum Ende hin auf.

— elafisch

Ein toller Thriller mit einem unerwartetem Ende und viel hin und her...

— Leseratte2007

Anfangs zieht es sich wie heißer Käse auf einer leckeren italienischen Lasagne und gipfelt dann in einem dreifachen Espresso. Bellisima!

— Ro_Ke

Spannend und voller Wendungen bis zur letzten Seite, aber für mich kein Thriller

— HappiestGirl

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  • Spannend bis zum Schluss

    Der Nebelmann

    c_awards_ya_sin

    15. November 2017 um 17:24

    Dieses Buch ist wahrlich ein Pageturner! Ein Mädchen verschwindet und ein Dorf steht unter Verdacht. Schnell steht fest, es muss jemand von den Dorfbewohnern gewesen sein. Die Frage ist nur wer. Sonderermittler Vogel wird hinzugezogen und weiß es die Medien für den Fall zu gewinnen. Er manipuliert und lenkt das Geschehen in die Richtung die er für richtig hält. Doch auch hier kommt eine Frage auf - ist das richtig? Ist der Gefundene Verdächtige der Täter oder ein Opfer der Medien? Und was hat der Fall mit dem Nebelmann zu tun, der vor vielen Jahren sein Unwesen trieb? Mit vielen Wendungen überrascht Donato Carrisi bis zur letzten Seite! Sehr gelungen!

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  • Perfide, aber genial

    Der Nebelmann

    MarionHue

    02. November 2017 um 12:33

    Was für ein perfides Spiel, das hier über ein kleines abgelegenes Dorf einfällt. Der Fall eines verschwundenen Teenagers und Tochter sehr gläubiger Eltern, wird zum Ereignis des Tages gepuscht, weil der Sonderermittler Vogel gekonnt Nachrichten nach außen streut, um Reaktionen bei den Betroffenen oder gar dem Entführer herauszufordern. Doch Vogel spielt nicht nur mit seinem vermeintlichen Verdächtigen solange Katz und Maus, bis dieser einknickt und die Öffentlichkeit zufrieden gestellt ist, sondern interessiert sich bei seinen aufwendigen Ermittlungen hauptsächlich dafür, dass er von einem alten Fall rehabilitiert wird. Die Frage, wo die Leiche des Mädchens ist und wer der wahre Täter ist, kümmert keinen, ihn am allerwenigsten. Darum wird der Leser auch über das Ende stolpern und sich fragen, ob er einen entscheidenden Hinweis übersehen hat? Ein grandioser Thriller, der seinesgeichen sucht.

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  • Nebulöse Ermittlungen!

    Der Nebelmann

    Mira20

    20. September 2017 um 20:53

    Die Lektüre hat mich positiv überrascht. Dieser Thriller hebt sich von der Masse ab. Allerdings findet der Leser weder viel Action noch eine minutiös geführte Ermittlung. Im Gegenteil – gerade das Fehlen von all dem Gewohnten, macht aus diesem Buch etwas Besonderes.Anna Lou, 16, verschwindet kurz vor Weihnachten spurlos. Es gibt absolut keine Hinweise auf ein Verbrechen aber genauso wenige Gründe für ein freiwilliges Verschwinden. Im kleinen abgelegenen Bergdorf ist man ratlos, denn gerade Anna Lou galt als vorbildliches Mitglied der strenggläubigen Gemeinschaft. Als der bekannte Sonderermittler Vogel auftaucht und die Ermittlungen auch mit Hilfe der Medien vorantreibt, beginnt ein Kesseltreiben. Denn Vogel will das Interesse der Medien hoch halten und dies um wirklich jeden Preis!Dieser unkomplizierte und abwechslungsreich gestaltete Thriller glänzt mit seiner tollen Inszenierung. Als Rahmenerzählung gibt er zu Beginn bereits einen Blick in die Zukunft frei. Dieses Bild begleitet nun den Leser. Die Kapitelüberschriften bleiben immer beim Ereignis des Buches. So vergisst der Leser nie, worum es eigentlich geht: 1 Tag nach dem Verschwinden, 1 Tag vor dem Verschwinden etc.. Bald steht alles Mögliche im Vordergrund und das Schicksal von Anna Lou dient nur noch dem Zweck, das Medieninteresse wach zu halten. Vogel macht eine einfache Rechnung: Ohne Medien kein Geld und Freiwillige für den grossanlegten Sucheinsatz! So beginnt ein gefährliches Spiel um Manipulationen, Illusionen und Mutmassungen! Gerade diese ungewohnte Mischung entwickelt einen ungeheuren Sog. Fasziniert beobachtet der Leser, wie ein ganzes Dorf vom Unglück einer Familie lebt: Auftritte im Fernseher, belegte Hotels, florierende Restaurants.Kein klassischer Thrillerplot erwartet den Leser zum Ende hin, aber dafür ein umso überraschenderes Ende und eine schlüssige Auflösung.Eine absolute Leseempfehlung an alle Liebhaber des subtilen Thriller!

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    • 2
  • Solider Thriller mit überraschendem Ende

    Der Nebelmann

    Mina1705

    18. September 2017 um 09:42

    Inhalt: Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist: Dieser Thriller hat allein in Italien mehr als hunderttausend Leserinnen und Lesern den Atem geraubt. In einer eisigen Winternacht irrt der Sonderermittler Vogel mit blutbesudeltem Hemd durch die nebelverhangenen Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor einigen Wochen in die Alpen gereist, um den Verbleib eines vermissten Mädchens zu klären. Dreißig Jahre zuvor waren mehrere Kinder in den umliegenden Wäldern verschwunden, und es besteht der dringende Verdacht, dass der Mörder von damals – der im Dorf nur »Der Nebelmann« genannt wird – wieder aktiv geworden ist. Als Vogel aufgegriffen wird, gibt er an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Ein Psychiater wird gerufen, um ihn zu befragen. Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich.Meinung:Ein Buch, dass mit seinem grandiosen Cover schon in die kalte, düstere Atmosphäre der Geschichte einführt. Der Anfang war leider eher langsam und etwas zäh. Wir lernen den merkwürdigen Ermittler Vogel kennen, der im Laufe der Erzählung immer merkwürdiger wird. Er ist nicht gerade ein Sympathieträger, denn er scheint auf die Opfer, deren Fälle er behandelt, keinen großen Wert zu legen. Ihm geht es um Ansehen und Ruhm in den Medien und dafür würde er alles tun. Wenn die Kameras auf ihn gerichtet sind, fühlt er sich wie ein Star und für dieses Gefühl scheut er auch nicht davor zurück, Beweise zu fälschen, um einen Fall erfolgreich abzuschließen. Mit diesem Hintergrundwissen über seine vergangenen Fälle starten wir in Vogels neuesten Fall, was einen nicht gerade hoffen lässt, dass diesmal der wahre Täter geschnappt wird. Das führt dazu, dass man einfach nicht weiß, wem man nun Glauben schenken darf. Hat Ermittler Vogel wieder Beweise gefälscht, oder schauen wir hier gerade wirklich dem Täter ins Gesicht. Das ist vom Autor wirklich gut gemacht.Es kommen immer neue Protagonisten dazu, bei denen man sich fragt, was haben die jetzt schon wieder damit zu tun, aber alles verwebt sich nach und nach miteinander und fließt zu einem Handlungsstrang zusammen. Man muss sagen, das Buch lebt nicht unbedingt von atemloser Spannung, aber der Autor schafft es, einen immer wieder zum Weiterlesen zu animieren. Es gibt jedes Mal neue Indizien, neue Hinweise auf den Täter, man fängt an mitzufiebern und zu rätseln, wer der Täter sein könnte.Dennoch hat mir ein bisschen die „Opfer-Perspektive“ gefehlt, dass erhöht meiner Meinung nach die Spannung.Fazit:Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist ein solider Thriller mit einem überraschenden Ende.

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  • Rezension für "Der Nebelmann"

    Der Nebelmann

    Traubenbaer

    14. September 2017 um 02:01

    "Der Nebelmann" von Donato Carrist (erschienen bei Atrium) ist ein italienischer Bestseller, der in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Dabei handelt es sich um einen Thriller.Ein 16- jähriges Mädchen verschwindet plötzlich mitten in einem strengen Winter. Sie lebte bis dahin in einem kleinen Bergdorf, das nur schwer zugänglich ist. Wie viele Bewohner des Dorfes gehörte sie zu einer streng gläubigen Sekte. Ist sie einfach nur von zuhause weggelaufen?Mir gefiel besonders das Setting des Romans gut: Es war düster und dadurch passend für einen Thriller. Das Bergdorf konnte man sich als Leser gut vorstellen, da die Beschreibung des Autors recht detailiert, aber schnörkellos ist. Jedoch läuft man Gefahr sich ein vollkommen altertümliches Dorf vorzustellen, was schlichtweg falsch wäre: Es gibt dort durchaus moderne Technik.Wie gesagt ist der Schreibstil geradlinig. Das unterstreicht die düstere Stimmung des Thrillers zusätzlich. Der eisige Winter, in dem der Roman spielt, tut da sein übriges. Kurzum: Der Roman versetzt den Leser in eine angespannte Atmosphäre, die für Schauer über dem Rücken sorgen.Die Handlung wird immer wieder von Rückblicken unterbrochen. Sie geben häppchenweise Informationen preis, die für die Lösung des Falls notwendig sind. Zudem geben sie den Ermittlungen immer wieder neue Wendungen und sorgen so durchweg für Spannung. Bis zum Schluss kann man so nicht erraten, wer der Täter ist. Dementsprechend überraschend ist das Ende.Ich finde "Der Nebelmann" ist ein sehr gelungener und spannender Thriller. Allerdings ist der Klappentext etwas irreführend.

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  • fesselnd leider erst gegen Ende, aber lohnenswert

    Der Nebelmann

    nicekingandqueen

    21. August 2017 um 19:34

    "Der Nebelmann" von Carrisi ist ein Bestseller aus Italien. Inhaltlich geht es um das Verschwinden eines 16-jährigen Mädchens in einem Dorf in Italien, dessen Familie sich einer Bruderschaft angeschlossen hat. Ist das Mädchen nun entführt worden oder ist es aus eigenem Antrieb aus der Sekte geflohen? Um den Fall zu lösen arbeiten Journalisten, die Polizei und ein Psychiater zusammen...oder gegeneinander? Stilistisch: Kein Thriller, der mich von der ersten Seite an gepackt hat, sodass ich mehrere Anläufe benötigte. Aber es lohnt sich, nach der Hälfte fiebert man mit den Charakteren und versucht herauszufinden, wer welche Geheimnisse zu verbergen hat - und wird wohl nicht auf die Lösung des Schriftstellers kommen - ich zumindest nicht.Sprachlich: Flüssig lesbar, wenn man sich ranhängt, schafft man das Buch innerhalb von wenigen Stunden. Die Geschichte ist geschrieben aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, der allerdings abschnittsweise immer wieder zwischen den Charakteren natürlich wechselt, wobei hin und wieder in kursiver Schrift die Gedanken der jeweiligen Charaktere festgeschrieben wurden. Zusammenfassend: Da der Protagonist "Nebelmann" erst gegen Ende zu Wort kommt, finde ich den Titel etwas falsch erwählt, genauso ist der Klappentext komplett irreführend. Doch das wirklich nicht vorhersehbare Ende hat das Werk zu vier Sternen gerettet.

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  • Sonderermittler Vogel und seine Methoden

    Der Nebelmann

    elafisch

    19. August 2017 um 22:18

    Inhalt:Sonderermittler Vogel wird nach einem Unfall mit blutverschmiertem Hemd aufgegriffen, das Blut stammt nicht von ihm und er wirkt verwirrt. Zwei Monate zuvor war ein Mädchen spurlos verschwunden und der Sonderermittler war mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Psychologe Fores versucht Herrn Vogel zu entlocken was vorgefallen ist und dieser beginnt mit der Schilderung der Ereignisse.Meinung:Zunächst muss ich vorwegnehmen, dass der Klappentext ziemlich irreführend ist. Denn die vor 30 Jahren verschwundenen Kinder und der Nebelmann spielen erst ganz am Ende eine zwar entscheidende, aber kurze Rolle.Auch die Bezeichnung als Thriller ist für mich nicht ganz passend, da auch die Spannung erst ganz zum Schluss aufkommt und echten Nervenkitzel gab es für mich überhaupt nicht. In weiten Teilen war das Buch für mich eher ein gesellschaftskritischer Roman. Das Spiel des Sonderermittlers Vogel mit den Medien und deren Einsatz zu seinen Zwecken war dafür umso besser beschrieben.Der Schreibstil des Autors war für mich gut zu lesen, auch Buch für mich zwischendurch ein paar Längen hatte.Einen Sympathieträger gab es in dieser Geschichte auch keinen, was mich jedoch nicht gestört hat, im Gegenteil hat das die düstere Stimmung des Buches zusätzlich verstärkt.Die Auflösung des Täters war für mich enttäuschend, auch wenn sie mit einer Überraschung aufwartete.Ich bin also zwiegespalten was dieses Buch angeht, da es mich zwar ganz gut unterhalten hat und mit einem tollen Schlussteil aufwartet, für mich jedoch kein echter Thriller ist und somit meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.Fazit:Jemandem, der sich einen Thriller mit viel Nervenkitzel erhofft, kann ich dieses Buch nicht empfehlen.Wer aber Freude an einem gesellschaftskritischen Krimi hat, liegt hier richtig.

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  • Atemberaubend!

    Der Nebelmann

    esposa1969

    16. August 2017 um 18:49

    Klappentext:Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist: Dieser Thriller hat allein in Italien mehr als hunderttausend Leserinnen und Lesern den Atem geraubt.In einer eisigen Winternacht irrt der Sonderermittler Vogel mit blutbesudeltem Hemd durch die nebelverhangenen Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor einigen Wochen in die Alpen gereist, um den Verbleib eines vermissten Mädchens zu klären. Dreißig Jahre zuvor waren mehrere Kinder in den umliegenden Wäldern verschwunden, und es besteht der dringende Verdacht, dass der Mörder von damals – der im Dorf nur »Der Nebelmann« genannt wird – wieder aktiv geworden ist.Als Vogel aufgegriffen wird, gibt er an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Ein Psychiater wird gerufen, um ihn zu befragen. Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich.Mein Leseeindruck:Mit "Der Nebelmann" von Autor Donato Carrisi liegt dem Leser ein atemberaubend spannender Thriller vor.In der beschaulichen Kleinstadt Avechot verschwindet kurz vor Weihnachten die 16-jährige Anna Lou. Die sehr christliche Familie, die in einer Art Bruderschaft lebt, beteuert, dass Anna Lou ein sehr zuverlässiges Kind ist, das nicht von alleine weggelaufen ist. So liegt eine Entführung nahe. Niemand aber scheint etwas Ungewöhnliche gesehen, noch bemerkt zu haben, keine Überwachungskamera kann Hinweise geben. Sonderermittler Vogel und sein junger Kollege Borghi übernehmen die Ermittlungen. Da vor bereits 30 Jahren schon einmal ein Mädchen verschwunden ist, liegt die Vermutung nahe, dass "der Nebelmann", abermals ein Kind geholt hat.Dieser Thriller las sich sehr fesselnd und spannend, Die Atmosphäre wird sehr düster und unheimlich beschrieben, so, dass man in diesem Ort nicht gerne verweilen mag. Die kalten Winter, die in der Bruderschaft lebenden Einwohner und irgendwie traut man niemandem. Dumm nur, dass bereits der Klappentext verrät, dass es sich um einen Ermittler handelt, dem man nicht trauen kann und da man weiß, dass - wenn es der selbe Täter von damals sein soll - jemand ist, der vor 30 Jahren schon in einem Alter war, in dem man so einen Tat begehen kann, fällt es dem Leser wenig schwer den Verdächtigenkreis enger zu ziehen. Allerdings ist die Auflösung um das Wie und Warum sehr atemberaubend konstruiert.Mir gefallen auch die Datumsanzeigen vor den Kapiteln, so dass er Leser immer weiß, wann er sich in der Handlung befindet, da diese gerade zu Beginn auch zurückspringt.Insgesamt vergebe ich dennoch gerne 5 Sterne, da eben das Ende defekt konstruiert war und sich die 329 Seiten fast in einem Rutsch lesen ließen.@ esposa1969

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  • Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich...

    Der Nebelmann

    Leseratte2007

    16. August 2017 um 11:43

    Darum geht es (Klappentext):Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist: Dieser Thriller hat allein in Italien mehr als hunderttausend Leserinnen und Lesern den Atem geraubt. In einer eisigen Winternacht irrt der Sonderermittler Vogel mit blutbesudeltem Hemd durch die nebelverhangenen Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor einigen Wochen in die Alpen gereist, um den Verbleib eines vermissten Mädchens zu klären. Dreißig Jahre zuvor waren mehrere Kinder in den umliegenden Wäldern verschwunden, und es besteht der dringende Verdacht, dass der Mörder von damals – der im Dorf nur »Der Nebelmann« genannt wird – wieder aktiv geworden ist. Als Vogel aufgegriffen wird, gibt er an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Ein Psychiater wird gerufen, um ihn zu befragen. Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich.Meine Meinung:Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich fand die Perspektivenwechsel sehr gut in die Geschichte integriert.Die Charaktere Vogel und die Anderen fand ich sehr gut dargestellt und geschrieben. Vogel mochte ich nicht so gerne. Er ziemlich egozentrisch und für mich darf er sich nicht Sonderermittler nennen. Den Verdächtigen mochte ich ziemlich gerne, genauso wie die Anderen. Durch die Perspektiven hat man viel über die Charaktere erfahren, aber der Autor hat es trotzdem geschafft, dass uns die Charaktere vorsätzlich an der Nase herumführen.Die Handlung fand ich sehr abwechslungsreich, obwohl es hin und wieder die ein oder andere langatmige Szene gibt, die einem unwichtig und langweilig erscheint.Die Atmosphäre war energiegeladen und hat mich in dieses verlassene Dorf und seine Vergangenheit gezogen.Das Ende war für mich sehr unerwartet und am Ende dachte ich nur, what? War das jetzt alles? Wirklich!Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich habe nur sehr wenige Kritikpunkte wie die langwierigen Szenen und diesen unsympathischen Sonderermittler. Ich kann das Buch trotzdem nur weiterempfehlen.

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  • was für ein perfides Spiel!

    Der Nebelmann

    Normal-ist-langweilig

    14. August 2017 um 18:58

    Meine Meinung: Das Buch ist mal nicht 500 Seiten stark, sondern „nur“ 336,  was mir gut gefallen hat. Passend dazu beginnt die Geschichte umgehend und hält sich nicht mit unwichtigen Dingen auf. Der Leser wir direkt an den Schauplatz katapultiert. Der Autor arbeitet mit Perpektiven- und Zeitenwechsel, was mich dazu brachte, immer unsicherer zu werden, wem ich jetzt wirklich vertrauen und wem nicht. Hier ist irgendwie keiner, der er zu sein scheint. Wir steigen in die Geschichte 62 Tage nach dem Verschwinden ein. Danach wird die Geschichte von „hinten“ aufgerollt und zwischendurch wird wieder in die Gegenwart gewechselt. Der Autor versteht es sehr gekonnt, den Leser einzuwickeln und ihm Dinge vorzuenthalten und später, wenn man nicht mehr damit rechnet, Informationen wieder zukommen zu lassen. Was mir aber am besten an diesem Triller gefallen hat, ist das perfide Spiel, das die meisten hier spielen und das stellt der Autor perfekt heraus. Wie sehr es doch darum geht, im Mittelpunkt zu stehen, das beste aus der Situation zu ziehen, Geld, Erfolg, Macht, Ansehen. Dabei werden andere Menschen übergangen, missbraucht, und auch den Wölfen zum Fraß vorgeworfen – und das alles ohne Scheu und Mitleid. Auch ein schlechtes Gewissen regt sich nur bei wenigen. Und dann denkt man gegen Ende: „Ok, ich habe jetzt alles verstanden!“ und dann bricht einem die letzte Seite das Genick! (Für alle, die auch mal auf die letzte Seite schielen – bei diesem Buch tödlich!!! Was für ein Wortspiel!) ****************** Fazit: Chapeau Signor Carrisi! Sie haben einen neuen Fan!

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  • uhh, was für ein perfides Spiel…

    Der Nebelmann

    Normal-ist-langweilig

    14. August 2017 um 18:53

    Meine Meinung: Das Buch ist mal nicht 500 Seiten stark, sondern „nur“ 336,  was mir gut gefallen hat. Passend dazu beginnt die Geschichte umgehend und hält sich nicht mit unwichtigen Dingen auf. Der Leser wir direkt an den Schauplatz katapultiert. Der Autor arbeitet mit Perpektiven- und Zeitenwechsel, was mich dazu brachte, immer unsicherer zu werden, wem ich jetzt wirklich vertrauen und wem nicht. Hier ist irgendwie keiner, der er zu sein scheint. Wir steigen in die Geschichte 62 Tage nach dem Verschwinden ein. Danach wird die Geschichte von „hinten“ aufgerollt und zwischendurch wird wieder in die Gegenwart gewechselt. Der Autor versteht es sehr gekonnt, den Leser einzuwickeln und ihm Dinge vorzuenthalten und später, wenn man nicht mehr damit rechnet, Informationen wieder zukommen zu lassen. Was mir aber am besten an diesem Triller gefallen hat, ist das perfide Spiel, das die meisten hier spielen und das stellt der Autor perfekt heraus. Wie sehr es doch darum geht, im Mittelpunkt zu stehen, das beste aus der Situation zu ziehen, Geld, Erfolg, Macht, Ansehen. Dabei werden andere Menschen übergangen, missbraucht, und auch den Wölfen zum Fraß vorgeworfen – und das alles ohne Scheu und Mitleid. Auch ein schlechtes Gewissen regt sich nur bei wenigen. Und dann denkt man gegen Ende: „Ok, ich habe jetzt alles verstanden!“ und dann bricht einem die letzte Seite das Genick! (Für alle, die auch mal auf die letzte Seite schielen – bei diesem Buch tödlich!!! Was für ein Wortspiel!) ****************** Fazit: Chapeau Signor Carrisi! Sie haben einen neuen Fan!

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  • Spannend, aber etwas mehr erwartet

    Der Nebelmann

    HappiestGirl

    10. August 2017 um 21:15

    Inhalt: Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist: Dieser Thriller hat allein in Italien mehr als hunderttausend Leserinnen und Lesern den Atem geraubt. In einer eisigen Winternacht irrt der Sonderermittler Vogel mit blutbesudeltem Hemd durch die nebelverhangenen Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor einigen Wochen in die Alpen gereist, um den Verbleib eines vermissten Mädchens zu klären. Dreißig Jahre zuvor waren mehrere Kinder in den umliegenden Wäldern verschwunden, und es besteht der dringende Verdacht, dass der Mörder von damals – der im Dorf nur »Der Nebelmann« genannt wird – wieder aktiv geworden ist. Als Vogel aufgegriffen wird, gibt er an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Ein Psychiater wird gerufen, um ihn zu befragen. Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich.   Meine Meinung: Also vorab sei schon mal gesagt, für mich ist dieses Buch kein Thriller. Ich bezeichne es als soliden Krimi, bei dem es in keinster Weise an Spannung fehlt. Die Handlung lebt von vielen Wendungen. Sonderermittler Vogel macht seinem Namen alle Ehre. Wie kann man nur so sensationsgeil sein? Ein schrecklicher Vogel. Die eigentliche Hauptperson, die vermisste Anna Lou Kastner rutscht dadurch völlig in den Hintergrund. Von Ermittlungen ist nur die Rede, wenn sich der Herr Sonderermittler ins Rampenlicht schießen kann. Ein Satz fällt in der Beziehung öfters: Die dümmste Sünde des Teufels ist die Eitelkeit. Was mich sehr gefreut hat, ist dass wirklich erst auf den letzten Seiten gelüftet wurde, wer der Täter ist. Und das Ende hat mich etwas überrascht. Obwohl ich mir dieses etwas spektakulärer gewünscht hätte. Insgesamt vergebe ich vier Punkte, da es für mich kein Thriller war.   Fazit: Spannend und voller Wendungen bis zur letzten Seite.

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    • 2
  • Leseempfehlung! Ruhiger Start, fesselnder Verlauf und furioses Ende!

    Der Nebelmann

    Gina1627

    10. August 2017 um 00:07

    Ein beschauliches Dorf  in den italienischen Alpen wird zu einem Ort des Schreckens. Anna Lou, ein vermisstes 16-jähriges Mädchen und der  bekannter Sonderermittler Vogel  geben allen Rätsel auf.  Blutüberströmt und in einem verwirrten Zustand bringt ihn die Polizei ins Krankenhaus von Achevot. Hier versucht der Psychiater Flores Vogels  Erinnerungen  auf die Sprünge zu helfen. Hängt vielleicht alles mit seiner Ermittlungsarbeit um die vermisste Anna Lou  zusammen, die immer noch nicht gefunden werden konnte?  Im Ort kommen Erinnerungen wieder hoch die fast vergessen  waren. Vor 30 Jahren sind hier schon einmal  Kinder  verschwunden und die Legende von einem Nebelmann kam auf. Donato Carrisi hat einen sehr düsteren und atmosphärischen Thriller erschaffen. Sein Schreibstil ist leicht zu lesen und der Aufbau der Story beginnt ruhig und wirft am Anfang viele Fragen auf. Durch chronologische Rückblenden vor und nach dem Geschehen und kurzen Erzählungen in der Gegenwart, rollt er mit den Erinnerungen von dem Sonderermittler Vogel einen fesselnden Verlauf und ein furioses und sehr überraschendes Ende auf. Raffiniert spielt der Autor mit dem Leser und schiebt ihre Fantasie und Wahrnehmungen schachfigurmäßig hin und her. Kein Wunder, das er dies so gekonnt umsetzen kann, wenn man liest, dass er Kriminologe und Verhaltensforscher ist. Die Story triggert und lässt einen nicht mehr los. Seine Charaktere im Buch sind allesamt wenig oder gar nicht sympathisch, passen aber perfekt ins Geschehen und machen den Reiz der Geschichte aus. Ich habe Vogel verachtet, Martini  bemitleidet  und die Medien verflucht. In diesem Buch wird aufgezeigt, wie schnell Menschen durch den Einfluss der Presse  und einzelner Leute  dazu bereit sind andere vorschnell zu verurteilen und selber Lynchjustiz auszuüben. Sehr gut  kommt hier auch das Geltungsbedürfnis und die Gier nach Reichtum rüber, für die manche sogar bereit sind ihre Seele verkaufen.   Donato Carrisi hat mich  mit seinem Thriller begeistert. Mit jeder gelesenen Seite wuchs meine Anzahl der Sterne. „Der Nebelmann“ ist ein sehr eindringliches und faszinierendes Buch, das ich jedem nur empfehlen kann. Verdient vergebe ich 5 Sterne.

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  • Es sind die Bösen, die eine Geschichte ausmachen.

    Der Nebelmann

    AmyLilian

    08. August 2017 um 21:43

    Inhalt:Die 16 jährige Anna Lou verschwindet in ihrem Heimatort Avechot, ein abgelegenes Alpendorf. Niemand bemerkt ihr verschwinden und niemand kann sich dieses verschwinden erklären. Das Mädchen wächst in einer tief religiösen Familie auf und hat kaum Freunde. Die Tat erinnern an das verschwinden von sechs jungen Mädchen von vor dreißig Jahren. Der Täter, als der Nebelmann bezeichnet, wurde nie geschnappt.  Als die Suche erfolglos bleibt, wird der Sonderermittler Vogel zu Hilfe gerufen. Mit Hilfe seines jungen Kollegen Borghi versucht er das Mädchen zu finden. Vogel weiß wie er die Medien zu seinem Vorteil nutzen kann. Er steht gerne im Rampenlicht und manipuliert alles und jeden. Als er sich auf einen Täter einschießt, scheint Anna Lou nur noch eine Nebenrolle zu spielen. Mit allen Mitteln will Vogel ihn hinter Gittern bringen. Ob er auch wirklich schuldig ist, scheint nebensächlich zu sein. Aber wie weit wird Vogel gehen, um sein Ziel zu erreichen? Und wird Anna Lou je gefunden?Mein Fazit:Der Thriller hat zwiespältige Gefühle bei mir hinterlassen. Einerseits fand ich die Geschichte sehr spannend und gelungen. Es hat mich echt schockiert wie manipulativ und manipulierend die Medien sind. Die machen fast alles für gute Einschaltquoten. Und wie sensantionslüstern das Publikum ist, welches fast alles glaubt, was ihm präsentiert wird. Anderseits war ich enttäuscht über einige offene Fragen, wie z.B. wo ist Anna Lou? Ist sie tot? Oder wird sie immer noch irgendwo fest gehalten? Außerdem kam sie als Opfer viel zu kurz in der Geschichte vor. Eigentlich spielte sie nur eine kleine Nebenrolle, was ich sehr schade fand.Die Charaktere fand ich allesamt unsympathisch, allen voran der von Sonderermittler Vogel. Er ist ein manipulativer, mediengeiler und selbstsüchtiger Schweinehund, dem alle Mittel recht sind, um einen Täter dingfest zu machen. Egal ob unschuldig oder nicht.Das Ende habe ich so nicht erwartet. Die Irreführung was den Täter angeht ist dem Autor sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist düster, aber etwas langatmig.Alles in allem vergebe ich 3 von 5 *. © Lilia Kiefer

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  • Ein muss!

    Der Nebelmann

    Di_Ana1

    07. August 2017 um 19:58

    Hallo, ich durfte das Hörbuch "verschlingen", gelesen von Uve Teschner, übrigens super Leser. Positiv:Es hat lange gedauert bis ich in der Story angekommen bin, aber dann wurde man sofort in den Bann gezogen. Zwischendurch war ein super Gänse-Hautgefühl.Man durchlebt eine Achterbahn der Gefühle und das liebe ich so an Büchern/Hörbücher. Es ist teilweise sehr spannend und dann gibt es wieder Abschnitte wo es wieder nicht spannend ist (da kann man sich erholen und alles was vorgefallen ist erstmal ein bisschen verarbeiten). Negativ:Was ich sehr schade fand, ist das einige Fragen leider offen geblieben sind... Sie wurden im laufe der Geschichte nicht richtig oder gar nicht beantwortet. Leider kommt in dem Thriller auch das eigentliche Opfer zu kurz. Fazit:Ich würde das nächste Buch von Donato Carrisi auch sofort lesen/hören. Es ist erschreckend wie Medien uns Menschen doch beherrschen und einen Einfluss auf uns haben. Das beste ist aber wie der Autor die Leser manipuliert und grade das macht das Buch spannend, man hat einfach sehr viel Spaß daran, vielen Dank! 

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