Donato Carrisi Der Seelensammler

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Inhaltsangabe zu „Der Seelensammler“ von Donato Carrisi

»Töte mich« ist in die Brust des Bewusstlosen eintätowiert. Doch eine andere Entdeckung schockiert das Notarztteam in der abgelegenen römischen Villa noch mehr: ein roter Rollschuh – das Andenken des Mörders an sein erstes Opfer, eine junge Frau. Als der Serientäter ins Koma fällt, scheint er seine gerechte Strafe zu erhalten. Doch der stumme Patient hütet ein grausames Geheimnis, denn erneut ist eine junge Frau verschwunden …

Lesen Sie dieses Buch zusammen mit Weltkarte, Rom-Stadtplan, Personenbaum und legen Sie sich einen Zeitstrahl an. Trotzdem sehr gut!

— Metalhepchen
Metalhepchen

Interessant, aber nicht so spannend wie teil 1

— Reneesemee
Reneesemee

Fazit: Ein sehr vielschichtiger, ruhig und kurzweilig erzählter Thriller, der anfangs etwas Zeit benötigt bis er Spannung aufbaut, aber dann verbleibt diese durchweg auf einem hohen Niveau und überzeugt mit einem sehr interessanten Thema.

— Bellexr
Bellexr

Gestern beendet, siehe Rezension :) Ich fands klasse! Wie auch der 1.Teil des Autors <3

— philine_heintz
philine_heintz

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  • Intressant, spannend und ein besonerer Mörder

    Der Seelensammler
    Reneesemee

    Reneesemee

    Der erste Teil "Todesflüsterer" hatte es mir angetan ich war begeistert auch dieser Thriller ist nicht schlecht auch wenn er nicht so spannend ist wie teil 1.  Inhalt: »Töte mich« ist in die Brust des Bewusstlosen eintätowiert. Doch eine andere Entdeckung schockiert das Notarztteam in der abgelegenen römischen Villa noch mehr: ein roter Rollschuh – das Andenken des Mörders an sein erstes Opfer, eine junge Frau. Als der Serientäter ins Koma fällt, scheint er seine gerechte Strafe zu erhalten. Doch der stumme Patient hütet ein grausames Geheimnis, denn erneut ist eine junge Frau verschwunden.       Töte Mich? Was tut man wenn man das als Notärztin bei einem Mann dem man das Leben retten soll auf der Brust liest. Eine gute frage. Doch was tut man wenn man den Rollschuh seiner Schwester bei ihm findet. Rettet man ihm trotzdem noch das Leben? Eine gute frage. Wie hätten wir reagiert. Leben retten oder sterben lassen?   Es war ein interessanter Thriller der einem zum nachdenken bringt und das schon während des Lesens. Auch wenn er nicht so spannend war wie teil 1 ich bin begeistert und ich denke jeder sollte sich sein eigenes Bild machen.     1. Der Todesflüsterer 2. Der Seelensammler 3. Die Totenjägerin

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  • Ein tolles Buch!

    Der Seelensammler
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    30. March 2014 um 16:43

    Klappentext: »Töte mich« ist in die Brust des Bewusstlosen eintätowiert. Doch eine andere Entdeckung schockiert das Notarztteam in der abgelegenen römischen Villa noch mehr: ein roter Rollschuh – das Andenken des Mörders an sein erstes Opfer, eine junge Frau. Als der Serientäter ins Koma fällt, scheint er seine gerechte Strafe zu erhalten. Doch der stumme Patient hütet ein grausames Geheimnis, denn erneut ist eine junge Frau verschwunden … Meine Meinung: Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten und wollte mich hiermit nochmals bedanken. Von Donato Carrisi habe ich damals schon den „Todesflüsterer“ gelesen und fand diesen gut. Deshalb war sehr auf den „Seelensammler“ gespannt. Der Klappentext ist der Einstieg des Buches. Wir befinden uns sofort in der Handlung. Dadurch, dass der Autor den Klappentext als Einstieg gewählt hat, wurde nichts vom weiteren Verlauf verraten und ich konnte mir meine Gedanken machen wie es den weiter geht. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt wie beispielsweise „5 Tage zuvor“. Diese Abschnitte sind nochmals unterteilt und zwar steht oben immer eine Uhrzeit. Somit können wir den Tagesverlauf mitverfolgen. Außerdem wird die Geschichte noch aus zwei verschiedenen Sichten beschrieben. Einmal aus der Sicht von Sandra und das andere Mal aus der Sicht von Marcus. Sandra ist 29, arbeitet bei der Spurensicherung und ist Witwe. Sie hat ihren Mann bei einem tragischen Unfall verloren. Nach und nach wird aber klar, dass der Tod ihres Mannes kein Unfall war. Deshalb macht sie sich nach Rom auf. Dort will sie herausfinden was mit ihrem Mann passiert ist. Sie versucht den Tod ihres Mannes nicht so nah an sich ran zu lassen und versucht Stärke zu zeigen. Sie nimmt ihren Job sehr ernst und ist auch gut darin. Ich mochte Sandra sehr gerne und ihre Entwicklung während des Buches hat mir auch gut gefallen. Marcus hat eine Amnesie. Er kann sich an nichts aus seinem früheren Leben erinnern aber er hat gewisse Begabungen an die er sich erinnern kann. Mit einem anderem Mann versucht er einige Morde aufzuklären bzw. ein vermisstes Mädchen zu finden. Er verspürt keinerlei Angst und stürzt sich in jedes Abenteuer. Anfangs ist es mir etwas schwer gefallen, seine Gedanken und Taten zu folgen aber dies kommt mit der Zeit Vor allem was haben Sandra und Marcus gemeinsam? Haben sie überhaupt etwas gemeinsam bzw. werden sie sich in dem Buch begegnen?  Auf die Nebencharaktere gehe ich nicht ein. Es gibt viele Nebenpersonen in diesem Buch und wenn ich diese alle auflisten würde bzw. etwas dazu sagen würde, würde ich viel zu viel von der Geschichte verraten. Ich möchte, dass ihr diese tolle Geschichte selber lest und die ganzen Geheimnisse rausbekommt.  Die Geschichte spielt vor allem in Rom. Der Autor hat es geschafft diverse Plätze gut darzustellen. Somit konnte ich mir die Orte in Rom vorstellen obwohl ich noch nie in Rom war. Des Weiteren hat mir gut gefallen, das der Autor einen immer wieder in die Irre geleitet hat. Es gab oft Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Zwei Kritikpunkte habe ich leider. Zum Einem hat mir der Bezug zur katholischen Kirche bzw. zum Vatikan nicht so gut gefallen. Warum es mir nicht zusagt, weiß ich nicht genau. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich katholisch bin. Dieser Bezug hat mir in diversen anderen Büchern auch schon nicht zusagen können. Zum anderen hat mir ein bisschen der Gruselfaktor gefehlt. Man kann diesen Thriller getrost  abends bzw. nachts lesen.  Fazit: Schlussendlich lässt sich sagen, dass der Autor mit diesem Buch wieder eine tolle Geschichte erschaffen hat. Die Charaktere und Orte sind gut und verständlich dargestellt. Der Bezug zur katholischen Kirche fand ich leider nicht so gut aber dies ist eben Geschmackssache. Im Mai 2014 wird sein neuer Roman „Die Totenjägerin“ veröffentlicht und ich freue mich schon sehr darauf. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 4/5 Schreibstil: 4/5 Gesamtpaket: 4/5 4 von 5 Sterne 

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  • Hmm..

    Der Seelensammler
    Milena_

    Milena_

    01. December 2013 um 17:30

    Hab das Buch vor 1-2 Wochen ausgelesen.

    Zu Beginn war es doch ziemlich unspannend und auch manchmal verwirrend.

    Am Schluss jedoch wurde es richtig spannend und nie hätte ich mit diesem Ende gerechnet. 

  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    Kaisu

    Kaisu

    03. August 2012 um 12:27

    „Es gibt einen Ort, an dem das Reich des Lichts auf das der Finsternis trifft. Dort spielt sich alles ab. Im Reich der Schatten, wo alles schemenhaft, ununterscheidbar, ungewiss ist. Wir sind die Wächter, die diese Grenze verteidigen. Aber manchmal mogelt sich jemand an uns vorbei. Dann muss ich ihn in die Finsternis zurückjagen.“ [S. 271] * Manche Autoren sollte man einmal gelesen haben, um sich von ihrer Schreibkunst überzeugen zu können und Donato Carrisi gehört eindeutig dazu. Sein zweites Werk, nach „Der Todesflüsterer“, schafft eine durchweg anhaltende Spannung und zieht den Leser durchweg in den Bann und das trotz der vielen Informationen, die man in den einzelnen Abschnitten eingeflößt bekommt. * In „Der Selensammler“ geht es um vieles, doch eine der leitenden Figuren ist die Polizistin Sandra. Nachdem ihr Mann tot aufgefunden wird, vergräbt sie sich Arbeit und träumt von Erinnerungen. Die Tatsache, dass sie mit nicht einmal dreißig Jahren schon Witwe ist, will sich nicht so recht in ihr verfestigen und so dauert es eine geraume Zeit, bis sie endlich die letzten persönlichen Sachen ihres Mannes abholt, sie zu verstehen versucht und plötzlich keineswegs mehr an einen Unfall glaubt. Ihr Mann wurde ermordet, da ist sie sich jetzt sicher. Sie muss es nur noch beweisen und tritt somit eine längere Reise nach Rom an. * Eine andere tragende Figur ist Marcus. Ein Mann, der sich nicht so richtig an seine Vergangenheit erinnern kann, nur das er bei einem Unfall sehr viel Glück gehabt hat und recht knapp dem Tod entkommen ist. Aktuell forscht er verdeckt an mehreren Mordfällen in und außerhalb von Rom und versucht die Zusammenhänge zu erkennen und zu entschlüsseln, bevor noch mehr unschuldige Menschen sterben müssen. Ihn verbindet etwas mit den Pönitenziaren, welche einst in Rom unter dem Deckmantel der Kirche sich an polizeilichen Ermittlungen beteiligt haben. Allerdings auf eigene Faust und im Verborgenen, um der Gerechtigkeit Herr zu werden. Schließlich gibt es die Pönitenziare überhaupt nicht mehr, oder doch? * Marcus und Sandra verbindet jetzt schon eine Person, obwohl sie sich noch nicht einmal kennengelernt haben und sie ahnen beide zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten, welche schrecklichen Wahrheiten in Form einer bestimmten Person weiter auf sie zukommen werden. Diese Person ist ein Mann, welcher auf der Intensivstation in einem örtlichen Krankenhauses liegt, die Worte „TÖTE MICH“ in die Brust tätowiert hat und dem Tod näher ist als dem Leben. Bei Nachforschungen stellt die Polizei dann auch noch fest, dass der Mann ein grausames Geheimnis hütet und es keineswegs von Vorteil ist, dass er gerade ins Koma gefallen ist. Er ist ein gesuchter Serienkiller und sein letztes Opfer könnte noch am Leben sein. Doch wo suchen, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll? * Wie man sicher merkt, ist dieser Thriller sehr komplex geschrieben, denn neben diesen beiden Hauptsträngen, gibt es noch diverse Nebencharaktere die zu Wort kommen und alle ihre Bedeutung für den Verlauf der Geschichte haben. Ebenso eine Stimme aus der Vergangenheit, deren Verbindung zu einer Person, man erst recht spät erkennt und somit sich einige Lücken schließen. Alle Abschnitte sind übersichtlich in Uhrzeiten und Tage aufgeteilt. Man sollte also keineswegs verpassen, die Kapitelüberschriften zu lesen, sonst könnte es sein, dass man rasch verwirrt ist und den Faden verliert. Das ist auch der kleine Nachteil in diesem Werk. Mal eben das Buch für ein paar Tage beiseite legen ist fast nicht drin, denn sonst könnte sich der Einstieg schwieriger gestalten als erwartet. Schließlich kann man sich die Unmengen an Verstrickungen und Informationen nicht zu lange im Hinterstübchen behalten und die Leselust würde schnell nachlassen. * Dennoch ist „Der Seelensammler“ ein absolutes Muss, wenn man gerne komplexe Thriller liest, welche den Leser zum Mitdenken anregen und immer wieder für eine Überraschung gut sind. Der Autor Donato Carrisi hat hier ein hohes Thriller-Level erreicht, an das man erstmal herankommen muss. * Punkte 9 von 10

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2012 um 21:38

    An Donato Carrisis Buch „Der Seelensammler“ hat mich der Klappentext inspiriert und neugierig auf das Buch gemacht. Leider konnte ich keinen so rechten Zugang zu dem Buch finden. Woran das liegt kann ich versuchen zu beschreiben. Ich konnte mit den Ermittlern nicht warm werden. Für mich blieben sie wenig sympathisch und konnten mich von Beginn an die Geschichte fesseln. Die Geschichte fängt auf den ersten drei Seiten ganz gut an und man hat da noch Hoffnung einen guten Thriller in der Hand zu haben aber umso weiter man in die Geschichte eintaucht umso konstruierter und hanebüchener wirkt sie für mich. Ein guter Autor hat das meiner Meinung nach nicht nötig sondern kennt ganz andere Mittel den Leser an sein Buch zu fesseln ( ich bitte dazu zum Vergleich den Autor Chris Carter an ). Nachdem ich noch einige Seiten weitergelesen habe sich der Stil und die Qualität der Geschichte in meinen Augen nicht deutlich verbesserte habe ich das Buch erst mal zur Seite gelegt. FAZIT: Mein Buch war es trotz des eigentlich richtigen Genre nicht. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch mal mein Glück mit diesem Buch versuchen. Schade nur 2 Sterne bis jetzt.

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    Steffi153

    Steffi153

    11. June 2012 um 12:48

    Eines Nachts werden Sanitäter zu einer Villa gerufen, Diagnose Herzinfarkt. Doch als die Ärztin dort ankommt, wird es mysteriös: Ein merkwürdiges Tattoo "Töte mich" ziert die Brust des Patienten und in seinem Haus finden sich "Souvenirs" von getöteten jungen Frauen. Schnell ist klar, dass das Team es mit einem Serienmörder zu tun hat - noch dazu mit dem Mörder der Schwester der Ärztin. Wird sie Rache üben, die ihr nun möglich ist? Es treten mehrere Fälle dieses Schemas auf. Menschen, die den Tod geliebter Familienangehöriger rächen könnten - werden sie es tun und wer steckt hinter diesen Zusammentreffen zwischen Opfer und Mörder? Gleich mehrere Gruppen gehen auf die Suche des Rächers - und auf die Suche nach dem letzten eventuell noch lebenden Opfer des inzwischen komatösen Serienmörders. Dabei wird die Geschichte immer größer und bedeutsamer und es kommen immer mehr Hintergründe und Fakten ans Tageslicht, die alle irgendwie zusammen zu gehören scheinen. Auch die Kirche scheint in diesen Fall verstrickt zu sein. Doch was hat der verstorbene Fotojournalist David mit diesen Fällen zu tun und kann seine Frau, zusammen mit der Polizei und dem geheimnisvollen, unter Gedächtnisverlust leidenden, Marcus Licht ins Dunkle bringen? "Der Seelensammler" ist ein Thriller, der einen fesseln kann, in den man sich aber zuerst hineinversetzen und -fühlen muss. Man braucht Geduld, um ersteinmal die einzelnen Geschichtsstränge zu verstehen und verbinden zu können, denn das Buch spielt in verschiedenen Perspektiven und auch Zeiten. Das ist zu Anfang recht verwirrend, doch man gewöhnt sich an diese Art. Der Schreibstil an sich ist in meinen Augen etwas schwerfällig und nicht all zu flüssig, durch die vielen Zeit- und Perspektivenwechsel wird einem das Eingewöhnen in die einzelnen Personen und Orte erschwert. Durch die Spannung, die in den einzelnen Kapiteln hervorgerufen wird, ist man aber trotzdem dauernd gespannt und neugierig, wie es weitergehen wird und nimmt diese Schwerfälligkeit beim Lesen doch ganz gerne auf sich. Als sich im ca. letzten Drittel des Buches einige Fakten klären oder deutlicher werden und die Geschichten ineinander zu verschmelzen zu beginnen, wird es noch spannender und man schafft es teilweise, die Hintergründe und Abgründe zu verstehen. Schön finde ich auch, dass man selbst dazu angeregt wird, zu rätseln um dem Ziel näher zu kommen. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, seine Schwerfälligkeit im Schreibstil macht es mit einer großen Portion Spannung wieder wett und man wird nicht enttäuscht, wenn man die entsprechende Geduld für den Seelensammler aufbringt.

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    antjemue

    antjemue

    07. June 2012 um 10:31

    Das Gute ist böse, das Böse ist gut? Über das Erstlingswerk des 1973 geborenen und in Rom lebenden Autors Donato Carrisi, „Der Todesflüsterer“, hatte ich so viele positive Rezensionen gelesen, dass es auf meiner Merkliste landete. Doch diese ist lang und das Budget für den Kauf neuer Bücher permanent überzogen. Als ich nun kürzlich bei Amazon Vine seinen zweiten Thriller „Der Seelensammler“ entdeckte, musste ich einfach das Bestellknöpfchen betätigen. Kurz zum Inhalt Eine junge Notärztin aus Rom, wird zu einem Patienten mit vermeintlichem Herzinfarkt gerufen. Während des Versuches ihn zu retten, entdecken sie und ihre Kollegen nicht nur eine eigenartige Tätowierung auf der Brust des Bewusstlosen, sondern auch einen Gegenstand, den sie auch nach 6 Jahren sofort erkennt. Der ins Koma gefallene Patient ist ein lang gesuchter Serienmörder. Lebt sein letztes Opfer noch und wo ist es zu finden? Mit der Suche nach der jungen Frau wird nun ein Mann beauftragt, der zwar sein Gedächtnis verloren hat, die eigenartige Begabung, sich in Täter versetzen zu können, aber noch zu haben scheint. Bei dieser Suche stößt er auf eine Vielzahl weiterer Verbrechen und auf eine Mailänder Polizeifotografin. Diese ist vor fünf Monaten Witwe geworden. Bislang glaubte sie, dass ihr Mann David, ein erfolgreicher Fotojournalist, in Rom tödlich verunglückte. Ein Anruf, der sie an einem Unfall zweifeln lässt, veranlasst sie endlich dazu, seinen Nachlass zu sichten. Unter einigen geheimnisvollen Fotos ist auch eines dieses Mannes… Nichts ist wie es scheint. Mit vielen verschiedenen Handlungssträngen in der Gegenwart, einem Weiteren, der in der Vergangenheit spielt, einigen sehr grauenvollen Morden und sehr vielen ungeahnten Wendungen hielt mich der Autor tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite in Atem. In der dritten Person und einfacher, bildhafter Sprache erzählt, ließen sich die Geschichten zwar flüssig lesen, auf die vielen verschiedenen Protagonisten und Szenenwechsel musste ich mich jedoch erst einmal einlassen. Da aber jeder für sich interessant war, sie alle nie langatmig wurden und jedes Mal gerade dann endeten, wenn ich sie gern auch noch weiter verfolgt hätte, fiel mir das nach einer kurzen Einlese-Phase immer leichter. Die Charaktere der Hauptfiguren waren für mich überzeugend dargestellt. Ich konnte mich sowohl in die Weibliche, als auch in die Männliche gut einfühlen. Ihre Lebenssituationen, die Suche nach sich selbst und ihre Selbstzweifel machten sie mir sympathisch und ließen mich ihnen auch Dinge nachsehen, die ich unter anderen Umständen vielleicht verwerflich fände. Aber auch die Nebenrollen waren erstaunlich gut besetzt und hier schaffte es die eine oder andere ebenfalls, mich zu verblüffen. Dabei wusste ich über die gesamte Lesezeit nicht, in welche Richtung das alles gehen wird. Dass es zwischen den anfangs grundverschieden wirkenden Geschichten Zusammenhänge geben muss, war mir klar. Doch wie sich die Kreise schließen würden, ich spekulierte mal in die eine, mal in die andere Richtung. Jedes Mal, wenn ich glaubte auf der richtigen Fährte zu sein, gab es eine Überraschung. Diese erstaunte mich dann aber nicht nur, sondern wirkte auf mich zusammen mit den gelieferten Erklärungen immer logisch und schlüssig. Eine solide Grundspannung, die mich das Buch immer weiter lesen ließ, verspürte ich über den gesamten Verlauf dieses Thrillers, bei dem anfangs alles nach einem riesigen Verwirrspiel aussah und dann jedes Puzzleteilchen letztendlich doch ins andere passte. Zum Ende hin steigerte sich die Spannung noch weiter und in dem Moment, als ich schon dachte alles aufgelöst zu wissen und an einen ruhigen Ausklang glaubte, kam der endgültige Hammer. Resümee In der Gesamtheit hat mich dieser Thriller wirklich begeistert. Zum Einen griff der Autor Themen auf, über die ich im Genre bislang noch nichts gelesen hatte. Zum Anderen fühlte ich mich bei häufig behandelten Themen, wie Kirche und Glaubensfragen (und auch hier entdeckte ich Neues für mich), nicht so wie bei anderen Autoren genötigt, unbedingt deren Weltsicht annehmen zu müssen, um einen Zugang zu finden. Die Geschichte wurde nie langweilig und am verblüffenden Ende blieben bei mir keine Fragen offen. Das Debüt des Autors ist auf meiner Merkliste inzwischen ganz nach oben gerutscht, das wird als nächstes gekauft. Von mir gibt es für „Der Seelensammler“ eine klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    akoya

    akoya

    06. June 2012 um 19:09

    Diese Rezension wird mir nicht schwer fallen, da mir das Buch leider absolut nicht gefallen hat, obwohl die Beschreibung doch sehr ansprechend klingt. Ich weiß gerade gar nicht wo ich da anfangen soll. Kommen wir erst mal zu den positiven Dingen. Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht zweier Personen geschrieben, was hier sehr förderlich war, weil man so wenigstens weiter gelesen hat. Es wurde nämlich oft bei spannenden Stellen gewechselt. Der Schreibstil ist recht leicht und flüssig. Zum Ende hin wurde es dann kurzzeitig auch ein bisschen spannend. Das Cover ist auch ganz okay, gefällt mir aber irgendwie immer weniger. Das war es eigentlich auch schon mit den positiven Dingen bei diesem Buch für mich. Die ersten sechzig Seiten waren sehr verwirrend. Das hat sich zwischendurch leider immer wieder ergeben, dass man verwirrt wurde. Meiner Meinung nach aber nicht sonderlich positiv, sondern so schlecht, dass es nervig war. Mit am schlimmsten fand ich die Schlussfolgerungen, Handlungen und Ergebnisse der einzelnen Personen. Ich fand diese so weit hergeholt und unrealistisch, dass ich schon grinsen musste, wenn wieder mal etwas ganz zufällig passiert ist. Dass Marcus und Sandra immer wussten wo sie hin mussten, fand ich auch sehr unglaubwürdig. Die Überschriften der einzelnen Abschnitte fand ich lange Zeit auch unnötig bzw. kam damit gar nicht klar. Anfangs wurde ich einfach viel zu oft aus dem Lesefluss rausgeschmissen, sodass ich sehr schnell schon keine Lust mehr zum Lesen hatte. Das einzige was mich noch gehalten hat, war meine Neugier, ob am Ende vielleicht DIE Lösung oder DER Moment geschieht, der die Geschichte nochmal rumreißen lässt. Was leider auch sehr auffällig war, sind die ständigen Wiederholungen einzelner Sätze. Die sind mir sogar aufgefallen, obwohl ich das Buch keineswegs in einem Rutsch gelesen habe. Sowas finde ich sehr sehr schade. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es nicht sein erstes Buch ist. Die einzelnen Charaktere waren immerhin ganz annehmbar gestaltet. Kamen aber leider durch die häufigen Wiederholungen etwas komisch rüber. Fazit: Von dem Autor werde ich vermutlich nie wieder etwas lesen, da das Buch sehr enttäuschend für mich war.

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    Bellexr

    Bellexr

    18. May 2012 um 19:13

    Das Seelentribunal . Ein Notarztteam wird zu einer einsam gelegenen römischen Villa gerufen und findet dort einen Mann vor, auf dessen Brust die Worte „Töte mich“ eintätowiert sind. Offensichtlich handelt es sich bei ihm um einen lang gesuchten Serientäter, der jedoch durch einen Herzinfarkt nun im Koma liegt. Nicht nur die Polizei hofft, dass er schnell hieraus erwacht, auch Marcus und Clemente hoffen dies, denn sie wissen, dass sich noch eine junge Frau in seiner Gewalt befindet und das Versteck kennt nur der Komapatient. . Zu selben Zeit setzt sich die junge Polizistin Sandra Vega in Mailand endlich mit dem Tod ihres Mannes David auseinander und versucht mehr über die Umstände seines Unfalls in Erfahrung zu bringen, Spuren führen sie nach Rom. Ein Jäger ist auf der Suche nach einem Psychopathen, der immer wieder Menschen tötet, um deren Identität anzunehmen. Seine Suche führt ihn rund um die Welt. . Drei offensichtlich grundverschiedene Geschichten, die so keinerlei Zusammenhänge aufweisen. In regelmäßigen Abständen wechselt Donato Carrisi zwischen diesen einzelnen Erzählsträngen und nach einem recht spannenden Beginn nimmt der Autor diese dann erst einmal etwas aus der Story heraus und lässt die drei Geschichten sich entwickeln. Allerdings ohne hier etwas Klarheit in den Ablauf zu bringen, ganz im Gegenteil, je länger die Story dauert, umso rätselhafter wird sie eigentlich. Man muss hier schon ziemlich aufmerksam lesen, um wichtige Details nicht zu übersehen. Ganz langsam verbindet Donato Carrisi diese unterschiedlichen Handlungsstränge dann zu einer sehr komplexen und bald auch sehr fesselnden Story, die immer wieder durch unerwartete Handlungsabläufe überrascht. . Der Schreibstil des Autors ist eher zurückhaltend und ruhig, dennoch jederzeit fesselnd und flüssig. Allein schon sein Protagonist Marcus weckt schnell die Neugier beim Lesen, denn lange weiß man nicht, wer denn nun der Mann ohne Vergangenheit ist, warum er dem Verschwinden von Lara nachgeht, welcher Organisation er überhaupt angehört, die offensichtlich über sehr viel Hintergrundwissen und hervorragende Kontakte verfügt und warum in einem Hotelzimmer in der Ukraine auf ihn geschossen wurde, der er seiner Amnesie zu verdanken hat. . Marcus ist ein verschlossener, zurückhaltender, sehr nachdenklicher Mann, der über eine seltene Gabe verfügt, die ihm bei seinen Ermittlungen sehr hilfreich ist. Auch die weiteren Charaktere angefangen von der jungen Polizistin Sandra Vega, die dem Unfall ihres Mannes David nachgeht, bis hin zum Jäger oder Marcus Kollegen Clemente sind detailreich und stellenweise sehr rätselhaft beschrieben. . Fazit: Ein sehr vielschichtiger, ruhig und kurzweilig erzählter Thriller, der anfangs etwas Zeit benötigt bis er Spannung aufbaut, aber dann verbleibt diese durchweg auf einem hohen Niveau und überzeugt mit einem sehr interessanten Thema.

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    philine_heintz

    philine_heintz

    15. May 2012 um 09:56

    Zuallererst möchte ich sagen, dass ich mich unheimlich gefreut habe, als ich von diesem Buch erfahren habe. Ich habe ziemlich genau vor 2 Jahren bereits "Der Todesflüsterer" von Donato Carrisi gelesen und es wurde neben "Der Todeskünstler" von Cody McFadyen zu meinem absoluten Lieblingsthriller. Der Schreibstil war absolut fesselnd und die Geschichte absolut neu und spannend. Und genauso ging es mir auch hier mit "Der Seelensammler", ein unabhängiger Einzelthriller mit wahnsinnig interessanten Infos, die sich am Ende als tatsächlich real erweisen. 3 Handlungsstränge ziehen sich durch diese Geschichte, die zu Beginn anscheinend überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Solch ein Herangehen an einen Thriller ist meiner Meinung nach immer mit einem hohen Risiko verbunden. Mehrere Charaktere verwirren, mehrere Morde lassen einen die Täter durcheinanderschmeißen und lassen einen allgemein oft verwirrt zurück. Doch Carrisi ist es, genau wie in seinem ersten Roman, sehr gut gelungen, die einzelnen Handlungspersonen und -vorfälle so stark zu charakterisieren, dass es zu kaum Verwechslungen kam. Es ist für jeden etwas dabei. Die kleinen Einblicke in das Leben eines "Jägers", der ein Monster jagt... Eine Polizeifotografin, die ihren Mann verloren hat und Nachforschungen anstellt. Und ein Mann, der sein Gedächtnis verloren hat, aber die Gabe eines Profilers bei sich entdeckt. Die 3 Protagonisten sind wahnsinnig gut ausgearbeitet und alle auf ihre eigene Art und Weise sehr realitätsnah und interessant. Allerdings muss ich sagen, dass der Buchrücken wirklich etwas in die Irre führt. Zwar wird tatsächlich ein Mörder gefunden, der nun im Koma liegt und dessen Opfer #4 noch irgendwo versteckt gehalten ist, doch dieses Verbrechen steht weniger im Vordergrund. Hier komme ich auch zum Manko, was mich dem Thriller 1 Stern abziehen lässt. Es geschehen so viele Morde (teilweise aktuell, teilweise bereits länger zurückliegend), dass man am Ende, als sich alles zu einem Kreis schließt, nicht mehr genau weiß, was es mit jedem genau auf sich hatte. Denn als ich das Buch vorhin beendet habe, musste ich mich erstmal 10 Minuten hinsetzen und stark nachdenken, was genau alles passiert ist. Denn am Ende werden 3 Identitäten aufgeklärt, die teils eine größere, teils eine kleinere Rolle der Handlung eingenommen haben. Dieses Gewirr zu entschlüsseln fand ich am Ende dann doch etwas schwierig. Würde ich den Thriller JETZT nochmal lesen, würde ich wohl besser durchsteigen. Denn obwohl ich ihn innerhalb weniger Tage gelesen habe, war es mir doch etwas zuviel, mich an alles zu erinnern. Darauf sollte man auf jeden Fall achten: Lest diesen Thriller nur, wenn ihr wirklich Zeit habt, sich ihm voll und ganz hinzugeben. Manche Passagen musste ich zweimal lesen, da es doch teilweise sehr viel Konzentration erforderte. Doch genau das hat mir auch solchen Spaß gemacht. Es ist ein Thriller zum Mitfiebern, zum Mitermitteln, zum Nachdenken. Das Ende wird einem nicht mittendrin schon klar, es bleibt bis zum Ende spannend. Besonders die Institution, die sich hinter einem der Protagonisten verbirgt, fand ich besonders spannend. Umso mehr, nachdem ich die Schlussanmerkungen des Autors gelesen habe. Ich würde diesen Autor wirklich sehr gerne persönlich kennenlernen, weil er so wunderbar schreibt und es erneut geschafft hat, mich in die menschlichen Abgründe zu führen. Er hat mich an die Hand genommen und mich an den Leben der Figuren teilhaben lassen. Ich bin mir sicher, dass mir die Story noch einige Tage nachhängen wird und ich mich auch in 2 Jahren (wie auch bei dem Todesflüsterer) noch an die Handlung erinnern kann - ein Zeichen, dass mir ein Buch wirklich sehr gut gefallen hat. Wie gesagt, den einen Stern Abzug gibt es wirklich nur wegen dem sehr gehirnschmalzfördernden Ende. Ansonsten gebe ich hier eine absolute Kaufempfehlung :-)

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    Angelheart76

    Angelheart76

    05. May 2012 um 17:17

    *- etwas undurchsichtig, voller Rätsel, dennoch interessant -* _*zum Inhalt:*_ Als die junge Internistin Monica Notdienst hat und zu einem Patienten mit Herzinfarkt gerufen wird, ahnt sie zunächst nicht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun bekommt. Dieses stellt sich jedoch kurz nach dem Eintreffen des Notarztteams in der Villa des Patienten heraus. Auf seiner Brust sind die Worte "Töte mich" eintätowiert und Monica entdeckt einen Rollschuh der einst Teresa, Monicas Zwillingsschwester gehört hatte, die im Alter von 21 Jahren ermordet wurde. Dennoch erledigt Monica ihren Job, doch der Patient fällt ins Koma. Derweil wird in Rom eine junge Architekturstudentin vermisst. ... _*meine Meinung:*_ Dieses Buch ist auf jeden Fall komplett anders, als ich es nach lesen des Klappentextes erwartet hatte. Ich möchte hier gar nicht näher darauf eingehen, da ich befürchte sonst zuviel zu verraten. Das Buch fing sehr spannend an, doch das war eben nur der Anfang. Danach flaute die Spannung wieder ab. Obwohl die Geschichte absolut nicht uninteressant ist, gerade weil sie nicht nach Schema F abläuft, habe ich mich besonders in der ersten Hälfte einigermaßen schwer getan dieses Buch zu lesen. Die raschen und häufigen Wechsel der verschiedenen Handlungsstränge, der Handlungszeitpunkte und Orte, sowie viele undurchschaubare Protagonisten machten die Story immer undurchsichtiger, teils etwas verwirrend und man braucht unheimlich viel Ruhe um sich auf dieses Buch konzentrieren zu können. Zumindest mir erging das so. Schon bei der kleinsten Ablenkung, war es mir nicht mehr möglich der Handlung zu folgen, weshalb ich dieses Buch wirklich oft beiseite gelegt habe. Den roten Faden zu behalten, fiel mir nicht leicht. Mit den Charakteren bin ich leider nicht richtig warm geworden. Am ehesten noch mit Sandra Vega. Dennoch machten mich die vielen Rätsel, die sich beim lesen immerzu mehrten oder neu auftaten neugierig darauf, wie es weitergeht, denn ich fand die Geschichte nicht vorhersehbar. Es gab dann doch die ein oder andere überraschende Wendung. Nur ganz allmählich nach und nach, fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen. Etwas mehr Tempo wäre sicher nicht verkehrt gewesen. Das Buch ist definitiv nicht mal eben so zwischendurch wegzulesen, also keine leichte Kost. Denjenigen, die nur mal einen Einblick ins Genre Thriller bekommen wollen, würde ich dieses Buch daher nicht empfehlen. Thrillerfans, die sich trauen, sich auch mal abseits gewohnter Bahnen zu bewegen, dagegen schon eher. _*Fazit:*_ *Ein etwas anderer, eher ungewöhnlicher, jedoch keinesfalls schlechter Thriller, sofern man sich drauf einlassen kann und mag.*

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  • Rezension zu "Der Seelensammler" von Donato Carrisi

    Der Seelensammler
    Natalie77

    Natalie77

    03. May 2012 um 18:37

    Inhalt: Monica ist Notärztin und wird in eine abgelegene Villa zu einem Notfall gerufen. Der Mann hat selber noch anrufen können und hatte einen Herzstillstand. Als sie sein Oberteil öffnet um ihn wieder zu beleben ist dort eintätowiert: "Töte mich". Monica und ihr Team sind aber dazu da Leben zu retten und wollen das auch bei diesem Mann. Dann entdecken sie einen Rollschuh, das Gegenstück zu dem was Monica zu Hause hat. Das Paar gehörte ihrer ermordeten Zwillingsschwester. Obwohl der Herr offensichtlich der Täter ist macht Monica ihren Job, aber er fällt ins Koma. Clemente und Marcus sind derweil auf der Suche nach Lara, sie ist verschwunden und alle deutet auf den Täter hin der schon andere Frauen entführt und ermordet hat. Dieser Täter liegt im Koma im Krankenhaus. Es ist Monicas Notfall. Clemente und Marcus denken das Lara noch lebt, aber langsam wird die Zeit knapp, sie müssen sie schnell finden... Meine Meinung: Diese Rezension zu schreiben fällt mir etwas schwer. Klar so ein paar Worte zu einem Buch sind ja nicht die Welt, aber was ist wenn einem das Buch so gar nicht zugesagt hat. Ich bin der Meinung auch dann sollte eine Rezension ehrlich sein auch wenn sie miserabel ausfällt. Denn dieses Buch hat mir so gar nicht zugesagt. ich bekam keinen Bezug zu den Protagonisten. Alle blieben blass und chaotisch. Auch die Geschichte klang für mich als Klappentext gut aber das war ja nur der Anfang und irgendwie hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Ich habe es trotzdem beendet, schon alleine weil ich finde das ich wenn ich ein Buch vom Verlag zur Rezension bekomme es nicht einfach abbrechen kann. Vielleicht war es auch der falsche Zeitpunkt. Wobei, Nein eigentlich nicht. Es war für mich zum Beispiel nicht ersichtlich dass das ganze hinterher mit der Kirche zu tun hat, wenn auch nicht ganz. Aber die Hinweise landeten doch immer mehr in der Richtung. Auch war es nicht die Art Thriller die ich mag, so richtig heftig, fesselnd wo immer wieder etwas passiert. hier waren mir die verschiedenen Handlungsstränge im Weg und das ewige Rätselraten. Es tut mir wirklich leid, aber für mich war es nichts. Vielleicht oder garantiert gibt es Leute die diese Art von Thriller lieben. Wenn ihr auf den Piper Link oben klickt kommt ihr zu der Leseprobe. Sollte Euch der Klappentext zusagen, dann lest doch erst dort rein und entscheidet selber

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