Als die Tage nach Zimt schmeckten: Roman

von Donia Bijan 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Als die Tage nach Zimt schmeckten: Roman
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Lässt mich ratlos zurück.

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die zauberhafte und berührende Geschichte einer Familie in Persien

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Inhaltsangabe zu "Als die Tage nach Zimt schmeckten: Roman"

Ein Lesegenuss so sinnlich wie Vanillekuchen mit Zimt

Teheran im Frühling: Jeden Tag wartet der alte Zod im Glyzinienhof vor dem Café Leila auf den Postboten. Bringt er einen Brief von seiner geliebten Tochter Noor? Endlich hat sie geschrieben. Nach 30 Jahren wird sie aus den USA in ihre verlorene Heimat zurückkehren. In die Stadt der Widersprüche, in der Schönheit und Gewalt nebeneinander existieren. In das Café Leila, in dem Noors Mutter früher alles zauberte, was die persische Küche an himmlischen Köstlichkeiten hergab. Zu ihrer Familie, die trotz aller Wärme und Liebe zerrissen wurde.

Eine berührende Geschichte über eine persische Familie, die endlich wieder zusammenfindet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843717960
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein eBooks
Erscheinungsdatum:06.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Sabine_Hartmannvor einem Monat
    Kurzmeinung: Lässt mich ratlos zurück.
    Ratlos

    Zod wartet auf Nachricht von seiner Tochter, die in den USA lebt und glücklich zu scheint. Er selbst hat sich mit dem Café Leila eine Existenz aufgebaut, trotz aller Widernisse, die durch die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen das Leben der Menschen bis ins Private hinein verändert haben.

    Doch Noor ist nicht glücklich, ihr Mann hat sie betrogen. Sie trennt sich von ihm und reist mit ihrer Tochter nach Teheran zum Vater.

    Dieser ist todkrank und hofft, dass alles noch gut werden kann für Noor und ihre Tochter Lily. Doch Lily ist in der Pubertät und nicht wirklich zugänglich. Zudem scheint sie auch nichts über das Land ihrer Mutter zu wissen. So bringt sie sich und Karim, einen der Helfer aus dem Restaurant, der in sie verliebt ist, in große Gefahr.

    Großen Wert legt die Autorin auf das Kochen, auf die Gerüche und auf die Traditionen. Gleichzeitig zeigt der Roman die brutalen Verhältnisse im islamischen Staat Iran. Doch irgendwie passt alles nicht hundertprozentig zusammen. Vieles lässt einen als Leserin ratlos zurück. Die Naivität von Noor, die seltsame „Blase“, in der das Café zu existieren scheint, die Nebenfiguren, die nur als Stichwortgeber/Katalysatoren dienen, um die Ereignisse in Gang zu setzen oder auch die überaus dramatischen Ereignisse am Ende, deren Zweck letztendlich nicht zum Roman passt, die aus der Figur Noor eine machen, die für mich nicht stimmig ist.

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    mrs-luckys avatar
    mrs-luckyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: die zauberhafte und berührende Geschichte einer Familie in Persien
    die zauberhafte und berührende Geschichte einer Familie in Persien

    Noor ist 17 Jahre alt, als ihr Vater sie im Jahr 1984 gemeinsam mit ihrem älteren Bruder vom Iran in die USA schickt, um sie vor den unsicheren Zeiten nach der Revolution in ihrem Heimatland zu bewahren. Als 30 Jahre später Noors Leben durch das Scheitern ihrer Ehe ein Riß erhält, kommt der Brief ihres Vaters mit der Bitte, sie in Teheran zu besuchen, gerade recht. In den Sommerferien packt sie eine Tasche und reist mit ihrer 15-jährigen Tochter Lily in ihre alte Heimat. Ihre Großelter väterlicherseits sind viele Jahre zuvor von Russland in den Iran ausgewandert, haben dort das Café Leila eröffnet und sich in das Land und die Kultur verliebt. Noors Vater Zod führt immer noch dieses Café, das zwischenzeitlich um ein Hotel erweitert wurde, gemeinsam mit langjährigen Angestellten, die fest mit dem Café und der Familie verbunden sind. 

    Der Roman schlägt einen Bogen zwischen dem weltoffenen Persien damals und der teils rauen und gewalttätigen Wirklichkeit heute. Insbesondere für Lily ist es nicht immer leicht, die ihr fremde Kultur zu verstehen und zu akzeptieren. Aber auch ihre anfängliche Ablehnung wird durch de Zauber des Cafés und der dort lebenden Menschen nach einer Weile gebrochen. Das Café bildet eine Art Oase in der manchmal harten Wirklichkeit Teherans heute. In Rückblenden erhält der Leser einen Einblick in die nicht immer einfache Familiengeschichte der Familie Yadegar, der gegenseitige Liebe und Vertrauen insbesondere bei der Bewältigung schwieriger Zeiten eine Stütze war.

    Donia Bijan schafft mit ihrer bildhaften und oft poetischen Sprache ein lebendiges Bild vom Leben in diesem für mich fremdartigen Land. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, die Gerüche aus der Küche des Cafés in der Nase spüren zu können, das fröliche Lachen der Menschen im Café klang in meinen Ohren, ich habe Tränen der Freude, der Trauer und des Entsetzens geweint und selten ein Buch erlebt, dass mich derart berührt. Donia Bijan zeigt die widersprüchlichen Seiten dieser faszinierenden Stadt, Noor ist das Bindeglied zwischen der westliche Welt und den Besonderheiten der persischen Kultur. 

    Donia Bijans Debütroman, der im Juli 2018 im Ullstein-Verlag erschienen ist, hat mich auf 384 begeistert und ist für mich persönlich eine der Buchhighlights des Jahres.

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    winddoorsvor 3 Monaten
    Cafe Leila

    Dieser Roman vom Donia Bijan ist wirklich ein Lesegenuss.
    Der alte Zod im Glyzinienhof vor dem Cafe Leila wartet täglich auf den Postboten.
    Wird er einen brief von seiner Tochter Noor bringen. Da endlich kommt der ersehnte Brief.
    Noor wird nach über 30 jahren ihre geliebte heimat besuchen. Was Noor nicht weiss , das ihr vater schwer erkrankt ist. Nach 30 Jahren wird sie aus den USA, San Francisco in ihre geliebte Heimat zurückkehren, nach Teheran, ihrer persischen Familie.
    Trotz aller Liebe wurde die Familie auseinandergerissen. Zod schickte seine Kinder
    Noor und ihren Bruder Mehrdad schon früh in die Welt, damit sie ein besseres Leben fürhren können.
    Trotz aller Liebe wurde die Familie auseinandergerissen.
    Ein wundervoller Roman . Ich vergebe 5 Sterne.

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