Donna Alward

 4.1 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Donna Alward

Küss mich, bis der Sommer geht (Bianca)

Küss mich, bis der Sommer geht (Bianca)

 (2)
Erschienen am 19.03.2013
Treasure on Lilac Lane: A Jewell Cove Novel

Treasure on Lilac Lane: A Jewell Cove Novel

 (1)
Erschienen am 28.10.2014
The Last Real Cowboy

The Last Real Cowboy

 (1)
Erschienen am 01.05.2012
Her Lone Cowboy (Harlequin Romance)

Her Lone Cowboy (Harlequin Romance)

 (1)
Erschienen am 16.03.2010
Honeymoon With the Rancher

Honeymoon With the Rancher

 (1)
Erschienen am 21.03.2012
A Family for the Rugged Rancher

A Family for the Rugged Rancher

 (1)
Erschienen am 05.07.2011
The Soldier's Homecoming

The Soldier's Homecoming

 (1)
Erschienen am 11.03.2008

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Rezension zu "Treasure on Lilac Lane: A Jewell Cove Novel" von Donna Alward

Jewell Cove zum zweiten
Daninskyvor 4 Jahren

Kurzinhalt:
 Einst hatte Rick Sullivan eine vielversprechende Zukunft. Einer von Jewell Coves Star Athleten und regierender Herzschwarm, ging er zur Armee und hatte dort die Welt in der Fläche seiner Hand ... bis alles um ihn zusammenbrach.
Seine ehrenhafte Entlassung macht ihn nicht zu dem Heimat Helden den jeder in ihm sehen will, und es gibt nur wenig Rückzug von den Dämonen die ihn in der Nacht heimsuchen. Trotzdem, obwohl es so aussieht als sei alle Hoffnung gegangen, hält das Schicksal anderes für ihn bereit.

  Allein Ricks Namen zu hören, ist genug um Jess Kopfschmerzen zu bereiten.
Vor Jahren waren sie sich nahe. Nun kennt sie den Mann der aus Rick geworden ist seit seiner Rückkehr kaum mehr ... aber dann wiederum, Jess ist selbst nicht mehr das selbe junge, naïve Mädchen von einst. Während da zwischen den beiden eine starke Anziehung ist - eine die größere Leidenschaft in sich birgt als Jess ahnt - sind beide zurückhalten wenn es darum geht ihr Herz noch einmal zu öffnen für Liebe... und Verlust.

Wird ihre Vergangenheit die beiden auseinanderreißen - oder kann Liebe einen Weg finden die Wunden des Lebens noch einmal zu Heilen? 


  Jess Collins  ist die Besitzerin des Namensgebenden Handwerks- und Antiquitätengeschäfts Treasure in Jewell Cove, sie war bereits im Vorgängerband House on Blackberry Hill, in dem sie noch Randfigur ist, eine meiner lieblingscharaktere.
 Kriegsheimkehrer Rick Sullivan war ein Charakter den ich nicht so recht einzuschätzen wusste, über ihn wusste man eigentlich nur das er einst beinahe etwas mit Jess gehabt hätte und seit seiner Rückkehr aus Afghanistan dem Alkohol zugetan war - womit er sich redlich einen schlechten Ruf in der Gemeinde erarbeitet hat, also mit dem Trinken, nicht mit seiner Vergangenheit bezüglich Jess.

 In einem kleinen Ort wie Jewell Cove kann man sich nicht auf Dauer aus dem Weg gehen, schon gar nicht wenn der den man meiden will der beste Freund des Bruders ist. Zumal noch wenn dann auch der eigene Cousin unbedingt einem alten gemeinsamen Freund zu einer Arbeit verhelfen will - und so lässt sich Jess dazu überreden das Rick den Ausbau in ihrem Ladengeschäft übernimmt. Das alles wäre kein Problem wenn Jess sich nicht noch immer von Rick angezogen fühlen würde oder Rick im Ort nicht als Trinker bekannt wäre, denn Jess hat gute Gründe sich deswegen von ihm fernzuhalten. Gründe die allerdings ausser ihrem Bruder keiner kennt, und auch nicht erfahren soll.
Rick treibt ihre Art bald noch in den Wahnsinn, mal scheint sie auf ihn zuzugehen dann wieder macht sie ihm Vorhaltungen - allerdings ist Rick nicht besser, wann immer er fürchtet das sie sich zu nahe kommen, verschließt er sich.
Dann bricht auch noch Jess' Ex-Mann sein Versprechen und kehrt zurück nach Jewell Cove, und sie muss sich zugestehen das manche Wunden nie verheilen.

 Donna vermeidet diesmal den Kniff mit der sofortigen sexuellen Anziehung, lässt aber trotzdem keinen Zweifel daran das diese beiden mehr für einander empfinden, denn nur alte Freundschaft. Es ist jedoch gerade diese alte Freundschaft die den beiden im Weg steht. Jess, die dem Freund aus alten Tagen nachtrauert, sorgt sich um Ricks Alkoholproblem, und diese Sorge drückt sich dann in Verärgerung aus. Rick, der seinerseits immer schon ein wenig in Jess verliebt war, fühlt sich durch ihre Gegenwart daran erinnert das er sein Leben nicht im Griff hat, was sich dann ebenfalls darin äußert das er aufbrausend und/oder abweisend auf Jess reagiert, meist aber zumindest verschlossen - und so fliegen die Funken, wann immer die Beiden sich begegnen, nur eben nicht im Guten.

 Sie nutzt die ihr zur Verfügung stehende Seitenzahl, und gibt ihrem Paar Zeit sich (wieder) kennen zulernen. Das schlägt sich in einer sich angenehm ruhig entwickelnden, realistischer wirkenden Beziehung nieder, bei der es um echte Gefühle, gegenseitiges Vertrauen und Respekt geht. Beide kämpfen dabei mit ihrer Vergangenheit, die es zu überwinden gilt, ehe man sich in eine gemeinsame Zukunft aufmachen kann, aber die zu überwinden es des jeweils anderen Bedarf.

 Wohl ist Rick Sullivan dabei nicht ganz realistisch gezeichnet, denn so schnell er aufbraust, so schnell schluckt er seinen Stolz auch wieder und entschuldigt sich bei Jess für sein Verhalten, erklärt sich ihr gar - kein realistischer eben, sondern ein echter Traummann, wenn auch schon mit leichten Dellen.


Sex kommt zwar vor, übernimmt aber nie die Handlung.
Nur ein kleinwenig purple prose schleicht sich ein:

 Before things went further, he opened the drawer of his nightstand and took out a condom, putting the foil packet on top of the stand. He wanted her to know. Know that he was prepared. Know that he would take care of her ...
 And he did. Twice, before sleep finally overtook them as they curled together under the bedding.

Treasure on Lilac Lane
fällt damit eindeutig in die von mir bevorzugte Sweet Romance Kategorie.


Noch ein Wort zum Cover:
 Mal eine Reihe bei der sich tatsächlich jemand die Geschichten durchzulesen scheint bevor ein Cover gestaltet wird!
Es fällt angenehm auf wie die dargestellten Personen den Charakteren der Geschichte entsprechen.
Ein Lob an den Herausgeber.


Zu Kritisieren gibt es von meiner Seite kaum etwas, höchstens vielleicht die Tatsache das Donna einige Zeit lang auf ein ähnlich dramatisches Ende wie in House on Blackberry Hill hinzuarbeiten scheint - dieses dann aber doch nicht kommt.
Also es kommt schon ein Ende, nur eben kein so dramatisches.

Unterm Strich eine wohlfühl Romanze mit ein paar ernsten Untertönen.

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Daninskys avatar

Rezension zu "House on Blackberry Hill: Jewell Cove #1 (Jewel Cove)" von Donna Alward

Blieb hinter den Erwartungen zurück
Daninskyvor 4 Jahren

"The House on Blackberry Hill" war die
erste Geschichte von Donna Alward bei der ich zwei Anläufe brauchte um
durchzukommen, das liegt vor allem daran das ich mich mit dem männlichen
Hauptcharakter, Tom Arsenault, sehr schwer tat, was wiederum zum Teil daran lag
das es sich hierbei um Donna's erste St. Martin's Romance handelt und diese
sich in gewissen Punkten eben doch sehr von ihrer Harlequin (dt. Cora Verlag)
Arbeit unterscheidet.



Mein Problem mit Tom ist erstmal mein Standardproblem mit den Helden der
sogenannten Romance Novels, er erblickt Abigail Foster, welche ganz neu in der
Stadt ist und fühlt sich sofort sexuell angezogen von ihr... meh, das ist ein
persönliches Problem, aber ich bevorzuge es eben über Paare zu lesen die sich
sexuell angezogen fühlen weil sie sich Lieben, und nicht über solche die
glauben sich zu Lieben weil sie sich sexuell angezogen fühlen.

Sei's wie's sei, meistens kann ich damit leben, und bei Liebesromanen kann in
dem Punkt, ihrer schieren Masse zum Trotz, kaum wählerisch sein.



Was dann aber eben die Waage zum kippen und mich erst mal zum aufhören brachte,
ist das Tom bei seiner Einführung uns die Ohren vollheult über seine kürzlich*
verstorbene Liebe, um die er aber nicht öffentlich Trauern darf/kann da sie
seinerzeit seinen Cousin geheiratet hat.

Das muss eine tiefe Liebe gewesen sein wenn er beim Anblick der nächst besten
einfach so wieder entflammt...



Da ich nun aber Donna's Harlequins eigentlich sehr gerne lese, habe ich dem
Buch dann noch eine Chance gegeben**.
Nachdem ich mich durch die ersten hundert
Seiten gequält hatte, und es war eine Tortur über zwei Hormonbolzen zu lesen
deren Gedanken nur um das eine Kreisen (vor allem Tom kam mir da öfter mal
einfach nur wie ein notgeiler Bock vor), ging es danach endlich aufwärts. Ab da
spürt man endlich wider die romantisch Verspieltheit die Donna's Geschichten
ausmachen und mich immer wider zu ihr ziehen.



Das einen dabei der romantisch dramatische Höhepunkt der Geschichte etwas an
ihr Harlequin Debüt erinnert, tat dem Lesegenuss dabei keinen Abbruch. So
mancher weiterer Hormonausrutscher Tom's dagegen schon:









***Spoiler***



Als Abigail ihm eröffnet das sie noch eine, erm, befriedigende Beziehung hatte,
reagiert Tom darauf indem er... geil wird (pardon my French).

Das war dann so ein weiter "Gah!"-Moment. Der Kerl behauptet er wäre
im begriff sich in Abigail zu verlieben aber seine, ah, Anteilnahme ist ein
schlechtes Wort aber mir fällt kein anderes ein, daran als sie ihm ihr Herz
öffnet äußert sich in einem Ständer!? (again, pardon).

Der Mann hat eindeutig Hormonprobleme...



*** End Spoiler***









Dabei schafft es Donna ironischerweise einem Tom als echten Romance Helden Nahezubringen,
wenn er in der obligatorischen Sexszene, oder in Donna's Fall fast Sexszene,
entgegen den üblichen Genre-"Helden" zur Abwechslung mal nicht mit
seinem besten Stück sondern mit seinem Herz bei der Sache ist und echtes
Einfühlungsvermögen zeigt, und Verständnis und Sorge... tatsächlich Liebe eben.



Ein weiterer Knackpunk in der Geschichte ist das den Charakteren nie ein Alter
gegeben wird, sie aber sich wohl in ihrer frühen Dreißigern bewegen sollen, was
mir ihr ganzes hormonelles Verhalten etwas lächerlich erscheinen ließ.



Unterm Strich ist "The House on" eines dieser Bücher die einen in
einem Wertungszwiespalt zurücklassen, ich habe die ersten hundert Seiten als
Qual empfunden, danach aber, leider nicht ungebrochen, die Geschichte genossen
und mich zumeist auf das "wiedersehen" mit den Charakteren gefreut.

In vielen Punkten hat Donna bei mir wieder einmal genau die richtigen Knöpfe
gedrückt, in anderen jedoch leider genau die falschen.



Eine vorsichtige Empfehlung für Donna Alward Fans, allen anderen würde ich eher
raten mit einem ihrer Harlequins zu beginnen.







* Dieser Punk, also wie lange ihr Tot nun genau zurückliegt, wird nie wirklich
geklärt.

**Das ich gerade Spell Check beendet hatte und mich in einer nostalgisch
romantischen Stimmung befand, mit "The House on" als einzig
ungelesener Romance/Liebesroman im Haus tat sein übriges dazu.

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