Donna Britt Brothers (& Me)

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Inhaltsangabe zu „Brothers (& Me)“ von Donna Britt

· Donna Britt has always been surrounded by men-her father, three brothers, two husbands, three sons, countless friends. She learned to give to them at an early age. But after her beloved brother Darrell's senseless killing by police 30 years ago, she began giving more, unconsciously seeking to help other men the way she couldn't help Darrell. BROTHERS (AND ME) navigates Britt's life through her relationships with men-resulting in a tender, funny and heartbreaking exploration of universal issues of gender and race. It asks: Why, for so long, did Britt-like millions of seemingly self-aware women-rarely put herself first? With attuned storytelling and hard-wrought introspection, Britt finds that even the sharpest woman may need reminding that giving to others requires giving to oneself.

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  • Brothers (& Me) von Donna Britt.

    Brothers (& Me)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2013 um 18:49

    In ihren Memoiren geht Donna Britt ihrem angeborenen Bedürfnis danach sich aufzuopfern, für Männer im besonderen schwarze Männer, auf den Grund. Als einziges Mädchen in einer Familie voller Söhne, lernte Donna schon früh sich unter Männern zu Hause zu fühlen. Kinderstreiche zerstörten gleichzeitig ihr Vertrauen in das Gute in ihren Geschlechtsgenossinnen. Im Laufe ihrer College-Jahre wird ihre Familie von einer Tragödie heimgesucht, die Donna nie ganz verwinden wird, den gewaltsamen Tod ihres Bruders Darrell… Dieses Buch ist fast so sehr eine Suche, wie ein Lebensbericht. Donna Britt wühlt sich durch ihre Vergangenheit, erinnert sich an die guten und schlechten Zeiten, auf der Suche nach der Ursache ihrer Sucht danach ihre Zeit, ihr Geld, ihr alles und mehr, ihren Brüdern, Männern und Söhnen zu geben ohne jemals dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Verwoben mit eben diesen Erinnerungen sind Donna Britts Ansichten zum Stand der Frau in Amerika, der Frauenbewegung und der gesonderten Rolle, die schwarze Frauen dabei einnehmen. Die Erzählstimme Donna Britts ist ehrlich und selbst-kritisch. Die Durchforstung ihrer Seele inspirierte auch mich zu ähnlichen Gedankengängen und Überlegungen, während ich von ihrer Kindheit, Jugend und ihrem Weg zu sich selbst las. Ich habe es sehr genossen das Thema Emanzipation dem sogenannten “reality-check” zu unterziehen. Donna Britt schaut sich selbst und ihren Alltag an und fragt sich, wie weit sind wir wirklich gekommen seit 1950? Heißt alles zu haben sowohl Karriere als auch Haushalt auf seinen Schultern zu balancieren? Und was im Laufe des Buchs am deutlichsten wird – wenn die Männer in unserem Leben nicht bereit sind ihren Teil zu tun, was wird dann aus uns? In ihren Überlegungen wird Donna Britt oft sehr persönlich und nach der Lektüre dieses Buchs habe ich das Gefühl diese beeindruckende Frau ein Stück weit zu kennen. Ihre Geschichte hat mir die Augen geöffnet für die Schwierigkeiten, mit denen afro-amerikanische Frauen täglich zu kämpfen haben, allen voran der flächendeckende Sexismus und Rassismus, den diese Frauen nicht nur am eigenen Leib erfahren, sondern auch über die Schicksale der Männer in ihrem Leben. Dieses Buch ist fesselnd, ehrlich und charmant, so wird es sowohl weiße als auch schwarze Frauen gleichsam inspirieren.

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