Donna Freitas

 4,5 Sterne bei 462 Bewertungen
Autorenbild von Donna Freitas (©)

Lebenslauf

Donna Freitas wurde in Rhode Island geboren, studierte Spanisch und Philosophie und hat einen Doktortitel in Theologie. Neben ihrer Tätigkeit als Professorin an der Boston University veröffentlichte sie mehrere Sachbücher zum Thema Jugend und Religion und schreibt für bekannte Zeitungen und Magazine, darunter das Wall Street Journal, die Washington Post und Newsweek. „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ ist ihr erster Jugendroman in deutscher Übersetzung.

Alle Bücher von Donna Freitas

Cover des Buches Wie viel Leben passt in eine Tüte? (ISBN: 9783522202688)

Wie viel Leben passt in eine Tüte?

 (409)
Erschienen am 17.09.2020
Cover des Buches Ein fast perfektes Leben (ISBN: 9783442770991)

Ein fast perfektes Leben

 (26)
Erschienen am 13.02.2024
Cover des Buches Antonia Lucia Labellas brillanter Plan (ISBN: 9783522303132)

Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

 (13)
Erschienen am 08.02.2013
Cover des Buches Einvernehmlich (ISBN: 9783442770298)

Einvernehmlich

 (3)
Erschienen am 14.03.2023
Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano: Roman (ISBN: B09KPTCL5Q)

Die neun Leben der Rose Napolitano: Roman

 (1)
Erschienen am 09.05.2022
Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano (ISBN: 9783742423818)

Die neun Leben der Rose Napolitano

 (2)
Erschienen am 18.05.2022
Cover des Buches The Survival Kit (ISBN: B005Z8KL7E)

The Survival Kit

 (3)
Erschienen am 11.10.2011
Cover des Buches Unplugged (ISBN: 9780062118622)

Unplugged

 (2)
Erschienen am 21.06.2016

Neue Rezensionen zu Donna Freitas

Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano (ISBN: 9783442759620)
Tanja_Radis avatar

Rezension zu "Die neun Leben der Rose Napolitano" von Donna Freitas

Eingeschränkt zu empfehlen
Tanja_Radivor 7 Monaten

Die Protagonistin Rose möchte keine Kinder und geht mit diesem seit Jugendzeiten feststehenden Gedanken offen um. Eines Tages fängt ihr Ehemann aber doch an, sie zu bedrängen. Es entstehen neun parallele Wege, wie Rose Leben daraufhin verlaufen könnte. 

Zunächst hatte ich das Gefühl, die Autorin hat den Eindruck, dass das Leben für Frauen nur schrecklich sein kann. Egal, wie Rose sich entscheidet, es entwickelt sich irgendwie unglücklich.

Eine ganz unglückliche Darstellung der Autorin finde ich, dass Rose immer regelmäßig Alkohol trinkt, wenn sie sich für ein Kind entscheidet. Das ist die bescheuertste Rebellion, die ich mir nur irgendwie vorstellen kann. Alkohol in der Schwangerschaft schadet immer dem Kind und kann im schlimmsten Fall zum fetalen Alkoholsyndrom führen. Also zu einer durch die Mutter herbei geführte Behinderung. Spoiler: Eine Version, in der Rose ein behindertes Kind bekommt, gibt es nicht.

Der Roman braucht ziemlich lange, bis er zu seiner eigentlichen Aussage kommt. Dass nämlich nicht Rose fehlender Kinderwunsch das Problem ist, sondern unsere patriarchale Gesellschaft, die von Frauen einen Kinderwunsch erwartet. Ich hätte mir für diese Aussage mehr Raum gewünscht.

Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano: Roman (ISBN: B09KPTCL5Q)
E

Rezension zu "Die neun Leben der Rose Napolitano: Roman" von Donna Freitas

Die neun Möglichkeiten
Elina_morovor einem Jahr

Bei jeder der neun Möglichkeiten wird Rose unglücklich, egal, ob sie sich für ein Kind entscheidet oder nicht. Aber bei jeder Möglichkeit wird sie von ihrem Mann bedrängt, so dass es ziemlich toxisch wirkt. Die Autorin behandelt ein für jede Frau wichtiges Thema des Kinderkriegens. Ja oder nein? Rose hat Luke vor ihrer Eheschließung deutlich erklärt, dass sie childfree leben möchte. Er hatte nichts dagegen, aber jetzt schon. Soll Rose ein Kind bekommen, um ihre Ehe zu retten? Eine schwierige Frage. Die neun leben von Rose Napolitano verlaufen unterschiedlich aber auch irgendwie ähnlich.

Das Thema an sich hat mein Interesse geweckt, das Buch zu lesen. Leider fand ich die Umsetzung nicht überzeugend genug, verwirrend und mit zahlreichen Wiederholungen. Ich konnte mir es nicht merken, in welchem Leben was passiert.
Egal, welche Entscheidung Rose trifft, sie wird trotzdem ähnliches Leben führen.

Eine interessante Idee aber leider in einer Rohfassung.

Cover des Buches Einvernehmlich (ISBN: 9783442770298)
strickleserls avatar

Rezension zu "Einvernehmlich" von Donna Freitas

Wenn man auf den Täter angewiesen ist
strickleserlvor einem Jahr

Donna wächst in einer behüteten katholischen Umgebung auf. Schon in der Schulzeit, zeichnet sie sich durch ihre Intelligenz aus. Die Tochter von Einwandern soll einmal ein besseres Leben haben, meinen ihre Eltern. Sie sind zwar zuerst nicht mit der Wahl ihres Studienfachs einverstanden, doch sie sind sehr stolz auf ihre intelligente Tochter.

 

Voller Begeisterung ergreift sie die Chance ihren Doktor an einer renommierten Universität zu machen. Wie es ihre Gewohnheit ist, sucht sie oft nach dem Unterricht ihre Lehrer auf, um weiter mit ihnen zu diskutieren. Einer ihrer Professoren genießt das Zusammensein sehr. Der Priester lädt sie eines Abends zu einer Theatervorstellung ein. Ab diesem Zeitpunkt drängt er sich immer mehr in Donnas Leben ein. Er ruft täglich an, schreibt unzählige Briefe, und er beobachtet sie – in der Universität, auf dem Parkplatz und selbst durch die Fenster ihrer Wohnung.

 

Donnas „nein“ ist zuerst zögerlich, denn ihre Karriere hängt vom Wohlwollen dieses Professors ab. Doch mit zunehmender Dringlichkeit seines Werbens, ist ihr das egal. Ihr „nein“ ist deutlich, doch nichts ändert sich. Schließlich leitet sie rechtliche Schritte ein, um Ruhe vor ihrem Stalker zu haben.

 

In diesem Buch berichtet Donna ausführlich über ihre Erlebnisse. Sie erzählt kurz von ihrer Kindheit, um dann alle Schritte des erlebten Missbrauchs aufzuzeigen. Sie macht deutlich, wie harmlos die Freundschaft am Anfang war, und wie auch sie das Zusammensein genoss, bis ihr die erhöhte Aufmerksamkeit unheimlich wurde.

 

Es scheint, dass dieses Buch ein Versuch ist, dieses traumatischen Erlebnis zu verarbeiten. Das ist gut, das Lesen fällt allerdings streckenweise schwer. So berichtet sie sehr eingehend über kleinste Erlebnisse, prüft dabei gedanklich ihre und seine Motive. Ihre große Enttäuschung wird deutlich. Nie hört sie eine Entschuldigung, weder vom Institut noch von ihrem Professor. Innerlich hat sie mit diesem ganzen Thema nicht abgeschlossen. Ihre Wut und ihr Hass sind beim Lesen deutlich zu spüren. Das legt den Schluss nahe, dass es vielleicht zu früh war darüber zu schreiben.

 

Und doch ist dieses Buch lesenswert, da es die Gedanken und Gefühle einer gestalkten Frau aufzeigt. Besonders interessant sind Donnas Überlegungen über die Schwierigkeit etwas zu unternehmen, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Täter und Opfer besteht, weil das Opfer auf den Täter angewiesen ist.

 

Fazit: Ein lesenswertes Buch über das Erleben eines seelischen Missbrauchs durch einen katholischen Priester. An einigen Stellen zu ausführlich und mit recht vielen Wiederholungen, ist dieses Buch trotzdem gut geschrieben und aufschlussreich. Empfehlenswert!

Gespräche aus der Community

Wir lesen zusammen "Wie viel Leben passt in eine Tüte? " von der amerikanischen Autorin Donna Freitas. Es geht um die 16jährige Rose, deren Mutter an Krebs stirbt.  Sie hinterlässt Rose ein "Survival Kit", das ihr helfen soll, zurück ins Leben zu finden.
Bis einschließlich Donnerstag, 2. August 2012 könnt ihr mit eurem Eindruck der Lesprobe bewerben, wenn ihr Lust auf den Austausch mit anderen habt und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchtet. Wir stellen 10 Exemplare des Buches zur Verfügung.
186 Beiträge
xpurpledawns avatar
Letzter Beitrag von  xpurpledawnvor 12 Jahren

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