Donna Freitas

 4,5 Sterne bei 469 Bewertungen
Autorenbild von Donna Freitas (©)

Lebenslauf

Donna Freitas wurde in Rhode Island geboren, studierte Spanisch und Philosophie und hat einen Doktortitel in Theologie. Neben ihrer Tätigkeit als Professorin an der Boston University veröffentlichte sie mehrere Sachbücher zum Thema Jugend und Religion und schreibt für bekannte Zeitungen und Magazine, darunter das Wall Street Journal, die Washington Post und Newsweek. „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ ist ihr erster Jugendroman in deutscher Übersetzung.

Alle Bücher von Donna Freitas

Cover des Buches Wie viel Leben passt in eine Tüte? (ISBN: 9783522202688)

Wie viel Leben passt in eine Tüte?

(410)
Erschienen am 17.09.2020
Cover des Buches Ein fast perfektes Leben (ISBN: 9783442770991)

Ein fast perfektes Leben

(28)
Erschienen am 14.02.2024
Cover des Buches Antonia Lucia Labellas brillanter Plan (ISBN: 9783522303132)

Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

(13)
Erschienen am 08.02.2013
Cover des Buches Einvernehmlich (ISBN: 9783442770298)

Einvernehmlich

(3)
Erschienen am 15.03.2023
Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano (ISBN: 9783742423818)

Die neun Leben der Rose Napolitano

(2)
Erschienen am 18.05.2022
Cover des Buches The Survival Kit (ISBN: B005Z8KL7E)

The Survival Kit

(3)
Erschienen am 11.10.2011
Cover des Buches Unplugged (ISBN: 9780062118622)

Unplugged

(2)
Erschienen am 21.06.2016

Neue Rezensionen zu Donna Freitas

Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano (ISBN: 9783442759620)
Tanja_Radis avatar

Rezension zu "Die neun Leben der Rose Napolitano" von Donna Freitas

Tanja_Radi
Eingeschränkt zu empfehlen

Die Protagonistin Rose möchte keine Kinder und geht mit diesem seit Jugendzeiten feststehenden Gedanken offen um. Eines Tages fängt ihr Ehemann aber doch an, sie zu bedrängen. Es entstehen neun parallele Wege, wie Rose Leben daraufhin verlaufen könnte. 

Zunächst hatte ich das Gefühl, die Autorin hat den Eindruck, dass das Leben für Frauen nur schrecklich sein kann. Egal, wie Rose sich entscheidet, es entwickelt sich irgendwie unglücklich.

Eine ganz unglückliche Darstellung der Autorin finde ich, dass Rose immer regelmäßig Alkohol trinkt, wenn sie sich für ein Kind entscheidet. Das ist die bescheuertste Rebellion, die ich mir nur irgendwie vorstellen kann. Alkohol in der Schwangerschaft schadet immer dem Kind und kann im schlimmsten Fall zum fetalen Alkoholsyndrom führen. Also zu einer durch die Mutter herbei geführte Behinderung. Spoiler: Eine Version, in der Rose ein behindertes Kind bekommt, gibt es nicht.

Der Roman braucht ziemlich lange, bis er zu seiner eigentlichen Aussage kommt. Dass nämlich nicht Rose fehlender Kinderwunsch das Problem ist, sondern unsere patriarchale Gesellschaft, die von Frauen einen Kinderwunsch erwartet. Ich hätte mir für diese Aussage mehr Raum gewünscht.

Cover des Buches Die neun Leben der Rose Napolitano: Roman (ISBN: B09KPTCL5Q)
Elina_moros avatar

Rezension zu "Die neun Leben der Rose Napolitano: Roman" von Donna Freitas

Elina_moro
Die neun Möglichkeiten

Bei jeder der neun Möglichkeiten wird Rose unglücklich, egal, ob sie sich für ein Kind entscheidet oder nicht. Aber bei jeder Möglichkeit wird sie von ihrem Mann bedrängt, so dass es ziemlich toxisch wirkt. Die Autorin behandelt ein für jede Frau wichtiges Thema des Kinderkriegens. Ja oder nein? Rose hat Luke vor ihrer Eheschließung deutlich erklärt, dass sie childfree leben möchte. Er hatte nichts dagegen, aber jetzt schon. Soll Rose ein Kind bekommen, um ihre Ehe zu retten? Eine schwierige Frage. Die neun leben von Rose Napolitano verlaufen unterschiedlich aber auch irgendwie ähnlich.

Das Thema an sich hat mein Interesse geweckt, das Buch zu lesen. Leider fand ich die Umsetzung nicht überzeugend genug, verwirrend und mit zahlreichen Wiederholungen. Ich konnte mir es nicht merken, in welchem Leben was passiert.
Egal, welche Entscheidung Rose trifft, sie wird trotzdem ähnliches Leben führen.

Eine interessante Idee aber leider in einer Rohfassung.

Cover des Buches Einvernehmlich (ISBN: 9783442770298)
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Rezension zu "Einvernehmlich" von Donna Freitas

strickleserl
Wenn man auf den Täter angewiesen ist

Donna wächst in einer behüteten katholischen Umgebung auf. Schon in der Schulzeit, zeichnet sie sich durch ihre Intelligenz aus. Die Tochter von Einwandern soll einmal ein besseres Leben haben, meinen ihre Eltern. Sie sind zwar zuerst nicht mit der Wahl ihres Studienfachs einverstanden, doch sie sind sehr stolz auf ihre intelligente Tochter.

 

Voller Begeisterung ergreift sie die Chance ihren Doktor an einer renommierten Universität zu machen. Wie es ihre Gewohnheit ist, sucht sie oft nach dem Unterricht ihre Lehrer auf, um weiter mit ihnen zu diskutieren. Einer ihrer Professoren genießt das Zusammensein sehr. Der Priester lädt sie eines Abends zu einer Theatervorstellung ein. Ab diesem Zeitpunkt drängt er sich immer mehr in Donnas Leben ein. Er ruft täglich an, schreibt unzählige Briefe, und er beobachtet sie – in der Universität, auf dem Parkplatz und selbst durch die Fenster ihrer Wohnung.

 

Donnas „nein“ ist zuerst zögerlich, denn ihre Karriere hängt vom Wohlwollen dieses Professors ab. Doch mit zunehmender Dringlichkeit seines Werbens, ist ihr das egal. Ihr „nein“ ist deutlich, doch nichts ändert sich. Schließlich leitet sie rechtliche Schritte ein, um Ruhe vor ihrem Stalker zu haben.

 

In diesem Buch berichtet Donna ausführlich über ihre Erlebnisse. Sie erzählt kurz von ihrer Kindheit, um dann alle Schritte des erlebten Missbrauchs aufzuzeigen. Sie macht deutlich, wie harmlos die Freundschaft am Anfang war, und wie auch sie das Zusammensein genoss, bis ihr die erhöhte Aufmerksamkeit unheimlich wurde.

 

Es scheint, dass dieses Buch ein Versuch ist, dieses traumatischen Erlebnis zu verarbeiten. Das ist gut, das Lesen fällt allerdings streckenweise schwer. So berichtet sie sehr eingehend über kleinste Erlebnisse, prüft dabei gedanklich ihre und seine Motive. Ihre große Enttäuschung wird deutlich. Nie hört sie eine Entschuldigung, weder vom Institut noch von ihrem Professor. Innerlich hat sie mit diesem ganzen Thema nicht abgeschlossen. Ihre Wut und ihr Hass sind beim Lesen deutlich zu spüren. Das legt den Schluss nahe, dass es vielleicht zu früh war darüber zu schreiben.

 

Und doch ist dieses Buch lesenswert, da es die Gedanken und Gefühle einer gestalkten Frau aufzeigt. Besonders interessant sind Donnas Überlegungen über die Schwierigkeit etwas zu unternehmen, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Täter und Opfer besteht, weil das Opfer auf den Täter angewiesen ist.

 

Fazit: Ein lesenswertes Buch über das Erleben eines seelischen Missbrauchs durch einen katholischen Priester. An einigen Stellen zu ausführlich und mit recht vielen Wiederholungen, ist dieses Buch trotzdem gut geschrieben und aufschlussreich. Empfehlenswert!

Gespräche aus der Community

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Daniliesing
Gerade habe ich etwas entdeckt, was bestimmt für jeden Buchliebhaber ein kleiner Traum ist. Und da viele von euch bestimmt auch zur Buchmesse in Leipzig sein werden, wollte ich es euch natürlich nicht vorenthalten.

Vom 14. bis zum 16. März findet täglich von 10 bis 18 Uhr ein Lagerverkauf von momox.de statt. Das Lager ist nur etwa 500 Meter von der Leipziger Messe entfernt und dort werden an diesen Tagen 500.000 Bücher für je einen Euro zum Verkauf stehen. Es handelt sich dabei um geprüfte, gebrauchte Bücher. Ihr findet das Lager in der Messeallee - Eingang Tor 2.

Teile der Einnahmen sollen wohl auch an das Projekt Kinderpatenschaften des Internationalen Bundes und an das Projekt Löwenmütter der Jariko – Sozialer Ring gGmbH gehen.

Natürlich ist mir bei einer so riesigen Menge an günstigen Büchern sofort eine Frage gekommen:

Welches Buch würde ich mir wohl am meisten wünschen, dort zu finden? Die Frage gebe ich doch direkt mal an euch weiter! Wenn ihr dort ein bestimmtes Buch am liebsten für 1€ finden würdet, welches wäre es? Wir können hier ja mal unsere größten Wunschbücher sammeln, ich hänge sie dann alle hier an den ersten Beitrag an ;-)

Ist denn jemand von euch in Leipzig, schaut dort vorbei und versucht sein Glück?
Zum Thema
71 Beiträge
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Daniliesing
Hi,

da ich bei mir immer wieder ein Problem feststelle, wollte ich mal fragen, wie das bei euch so ist. Und zwar kommt es vor, dass ich immer mal Bücher bekomme, die ich möglichst zeitnah lesen muss / möchte. Ich freue mich dann oft erst darauf, aber ist der Moment gekommen, an dem ich eigentlich mit dem Lesen anfangen würde, habe ich plötzlich keine Lust mehr auf das Buch. Auf einmal habe ich viel mehr Lust auf was ganz anderes und komme an das ursprünglich geplante Buch überhaupt nicht mehr ran.

Entscheidet ihr immer spontan, was ihr lest? Oder macht ihr euch dafür so eine Art Plan?
Wenn ihr euch vorgenommen habt ein bestimmtes Buch zu lesen und ihr lest los, habt ihr dann manchmal auch Probleme so richtig reinzukommen?

Ich habe gerade 5 Bücher, die ich - aus verschiedenen Gründen - wirklich bald lesen möchte. Ich dachte mir, ich poste die hier mal, dann steht es irgendwo und ich werde hier posten, wenn ich sie auch wirklich gelesen habe. Vielleicht motiviert mich das. Was sich jetzt bei so tollen Büchern eigentlich total schrecklich anhört, aber ich scheine da echt so meine Probleme zu haben mit der Leseplanung ;-)

PS: Nein, die Bücher gebe ich nicht ab ;-))


Zum Thema
52 Beiträge
Cover des Buches Wie viel Leben passt in eine Tüte?
Thienemann_Verlags avatar
Thienemann_Verlag
Wir lesen zusammen "Wie viel Leben passt in eine Tüte? " von der amerikanischen Autorin Donna Freitas. Es geht um die 16jährige Rose, deren Mutter an Krebs stirbt.  Sie hinterlässt Rose ein "Survival Kit", das ihr helfen soll, zurück ins Leben zu finden.
Bis einschließlich Donnerstag, 2. August 2012 könnt ihr mit eurem Eindruck der Lesprobe bewerben, wenn ihr Lust auf den Austausch mit anderen habt und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchtet. Wir stellen 10 Exemplare des Buches zur Verfügung.
189 Beiträge

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