Donna Freitas Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

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Inhaltsangabe zu „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ von Donna Freitas

Was tun, wenn man unter dem Regiment einer erzkatholischen, äußerst italienischen Mutter lebt, auf eine von Nonnen geführte Mädchenschule geht und sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich von Andy Rotellini geküsst zu werden? Für Antonia ein klarer Fall: Sie betet zu den Heiligen. Doch für Liebesdinge gibt es leider keinen. Um Abhilfe zu schaffen, schreibt Antonia Briefe an den Papst, in denen sie die Ernennung neuer Heiliger vorschlägt und sich gleich selbst als Heilige zur Verfügung stellt. Bis es so weit ist, muss sie sich mit allerlei Weltlichem herumschlagen: Rocklängen, Ausgehverboten, Andy Rotellini, der sie nicht beachtet, und Michael McGinnis, der ihr eindeutig zu viel Beachtung schenkt - oder?

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  • Antonia Lucia Labellas brillanter Plan / Donna Freitas

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Nasuada

    30. September 2013 um 15:28

    Handlung: Die 15-jährige Antonia Lucia ist zwar eine gläubige Katholikin, aber auch ein ganz normaler Teenager. Mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter lebt sie in Providence, wo die Familie schon seit Jahrzehnten einen gut gehenden Lebensmittelladen betreibt. Antonias Vater ist bereits vor vielen Jahren gestorben und so sind die drei Frauen auf sich allein gestellt. Da bleiben Auseinandersetzungen nicht aus, vor allem Antonia streitet sich häufig mit ihrer strengen Mutter Amalia. Doch ihre größte Leidenschaft gilt den Heiligen. Für jede Gelegenheit kennt das aufgeweckte Mädchen den richtigen Heiligen, zu dem sie beten muss. Und falls es den passenden Heiligen noch nicht gibt, setzt Antonia Lucia sofort ein Schreiben an den Vatikan auf. Schließlich hat sie es sich zum Ziel gesetzt, die erste lebende Heilige in der katholischen Kirche zu werden und bietet dem Papst deshalb gerne ihre Hilfe an. Eigene Meinung: Ich muss gestehen, dass ich nur wenige Erwartungen an ein Jugendbuch mit einem christlichen Thema hatte. Von außen wirkt “Antonia Lucia Labellas brillanter Plan” auf jeden Fall schon mal wie ein typisches Buch für weibliche Teenager. Das Cover erstrahlt in einem zarten Pink, während der Titel die leicht krakelige Schrift eines jungen Mädchens nachahmen soll. Und schon hier, bevor man überhaupt die erste Seite aufgeschlagen hat, bekommt man als Leser bereits die beiden wichtigsten Ziele der jungen Katholikin vor die Nase gesetzt: eine Heilige zu werden und ihren ersten Kuss zu bekommen, vorzugsweise natürlich von ihrem großen Schwarm Andy Rotellini. Im Inneren wird die Gestaltung des Buches konsequent fortgesetzt. Antonias Briefe an den Vatikan werden in einer Art Handschrift abgedruckt und auch die Kapitelüberschriften gibt uns die Protagonistin selbst. Antonia Lucia Labella ist sowieso der Dreh- und Angelpunkt der Handlung. In der Ich-Form erzählt sie aus ihrem Alltag, der zwar von ihrem Glauben geprägt, aber nicht bestimmt wird. Denn ein erster Kuss oder sogar eine Beziehung, da ist sich Antonia sicher, wird ihre Berufung zur Heiligen nicht stören. Und so verbringt sie, typisch Teenie, ihre Tage damit, ihrer besten Freundin Maria von Andy Rotellini vorzuschwärmen und Michael aus dem Weg zu gehen. Mit ihm hat Antonia nämlich vor 2 Jahren einen ganzen Sommer verbracht, bis der die Frechheit hatte, sie einfach zu küssen. Seitdem ist die Freundschaft der beiden belastet und Antonia geht ihm am liebsten aus dem Weg. Ihre drei Cousinen empfindet sie als echte Tussis, die sich jedem Kerl an den Hals werfen – nein, so möchte Antonia Lucia auf keinen Fall enden! Überhaupt weiß sie ganz genau, was sie will – eine bewundernswerte Eigenschaft für ein Mädchen in ihrem Alter. Die Religion ist ein wichtiges Thema des Romans, dennoch bin ich nicht der Meinung, dass nur gläubige Christen ihren Spaß an dem Buch haben werden. Denn Antonia ist trotz ihres Glaubens keinesfalls altmodisch oder gar fanatisch. Sie versucht auch nicht, ihre Mitmenschen zu bekehren, sondern lebt einfach ein Hobby aus, das sie schon von kleinauf hat. Und wenn man als Leser erfährt, dass diese Faszination aus einem Erlebnis mit ihrem verstorbenen Vater herrührt, der sie einst zur Heiligen seines Herzens erklärte, ist diese noch verständlicher und umso rührender. Außerdem hat Antonia Lucia für eine Heilige eine sehr scharfe Zunge und einen klaren, oft ein wenig sturen Verstand. Sie ist ein Mädchen, das man gerne zur Freundin hätte, auch wenn sie vielleicht anders ist, als die anderen. Im Verlauf der Handlung muss Antonia Lucia Labella immer wieder überdenken, was ihr wirklich wichtig ist und wo sie mit sich und ihrem Leben eigentlich hin möchte. Und sie muss feststellen, dass es im Leben Situationen gibt, in denen die Heiligen einem nicht immer aus der Patsche helfen können, sondern dass man selbst die Verantwortung für sein Handeln trägt und seinen eigenen Weg gehen muss. Dabei wird sie auch lernen, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen und dass es wichtigere Dinge gibt, als ein Antwortschreiben aus dem Vatikan. Ich bin froh, dass ich gemeinsam mit Antonia Lucia auf diese kleine Reise gehen durfte. Fazit: ein zauberhafter Roman mit einer grandiosen Protagonistin, die sich in ihrem Glauben nicht beirren lässt

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  • Himmlisches Mädchenbuch!

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Tatze

    21. June 2013 um 18:45

    Inhalt: Antonia hat es wirklich nicht leicht: Ihre tiefgläubige Mutter verbietet ihr so gut wie alles, der Junge, in den sie verliebt ist, beachtet sie nicht, und noch dazu nimmt der Vatikan keinen ihrer Vorschläge zur Ernennung eines neuen Heiligen an. Dabei will Antonia doch einfach die erste lebende Heilige in der Geschichte der katholischen Kirche werden. Und während sie um die Aufmerksamkeit von Andy Rottelini und des Vatikans kämpft, und gleichzeitig ausgerechnet Micheal McGinnis besser kennenlernt, merkt Antonia, dass Wunder tatsächlich geschehen – und das Träume wahr werden, wenn auch nicht unbedingt so, wie man es geplant hatte. Gestaltung: Das Cover finde ich wirklich süß, besser kann ich es eigentlich gar nicht beschreiben. Der rosa gepunktete Hintergrund und die gelbe Schrift, dann noch der Zettel und die Kritzeleien, das Cover ist einfach gelungen und super niedlich und passt damit auch sehr gut zu dem Buch selbst. Story: Die Geschichte ist auch sehr schön – und man sollte sich nicht unbedingt von dem religiösen Gewand der Story abhalten lassen. Denn wenn man genauer hinguckt, kann man das Buch glaube ich auch sehr mögen, wenn man sich nicht so gut mit Religionen auskennt oder auch dann noch, wenn man selbst nicht glaubt. Denn man kann auch einfach so gut verstehen, dass Antonia eine besondere Verbindung zu Schutzheiligen fühlt, und vielleicht auch sogar selbst eine werden möchte, ich meine, wer hat denn nicht gerne die Gewissheit, dass jemand da ist und einen beschützt? Das ganze Buch ist dabei einfach total liebevoll gestaltet und man findet darin immer wieder Listen oder Anleitungen, die echt unterhaltsam sind und einen sogar richtig zum Lachen bringen können, wie etwa Antonias Anleitung dafür, wie man einen kurzen Rock tragen kann, ohne von der eigenen Mutter weggesperrt zu werden. Aber nicht nur diese Detail sind schön, die Geschichte an sich ist auch wirklich lesenswert. Antonia, die in einer typisch italienischen Familie in Rhode Island wohnt, will einfach unbedingt ihren Schwarm auf sich Aufmerksam machen und ihren ersten Kuss bekommen. Dabei merkt sie gar nicht, wie verliebt ihr guter Freund Micheal in sie ist. Gut, das Ende ist ein klein wenig vorhersehbar, aber es gibt trotzdem noch Überraschungen und das Lesen macht einfach unheimlich viel Spaß. Vor allem weil man erlebt, dass in Antonias Leben tatsächlich noch das ein oder andere richtig bewegende Wunder passiert. Charaktere: Antonia Lucia Labella (der Name ist übrigens total genial) war mir sehr sympathisch und ist einfach eine tolle Hauptfigur für so ein typisches Mädchenbuch. Sie sehnt sich nach ihrem ersten Kuss und ist unsterblich verliebt, hat einen großen Traum, den sie sich erfüllen möchte, und auch einige kleine Macken, man kann sich also gut in sie hineinversetzen. Naben ihr fand ich besonders Micheal sehr nett, da er einfach charmant ist mit seiner gnadenlosen Ehrlichkeit, die er immer wieder an den Tag legt. Außerdem muss man, wenn man das Buch liest, einfach Antonias Oma lieben! Sie ist so eine richtige Kekse verteilende und gutherzige Großmutter, die zwar etwas vergesslich ist, aber einem dennoch richtig ans Herz wächst. Schreibstil: Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und auch sehr erfrischend geschrieben, sodass es einfach sehr gut zu der Hauptfigur und der Zielgruppe passt. Nebenbei schafft es die Autorin, einen hin und wieder auch mal richtig zum Lachen zu bringen. Fazit: „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ ist ein tolles Mädchenbuch, das erfrischenderweise nicht kitschig ist, sondern nette Charaktere, Wunder, eine süße Liebesgeschichte und eine einzigartige Ausgangssituation hat, die das Buch richtig unterhaltsam und lesenswert machen. Wer sich also vom Inhalt angesprochen fühlt, sollte es unbedingt lesen, ich jedenfalls habe es nicht bereut.

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  • Ein sehr schönes Jugendbuch für Mädchen

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Lucretia

    20. April 2013 um 08:25

    Der Inhalt: Die 15-Jährige Antonia Lucia Labella lebt zusammen mit ihrer italienischen und erzkatholichen Mutter und ihrer Oma unter einem Dach, was nicht immer so einfach ist, für ein Mädchen, dass sich mitten in der Pubertät befindet, eine von Nonnen geführte Mädchenschule besucht, und sich nichts sehnlicher wünscht, als von Andy Rotellini, ihren heimlichen Schwarm, der nebenbei noch in dem italienischen Feinkost- Laden ihrer Mutter arbeitet, geküsst zu werden. Wäre dies nicht alles schon genug, für ein junges Teenagerherz, gibt es da noch Michael McGinnis, der Antonia, ihrer Meinung nach, viel zu viel Beachtung schenkt, und dann gibt es da noch den Papst und den Vatikan, an den Antonia regelmäßig Briefe schreibt, in denen sie die Ernennung neuer Heiliger vorschlägt und sich dabei selbst als Schutzheilige zur Verfügung stellt… Meine Meinung: “Antonia Lucia Labellas brillanter Plan” von Donna Freitags ist ein schönes Kinder- und Jugendbuch, wo man allerdings beim Lesen schnell merkt, dass die Autorin: Donna Freitags einen Doktortitel in Theologie besitzt. Dies soll allerdings nicht als negativ bewertet werden, denn es gibt wirklich sehr witzige und amüsante Abschnitte über die Heiligen und die Briefe, die Antonia an den Papst persönlich schreibt, und ihm Vorschläge für neue Schutzheilige unterbreitet und sich nebenbei, gerne als lebende Heilige zur Verfügung stellt. Allerdings waren für mich in dem Buch dann doch ein wenig zu viele ” Heilige” vertreten. Der Sprachstil ist sehr einfach und leicht verständlich, so dass Kinder und Jugendliche die Geschichte schnell lesen können und direkt in die Handlung einbezogen werden. Man kann sich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt von Antonia hineinversetzen und lernt die Charaktere aus der Sicht von Antonia kennen. Ich habe Antonia und ihre italienische Familie direkt ins Herz geschlossen und musste zwischendurch beim lesen auch ein wenig schmunzeln. Auch die “Liebesgeschichte” bzw. die Schwärmerei von Antonia wird jugen Mädchen sicherlich sehr gefallen und sicherlich wird sich die ein oder andere in der Geschichte wiederfinden. Im Großen und Ganzen, finde ich, ist dies eine bezaubernde und schöne Geschichte für junge Mädchen und Teenager, die gerade mitten in der Pubertät stecken. Für mich persönlich, war es jetzt nicht ein Buch, welches ich Erwachsenen unbedingt weiterempfehlen würde, aber dieses Buch werde ich auf jeden Fall meiner kleinen Nichte weiterempfehlen, denn ihr wird die Geschichte bestimmt gefallen ( Sie besucht übrigens auch eine Mädchenschule) und sie wird Antonias Gedanken- und Gefühlswelt auchbesser nachvollziehen können, als Erwachsene dies tun können, denn an einigen Stellen musste ich dann doch sehr über Antonias naive und kindliche Art schmunzeln. Fazit: Ein sehr schönes Kinder- und Jugendbuch, welches für Mächen, die gerne Geschichten über Familie und Liebe lesen sehr geeignet ist .

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  • Überzeugender Roman von Donna Freitas

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Twilight1996

    04. April 2013 um 20:05


  • Ein religiöses Buch

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Sarlascht

    25. March 2013 um 21:02

    Inhalt: Die 15-jähriger Antonia Lucia Labella wohnt mit ihrer Mutter und Großmutter in Providence, wo die Familie einen bekannten Lebensmittelladen betreibt. Der Vater ist vor Jahren verstorben, so dass die Frauen alleine mit sich sind. Antonias Mutter ist eine streng gläubige italienische Frau, die ihre Tochter mit Adleraugen beobachtet, Streits bleiben da nicht aus. Die große Leidenschaft des Mädchens sind Heilige. Für jede Situation gibt es den richtigen Schutzpatron und doch, es gibt einige Dinge, die noch nicht mit Heiligen ausgestattet sind, Feigen zum Beispiel. Zu niemanden kann man beten, wenn man Probleme mit Feigen hat und so schreibt Antonia gerne mal Briefe an den Vatikan, unterbreitet ihm Vorschläge. Ihr großes Ziel ist es allerdings, selbst zur Heiligen zu werden, zur ersten lebenden Heiligen in der katholischen Kirche. Kein leichtes Unterfangen, aber das Mädchen ist hartnäckig und schreibt beständig Briefe an den Papst. Meine Meinung: Die wichtigste Frage, die ich mir vor dem Lesen stellte und euch jetzt beantworten kann: wie viel Religion steckt im Buch? Sagen wir so, manche Dinge sind sicherlich für Menschen nachvollziehbarer, wenn man einen Glauben besitzt, einige Situationen waren für mich befremdlich, ein wenig unverständlich. Es ist auch so, dass das ganze Buch durchgängig von dem Thema Heiligen dominiert wird. Ich bin nicht gläubig, kann aber sagen, dass die Geschichte ok war, manchmal mich aufgrund des fehlenden Glaubens nicht vollkommen erreichte, aber doch so war, dass ich mich zwischen den Buchseiten gut aufgehoben fühlte. Antonias Welt dreht sich stark um die Heiligen der katholischen Kirche, für jede Situation, egal wie schwer sie erscheint, findet sie jemanden, zu dem sie beten kann. Neben dieser tief verwurzelten Religiosität ist sie aber auch einfach nur ein Teenager, der mit den ganz normalen Problemen dieser Zeit kämpft. Liebeskummer, der erste Kuss und die Unwissenheit, was man eigentlich überhaupt möchte. Dem Leser dürfte es schwer fallen, die Probleme auf sich selbst umzumünzen, damit man ein Verständnis entwickelt, weil Antonia eben immer zu beten beginnt, wenn sich ein Hindernis einstellt. Darunter leidet nicht die Authentizität, aber ohne Glauben, da kann man die Handhabung und die Lösung der Probleme einfach nicht ganz nachvollziehen. Die Wurzeln der Familie Labella liegen in Italien und man spürt es im Buch. Die Mutter betreibt einen italienischen Feinkostladen, der in dem kleinen Örtchen hohe Bekanntheit genießt. Zudem, der Wohnort ist besonders von Einwanderern bewohnt, hauptsächlich Italiener, Iren und Portugiesen. Freunde der Familie sind oft Italiener und auch in der Mutter/Tochter Beziehung spürt man die Leidenschaft und Feurigkeit der Südländer. Dieser Einblick in die fremde Kultur, er hat der Geschichte richtig gut getan und hat mir auch am besten gefallen. Es gibt auch eine Liebesgeschichte im Buch, wie oben beschrieben und ich muss sagen, sie ist ein wenig vorhersehbar. Zwar versucht die Autorin einen zu verwirren, aber wirklich klappen mag es nicht. Es ist wieder authentisch beschrieben, aber durch die Problemlösung mithilfe von Heiligen, dass macht es halt einfach schwer, einen tiefen Kontakt aufzubringen. Fazit: Dreh- und Angelpunkt des Buches ist das Thema Heilige, was für mich als nicht sonderlich gläubigen Menschen manchmal die Handlung ungewohnt und seltsam anmuten ließ. Es ist nicht furchtbar unverständlich, sondern ein ganz nettes Buch, allerdings, wenn man gläubig ist, so stelle ich es mir vor, dann ist es sicherlich noch ein größerer Vergnügen.

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  • Nicht mein Fall

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. March 2013 um 06:08

    Meinung Ein Kinder-und Jugendbuch das sich rund um den Glauben, und um ein Mädchen das den Wunsch hat eine Heilige zu werden, dreht. Charaktere Alles dreht sich um Antonia Lucia Labella, wie man auch schon an dem Buchtitel erkennen kann. Antonia ist stark gläubig, geht auf eine katholische Schule und möchte gerne eine Heilige werden. Außerdem steht sie im regen Kontakt mit den Schutzpatronen und schlägt dauerhaft per E-Mail Dinge vor die geschützt werden sollten. Klingt verwirrend, war es auch irgendwie, zumindest für mich. Ansonsten war Antonia allerdings ein sympathisches Mädchen, das weiß wie es mit ihrer aufbrausenden Mutter umgehen soll, und das über beide Ohren verliebt ist. Auch ihre beste Freundin Maria war sehr sympathisch, beinahe sympathischer als Antonia. Schreibstil & Aufbau Der Schreibstil ist sehr kinder-und jugendgerecht gehalten und flüssig. Geschrieben wurde aus der Sicht von Antonia und der Aufbau besteht aus normalen Kapiteln, wobei jedes Kapitel mit einem Satz und einer Aussage von Antonia eingeleitet wird. Fazit Ich habe mich sehr über das neue Buch von Donna Freitas gefreut, da ich von ihrem vorherigen Werk "Wie viel Leben passt in eine Tüte" sehr begeistert war. Doch diese beiden Bücher lassen sich nicht im geringsten miteinander vergleichen! Antonia Lucia Labellas brillanter Plan ist eher ein Kinderbuch und auch für junge Jugendliche geeignet und der Inhalt wird wohl nicht für jedermann etwas sein. Ich hatte zumindest das Problem, dass ich bis zum Ende nicht in die Geschichte rein fand und mich das Buch eher unzufrieden zurück ließ. Antonia hat den brillanten Plan eine Heilige werden zu wollen, außerdem fallen ihr ständig neue Dinge ein, für die Schutzpatronen bestens geeignet wären. Allen voran die Feigen. Das mit den Schutzpatronen fand ich von Anfang an komisch. Das sie eine Heilige werden wollte war noch vertretbar, denn es geschahen eigenartige Dinge wenn sie Leute küsste. Außerdem vergötterte sie einige Heilige sehr. Doch allem in allem wurde ich, wie oben erwähnt, nicht warm mit eigentlich Allem. Eigentlich schade, aber ein Versuch war es allemal wert. Ich bin trotzdem gespannt was Donna Freitas als nächstes herausbringen wird und vielleicht ist es dann wieder ein schönes Jugendbuch.

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  • Checkliste für einen gelungenen Roman für junge Mädchen...

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2013 um 23:33

    Wie soll ein 15-jähriges Mädchen jemals in einer typisch italienischen und erzkatholischen Familie ein normales Teenagerleben führen können? Diese Frage stellt sich Antonia Lucia Labella täglich. Es ist aber auch wirklich schwer, als Schülerin auf einer katholischen Mädchenschule und mit einer superstrengen Mutter endlich den ersten Kuss zu bekommen - und zwar von Andy Rotellini, der ist nämlich schrecklich süß! Nur leider beachtet er Antonia kaum... . Doch Antonia setzt bei ihren Problemen voll und ganz auf die Hilfe der Schutzheiligen, schließlich gibt es für fast jedes Problem einen Heiligen, an den man sich wenden kann. Nun ja... aber auch nur fast! Antonia Ziel ist es, genau diese Lücken im "Heiligensystem" zu füllen. So schlägt sie dem Vatikan jeden Monat einen neuen Schutzheiligen vor. Die Welt hat einen Schutzheiligen für selbstgemachte Pasta oder Feigenbäume schließlich bitter nötig. So ganz nebenbei unterbreitet sie dem Heiligen Vater auch immer wieder das Angebot, dass doch sie, Antonia Lucia Labella, bestens für den Posten der ersten lebenden Heiligen gemacht wäre. Und dann ist da ja auch noch Michael, der eigentlich nur ihr Freund sein sollte. Wieso fühlt sie sich dann immer so komisch, wenn er sie mit seinen wunderschönen Augen direkt ansieht? * Checkliste für einen gelungen Roman für junge Mädchen: Gefühlschaos und Hin- und Hergerissenheit zwischen dem Schwarm und einem guten Freund, Konflikt zwischen Elternhaus und dem Bedürfnis nach Freiheit , Zicken, die einem das Leben schwer machen, eine beste Freundin, mit der man durch dick und dünn geht, ganz große Gefühle rund um die erste Liebe, ... und das Wichtigste: Eine liebenswerte Protagonistin mit Fehlern und Eigenarten Hinter jeden dieser Punkte kann ich einen dicken Haken setzen, denn all das bietet "Antonia Lucia Labellas brillanter Plan" seinen Lesern. Auch wenn ich aus der Zielgruppe des Buches schon seit einigen Jahren herausgewachsen bin, hat mir der Roman unglaublich viel Lesespaß gebracht. Alleine der Schreibstil der Autorin - lockerleicht, flüssig, humorvoll und doch verträumt - konnte mich total an die Geschichte rund um Antonia und ihre Liebsten fesseln. Doch natürlich waren es oben genannte Punkte, die den Roman für mich zu einem vollkommenen Lesegenuss werden ließen. * Jeder wird sich wohl noch daran erinnern, wie er das erst Mal verliebt war. Ganz egal, wie lange das nun schon zurück liegt, vollkommen gleichgültig, ob es nur eine Schwärmerei war, oder man wirklich Schmetterlinge im Bauch hatte. Das erste Mal zu merken, zu welchen verwirrenden Gefühlen das eigene Herz fähig ist, das wird man wohl nie vergessen. Umso schöner und aufregender ist es, Antonia dabei zu verfolgen, wie sie genau diese Emotionen erlebt, wie sie selbst sie beschreibt und schlussendlich damit umgeht. Ihr Gefühlschaos - auf der einen Seite ihre Schwärmerei für Andy Rotellini und auf der anderen Seiten das Kribbeln, dass sie immer spürt, wenn Michael sie ansieht - wird ebenso einfühlsam wie authentisch beschrieben. Ich konnte mich gut erinnern, dass ich als fünfzehnjähriges Mädchen oftmals ganz genauso gedacht und gefühlt habe. * Auch die Probleme, die das Erwachsenwerden im Bezug zu den eigenen Eltern darstellt, werden sehr schön herausgearbeitet. Antonias Mutter ist streng katholisch und lässt sie weder Schulbälle besuchen, noch Lippenstift tragen. Wenn der Rock ihrer Schuluniform nicht über die Knie geht, sollte Antonia lieber in Deckung gehen, denn da reagiert ihre Mutter überaus empfindlich. Aber auch Antonias eigener Konflikt zwischen ihrem Glauben und dem Flüggewerden wird von Donna Freitas ins rechte Licht gerückt, sodass man mit Antonia mitfühlen kann, wenn sie sich mal wieder hin- und her gerissen fühlt. * Zudem machen Antonias Cousinen ihr das Leben ziemlich schwer. Vor allem Veronica entpuppt sich als ziemlich hinterhältige Ziege, die alles daran setzt, um Antonia bei anderen schlecht zu machen und sich zudem an jeden Jungen ranschmeißt. Auch hier konnte ich mich wieder ganz wunderbar in Antonia hineinfühlen, denn diese fiesen Hinterhältigkeiten kennt wohl jeder. Die Autorin beschreibt diese so glaubhaft, dass ich stellenweise wirklich wütend wurde und Antonia unbedingt beistehen und sie gegen ihre Cousine beschützen wollte. Zum Glück gibt es da aber Maria, ihre beste Freundin, die das für uns Leser übernimmt. Es ist einfach erfrischend zu lesen, wie tief die Freundschaft der beiden ist und wie kompromisslos sie für einander einstehen! * Und dann sind da natürlich noch Antonias Gefühle, die es ihr den Alltag oftmals nicht leicht machen. Wie das für so junge Menschen ganz typisch ist, weiß sie nicht, was das Kribbeln in ihrem Bauch zu bedeuten hat und deutet dieses Zeichen oftmals ganz falsch. Der ganze Handlungsstrang rund um Antonias Gefühle wird mit der Frische und Leichtigkeit eines fünfzehnjährigen Mädchens beschrieben, dass zum ersten Mal die Achterbahnfahrt der Gefühle durchmacht. Da ist noch keine Bitterkeit zu spüren, keine Verzweiflung und keine großen Enttäuschungen - genau das habe ich so sehr an dieser zarten Liebesgeschichte geliebt! * Okay - fragt ihr euch jetzt vielleicht - das klingt ja alles ganz nett, aber das ist doch alles schonmal da gewesen? Was macht dieses Buch denn nun so besonders? Und die Antwort: Antonia Lucia Labella und ihre wunderbare Familie! Antonia ist so ein liebenswertes und im positiven Sinne eigenartiges Mädchen, man muss sie einfach ins Herz schließen. Ihre Naivität, die man so deutlich spürt, ihr Drang danach, heiliggesprochen zu werden, ihre Heiligentagebücher die sie führt, die Briefe und Vorschläge an den Vatikan und ihre kleinen Stoßgebete - all das macht sie zu einer der liebenswertesten Protagonistinnen, von der ich je gelesen habe! Dazu kommt noch ihre durchgeknallte Familie. Die Mutter, die die weltbeste Pasta kocht und ihre Tochter jedes Mal dazu anhält, sich zu bekreuzigen, bevor sie das Haus verlässt. Die Oma, die ständig alles vergisst (zum Beispiel ihre Kaffeekanne in Antonias Unterwäsche-Schublade), auf die aber wirklich Verlass ist, wenn Antonia sie braucht. Ich habe mich wirklich in diese kleine Familie verliebt und wäre so glücklich, wenn wir noch mehr von ihre lesen dürften! * Insgesamt ist "Antonia Lucia Labellas brillanter Plan" einfach ein überaus gelungenes Gesamtpaket. Dabei muss man nicht fünfzehn sein, um es zu lesen. Auch jüngeren Mädchen kann ich es empfehlen, da sich Antonia so gar nicht wie eines der der heutigen oftmals so frühreifen Mädchen diesen Alters verhält. Genauso kann man es aber auch lesen, wenn man die fünfzehn schon deutlisch überschritten hat, da man sich beim Leser sicherlich sofort in diese Zeit zurückversetzt fühlt! Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits!

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  • Rezension zu "Antonia Lucia Labellas brillanter Plan" von Donna Freitas

    Antonia Lucia Labellas brillanter Plan

    Chimiko

    14. March 2013 um 22:17

    Meine Meinung Antonia hat wie ihre Mutter und Großmutter den zweiten Vornamen Lucia, nach der heiligen Lucia. Und wie ihre beiden Vorfahrinnen ist auch sie gläubig, insbesondere die Heiligen haben es ihr angetan. Schon seit mehreren Jahren schreibt sie regelmäßig Briefe an den Vatikan, in denen sie Vorschläge für neue Heilige unterbreitet, wie z.B. einen Heiligen für Feigen und Feigenbäume - immerhin muss sie jedes Jahr die familieneigenen Feigenbäume abdecken und vor dem Winter schützen. Aber Antonia Lucia möchte nicht nur einen neuen Heiligen "erfinden", sie schlägt sich auch immer selbst als Heilige vor - Ziel 1 ihrer Liste. Ziel 2 ist der scheinbar unerreichbare, einfach nur superattraktive und ausgesprochen sexy Andy Rottellini. Ihren ersten Kuss möchte sie unbedingt von ihm ergattern. Antonia ist ein Charakter, den ich sofort sehr mochte. Allein schon ihre E-Mail-Adresse, die sie in den Briefen an den Vatikan angibt, ist einfach phänomenal: HeiligeInSpe@live.com Diese Adresse drückt einfach Antonias Charakter schon aus. Ihr Streben nach einer Heiligsprechung und ihr Selbstbewusstsein. Ich persönlich bin ja nicht religiös und kenne mich auch nicht unbedingt gut im Katholischen aus - falsche Konfession. Aber trotzdem haben mich diese vielen Heiligen, die Antonia allesamt kennt und zu denen sie betet, fasziniert. Sie scheint praktisch für jede Situation den richtigen Heiligen zu finden, den sie um Hilfe bitten kann. Dazu führt sie noch ein Heiligentagebuch, indem sie ihre Ideen für neue Heilige, aber auch ihre Gebete und Bitten an bereits Heiliggesprochene sammelt. Und in ihrem Eifer übersieht sie doch manchmal die wahren kleinen Wunder. Ihr Interesse und unbeirrbarer Glaube führen zu manch amüsanter, aber auch skurriler Situation - so wie sie anfängt BHs zu tragen, weil sie ihren Körper damit quält und Heiligen so etwas gut steht. Allerdings hat Antonia nicht nur mit dem Vatikan zu kämpfen, da sind auch noch diese beiden Jungs: Andy und Michael. Und das führt zu weiteren inneren Konflikten. Diese Zweifel und Gedanken und Sorgen, die jedes junge Mädchen wohl in so einer Situation hat, sind sehr schön dargestellt, man fiebert doch ein bisschen mit Antonia mit und drückt ihr die Daumen. Man kann ihre Empfindungen einfach sehr gut nachvollziehen. Wer absolut nichts mit der katholischen Religion und vor allen Dingen mit dem Glauben an Heilige anfangen kann, wird das Buch vermutlich nach einer Weile genervt zur Seite leben. Für mich war das hier eine unglaublich tiefe Gläubigkeit, die ich gar nicht kenne und ehrlich gesagt auch nicht ausleben wollte. Aber trotzdem, wie schon erwähnt, fand ich das Buch sehr interessant. Die Religion und der Konflikt zwischen diesem Glauben und Teenager in dieser Zeit zu sein ist glaubwürdig beschrieben und äußerst logisch. So gehen Antonia und ihre beste Freundin Maria auf eine katholische Mädchenschule, gehen in die Kirche und rebellieren zugleich mit kleinen Veränderungen ihrer Schuluniformen. Außerdem erzählt Antonia auch nur ihrer besten Freundin von den Heiligen, die sie so verehrt, vor den anderen Klassenkameradinnen verheimlicht sie dies mehr oder weniger erfolgreich, da die sich doch mehr für Sportler in ihrem Alter interessieren. Doch trotz ihrem tief verwurzeltem Glauben ist Antonia ein normales Mädchen mit ganz normalen Bedürfnissen, nämlich dem Wunsch nach dem ersten Kuss. Und so muss sie einen schwierigen Balance-Akt leisten, immerhin sollten Heilige sich eigentlich mit diesen niederen Dingen beschäftigen oder sich gar danach sehnen. Fazit Leute, die sich nicht für Religion interessieren, sollten hier auch nicht zugreifen, denn es ist und bleibt der rote Faden dieses Buchs. Doch der Konflikt eines jungen Mädchen zwischen Religion und Teenagerdasein ist gut dargestellt und sorgt für so manch amüsante Begebenheit.

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