Donna Freitas Wie viel Leben passt in eine Tüte?

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Inhaltsangabe zu „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ von Donna Freitas

Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Papiersterne das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift Roses Survival Kit, die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk ihrer Mutter und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein und jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen, für den sie schon bald mehr empfindet als bloße Freundschaft.

Ich fand das Buch so schön zu lesen und kann es nur empfehlen!

— lottehofbauer
lottehofbauer

War erst ein wenig skeptisch, aber dann haben sich alle Zweifel erübrigt. Großartige Grundidee, ein wirklich schönes Buch! :)

— Nitle44
Nitle44

So schön kann man die schwerste Zeit im Leben beschreiben.

— bienesbuecher
bienesbuecher

Eine Geschichte über den Verlust und den schweren Weg zurück ins Leben. Hat mich trotz trauriger Thematik gut unterhalten.

— darkchylde
darkchylde

Absolute Leseempfehlung von mir! Eine traurig schöne Geschichte!

— xLifewithbooks
xLifewithbooks

Schwere Themen, leider nicht sehr tiefgehend umgesetzt. Das Gefühl bleibt meist auf der Strecke, vielleicht auch, weil es ein Jugendbuch ist

— earthangel
earthangel

Wunderschöne Geschichte

— Metal4ever
Metal4ever

Absolut empfehlenswert!!

— Jefky1
Jefky1

Sehr berührend!

— LuciaLaMare
LuciaLaMare

Anfang und Idee des Buches sind toll. Doch das Ende ist leider total verhunst.

— CocuriRuby
CocuriRuby

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    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 14:01

    Bereits nach wenigen Kapiteln war mir klar, dass die Aufmachung des Buches mit dem Inhalt übereinstimmt. Denn jedes Kapitel hat als Überschrift einen Songtitel, die zusammengenommen eine Playlist ergeben. Dies hat etwas mit dem Inhalt der Tüte zu tun, die Rose findet. Mehr möchte ich zu den Gegenständen gar nicht verraten, um nicht zu viel vorwegzunehmen. Den Zusammenhang zwischen Kapitelüberschriften und Inhalt des Buches fand ich sehr gelungen. Dies hat mich auch tatsächlich dazu inspiriert, meine eigene Playlist zusammenzustellen. Insgesamt empfand ich die Zusammenstellung der Dinge, die Rose in der Tüte findet, aber unspektakulär. Ich hätte mir hier viel mehr Tiefgang gewünscht, vielleicht zusätzlich ein Rätsel oder einen tiefgründigen Hintergrund. Der Inhalt der Tüte ist dem Leser sofort klar, alle Dinge werden sofort offengelegt, als Rose die Tüte auspackt. Hier hätte man mehr mit Spannung arbeiten können, wenn z. B. dem Leser erst nach und nach die einzelnen Gegenstände verraten worden wären. Rose wurde als Charakter nur sehr oberflächlich beschrieben und blieb für mich lange Zeit blass, obwohl aus ihrer Sicht erzählt wird. Nebenbei erfährt der Leser einige Informationen rund ums Thema Eishockey, was mich aber nur am Rande interessiert hat. Insgesamt hat mir bei der Geschichte Tiefgang gefehlt, insbesondere hätte die gute Hintergrundidee besser ausgebaut werden können.

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  • Ein Buch mit Wow-Effekt

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    bienesbuecher

    bienesbuecher

    25. February 2017 um 10:04

    Das Cover ist toll. So schlicht, allein aus dem Titel bestehend, aber trotzdem sehr ansprechend. Als Roses Mutter stirbt hinterlässt sie ein Survival-Kit, das Rose bei ihrer Trauer helfen soll. Als sie sich endlich an die Tüte wagt, führen sie viele enthaltene Gegenstände zu Will. Will fand ich von Anfang an spannend und ich wollte noch viel mehr über ihn erfahren. Leder gibt es aber nur ab und zu ein paar Informationen über ihn, sodass man ihn nur langsam kennen lernt. Roses Familie war toll beschrieben, denn den Schmerz, den die Mutter hinterlassen hat, kann man auf jeder Seite spüren. Während Roses Vater in Trauer und Alkohol versinkt, versucht sie die Familie zusammenzuhalten. Ich fand es besonders schön zu lesen, wie Rose langsam wieder Freunde entwickelt und man als Leser dabei richtig mitfühlen konnte. Will hilft ihr dabei natürlich und die Geschichte zwischen den beiden war großartig zu erleben. Langsam merkt man, wie Rose Gefühle entwickelt, nur schade, dass Will eher ein großes Geheimnis bleibt. Das einzige, was mich etwas gestört hat war eine Reaktion von Rose. Viel mehr kann ich ohne Spoiler nicht verraten, nur dass ich schon fast entsetzt war, was sie erwartete. Sprachlich war das Buch toll. Die Autorin hat es geschafft, dass die Gefühle der Protagonisten, deren Trauer und die Verarbeitung komplett auf den Leser überspringen und man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Fazit: Ein großartiges Buch über ein schweres Thema, das die Gefühle perfekt einfängt.

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  • Wunderschöner Jugendroman

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Metal4ever

    Metal4ever

    11. January 2017 um 06:21

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?

     

    Dieses Buch habe ich für wenig Geld als Mängelexemplar erstanden, ohne zu wissen, worum es handelt. Einfühlsam wird die Trauer über den Tod von Roses Mutter und die Verarbeitung beschrieben. Kitschig wird es nicht. Alles bleibt realistisch. Roses Entwicklung gefällt mir sehr gut. Ein wunderschönes Jugendbuch.

  • Weil das Leben ein Hit ist!

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Jefky1

    Jefky1

    23. September 2016 um 17:25

    Worum es geht: Rose ist fast 16, als ihre Mutter an Krebs stirbt. Für sie bricht in dem Moment eine Welt zusammen, sie hört keine Musik mehr, macht nicht mehr bei den Cheerleadern mit, vernachlässigt ihren Freund Chris und hat allgemein keine Freude mehr an ihrem Leben. Doch als sie eines Tages in dem Kleiderschrank ihrer Mutter nach dem wunderschönem blauem Kleid, welches Rose schon immer geliebt hat, schauen möchte, fällt ihr das Survival Kit entgegen. Es ist eine Tüte gefüllt mit Kleinigkeiten (einem Foto mit Pfingstrosen, einem Papierdrachen, Buntstiften, einem iPod, einem Kristallherz und ein Papierstern), die ihre Mutter für sie zusammengestellt hat. Rose lässt sich nur zögernd auf das letzte Geschenk ihrer Mutter ein, doch dadurch findet  sie langsam wieder zurück ins Leben und wundersamer weise führen sie diese Kleinigkeiten immer irgendwie zu dem schüchternen und gut aussehenden Jungen Will, welcher seit dem Tod ihrer Mutter die Gartenarbeit macht…   Meine Meinung: Wie viel leben passt in eine Tüte ist ein wundervolles Buch, welches sich mit dem nicht immer gut umgesetzten Thema, dem Tod einer geliebten Person, beschäftigt. Doch ich wurde von dem Buch nicht enttäuscht, es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich habe es binnen eines Tages durchgelesen. Es widmet sich der Trauerarbeit, sich selbst wieder zu finden und somit wieder ins Leben zurück zu finden, die schönen Dinge im Leben wieder zu genießen und dabei nicht immer direkt von einer starken Welle an Trauer überrollt zu werden, denn schließlich ist das Leben ein Hit! Donna Freitas hat hiermit ein Buch geschaffen, welches sich nicht an einer Stelle zieht oder man das Gefühl hat, dass es langweilig ist. Es ist mit sehr viel Gefühl geschrieben, zudem sind mir die Figuren von Beginn an sympathisch gewesen, sie sind vor allem sehr menschlich gehalten und machen somit auch Fehler. Auch die Idee mit dem Survival Kit fand ich sehr gut, es hat mich selbst dazu bewegt darüber nachzudenken, was ich geliebten Menschen mitgeben würde. Es ist ein wundervolles Buch, das einen auch ein klein wenig zum Nachdenken anregt.

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  • Idee und der Anfang sind toll, das Ende ist verhunst

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    25. August 2016 um 23:14

    Jede Kapitelüberschrift ist ein Song – wie eine Playlist. Ich habe den jeweiligen Song meist im Hintergrund laufen lassen, während ich das Kapitel gelesen habe. Das klappt auch recht gut, da die Kapitel ziemlich kurz sind. Das, und der tolle Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch schnell liest – die Seiten flogen nur so dahin. Ich fand auch die Charaktere sehr angenehm – allesamt wirkten authentisch und weitestgehend sympathisch. Selbst die Nebenrollen sind toll ausgearbeitet, in ihnen steckt genau so viel Gefühl wie in der Protagonistin. Ich fand es vor allem gut, dass auf Klischees verzichtet wurde. Wir haben in der Geschichte z.B. auch Cheerleader und Footballspieler, aber sie waren eben nicht so, wie in jeder drittklassigen Teenie-Soap, sondern ganz normal. Es geht natürlich viel um Verlust. Die Emotionen kamen auch nicht zu kurz, ich fand es wurde sehr gut geschildert, wie man sich fühlt und was man denkt, wenn man einen so wichtigen Menschen verloren hat. Aber es geht eben auch darum, wie man so eine Zeit überwindet und um die Menschen, die das mit einem durchstehen. Ich hatte erwartet, dass die Tüte bzw. die Gegenstände, die ihr die Mutter hinterlassen haben, eine prägnantere Rolle spielen. Im Prinzip, spielte das auch immer eine Rolle, aber meistens eher unterschwelliger – das hatte ich nicht erwartet, war aber positiv überrascht. Ich fand die Mischung, mit denen sie den „Aufgaben“, die mit den Gegenständen der Tüte verbunden waren, sehr gut. Denn es gab Fälle, in denen die Protagonistin Stärke gezeigt und sich ihren Weg gesucht hat und andere, die sie eben nicht alleine geschafft hat. Manchmal braucht man Hilfe und schafft nicht alles alleine und das muss man auch nicht – das finde ich, ist eine schöne Aussage. Fast genauso viel Raum nimmt eine Liebesgeschichte ein. Gut daran fand ich, dass sie aufgebaut und alles andere als überstürzt ist (das Buch hat auch einen Zeitraum von 7 Monaten) – sie wirkt nicht so aufgesetzt und startet sogar sehr dezent. Das Buch ist nicht ganz kitschfrei, ab und an taucht mal so ein kitschiger Satz auf, aber das hält sich wirklich im Rahmen. Und alles was ich gesagt habe, gilt für ca. ¾ des Buches – die letzten ca. ¼ sind fast total verhunzt. Die Liebesgeschichte ist auf einmal unglaubwürdig, kaum noch nachvollziehbar und extrem aufgesetzt – und an vielen Stellen plötzlich kitschig bis zum geht nicht mehr. Das Ende hat es tatsächlich geschafft, das Buch in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Ich meine: Ein Typ als Antwort auf all ihre Probleme und ihren Weg zurück ins Leben, von der Mutter bestimmt? Ach bitte! Wozu auch aus eigener Kraft ein Leben aufbauen, wenn es einen heißen Typen gibt…ahhhhh. Es war fast so als hätte es eine andere Autorin geschrieben – das hat mich wirklich fertig gemacht.   Fazit Die Idee mit der Tüte, die ihre Mutter mit Symbolbildern gefüllt hat, um ihr einen Weg zu zeigen, wie sie über ihren Tot hinwegkommt, finde ich so schön. Doch das Ende hat überhaupt nicht zu der vorherigen Geschichte gepasst.

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  • Survival Kits zum Durchhalten

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    katha_dbno

    katha_dbno

    16. August 2016 um 18:10

    Rezension auf Buntes TintenfässchenDer erste Pluspunkt für den Roman sind die Kapitelüberschriften. Donna Freitas hat sich dafür entschieden, sie durchgehend mit Songs verschiedener Künstler zu überschreiben. So etwas liebe ich prinzipiell. Zum einen weil die nachfolgenden Abschnitte dadurch einen thematischen Rahmen bekommen und klar wird, dass sich die Autorin sehr viele Gedanken zu ihrer Geschichte gemacht hat. Zum anderen weil ich selbst ein kleiner Musik-Geek auf der Suche nach neuen musikalischen Stoff bin und ich dadurch meiner Sucht ein wenig fröhnen kann. Einige der Lieder oder Künstler waren mir schon bekannt, von anderen wiederum hatte ich vorher noch nie gehört. Auch wenn die Lieder nicht immer meinem Geschmack entsprachen, hat mir die Recherche doch Spaß gemacht und ich fand die Auswhal immer sehr passend zum Kapitel. Ich frage mich, ob sie zuerst geschrieben und dann die Playlist zusammengestellt hat, oder sie ihren Plot (zumindest zum Teil) so angelegt hat, dass er zu den Songs passt?! Beides stelle ich mir durchaus schwierig vor. Nun zum Wesentlichen des Romans: den Charakteren.  Von Will war ich natürlich gleich zu Beginn hin und weg. Schweigsame Typen haben ja immer so eine Aura des Mysteriösen und wirken daher besonders anziehend. Daher konnte ich Rose's Interesse an ihm auch sehr gut nachvollziehen, da sie selbst durch den Tod ihrer Mutter wortkarg, introvertiert und emotional etwas abgestumpft ist. Will hat nicht erwartet, dass sie wieder das blühende Leben ist, wieder lacht und Freude empfindet. Da er selbst seinen Vater verloren hat, versteht er sie blind. Zudem kannte er Rose nicht, wie sie früher gewesen ist, und erwartet daher auch nicht, dass sie wieder zu der alten Version ihrer Selbst wird. Sie kann neuanfangen, muss sich nicht rechtfertigen und kann ihren eigenen Rhythmus finden, um den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten. Zunächst klingt die Situation ideal, da Will damit quasi zum perfekten Partner für sie wird: jemand der sie versteht und nicht drängt. Die Kehrseite ist jedoch, dass man sich an Will wirklich die Zähne ausbeißen kann. Er ist nicht einfach nur still und schüchtern, sondern wirkt auch manchmal richtig kühl und stößt andere mit seiner Art vor den Kopf. Wie er sich verhält, ist zwar im Hinblick auf seine Trauer verständlich, aber ich an Rose's Stelle hätte öfter heftig schlucken müssen. Das hat meiner Begeisterung hinsichtlich seines Charakters dann doch einen kleinen Dämpfer verpasst. In manchen Momenten war mir da Chris, Rose's Ex-Freund, tatsächlich etwas lieber: er ist zwar der typische Sunnyoy/Sportler, aber wenigstens wusste man, woran man bei ihm ist. Natürlich ging er mir manchmal ein wenig auf den Zeiger, aber wirklich böse konnte ich ihm nie sein. Weder hat er sich als nachtragender, böswilliger Ex-Freund entpuppt, noch wirkte er übermäßig verzweifelt in seinem Bemühen, Rose zurückzugewinnen. Klar bewegte er öfter an der Grenze zum Kitsch mit seinen Aktionen (ich sage nur: Valentinstag), aber auch er wusste, wann es genug war. Eigentlich habe ich die ganze Zeit vermutet (erst befürchtet, dann gehofft), er würde mit einer ganz bestimmten Freundin von Rose zusammenkommen.Richtig genial fand ich aber vor allem Rose's Großmutter Maggie, die die typisch bissige ältere Frau ist, die trotzdem unglaublich viel Liebe und Wärme in sich trägt. Auch wenn sie keinen besonders großen Part in der Geschichte hatte, habe ich sie schnell lieb gewonnen, und musste aufgrund ihres Sarkasmus und ihrer lapidaren und/oder direkten Antworten öfter auflachen.Donna Freitas Erzählstil erinnert mich hauptsächlich an die 'alten' Romane von Sarah Dessen, zumindest was den Tiefgang der Charaktere und ihrer Probleme betrifft und auch die Struktur ähnelt der ihrigen. Allerdings hab ich Dessens Fähigkeit, handlungsirrelevante, aber dennoch unglaublich liebevolle und herzerwärmende Szenen und Dialoge einzustreuen, vermisst, die die Passagen zwischen wichtigen Ereignissen füllen und so die Geschichte verdichten und Figuren plastischer werden lassen. Es gibt zwar auch diese kleinen Momente, die zwar keinen Effekt auf den Fortlauf des Geschehens haben, aber im Gedächtnis bleiben, nur wurde nur sehr spärlich Gebrauch von ihnen gemacht. Zudem hatte ich das Gefühl, die Handlung würde zunehmend im Sande verlaufen. Nach einem wirklich mitreißenden Start war dann ein wenig die Luft raus, primär, weil die dramatischen Elemente fehlten. Nichtsdestoweniger gefiel mir der Verlauf an sich, insbesondere das Konzept mit den Survival Kits, die Rose's Mutter immer gemacht hat. Ich denke, jeder von uns könnte so etwas gebrauchen: eine Tüte voller Dinge, die einen motivieren oder zum lächeln bringen, die einem wichtig sind. Umso mehr hat es mich enttäuscht, dass das Kit, das sie für Rose gemacht hat, manchmal so stark in den Hintergrund getreten ist (wenn man von dem iPod mal absieht).FazitMir gefielen grundsätzlich die Charaktere, der Plot und der 'Aufhänger' mit den Survival Kits und der Playlist. Meine anfängliche Euphorie konnte ich dann aber doch nicht ganz aufrecht erhalten, da mir einfach die gewissen Spannungsmomente gefehlt haben und besonders Will mich an den Rande eines (leichten) Nervenzusammenbruchs gebracht hat. 

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  • So viel Gefühl in dieser Tüte

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Schnapsi

    Schnapsi

    03. July 2016 um 15:34

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Rose, die kurz nach der Beerdigung Ihrer Mutter ein Survial Kit findet. Diese hatte ihre Mutter vor Ihrem Tod extra für Rose angefertigt. Zu Beginn bringt es Rose nicht fertig, dieses Geschenk Ihrer Mutter zu öffnen. Zu groß ist der Schmerz über den Verlust der Mutter. Ebenso schwierig gestaltet sich das Beziehungsleben mit Ihrem Freund. Sie kann seine Nähe und Zärtlichkeiten weder annehmen noch ertragen. Alles was vor dem Tod der Mutter zu ihr Leben ausmachte, wurde nun aus ihrem Alltag verbannt. Eines Tages hat Rose allerdings doch den Mut und die Kraft das Survival Kit der Mutter zu Öffnen. Hier findet sie einen iPod mit Musik, ein Foto mit Pfingstrosen, eine Kette mit einem Kristallherz einen Glitzerstern und einen Papierdrachen und eine kleinen Brief ihrer Mutter. Jedes dieser Gegenstände führt dazu, dass Rose ein Stück aus Ihrer Lethargie gerissen wird. Das Foto mit dem Pfingstrosen ist der Beginn. Seit langem kümmert sich der junge Will um den Garten. Bisher hatten Rose und Will nie ein Wort miteinander gewechselt. Also Rose, die keine Ahnung von Pfingstrosen hat, diese für Ihre Mutter im Garten pflanzen möchte, bittet Sie Will um Hilfe. So arbeitet Rose das Survival Kit Ihrer Mutter ab. Mal mehr und mal weniger einfach fallen ihr dabei die Aufgaben die sie sich selbst gestellt hat. Das Buch selbst ist sehr flüssig und lebhaft erzählt. Die Gefühle haben mich stets in Ihren Bann gezogen. Die beschriebenen Gefühle aller Protagonisten passen zu dem was ich mir selbst als Gefühl aussuchen würde. Ein richtig tolles Buch.  

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  • Wie viel Leben passt in eine Tüte?

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    daydreamin

    daydreamin

    23. April 2016 um 18:51

    Geschrieben im August 2012:In „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ begleitet man Rose, die direkt nach der Beerdigung ihrer Mutter ein Survival-Kit findet und durch ihre Trauer ihr komplettes Leben aufgibt: Sie hört mit dem Cheerleading auf, trennt sich von ihrem Freund, und hört keine Musik mehr. Mit den Gegenständen in der Tüte ihrer Mutter findet sie Stück für Stück ins Leben zurück und auf diesem wirklich bewegenden Weg darf der Leser sie begleiten.Mit den Charaktern kam ich auf Anhieb klar. Rose ist ein wirklich liebenswertes Mädchen und es gab nur ganz, ganz wenige Textstellen, in denen sie leicht naiv oder egoistisch rüberkam. Über die kann man allerdings leicht hinwegsehen, da sie ja erst 16 ist und mit dem Verlust der Mutter und gewissermaßen auch dem Rest der Familie kämpfen muss. Ihr Vater James schafft es nicht, die Stelle als Familienmanager zu übernehmen und der große Bruder Jim studiert außerhalb, deswegen ist Rose quasi ganz auf sich alleine gestellt und dafür meistert sie ihre Situation in meinen Augen ganz wunderbar. Auch der Rest der Familie war mir sehr sympathisch, die Probleme werden authentisch beschrieben und Oma Madison, die Mutter von James, bringt viel frischen Wind mit ihren ironischen Kommentaren in den Haushalt. Auch Roses Freunde sind absolut mitfühlend und verständnisvoll und das hat mir gut gefallen, schließlich werden Cheerleader ja sonst immer als falsch und zickig beschrieben und das war hier definitiv nicht der Fall. Chris, der Ex-Freund, und Will, der neue Anwärter auf den Posten als Freund, scheinen irgendwie das komplette Gegenteil voneinander zu sein, obwohl sie beide die sportlichen Stars vom Football bzw. Eishockey sind. Ich habe an beiden Vor- und Nachteile entdeckt und konnte auch Roses Gefühle komplett nachvollziehen.Im Buch geht es natürlich in erster Linie um die Trauer und den Verlust. Man sieht dabei zu, wie Rose nach und nach ihr Leben verliert und dann mit Hilfe des Kits und ihrer Freunde auch wieder zurückgewinnt und an all ihren Aufgaben wächst. Dabei werden ihre Situationen und ihre Gefühle so authentisch und echt beschrieben, dass es mir fast das Herz zerissen hätte und ich mich wirklich zusammenreißen musste um nicht das ein oder andere Mal mit ihr zu weinen. Genauso hab ich mich aber auf der anderen Seite auch mit ihr gefreut, wenn sie Fortschritte gemacht hat. Im Laufe des Romans haben sich ihre Gefühle ihrer Mutter gegenüber auch geändert und wo am Anfang nur Tränen waren, war am Ende ein Lächeln und eine schöne Erinnerung und die Beschreibung dieses Prozesses fand ich ungeheuer wichtig und schön beschrieben. Fazit Das Buch ist ein kleiner Schatz unter den Jugendbüchern und zählt ab jetzt zu meinen Lieblingen. Ich kann es besonders den Leuten empfehlen, die selbst schon einen geliebten Menschen verloren haben, denn man findet sich zu 100% wieder und das Buch hat darüber hinaus noch eine ganz wichtige Botschaft, die durch diese Textstelle deutlich wird: „Denn das Leben geht weiter, ob man nun dafür bereit ist oder nicht.“

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  • Sehr berührende Geschichte

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Himmelsfee

    Himmelsfee

    30. March 2016 um 15:46


    "Wie viel Leben passt in eine Tüte" ist ein wunderschönes Buch über das Loslassen und den Neuanfang, Die Geschichte lässt sich leicht lesen und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
    Meine einzige Anmerkung ist das Cover, es sieht echt schön aus, geht jedoch leicht kaputt.

  • Überlebendshandbuch für dunkle Tage

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    traumbuchfaenger

    traumbuchfaenger

    02. March 2016 um 20:38

    Nachdem Rose Mutter an Krebs erkrankt und schlussendlich den Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren hat, ist Rose am Boden zerstört. Doch ihre Mutter hat vorgesorgt und ein Überlebenspaket für Rose vorbereitet, das diese am Tag der Beerdigung findet. In dieser Tüte befinden sich die unterschiedlichsten Dinge, die alle auf Rose zugeschnitten sind und eine ganz spezielle Bedeutung für sie haben. Sie sollen ihr helfen, ins Leben zurückzufinden. Aber nicht nur diese Dinge geben ihr Kraft, sondern auch Will, der ebenfalls die Erfahrung machen musste, ein Elternteil an den Krebs zu verlieren. Dies ist der beginn einer wunderschönen Liebesgeschichte. Wie viel Leben passt in eine Tüte ist die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Tod seiner Mutter ins Leben zurückfinden muss. Bei der Reise, die sie zurücklegt, findet sie nicht nur Liebe und Freundschaft, sondern lernt auch mit ihrer Trauer umzugehen. Rose ist ein sympathisches Mädchen, mit dem ich mitgelitten habe. Auch ich bin bereits mit Krebs vertraut und habe einen Menschen an diese Krankheit verloren, auch wenn ich zu der Zeit noch sehr jung war und die Erinnerungen schon verblassen. Umso mehr konnte mich die Geschichte berühren, da ich schnell eine Verbindung zu Rose aufbauen konnte. Jeder muss in seinem Leben die Erfahrung machen, wie es ist, einen Menschen zu verlieren und dieses Buch ist in diesem Fall so etwas wie ein kleines Überlebendshandbuch, das durch die dunkle Phase der Trauer hilft. Es erinnert daran, dass es die kleinen Dinge sind, die zählen und das man sich nicht der Welt gegenüber verschließen sollte, sondern seine Energie nutzen kann, um aus der Trauer Freude und Mitgefühl zu machen. Aus jedem Verlust kommt etwas Neues hervor und diese Nachricht konnte mir das Buch gut vermitteln. Es brauchte erst den Tod ihrer Mutter, bis Rose auf Will aufmerksam wurde, obwohl dieser eigentlich schon ewig als Gärtner bei der Familie tätig war. Durch den gemeinsamen Verlust, den beide hinnehmen mussten, haben sie eine Beziehung zueinander aufgebaut und sind sich langsam näher gekommen. Die zärtliche Annäherung war schön zu beobachten. Will ist ein sehr ruhiger Mensch. Diese Ruhe konnte er auf Rose übertragen und sie so von dem Unwetter in ihrem Herzen ablenken. Auch die anderen Charaktere wie Rose Bruder, ihr Vater oder ihre Freundinnen konnten überzeugen und haben sie daran erinnert, dass sie nicht die einzige ist, die trauert. In seiner Trauer sollte man nicht egoistisch denken oder sich verkriechen, denn oft kann man leichter über den Verlust hinweg kommen, indem man gemeinsam Abschied nimmt. Die Handlung war sehr ruhig und auch nicht sehr spannend, dafür aber berührend und authentisch. Die Geschichte wird über einen längeren Zeitraum erzählt - ein Jahr um genau zu sein - und so gab es immer wieder Zeitsprünge, so dass man sehen konnte, wie weit die Charaktere bereits über den Tod hinweggekommen sind. Besonders gut gefällt mir, dass Roses Liebe für die Musik und wie sie ihr bei ihrer Trauer hilft, thematisiert wird und sich wie ein roter Pfaden durch die Geschichte zieht. Die einzelnen Kapitel tragen beispielsweise Titel von Liedern, die Rose gerne hört oder die ihr viel bedeuten.

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  • Emotional und herzerwärmend!

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    28. January 2016 um 15:12

    Inhalt: Roses Mutter ist an Krebs gestorben und in ihrer Trauer verschließt sich Rose allen Gefühlen. Sie erträgt es nicht mal mehr, Musik zu hören, obwohl ihr diese so viel bedeutet. Doch am Tag der Beerdigung entdeckt sie, dass ihre Mutter ihr ein Survival Kit hinterlassen hat - darin findet sie einen iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, einen Papierstern und einen Papierdrachen. Können die Gegenstände, die sie in der Tüte findet, ihr ins Leben zurückhelfen? Auf diesem Weg trifft sie auf Will, den sie bis dato kaum beachtet hat. Doch der zurückhaltende Junge, der ihren Schmerz kennt, hilft ihr - und berührt ihr Herz ... Äußere Erscheinung: Ich finde es unglaublich cool, dass auf dem weißen Schutzumschlag die Schrift ausgestanzt wurde und so die orangene Farbe des Buches durchschimmert. Der Titel ist in meinen Augen definitiv treffend. Meine Meinung: Die Grundstruktur ist nicht wirklich neu: Rose war Cheerleaderin und ist die Freundin des gutaussehenden, charmanten Mädchenschwarms Chris, der ganz zufällig Quarterback der Football-Mannschaft ist. Auch der Handlungsablauf ist von der groben Struktur nicht neu. Dennoch werden diese Klischees schnell aufgeribbelt und die Umsetzung ist nicht mehr so altbekannt. Rose verschließt sich seit dem Tod ihrer Mutter allem, ist zurückhaltend und auch ihr Freund beginnt allmählich, die Geduld zu verlieren. Allerdings ist sie keine oberflächliche Zicke (auch nicht gewesen), was schon mal eine angenehme Abwechslung war. Generell wird auf Zickereien und überflüssiges Drama verzichtet, Cheerleader sind endlich mal vernünftige Menschen und auch wenn Chris mir nicht wirklich sympathisch war, so ist er doch nicht gleich der arrogante Macho. Das Buch ist unglaublich emotional, Roses Trauer ist durch die Seiten spürbar und trifft den Leser mitten im Herz, was durchaus auch schon mal zu Tränen führen kann. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und nachvollziehbar, von der ersten Anziehung über erste Schmetterlinge bis hin zum ersten Kuss. Zudem ist sie wirklich süß, nicht süß im Sinne von aus distanzierter Sicht ganz niedlich, sondern wirklich herzerwärmend süß und auch beim Leser spürbar. Und so gibt es neben den traurigen Momenten auch viele Stellen, die mich zum Lächeln brachten. Der Schreibstil selbst ist flüssig und ich las das Buch an einem Abend durch. Die Idee mit der Survival Kit finde ich ebenfalls süß. Die verschiedenen, kleinen Gegenstände erhalten eine Bedeutung und verbinden sich zu einem Weg, auf dem Rose langsam ins Leben zurückfindet. Auch das Buch teilt sich in einzelne Abschnitte, die oft auf zwei Monate begrenzt sind und als Überschrift einen der Gegenstände tragen. Doch auch die Musik spielt eine große Rolle. Früher war ein Leben ohne Musik für Rose unvorstellbar, zu jedem Anlass hat sie eine Playlist erstellt, doch nun kann sie Musik nicht mehr ertragen. Rose verschließt sich wie erwähnt jeglichen Gefühlen und hat sich auch sonst ziemlich abgekapselt, was angesichts ihres Verlusts verständlich ist. Doch sie versucht dennoch immer wieder beispielsweise Berührungen ihres Freundes zuzulassen und schließt keinen Neuanfang aus, was ich an ihr mochte. An einigen wenigen Stellen kann sie ein wenig naiv wirken, doch letztendlich mochte ich sie. Sie übernimmt Verantwortung, erkennt aber auch ihre Grenzen und lässt sich nicht ausnutzen. Will ist ein süßer, tiefgründiger Charakter, hinter dessen verschlossenen Art sich mehr verbirgt und den man leicht ins Herz schließt. Da der Fokus auf Roses Trauerbewältigung und der Liebesgeschichte liegt, erfährt man nicht viel über Krupa und Roses anderen Freundinnen, dennoch waren auch diese mir sympathisch. Fazit: Emotionale, herzerwärmende, süße Liebesgeschichte ohne unnötige Dramen und mit authentischen Charakteren!

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  • Berührend und einzigartig!

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Büchermona

    Büchermona

    Kurzbeschreibung: „Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift „Roses Survival Kit“, die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose – und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt sich Rose darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, das Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat?“ Berührend und einzigartig! Ich ging mit viel zu niedrigen Erwartungen an dieses Buch heran. Der Titel sprach mich nach dem ersten Kontakt nicht spontan an und auch das schlichte, beinahe nichtssagende Cover hat mich nicht auf den ersten Blick überzeugen können. Erstaunt war ich, als ich das Buch erstmals in den Händen hielt. Der Titel ist in den Umschlag eingestanzt, was sehr hübsch und individuell aussieht. Umschlag ist leicht transparent, sodass die Farbe von den Buchdeckeln durchschimmert.  Ich muss gestehen, dass ich nach dem Lesen der ersten paar Seiten völlig in der Geschichte versunken bin. Ich kam nicht mehr los und plötzlich schaute ich auf und hatte die Hälfte weggelesen. So kam es, dass ich mich erneut vertiefte und dann war die Geschichte auch schon zu Ende. Es war eine turbulente Reise durch Höhen und Tiefen, die mich in kurzer Zeit völlig fasziniert, bewegt und berührt hat. Nach dem Lesen erst habe ich verstanden, wie gut der Titel zu dem Buch passt! Wie gut es ist, dass das Cover so schlicht ist! Denn dieses Buch ist eine kleine Perle, was seine Schönheit und Liebenswürdigkeit erst offenbart, wenn man einen Blick zwischen die Seiten wirft.  Rose als Protagonistin ist zu Beginn ein vollkommen blasser und stereotyper Charakter. Es ist wie in einer amerikanischen College-Verfilmung. Cheerleader, Quarterback, Partys, etc. Spannend wird es erst, als sich Rose mit dem Survival Kit ihrer Mutter auf die Suche nach sich selbst begibt. Hier wird der Leser durch eine recht emotionale Berg und Talfahrt geschickt, die wie ein Sog wirkt. Man möchte immer wissen, wie Rose sich ob der neuen Herausforderungen zu behaupten weiß. Die Charaktere bekommen eine scharfe Kontur und nicht nur Rose wurde vor meinen Augen lebendig. Auch Familie und Freude und natürlich Will nahmen Form und Farbe an. Einzigartig und authentisch zeigt sich eine Lust am Leben, was auch den deprimiertesten Leser zu mehr Freude am eigenen Dasein motiviert. Natürlich, der Weg ist lang, aber es lohnt sich zu kämpfen.  Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Denn auch wenn es ein ernstes Thema ist, so wirkt das Buch doch nicht nur beklemmend, sondern auch hoffnungsvoll. Hoffnung dahingehend, dass die Zeit die meisten Wunden heilt.

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    • 3
  • Tolles Buch!

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    herzfuerbuecher

    herzfuerbuecher

    18. October 2015 um 20:30

    Eine ganze Menge Leben – so viel ist einem schon zu Beginn klar, denn dieses Buch hat so viele Facetten, so viel schönes zu bieten, dass man es eigentlich nicht aus der Hand legen möchte. Vielschichtige Charaktere sorgen dafür, dass einem das Umblättern einfach so von der Hand geht – und das Buch ist verschlungen, bevor man mitbekommen hat, das man gerade die letzte Seite umgeblättert hat. Es ist erstaunlich, wie lebensfroh man ein so ernstes, tiefgründiges Thema darstellen kann, ohne dabei zu überdreht oder nicht authentisch zu wirken. Donna Freitas hat einen Spagat hinbekommen, von dem viele Autoren nur träumen können. Rose ist erst 16, als ihre Mutter stirbt. Sie kommt damit nicht klar, ihr Vater aber noch weniger. Sie schmeißt nicht nur den Haushalt, sondern kümmert sich um alles, was anfällt, wobei sie aber vergisst, ihre eigene Trauer zu verarbeiten. Das ändert sich erst, als sie merkt, dass sie alleine mit den Aufgaben ihrer Mutter nicht mehr fertig wird und Hilfe braucht. Diese bekommt sie von Will, der ebenso zurückhaltend und verschlossen ist wie sie. Das hat auch seinen Grund – einen, den man anfangs gar nicht erwartet. An Wills Verhalten kann man kaum erkennen, wie es wirklich in ihm aussehen muss – aber die Art, wie Rose ihn schildert, sorgt dafür, dass man ihn verstehen kann, was sofort dafür sorgt, dass er einem ans Herz wächst. Man will sie beide einfach nur behüten und beschützen – das gleiche, was wohl auch Roses Mutter im Sinn hatte, als sie ihrer Tochter das Survival Kit hinterlassen hat. Es ist unglaublich, wie sanft und vorsichtig diese Geschichte erzählt wird, ohne langweilig zu wirken. Das teilweise gemächliche Tempo sorgt dafür, dass man die Seiten nahezu verschlingt und das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Einziges Manko (was aber kein Herz kostet) ist, dass man beim Umschlag etwas aufpassen muss, wenn man das Buch in der Hand hält. Die ausgestanzten Elemente verknicken leicht oder reißen ein, sodass man vorsichtig sein muss. Am besten löst man den Umschlag und legt ihn während des Lesens bei Seite – im Regal macht er sich nämlich sehr schön.

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  • Bewegende Geschichte

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    jackdeck

    jackdeck

    14. September 2015 um 17:22

    Das Buch beschreibt ein Jahr im Leben der Rose Madison, beginnend kurz nach der Beerdigung ihrer Mutter. Rose ist am Boden zerstört und hat jegliche sozialen Kontakte abgebrochen, da findet sie ein Survival Kit ihrer Mutter, mit ihrem Namen drauf. Mir ist Rose sofort ans Herz gewachsen, sie ist einfach so empfindlich und durch ihre kleinen Fehler die sie auf Grund ihrer Trauer und des Schmerzes macht war sie mir nur noch sympathischer, denn es hat sie einfach menschlicher gemacht. Die Autorin bringt so viel Gefühl, Leben und Intensität in ihre Geschichte, dass man einfach gar nicht anders kann als weiter zu lesen. Es gibt sowohl unglaublich traurige Stellen, wo ich wirklich fast heulen musste, wie auch wundervoll witzige Stellen, bei denen man sich echt kringeln könnte vor Lachen. Und gerade diese Hochs und Tiefs machen dieses Buch so atemberaubend und man durchlebt mit Rose eine wunderbare Geschichte. Ein wunderschönes Buch, das einen zum Nachdenken anregt, eine gewisse Tiefe hat und doch auch eine gewisse Leichtigkeit an den Tag bringt, was man dem Schreibstil zu verdanken hat. Die Charaktere sind sehr passend und keiner ist hier fehl am Platz.

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  • Wie lernt man, voller Trauer weiter zu machen?

    Wie viel Leben passt in eine Tüte?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2015 um 14:47

    Rose ist ein Mädchen wie es viele in dieser Welt gibt, doch eines ist vollkommen anders, Rose hat sich von einem Tag zum anderen komplett zurück gezogen, ist nicht mehr die, die sie war. Denn ihre Mutter ist gestorben und dieser tiefe Schmerz lähmt sie und es fällt ihr schwer ins Leben zurück zu finden.....   Doch dann findet sie eine Tüte mit der Aufschrift Rose Survival Kit,  drauf geschrieben in der Handschrift ihrer Mutter, Rose hat etwas in der Hand, was ihre Mutter für sie gemacht hat um nach ihrem Tod wieder in das eigene Leben zu finden, doch wird es Rose wirklich helfen......? Freitas hat einen wunderbaren, leichtes Schreibstil, Rose ist mir sofort sympathisch gewesen und man fühlt die verschiedenen Erlebnisse und Gefühle regelrecht mit. Die Wortwahl ist gelungen so das man förmlich mit leidet und mit nach vorn schaut oder wieder traurig ist. Sehr gut gefällt mir auch, dass diese Geschichte höhen und Tiefen hat mit denen man nicht unbedingt rechnet, dass die anderen Familienmitglieder mit ihrer Trauer ebenfalls mit einbezogen werden und das es auch zum Ende der Geschichte nicht einfach flach endet sondern dort auch Höhen und Tiefen eingebaut wurden. Es wäre zu wünschen, dass jeder Mensch den Mut findet, so offen mit Freunden über die Gefühle zu sprechen, es würde das Leben für alle etwas leichter machen.....  super ist aber, dass in dieser Geschichte genau diese Problematik auch aufgegriffen wird, dass eben jeder anders Trauer.... sehr gelungene Geschichte die noch lange nachwirken wird..... 

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