Donna Joy Usher

 4 Sterne bei 2 Bewertungen

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The Seven Steps to Closure

The Seven Steps to Closure

 (1)
Erschienen am 31.12.2013

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T

Rezension zu "Cocoa and Chanel (Book One in the Chanel Series)" von Donna Joy Usher

hätte mehr vom Hund und mehr Spannung erwartet
takarondevor 4 Jahren

Ein Girlie-Buch oder Chic- lit-Buch, wenn man so möchte. Ich hatte ein wenig mehr erwartet, denn der Titel beinhaltete ja auch den Namen des Hundes und ich bekam dieses Buch als Empfehlung angezeigt während ich die Serie über die Hundepsychologe gelesen habe. Daher habe ich gefolgert, der Hunde habe einen wesentlichen Anteil an der Geschichte. Nun ja, wesentlich ist übertrieben. Er ist halt nur im Titel benannt und wird dann und wann Gassi geführt.

Ansonsten geht es um Chanel, eine junge Frau, die ihres Jobs überdrüssig ist und deshalb kurzer Hand behauptet sie würde demnächst bei der Polizei anfangen. Letzteres auch nur, um dem Ehemann der Chefin sich vom Leibe zu halten. Leider kommt kurz darauf ein Bericht in der Zeitung, dass es einen akuten Frauenmangel bei der Polizei gebe und daher potenzielle Bewerberinnen aufgefordert werden sich rasch zu bewerben. Statt nun dazu zu stehen, dass sie frech geflunkert habe, schreibt Chanel eine Bewerbung – jedoch in der Hoffnung abgelehnt zu werden.

Allerdings geht die Sache schief und Chanel muss ins Internat der Polizeischule einziehen. Ihre Designerkleidung wird da nicht gerne gesehen, und dass High Heels nicht zum Exerzieren taugen, hat ihr auch niemand gesagt. Doch Chanel lernt relativ schmerzhaft schnell (ja genau in dieser Reihenfolge!), dass die ungeliebten flachen Schuhe im Gelände von Vorteil sind. Sie verbündet sich mit einer zukünftigen Kollegin, um für den Sporttest zu trainieren. Damit das Training auch optimal läuft beschwatzen sie einen der Männer einer Elitetruppe, der ihnen prompt auch noch das Essen umstellt.

Am Ende der Schule hat sie nicht nur eine neue Freundin, einen durchtrainierten Körper, nein, sie darf auch weiter als Polizistin auf Probe die Ausbildung fortführen. Dass sie sich da ausgerechnet in den Kopf setzt einen Serienkiller zu fangen, ist vielleicht nicht ihre genialste Idee...

Erwartet hatte ich wie gesagt mehr vom Hund zu lesen und irgendwie dachte ich, dass es ein Buch voller Gags über ein dumme Blondinchen hinausläuft. Jedoch bekommt Chanel in der Polizeischule die Kurve in Richtung Ernsthaftigkeit. So sind plötzlich nicht mehr Designerklamotten das, was sie will, sondern sie lernt eine Freundschaft zu schätzen. Auch lernt sie ihre Fehleinschätzungen zu korrigieren, so hält sie ihren Trainer für schwul, weil er mit Sam abhängt. Bis sie erfährt, dass Sam die Kurzform von Samantha ist.

Chanel mag nicht die hellste Leuchte sein, aber sie ist bemüht. Auch die Drag Queens hält sie erst für Frauen – auch wenn sie deren Aussehen ein wenig verwirrt.

Interessant wird es erst richtig, als sie anfängt zu ermitteln und damit auch anfängt erwachsen zu werden. Denn die Morde gehen ihr nahe, was ihr Grund ist, die Suche nach dem Mörder selbst in die Hand zu nehmen.

Trotzdem wird aus diesem Buch kein Krimi. Dafür fehlt die Spannung und Chanel die Professionalität als Ermittlerin. Immerhin arbeitet sie daran.

Ich fand es nett zu lesen, aber nicht umwerfend. Weil es wie gesagt weder das Eine noch das Andere war.

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Rezension zu "The Seven Steps to Closure" von Donna Joy Usher

Muss man gelesen haben-einfach nur spitze
takarondevor 4 Jahren

Selten so herzhaft gelacht, wie bei diesem Buch in der letzten Zeit. Da weiß man gleich warum die Autorin mit Preisen überhäuft wurde. Einfach göttlich.

Fangen wir mit der Hauptperson dieses Buches an: Tara Babcock ist seit einem Jahr von ihrem Ex-Freund getrennt und immer noch nicht darüber hinweg. Wenn das nicht schon ein kleines Fiasko an sich wäre, muss ausgerechnet dieser Ex-Freund kandidieren. Daher wird Tara quasi überall von seinem Bild verfolgt, er lächelt von Plakaten, ist in den Medien und immer an seiner Seite ihre Nachfolgerin.

Donna Joy Usher zeichnet sie als ziemlich chaotische Persönlichkeit, die sehr mit sich selbst beschäftigt ist und dabei das Drumherum um sich verpasst. Daher startet dieses Buch auch mit einer Szene nach einer durchzechten Nacht, in der Nähe des Bades und mit einem Filmriss.

Etwas unverantwortlich ist Tara Babcock auch, denn sie schmeißt den sie nervenden Vogel schlicht aus seinem Käfig und erzählt ihrer Mutter das Tier sei verstorben, nachdem der Vogel entflogen ist, lässt sich aber gleich wieder von ihrer Mutter mit einer jungen Katze beglücken.

Ihre drei Freundinnen sind etwas weniger dreidimensional von der Autorin gezeichnet worden. Trotzdem kommt das freundschaftliche Gefüge zwischen den vier Frauen hervorragend heraus.

Die drei Mädels sind es schließlich auch, die Tara mit der Idee beglücken nach einem Zeitungsartikel in sieben Schritten sich endgültig emotional von ihrem Verflossenen zu trennen. Denn ihnen geht die wehleidig Tara so langsam auf die Nerven.

Zu Anfang ist Tara selbst wenig begeistert, aber die ersten Schritte sind ja nur ein neuer Haarschnitt und neue Kleidung. Was sol das schon groß schaden...

Doch ehe Tara sich richtig der Tatsache bewusst geworden ist, steckt sie mittendrin in den sieben Schritten und plötzlich geht es um Sex und mehr...

Der Weg dahin ist zum Schreien komisch, teilweise zum Kopfschütteln und manchmal auch nur verrückt. Auf jeden Fall hat man eine Menge Spaß mit Tara und ihren Freundinnen auf dem Weg zum glücklichen neuen Selbst.

Das Buch liest sich als sei die Autorin die kleine Schwester von "der Kinsella". Der Stil ist prima, mitreißend und in den entscheidenden Momenten ein wenig zurückhaltend.

Ein absolut empfehlenswertes Buch für einen Sommerurlaub oder einfach nur, um mal völlig aus dem Hier und Jetzt zu verschwinden. Es verzaubert einen von Anfang an und es fällt schwer, es zur Seite zu legen.

Muss man gelesen haben.

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