Donna Leon Beweise, dass es böse ist

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Inhaltsangabe zu „Beweise, dass es böse ist“ von Donna Leon

Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt.

Ein Brunetti ganz nach meinem Geschmack!

— Scheherazade
Scheherazade

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  • Ein Brunetti ganz nach meinem Geschmack

    Beweise, dass es böse ist
    Scheherazade

    Scheherazade

    09. September 2014 um 12:57

    Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt. Dieser Fall ist wieder so ein Fall, der gar keiner ist. Warum? Es gibt schon eine Täterin. Blöd nur, dass diese bei einer Verfolgung ums Leben gekommen ist. Aber irgendwie auch nicht, so spart man sich einen Prozess. Als Brunetti wieder in die Questura kommt, glaubt er nicht, dass die Putzfrau als Täterin infrage kommt. Und eine Zeugin, die auch gerade erst von dem Tod ihrer Nachbarin erfahren hat, bestätigt ihm seine Vermutung. Patta will davon natürlich mal wieder gar nichts wissen, aber Brunetti macht es wie immer sehr geschickt, Pattas Befehle zu umgehen. Als er dann ein bisschen tiefer gräbt, findet er so einiges, was die 83jährige Maria Grazia Battestini in keinem guten Licht darstellt. Denn die Erbin erwartet viel Geld, das plötzlich weg ist, aber woher soll die alte Dame soviel Geld gehabt haben. Ich muss sagen, dass dies wieder ein Brunetti ganz nach meinem Geschmack war. Wirklich Klasse. Die Ermittlungen sind toll und ich wusste bis zum Schluss auch nicht, warum die alte Frau sterben musste. Sie war keine sympathische Tote, aber das war Absicht. Wenn man so eine Nachbarin hat, kann man es einem nicht verübeln, wenn man sich über ihren Tod freut. Der Erzählstil ist wie immer Klasse. Die vielen kleinen Details beeindrucken mich auch immer wieder. Das Leben in der Stadt Venedig wird auch in diesem Teil wieder sehr schön beschrieben. Dies war ein Teil der Reihe ganz nach meinem Geschmack und deshalb bekommt er 5 Sterne von mir.

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  • Bitterböse Satire über menschliche Habgier

    Beweise, dass es böse ist
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    30. August 2014 um 22:14

    Eine vermögende ältere Frau, die alleine lebt, wird eines Tages ermordet aufgefunden.Da sie mit ihrer rücksichtslosen Art alle Nachbarn verärgert hat, ist es für Brunetti schwer,diesen Fall aufzulösen, denn es kommen viele Leute in Betracht, sie ermordet zu haben.Aber es bleibt trotzdem ein spannendes Leseerlebnis.

  • Rezension zu "Beweise, dass es böse ist" von Donna Leon

    Beweise, dass es böse ist
    sabatayn76

    sabatayn76

    18. September 2010 um 23:08

    La Serenissima und die sieben Todsünden Inhalt: Maria Grazia Battestini wird tot in ihrer Wohnung gefunden. Feinde der ebenso reichen wie geizigen Frau gibt es zur Genüge, doch wer hat ein handfestes Mordmotiv? Der Verdacht fällt schnell auf Florinda Ghiorghius, die aus Rumänien stammende Haushaltshilfe der alten Dame, die seit dem Mord untergetaucht ist. Doch ist die Auflösung des Falles tatsächlich so einfach oder hat es Kommissar Brunetti mit einem komplexeren Hintergrund zu tun? Mein Eindruck: Man fühlt sich bei der Lektüre ein wenig nach Venedig versetzt, denn Donna Leon gibt genaue Hinweise, welches Vaporetto wohin genommen wird, wo sich Protagonisten genau befinden. Da ich Venedig sehr mag, hat mir dies gut gefallen - dies war aber auch schon alles, was ich an 'Beweise, dass es böse ist' positiv fand. Die Protagonisten sind hölzern und wenig komplex. Die Handlung plätschert vor sich hin, ohne dass wirkliche Spannung aufkommt. Die Beschreibungen von Situationen/Abläufen sind häufig zu detailliert und gespickt mit überflüssigen Informationen, die nichts zur Geschichte beitragen ('Daheim in ihrer Küche gab sie Olivenöl in eine Pfanne, hackte erst zwei, dann drei, dann vier Knoblauchzehen klein'). Mein Resümee: Man kommt auch ohne Donna Leon ganz gut durch´s (Leser-)Leben. Muss nicht sein!

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  • Rezension zu "Beweise, dass es böse ist" von Donna Leon

    Beweise, dass es böse ist
    Stefanio

    Stefanio

    07. December 2008 um 18:12

    Typisch Donna Leon...einzigartige Atmosphere

  • Rezension zu "Beweise, dass es böse ist" von Donna Leon

    Beweise, dass es böse ist
    booktypo

    booktypo

    15. November 2008 um 08:20

    Während eines Krankenhausaufenthaltes vor drei Jahren habe ich Donna Leons Comissario Brunetti entdeckt und verfolge seine Fälle seitdem unregelmäßig, aber mit großem Spaß. Im vorletzten Fall geht es um eine reiche, böse, alte Dame, die in ihrer Wohung in Venedig erschlagen aufgefunden wird. War es wirklich die geflüchtete rumänische Haushälterin oder gibt es einen Zusammenhang mit dem mysteriösen Tod des schwulen Sohnes vor fünf Jahren? Am besten aber gefallen mir die Mittag- und Abendessen im Hause Brunetti, wo seine beeindruckende Frau die köstlichsten italienischen Gerichte zelebriert... (NATÜRLICH handelt es sich um eine gleichzeitig berufstätige und erfolgreiche Frau!).

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  • Rezension zu "Beweise, dass es böse ist" von Donna Leon

    Beweise, dass es böse ist
    Elke

    Elke

    07. September 2008 um 21:40

    Ein sehr flüssig zu lesenender Brunetti- Krimi, ein Genuss von der ersten bis zu letzten Seite. Wie immer mit Seitenhieben auf das staatliche System in Italien. Herrlich!

  • Rezension zu "Beweise, dass es böse ist" von Donna Leon

    Beweise, dass es böse ist
    Moni

    Moni

    16. October 2007 um 21:31

    Eine gelungene Geschichte - zügig erzählt. Der beste Krimi von Donna Leon.