Das Gesetz der Lagune

von Donna Leon 
3,9 Sterne bei190 Bewertungen
Das Gesetz der Lagune
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (137):
Perles avatar

Von der ersten bis zur letzten Seite gut geschrieben und total spannend!

Kritisch (11):
IsiVitals avatar

Ich kann immer noch nicht fassen wie langweilig dieses Buch war ^^

Alle 190 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Gesetz der Lagune"

Nach dem Tod von zwei Fischern sind alle im Dorf so verschlossen wie verdorbene Vongole. Der Commissario gibt dennoch nicht auf. Den Amtsweg ist Brunetti noch nie gegangen, doch diesmal bringen seine Methoden die halbe Questura in Gefahr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257231809
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:01.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2002 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein typischer Donna-Leon-Krimi. Nette Charaktere und ein leichter Krimi, der ohne großen Blutdurst und Thrill daherkommt.
    Rezension zu "Das Gesetz der Lagune" von Donna Leon

    Eine Explosion erschüttert ein kleines venezianisches Fischerdorf. Auf dem zerstörten Kutter finden sich zwei Leichen...
    Nachdem Commissario Brunetti eingeschaltet ist, beginnt er unter den verschlossenen Dörflern zu ermitteln und dringt in ein dichtes Netz aus Geheimnissen, Intrigen und Schweigen ein.
    Als Seniora Elettra ebenfalls in die Geschehnisse verwickelt wird, wittert Brunetti Gefahr.

    Ich habe mich an ein weiteren Kriminalroman von Donna Leon gewagt. Zwar habe ich in der Buchreihe einige Bände übersprungen, aber ich wollte gern eine kurzweilige Unterhaltung nach der Arbeit.

    Für gute Unterhaltung sorgt dieses Buch allemal. Die Charaktere sind die bekannten Protagonisten aus den anderen Büchern und punkten wieder mit viel Sympathie und Menschlichkeit.
    Leider kam mir die Charakterisierung der neuen Handelnden etwas zu kurz.
    Auch was die Aufklärung der Mordfälle betraf, blieben für mich einige Fragen offen und die Verbrechen waren nicht ausreichen aufgeklärt.
    Leons typisch fließender und leichter Schreibstil, der den Leser angenehm schnell durch die Handlung trägt, hat an dieser Stelle aber wieder Punkte wettmachen können.

    Da aber, wie vorher schon erwähnt, leider nicht alle Fragen am Ende des Krimis geklärt wurden und die Geschichte somit in meinen Augen nicht ganz abgeschlossen war, möchte ich hier Sterne abziehen.
    Durch Schreibstil und die altbekannten und beliebten Protagonisten kommt "Das Gesetz der Lagune" auf drei von fünf Sterne.

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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor einem Jahr
    Die Muschelfischer

    In dem kleinen Fischerdorf Pellestrina kommen überraschend zwei
    Muschelsucher ums Leben und zwar der Vater  Guilio Bottin und sein  Sohn Marco,die alle gut kennen.Als Brunetti versucht diese Sache zu lösen trifft er auf ein eisiges Schweigen.Am Ende kommt noch Signorina Elettra in Gefahr,da sie in diesem Ort Ferien macht.
    Mit viel Mühe kann Brunetti diesen Fall aufklären,aber für mich war dieses Thema nicht so interessant wie ich gedacht hatte.

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    mondys avatar
    mondyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein vielversprechender Einstieg, mauer Mittelteil und ein etwas übertriebenes Finale ... Donna Leon kann das besser!
    10. Band der Commissario-Brunetti-Reihe

    Inhalt
    Commissario Brunetti wird zu einem Doppelmord nach Pellestrina gerufen, einem kleinen Fischerdorf etwas außerhalb von Venedig. Bei seinen Ermittlungen stößt Brunetti schnell auf eine Mauer des Schweigens, denn die eingeschworene Gemeinschaft der Fischer verweigert jede Auskunft über die zwei Toten. Da bietet sich Signorina Elettra an, diesmal nicht nur über ihren Computer zu ermitteln, sondern direkt vor Ort tätig zu werden. Und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, kann nicht mal Commissario Brunetti sie aufhalten.

    Meine Meinung
    Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll: entweder ist meine Brunetti-Zeit langsam vorbei oder dieser Band war einfach nicht besonders berauschend. 

    Dabei hat das Buch eigentlich ganz gut angefangen. Brunetti muss diesmal außerhalb seiner bekannten und gut vernetzten Wege ermitteln, was die Sache natürlich deutlich erschwert. Zudem sind die Fischer aus Pellestrina ein ziemlich verschlossenes Völkchen. Hinzu kommen noch ein paar skurrile Personen, ein Umweltskandal und Steuerhinterziehungen - eigentlich hätte alles so schön werden können.

    Doch dann passiert ... nichts. Brunetti tritt auf der Stelle und so schaltet sich Signorina Elettra ein. In ihrer Nebenrolle als durchtriebene Informationsbeschafferin hat sie mir eigentlich immer sehr gut gefallen. Diesmal wird sie mehr oder weniger zur zweiten Hauptperson und das daraus entstehende Gefühlschaos nimmt fast mehr Raum ein als der Fall selbst. Ich mochte ja gerade diese privaten Nebenhandlungen ganz gerne, aber hier ist es einfach zu viel des Guten.


    Die Handlung blubbert irgendwie vor sich hin, bevor sie in einem doch recht rasanten, aber leider auch sehr übertriebenen Finale endet. Eine wilde Verfolgungsjagd über die sturmgepeitschte See mit allerlei dramatischen Elementen ... naja, wers braucht. Dass dann ganz zum Schluss tatsächlich noch etwas Überraschendes passiert, hätte ich nicht erwartet, fand ich aber gut. 

    Kurz zusammengefasst: ein vielversprechender Einstieg, mauer Mittelteil und ein etwas übertriebenes Finale ... Donna Leon kann das besser!  

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    Perles avatar
    Perlevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Von der ersten bis zur letzten Seite gut geschrieben und total spannend!
    Donna Leon - Das Gesetz der lagune

    Klappentext:
    Tödliches Grauen
    Fehde unter Fischern
    Ein ohrenbetäubender Knall weckt nachts die Bewohner von Pellestrina. Der schmale Streifen Land, der die Lagune von Venedig von der Adria trennt, ist die Heimat armer Muschelfischer.
    Unter ihnen tobt ein möderischer Existenzkampf. Commissario Brunetti muss auf dem ihm unvertrauten Terrain die Morde an einem Vater und seinem Sohn ermitteln und stößt auf eine Mauer von Schweigen. Als seine Kollegin Signorina Ellettra in die Ermittlungen hineingezogen wird, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu.

    Ein atmosphärisch dichter und packender Fall für Italiens beliebtesten Ermittler.

    Eigene Meinung:
    Entdeckte dieses Buch vor ca. 2 Wochen in der Buchhandlung draußen vor der Tür im Körbchen im Angebot für 2 Euro. Ich zögerte nicht lange und nahm es mit, demnn ich liebtze Romane aus Italien seit Jahren.

    Befanbn diese Tage es zu Lesen und von der ersten bis zur Letzten Seite war es spannend. Auch der Schreibstil gefiel, war genau mein Fall. Die knapp 230 Seiten hatte ich in ganzen vier Tagen durch, jeden Tag 50-60 Seiten. Habe es jeden Tag immer wieder gerne zur Hand genommen und weitergelesen. Es war eine außerordentliche gute Bettlektüre und hatte viel Freude und eine klasse Unterhaltung, am Ende des Monats.

    Kann es gut und gerne weiterempfehlen!

    Es waren soweit ich das überblicken konnte, keine Schreibfehler vorhanden,
    nur die ganzen Italienischen Namen und Städte und Inseln usw.,
    war etwas schwierig zu lesen, einige Zungenbrecher dabei.

    Solche Bücher liebe ich ja!

    Vergebe hierfür liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne!


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    Scheherazades avatar
    Scheherazadevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich einer der besten Brunettis. Mal was ganz anderes, was ich Donna Leon nicht zugetraut hätte.
    Für mich einer der besten Brunettis

    Zu nachtschlafender Stunde erschüttert ein riesiger Knall das Fischerdorf Pellestrina auf dem schmalen Landstreifen, der die venezianische Lagune von der Adria trennt: Zu Tode kommen zwei Muschelfischer, Giulio Bottin und sein Sohn Marco, die jeder im Dorf kennt, doch über die niemand gerne spricht.
    Außerhalb seiner vertrauten Gassen und ohne seine venezianischen Connections fühlt Brunetti sich, als wären ihm die Hände gebunden. Bis Signorina Elettra in den Fall hineingezogen wird . . .
    Hin und her gerissen zwischen der Pflicht, die Morde aufzuklären, und der Sorge um Elettra, schickt der Commissario weitere Beamte in Zivil in jenes Fischerdorf, dessen Bewohner wie Pech und Schwefel zusammenhalten.

    Zuallererst sollte ich sagen, dass dieser Brunetti ganz anders war, als alle vorhergehenden. Und das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

    Es fängt damit an, dass der Schauplatz nicht in der Stadt Venedig ist, sondern in einem Fischerdorf auf einer Insel. Hier hat Brunetti gar keinen Einfluss und das ist er überhaupt nicht gewöhnt.

    Deshalb entschließt sich Signorina Elettra auf der Insel „Urlaub“ zu machen. So erfahren wir in diesem Teil sehr viel über die Signorina, was ich persönlich schön fand. Es muss nicht immer nur um Brunetti gehen.

    Aber es wird gefährlich auf der Insel, nicht nur für Signorina Elettra.

    Das Ende war ganz Brunetti untypisch und für Donna Leon sehr gewagt. Ich hätte ihr solch ein Ende wirklich nicht zugetraut. Überraschungen sind für mich immer positiv, da ich es gar nicht mag, wenn ich vorher schon alles vorahnen kann.

    Die Atmosphäre und die Schauplätze werden hier wirklich toll beschrieben. Das Fischerdorf ist einerseits sehr idyllisch, da es wirklich weit weg ist von den Touristenströmen von Venedig, andererseits wird eine Gesellschaft vorgestellt, die so in sich geschlossen ist, wie man es selten gesehen hat.

    Der Erzählstil ist etwas anders als sonst, aber trotzdem sehr schön zu lesen. Ich mag es wenn Autorin mal etwas Neues ausprobieren.

    Für mich einer der besten Brunettis, deshalb gibt es 5 Sterne von mir.

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    literats avatar
    literatvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Gesetz der Lagune" von Donna Leon

    Für mich war das der beste Brunetti ever! Die Autorin erzählt die Geschichte absolut glaubhaft, sehr einfühlsam, sehr aktribisch. Sie liebt das Land, die Leute, die Gegend. Sieht aber auch sehr präzise die Schwachstellen der italienischen Gesellschaft (Koruption, Omerta, etc.) und lässt den Commissario dagegen ankämpfen. Bzw. er erkennt selber, wo seine Grenzen sind. Der Schluß macht neugierig auf den elften Band, den werde ich sofort zu lesen anfangen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Gesetz der Lagune" von Donna Leon

    Das Brunetti auch diesen Fall gelöst hat, freut einen irgendwie besonders. Fischer sind eigenartig. Das Buch ist eins der besten Leon´s, dem stimme ich zu.

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    carnotiss avatar
    carnotisvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Gesetz der Lagune" von Donna Leon

    Schönes Buch
    Donna Leon zeigt uns mit ihrem Kriminalfall die Verstrickungen der venezianischen Muschelfischer, deren Machenschaften einer "eigenen" Gesellschaft entspringen. Nicht umsonst wurde dieses Buch mehrfach ausgezeichnet. Aber Commissario Brunetti klärt diesen Fall - wie immer- souverän. Donna, mach weiter so!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Gesetz der Lagune" von Donna Leon

    Sicher nicht der beste Krimi aus der Reihe von Commissario Brunetti, aber dennoch verdient das Buch eine Rezi.
    Ganz anders als in den anderen neun Fällen ist diesmal nicht Venedig der Hauptspielplatz des Romans, sondern das Fischerdorf Pellestina, in der Lagune vor Venedig. Für manche mag genau das störend sein, dass in diesem Buch die typische venezianische Lebensart fehlt, für andere ist es sicher eine willkommene Abwechslung. So auch für mich. Man erfährt auch mal etwas über die "Nachbarn" von Venedig und das, nun ja nennen wir es mal gestörte Verhältniss untereinander. Signora Elletra hat ihren grossen Auftritt in dem Buch und bringt dadurch viel frischen Wind in die Geschichte.
    Abgesehen von diesen Tatsachen, ein wie gewohnt stimmiger Krimi aus der Feder der Donna Leon, bei dem man schon beim Lesen Appetit auf das italienische Essen bekommt.

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    Betty Geröllheimers avatar
    Betty Geröllheimervor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Gesetz der Lagune" von Donna Leon

    Zwei Fischer kommen auf der Venedig vorgelagerten Insel Pellestrina ums Leben. Comissario Brunetti nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf der Insel auf eine Mauer des Schweigens. Elettra, die Sekretärin des Vice-Questore mischt sich inkognito unter die Inselbewohner und gerät dabei selbst in große Gefahr.

    Ich mag den Comissario und die Beschreibungen Venedigs laden einfach zum Träumen ein. Da können die Fälle schon mal in den Hintergrund geraten.

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