Donna Leon Ewige Jugend

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Inhaltsangabe zu „Ewige Jugend“ von Donna Leon

Contessa Lando-Continui möchte ihren Frieden finden, doch der tragische Sturz ihrer Enkelin in den Canale di San Boldo lässt ihr keine Ruhe. Was, wenn es kein Unfall war? Brunetti nutzt seine Connections, seine Einfühlung und seine Erfahrung. So bringt er Licht in dunkle Beweggründe.

Spannend, aktuelle Themen werden behandelt, italienische Kulisse

— sigids
sigids

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    Ewige Jugend
    Felice

    Felice

    07. September 2016 um 17:32

    ...mit einem "Brunetti".Man weiß, was einen erwartet bei Donna Leons Venedig-Krimis: Paola kocht und liest, die Familie isst gemeinsam und diskutiert, die Kinder werden nicht älter oder nur sehr langsam und Senorina Elettra erscheint modisch wie immer um Brunetti mit ihren "Kontakten" bei den Ermittlungen zu helfen. Grundsätzlich habe ich meine Probleme damit, wenn 15 Jahre alte Fälle wieder aufgerollt werden und dieses Mal war ich zunächst auch skeptisch, aber dann entwickelte sich die Story doch zu einem neuen Kriminalfall und dank der liebenswürdigen und cleveren Protagonisten war es ein großes Hörvergnügen! Und die "neue" Kollegin Brunettis (ich habe drei oder vier Folgen ausgesetzt und ihre Ankunft somit verpasst) ist eine Bereicherung!

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  • Die Lesung von Joachim Schönfeld besticht durch ihren ruhigen Duktus

    Ewige Jugend
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. June 2016 um 12:38

    Noch vor einigen Jahren haderte ich mit Donna Leon und ihrem Commissario Guido Brunetti.  Ich schrieb damals:„Zwanzig Bände waren vor zwei Jahren für mich ein Anlass, einmal zurückzublicken. Ich habe alle Bände gelesen. Doch während die ersten zehn Bücher etwa spannende und anspruchsvolle Krimilektüre boten, wurde das Lesen dann mit jedem neuen Buch mühsamer, langweiliger und nichtssagender. Ein Grund dafür ist für mich, dass Donna Leon ihren Protagonisten und seine Familie nicht altern bzw. reifen lässt. Auch der bildungsbürgerliche Hintergrund ohne eine einzige Schwäche wirkt immer unglaubwürdiger. Ein weiterer Grund ist, dass der Schreibstil immer gleich bleibt, es gibt keine wirklichen Überraschungen mehr, eben weil sich nicht wirklich etwas verändert.“Der letzte Band „Endlich mein“ und auch das vorliegende 25. Buch der Reihe mit dem Titel „Ewige Jugend“ haben mir wieder viel besser gefallen, vor allem, nachdem ich mir vorgenommen habe, Donna Leons Romane nicht mehr als Krimis zu lesen, sondern als Unterhaltungsromane mit venezianischem Hintergrund.  In einem Interview zum Jubiläum der Reihe sagte Donna Leon unlängst im Zusammenhang mit der Frage nach dem politischen Background ihrer Romane und Figuren, sie wolle mit ihren Büchern unterhalten und nicht predigen.Das, finde ich, ist ihr gutes Recht, und auch andere große Autoren vor ihr haben sich das Recht genommen, ihre Hauptfiguren auch über Jahrzehnte nicht altern zu lassen.Im Jubiläumsband also begegnet Guido Brunetti bei einem Wohltätigkeitsessen im Palast seiner adligen Schwiegermutter der greisen Contessa Lando-Continui. Man achte schon hier sehr genau darauf, welche weiteren Gäste dieses opulenten Mahls beschrieben werden, es wird für die weitere Handlung des Buches eine Bedeutung haben.Die Contessa bittet Brunetti um ein Gespräch, das auch am nächsten Tag stattfindet. Dort erzählt sie ihm von einem Unglück, das ihrer Enkeltochter vor langer Zeit zugestoßen ist. Es wurde als Unfall zu den Akten gelegt, doch die Enkeltochter ist seitdem geistig behindert. Sie hat seit langem den Verdacht, dass es damals nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und bittet Brunetti den Fall noch einmal aufzurollen, damit sie in Ruhe sterben kann.Normalerweise dürfte Brunetti in so einem Fall nicht aktiv werden, doch mit allerlei Tricks und der bekannten PC-Unterstützung seiner versierten Sekretärin, vor allem aber mit der professionellen Unterstützung seiner neuen Kollegin Griffoni gelingt es ihm, immer mehr Licht in das Dunkel jener Vorgänge zu bringen, die der Contessa den Schlaf rauben.Was mir zunehmend an Leons Romanen gefällt: sie schildert ihren Commissario Brunetti als einen gebildeten, bescheidenen Menschen, der weiß, dass Gerechtigkeit manchmal mehr bedeutet als Verhaftungen und Verurteilungen vor Gericht.Ein lesenswertes und unterhaltsames Buch, wie immer mit viel „Venedig“ und dieses Mal mit dem Subthema „Pferde“.Dier hier vorliegende ungekürzte Lesung von Joachim Schönfeld besticht durch ihren ruhigen Duktus und eine Stimme, die sich hervorragend in die handelnden Personen hineinversetzt und das Hörbuch so zu einem wirklichen Erlebnis macht.

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