Ewige Jugend

von Donna Leon 
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Ewige Jugend
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Brunetti in Höchstform - die Abgründe hinter der bröckelnden venezianischen Fassade

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Einer der besseren der neueren Brunettis. Donna Leon hat hier wieder ein Hoch. Hoffentlich geht es so weiter

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Inhaltsangabe zu "Ewige Jugend"

Brunettis Bravourstück. Der Commissario ermittelt in den Tiefen der Erinnerung: Contessa Lando-Continui möchte ihren Frieden finden, doch der tragische Sturz ihrer Enkelin in den Canale di San Boldo lässt ihr keine Ruhe. Was, wenn es kein Unfall war? Brunetti nutzt seine Connections, seine Einfühlung und seine Erfahrung. Der Jubiläumsfall.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257244144
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:27.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.05.2016 bei Diogenes erschienen.

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    Kiki-Stellavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leon überzeugt mit Humor und Ironie und erweckt so die Vergangenheit zum Leben
    Eine Reise in die Vergangenheit

    Commissario Brunetti aus der Feder von Donna Leon kenne ich bislang nur aus den tollen Verfilmungen. Nun, den 25. Fall, habe ich mir als Lektüre vorgenommen. Durch die Filme kannte ich die Figuren bereits und bin leicht hineingekommen. Aber auch ohne dem wäre es absolut keine Schwierigkeit gewesen.

    Die Contessa Lando-Coninui möchte endlich alles aus ihrem Leben klären. Und ganz besonders den Tod ihrer Enkelin Manuela die nachts im Canale di San Boldo ertrunken ist. War es Mord oder ein Unfall? Spuren sind nicht mehr übrig, schließlich ist der Todesfall schon 15 Jahre her und die Akten sind leider auch verschwunden. Doch die Contessa glaubt nicht an einen Unfall und möchte, das Brunetti den Schuldigen findet. Also wird die Vergangenheit neu aufgerollt und die Erinnerungen wieder hinaufbeschworen.

    Mit viel Sensibilität lässt Donna Leon ihren Commissario mit viel Unterstützung von Signorina Elettra ermitteln und viele Gedankengänge machen bis die Köpfe rauchen. Seine Erfahrung hilft ihm sehr dabei und er lässt sich nicht von anderen Meinungen beeindrucken oder täuschen. Er weiß, wie wichtig Gerechtigkeit ist und tut alles dafür, damit die Contessa Frieden finden kann. Weitere Hilfe erhält Guido Brunetti von seiner Kollegin Claudia Griffoni aus Neapel, die ganz viel Herz mit einfließen lässt.

    Leon versteht es, gute Dialoge zu schreiben und den Krimi ganz entspannt weiter zu führen. Gleichzeitig erfährt man einiges aus Brunettis Familienleben mit seiner Frau Paola und den beiden Kindern, die wunderschöne Stadt Venedig und diverse politische Verwicklungen rund um die Themen Umweltverschmutzung, Massentourismus, Flüchtlingskrise oder Korruption. Klar, dass da auch der Vice Questore Patta eine Rolle spielt.

    Es macht sehr viel Spaß „Ewige Jugend“ zu lesen. Mit viel Humor und Ironie weist Leon erneut auf menschliche Schwächen und Stärken hin und lässt neben diesen wunderbaren Schilderungen den Kriminalfall fast schon zur Nebensache werden. Die Aufklärung rund um Manuelas Unglück ist leider nicht ganz glaubwürdig gelungen aber dennoch enttäuscht das Buch nach den Filmen definitiv nicht! Vier Sterne!

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    Mary2vor 9 Monaten
    Einfühlsam und mit Fingerspitzengefühl: Brunetti ermittelt zum 25. Mal in Venedig

    Schon zum 25. Mal ermittelt Commissario Brunetti in Venedig und spürt die Hintergründe und menschlichen Abgründe eines Verbrechens auf.

    In diesem Fall geht er einem lange zurück liegenden Sturz in den Kanal nach, den das Opfer nur mit einer geistigen Behinderung übersteht. Manuela lebt in einem fortdauernden Zustand mit dem Gemüt eines Kindes („Ewige Jugend“).

    Damals war nur kurz ermittelt worden und die Polizei hatte sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Mit der erneuten Ermittlung tut Brunetti der Großmutter des Opfers einen Gefallen, die seit langem mehr als einen einfachen Unfall vermutet.

     

    Dies Szenario erzählt Donna Leon vor dem wunderbaren Hintergrund der Stadt Venedig. Der Leser erlebt die Jahreszeiten in der Lagunenstadt ebenso mit wie die aktuellen Probleme der Stadt: Touristenströme, aggressive Bettler, Verfall historischer Gebäude.

    Natürlich kommt auch die italienische Küche nicht zu kurz – Paolas Rezepte sind immer eine Bereicherung der Brunetti-Romane.

     

    Ermittelt wird wie stets bei Donna Leon in einem ruhigen Tempo. Sympathische Unterstützung erhält Brunetti von seiner Kollegin Claudia Griffoni, die zur Hochform aufläuft und natürlich von Signorina Elettra, die einfach alterslos zu sein scheint.

     

    Viel Fingerspitzengefühl ist erforderlich, um Fortschritte zu erzielen und viel Einfühlungsvermögen in die Psyche des Opfers wie auch des Täters.

    Beides gelingt souverän und der Leser ist stets auf Augenhöhe mit Brunetti.

     

    Der Roman kann unabhängig von den Vorgängern der Reihe gelesen werden. Das ganz große Vergnügen wird sich aber nur bei den Lesern einstellen, die mit den stets wiederkehrenden Figuren vertraut sind. Das Geplänkel zwischen Patta und Brunetti, die subtilen Gespräche zwischen Rechtsmediziner, Kriminaltechniker und Commissario sind wieder einmal sehr gelungen und lassen auf den nächsten Band hoffen.

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    Haversvor 2 Jahren
    Die Themen, die ihr am Herzen liegen

    „Venezianische Finale“, so der Titel des Romans, in dem Commissario Brunetti 1992 für die Leser im deutschsprachigen Raum seinen ersten Fall gelöst hat. Seither können sich dessen Fans jedes Jahr auf einen neuen Kriminalfall aus der Serenissima freuen. Für die regelmäßigen Leser sind Brunetti, seine Frau Paola und die Kinder Chiara und Raffi sowie sein Kollege Vianello und Signorina Elettra mittlerweile gute Bekannte, an deren (literarischem) Schicksal man seit vielen Jahren Anteil nimmt. Und auch in dem Jubiläumsband der Reihe, dem 25. Brunetti-Krimi mit dem Titel „Ewige Jugend“ sind diese wieder versammelt.

    Contessa Lando-Continui, eine Bekannte von Brunettis Schwiegermutter, bittet diesen um Hilfe. Ihre Enkelin ist als Jugendliche unter ungeklärten Umständen in einen Canale gestürzt und verharrt nach einer schweren Kopfverletzung seither auf dem intellektuellen Niveau eines Kleinkindes im Stadium der „ewigen Jugend“. War es ihr eigenes Verschulden oder wurde sie gestoßen? Und wer war der mysteriöse Retter, der sie aus dem Wasser gezogen und so ihr Leben gerettet hat? Hat er den Vorfall beobachtet? Die Spuren laufen auf einem Reiterhof zusammen. Und der Commissario kann sich glücklich schätzen, bei seiner Recherche von Claudia Griffoni unterstützt zu werden, denn diese ist mit Rössern und Reitern bestens vertraut.

    Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass die amerikanische Wahlvenezianerin Donna Leon das Medium des Kriminalromans dazu benutzt, die Themen abzuhandeln, die ihr ganz besonders am Herzen liegen. Sei es nun der Filz in den öffentlichen Ämtern, wo nicht nachvollziehbar Gelder in dunklen Kanälen verschwinden, der nicht aufzuhaltende Untergang der Serenissima, die mehr und mehr zu einem touristischen Disneyland verkommt, die anhaltende Verschmutzung der Lagune durch die riesigen Kreuzfahrtschiffe. Fakten, die den Bewohnern dieser wunderschönen Stadt den Lebensraum allmählich nicht nur nachhaltig schädigen sondern zerstören.

    Natürlich steht die, ich muss es gestehen, nicht sonderlich spannende Krimihandlung im Vordergrund, aber gerade in den Gesprächen beim Mittagstisch oder in den Reflektionen Brunettis werden diese Punkte immer wieder thematisiert, wobei die Autorin gekonnt zwischen kulturpessimistischen und ironisierenden Passagen hin und her wechselt und ihrem Protagonisten entsprechende Aussagen in den Mund legt. Aber auch Tagesaktuelles wie die Flüchtlingsthematik findet Erwähnung. Und genau das macht für mich den Reiz dieser Reihe aus, die neben Unterhaltung ihren Lesern Denkanstöße bietet. Gelungen, und wesentlich besser als die letzten Bände der Reihe!

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    MissWatson76vor 2 Jahren
    Einfach aber genial

    Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich den ersten Krimi von Donna Leon gelesen habe und der ist mir noch gut in Erinnerung geblieben. Die nachfolgenden Bücher waren zum größten Teil wirklich sehr gut und lesenswert. Dann kamen einige Bücher, die mir weniger gefallen haben. Aber immer habe ich das Schaffen und die Ideen der Autorin bewundert und vor allem auch ihre genaue Recherche zu gesellschaftlichen und politischen Themen, egal ob der oberen oder unteren Gesellschaft. 

    Und nach doch vielen guten Kritiken konnte ich auch an diesem Buch einfach nicht vorbeikommen, vor allem nachdem mir ihr letztes Buch auch sehr gut gefallen hat. 

    Das hier war einfach aber genial und es war absolut Donna Leon. Im Grunde gab es nicht wirklich viel neues, was das Leben von Brunetti selbst angeht oder auch wie er beim Lösen des Falles vorgeht. Aber das Leben ist doch nun mal so, ich meine Brunetti wird sich genauso wenig um 180 Grad drehen wie seine Frau Paola oder seine Kinder. Sie führen interessante Gespräche, essen gut und lesen Henry James. Ich mag das einfach und es ist doch hin und wieder auch das Beständige was man braucht. 

    Der Fall beginnt schon ein wenig seltsam und erstmal ist man nicht ganz sicher, was es alles zu bedeuten hat. Aber genau das ist, was mich neugierig machte. Und das war ich dann auch die ganze Zeit. Es war immer ein hohes Level an Spannung vorhanden, einfach aber gut. Man möchte halt gerne wissen, was genau mit Manuela passiert ist und vor allem wieso. Es war eine teilweise etwas langwierige aber doch interessante Ermittlungsarbeit und vermutlich genauso wie Ermittler es tatsächlich tun. 
    Man trifft interessante und ehrliche Figuren und schön ist vor allem, dass hier das Opfer dann noch lebt und es bleibt jedem selbst überlassen, sich auszumalen wie es genau weitergehen könnte.
    Das Ende und die Auflösung haben mir sehr gut gefallen. Und das Buch ganz einfach ebenso. 
    Ein sehr schönes Gefühl blieb hier am Ende.  

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    Matzbachvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es geht wieder aufwärts
    Späte Genugtuung

    Nach dem letzten eher enttäuschenden Roman von Donna Leon hatte ich ernsthaft überlegt, ob ich die Reihe weiter verfolgen soll. Aus alter Treue habe ich dann "Ewige Jugend" doch gelesen und es nicht bereut. Es geht wieder aufwärts mit Brunetti.

    Zum Fall: Eine Bekannte seiner Schwiegermutter bittet Brunetti um einen Gefallen. Da sie fühlt, dass sich ihr Leben dem Ende zuneigt, möchte sie Klarheit über den Unfall, der ihre Enkelin zu einer geistig ewig im Kindheitsstadium zurückbleibenden Frau gemacht hat. Manuela ist ins Wasser gestürzt, wurde zwar gerettet, aber der Minuten lange Sauerstoffmangel zeigt seine Folgen. Eher aus Mitleid als aus Überzeugung nimmt sich Brunetti dieses fünfzehn Jahre alten Falls an. Tatsächlich gibt es einige Unklarheiten, so etwa die, dass der damalige Retter, ein stadtbekannter Alkoholiker, seiner ersten Aussage zufolge gesehen haben will, dass Manuela gestoßen wurde, sich später aber nicht daran erinnern kann, weshalb die Polizei die Ermittlungen einstellte. Als nun Brunetti Kontakt zu diesem Zeugen aufnehmen möchte, findet er ihn ermordet vor. Ausgehend von der Hypothese eines Zusammenhangs zwischen dem damaligen Vorfall und dem heutigen Mord kniet sich Brunetti in den Fall, wobei die Spuren von damals nahezu verwischt sind. Dennoch gelingt ihm am Ende die Überführung des Täters.

    Auch diesem ist der Thrill-Faktor des Romans nahe Null, aber das ist ja bei den Werken Frau Leons keine Überraschung. Doch im Vergleich zum Vorgänger ist er wieder - sagen wir mal - im Normalbereich. Neben dem üblichen Lamentieren über den moralischen und städtebaulichen Verfall  Venedigs kann man wieder am Familienleben der Familie Brunetti teilhaben, fast so wie bei einer guten Soap-Opera.

    Kommentare: 1
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    WinfriedStanzickvor 2 Jahren
    Ein lesenswertes und unterhaltsames Buch, wie immer mit viel „Venedig“



    Noch vor einigen Jahren haderte ich mit Donna Leon und ihrem Commissario Guido Brunetti.  Ich schrieb damals:
    „Zwanzig Bände waren vor zwei Jahren für mich ein Anlass, einmal zurückzublicken. Ich habe alle Bände gelesen. Doch während die ersten zehn Bücher etwa spannende und anspruchsvolle Krimilektüre boten, wurde das Lesen dann mit jedem neuen Buch mühsamer, langweiliger und nichtssagender. Ein Grund dafür ist für mich, dass Donna Leon ihren Protagonisten und seine Familie nicht altern bzw. reifen lässt. Auch der bildungsbürgerliche Hintergrund ohne eine einzige Schwäche wirkt immer unglaubwürdiger. Ein weiterer Grund ist, dass der Schreibstil immer gleich bleibt, es gibt keine wirklichen Überraschungen mehr, eben weil sich nicht wirklich etwas verändert.“

    Der letzte Band „Endlich mein“ und auch das vorliegende 25. Buch der Reihe mit dem Titel „Ewige Jugend“ haben mir wieder viel besser gefallen, vor allem, nachdem ich mir vorgenommen habe, Donna Leons Romane nicht mehr als Krimis zu lesen, sondern als Unterhaltungsromane mit venezianischem Hintergrund.  In einem Interview zum Jubiläum der Reihe sagte Donna Leon unlängst im Zusammenhang mit der Frage nach dem politischen Background ihrer Romane und Figuren, sie wolle mit ihren Büchern unterhalten und nicht predigen.

    Das, finde ich, ist ihr gutes Recht, und auch andere große Autoren vor ihr haben sich das Recht genommen, ihre Hauptfiguren auch über Jahrzehnte nicht altern zu lassen.

    Im Jubiläumsband also begegnet Guido Brunetti bei einem Wohltätigkeitsessen im Palast seiner adligen Schwiegermutter der greisen Contessa Lando-Continui. Man achte schon hier sehr genau darauf, welche weiteren Gäste dieses opulenten Mahls beschrieben werden, es wird für die weitere Handlung des Buches eine Bedeutung haben.

    Die Contessa bittet Brunetti um ein Gespräch, das auch am nächsten Tag stattfindet. Dort erzählt sie ihm von einem Unglück, das ihrer Enkeltochter vor langer Zeit zugestoßen ist. Es wurde als Unfall zu den Akten gelegt, doch die Enkeltochter ist seitdem geistig behindert. Sie hat seit langem den Verdacht, dass es damals nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und bittet Brunetti den Fall noch einmal aufzurollen, damit sie in Ruhe sterben kann.

    Normalerweise dürfte Brunetti in so einem Fall nicht aktiv werden, doch mit allerlei Tricks und der bekannten PC-Unterstützung seiner versierten Sekretärin, vor allem aber mit der professionellen Unterstützung seiner neuen Kollegin Griffoni gelingt es ihm, immer mehr Licht in das Dunkel jener Vorgänge zu bringen, die der Contessa den Schlaf rauben.

    Was mir zunehmend an Leons Romanen gefällt: sie schildert ihren Commissario Brunetti als einen gebildeten, bescheidenen Menschen, der weiß, dass Gerechtigkeit manchmal mehr bedeutet als Verhaftungen und Verurteilungen vor Gericht.

    Ein lesenswertes und unterhaltsames Buch, wie immer mit viel „Venedig“ und dieses Mal mit dem Subthema „Pferde“.





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    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein einfühlsamer Brunetti löst einen Kriminalfall, der vor 15 Jahren das Leben eines jungen Mädchens schlagartig veränderte
    Der 25. Fall für Guido Brunetti

    Bei einem sehr formellen Abendessen, das Commissario Guido Brunetti sogar nicht mag, macht er im Palazzo  Falier die Bekanntschaft der Contessa Lando-Continui. Die Contessa ersucht Brunetti den  Unfall ihrer Enkelin Manuela zu untersuchen. Das Prekäre daran: der Vorfall liegt schon fünfzehn Jahre zurück. Doch seitdem befindet sich Manuela im Zustand der "Ewigen Jugend" - hat sich doch einen Hirnschaden erlitten.

    Da weder in Venedig noch in der Questura viel los ist, beginnt Guido mit Hilfe von Signorina Elettra und Comm. Griffoni zu ermitteln, obwohl eigentlich nichts auf einen Kriminalfall hindeutet. Nur das unbestimmte Gefühl der greisen Contessa.

    Einfühlsam arbeitet sich Brunetti durch die Vergangenheit, bis er zur aktuellen Leiche eines Mannes gerufen wird, der möglicherweise etwas zu Manuelas Schicksal zu sagen gehabt hätte.
    Wurde da ein Mitwisser oder gar ein Zeuge um die Ecke gebracht?

    Wie schon in seinen letzten 24 Fällen dürfen die Querelen zwischen Vice-Questore Patta und Brunetti nicht fehlen. Neu ins "Kernteam" vorgedrungen ist Claudia Griffoni, die Neapolitanerin, der die Beschaulichkeit Venedigs noch immer fremd ist.

    Ich mag sie einfach, diese ruhigen Krimis. 


    Kommentare: 3
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    Pixivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Brunetti in Höchstform - die Abgründe hinter der bröckelnden venezianischen Fassade
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    Anna_Schmitzs avatar
    Anna_Schmitzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Einer der besseren der neueren Brunettis. Donna Leon hat hier wieder ein Hoch. Hoffentlich geht es so weiter
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    verena scotts avatar
    verena scottvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Typischer Brunetti Krimi!
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