Donna Leon Himmlische Juwelen

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Inhaltsangabe zu „Himmlische Juwelen“ von Donna Leon

Caterina Pellegrini liebt ihre Heimatstadt Venedig ebenso wie die Musik. Als sich ihr die Chance bietet, in der Fondazione Musicale Italo-Tedesca zwei verschollene Truhen mit dem Nachlass eines Barockkomponisten zu begutachten, ist sie Feuer und Flamme. Doch nicht nur sie ist hinter den Schätzen her, die sich hinter den Dokumenten verbergen könnten …

Es geht auch ohne Bruentti und sein Team, allerdings ist ein solcher Krimi gewöhnungsbedürftig.

— Bellis-Perennis

Spannung auch ohne Brunetti :-)

— Donata

toller krimi für klassische-musikliebhaber!

— talisha

Mille grazie, Donna Leon, für diesen spannenden Ausflug in die Geschichte des Komponisten Agostino Steffani vor der Kulisse Venedigs!!

— daneegold

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  • Ein Exkurs in die Geschichte der Barockmusik ...

    Himmlische Juwelen

    Bellis-Perennis

    21. July 2015 um 10:29

    Diesmal eine Geschichte ohne Commissario Brunetti. Wer einen Krimi in der gewohnten Art erwartet, wird hier bitter enttäuscht. Der Leser lernt eine Menge über italienische Archive und Barockmusik. Man merkt, dass Donna Leon ein Fan und eine profunde Kennerin dieser Musikrichtung ist. Auch ihre Nähe zu Cecilia Bartoli kann sie nicht verleugnen. Zum Krimi: Dass sich die Erben des beinahe vergessenen Komponisten Agostino Steffani um den Nachlass streiten, ist anfänglich nicht so rasend spannend,  steuerhinterziehende Italiener ebenfalls, da eine Art "Volkssport". Dann schon eher der Exkurs in das Leben des Musikers. Seine Verwicklungen mit dem Haus Hannover scheinen ein wenig undurchsichtig zu sein. War Steffani ein Mörder oder nur Spielball der Mächtigen? Für mich war es trotzdem interessant zu lesen, in welche Richtung Donna Leon die Leser dirigiert, welche Spuren und Fährten sie legt und welche sie wieder verwirft. Ich persönlich hatte eine ganz andere Interpretation der „Himmlischen Juwelen“. Wie von der Autorin gewöhnt ist das Buch leicht und flüssig zu lesen.

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  • Kein Brunetti, aber trotzdem gut

    Himmlische Juwelen

    Gospelsinger

    01. June 2013 um 23:45

    Die Musikwissenschaftlerin Catarina Pellegrini ist glücklich, einem ungeliebten Job entkommen und dazu noch in ihre geliebte Heimatstadt Venedig zurückkehren zu können. Vor allem aber ist ihre neue Aufgabe in der Fondazione Musicale Italo-Tedesca reizvoll: Sie soll den Inhalt zweier Truhen begutachten, die als verschollen galten und den Nachlass des Barockkomponisten Agostino Steffani enthalten. In Venedig angekommen, setzt allerdings erst einmal Ernüchterung ein. Die Erben des Nachlasses sind zerstritten und bewachen Catarinas bis ins Kleinste geregelte Tätigkeit mit Argusaugen, und die Fondazione ist nicht einmal mit Computern ausgestattet. Doch Catarina lässt sich nicht so schnell entmutigen und nutzt ihre venezianischen Kontakte, um ihre Arbeit trotzdem fundiert durchführen zu können. Der Inhalt der Truhen besteht aus Dokumenten, die auf den ersten Blick nicht besonders spannend wirken, aber irgendetwas Brisantes enthalten müssen, denn offensichtlich versucht jemand mit allen Mitteln, sie in die Hände zu bekommen. Catarina ist in Gefahr, aber viel zu fasziniert von den Dokumenten, um sich in ihren Forschungen behindern lassen, zumal sich abzeichnet, dass die Papiere mit einem berühmten Mordfall in Verbindung stehen. Der größte Reiz dieses Buches bestand für mich darin, der Protagonistin bei ihrer Arbeit über die Schulter zu sehen und Einiges über den Umgang mit alten Dokumenten zu erfahren. Aber Achtung, dies ist kein Brunetti-Roman! Wer darauf festgelegt ist, von Donna Leon nur Brunetti-Krimis zu lesen, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Wer sich jedoch darauf einlassen kann, dass eine Autorin auch einmal vom gewohnten Pfad abweicht, wird dieses spannende und kompetent geschriebene Buch genießen können. Am besten zusammen mit der Musik auf der hörenswerten Bartoli-CD und einem Weißwein aus dem Veneto.

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  • Ziemlich langweilig

    Himmlische Juwelen

    JuliaB

    12. April 2013 um 11:16

    Die Musikwissenschaftlerin Caterina Pellegrini soll zwei seit Jahrhunderten versiegelte Truhen untersuchen, die den Nachlass von Abbé Agostino Steffani enthalten, eines Barock-Komponisten, Bischofs und Diplomaten. Das gegenseitige Misstrauen der beiden möglichen Erben ist so groß, so dass sie Caterina als unabhängige Expertin engagieren, damit keiner den anderen übervorteilen kann. Bald stellt sich heraus, dass die beiden Cousins davon ausgehen, dass in der Truhe Hinweise auf einen Schatz verborgen sind. Caterina findet in den Unterlagen zunächst zwar nichts, das auf größere materielle Hinterlassenschaften deutet, aber sie entdeckt, dass Steffani in allerlei dubiose Geschichten und möglicherweise sogar in ein Mordkomplott verwickelt war. Und dann ist da noch der Anwalt Moratti, der nicht nur die beiden Cousins vertritt, sondern offenbar noch eigene Interessen in der ganzen Sache hat und Caterina ganz schön den Kopf verdreht... Barockmusik ist Donna Leons großes Hobby. Und die Begeisterung für diese Musik, die durch die Zeilen anklingt, ist denn auch das Beste an diesem Roman. Ansonsten ist er vor allem langweilig. Über weite Strecken des Buchs sieht man Caterina dabei zu, wie sie forscht und liest, Hunger bekommt, etwas isst, liest und forscht und dann heimgeht, um dort weiterzulesen. Als Person bleibt sie schwer fassbar und widersprüchlich, was teilweise auch durch die Story bedingt ist. Anders ist beispielsweise nicht zu erklären, dass eine ansonsten sehr kirchenkritische und logisch denkende Frau davon ausgeht, dass der Vatikan zwei Truhen mit unbekanntem Inhalt aus dem Besitz eines Bischofs mit dubioser Vergangenheit herausgibt, ohne sich die Papiere anzusehen und oder zumindest vorher den rechtmäßigen Besitzer zu ermitteln. Aber das darf Caterina erst nach zweihundert Seiten begreifen, denn mit solchen Tricks wird versucht, künstlich etwas Spannung in die Geschichte zu bringen. Diese fällt aber nach wenigen Seiten jeweils wieder in sich zusammen, weil die angedeuteten dunklen Machenschaften bis zum Schluss kein klares Bild ergeben. Zwar werden die „himmlischen Juwelen“ am Ende gefunden, aber was damit passiert, wer die Drahtzieher hinter der ganzen Geschichte sind und was deren Motivation ist, bleibt alles gleichermaßen unklar oder zumindest unplausibel. Die Begeisterung ihrer Freundin Cecilia Bartoli, die als Sängerin eben eine neue CD mit Arien von Agostino Steffani herausgebracht hat, soll Donna Leons Interesse für Steffani als historische Figur geweckt haben und sie dazu inspiriert haben, nach zwanzig Büchern um den beliebten Commissario Brunetti mal etwas anderes zu schreiben. Aber falls das ein Versuch war, sich auf Brunettis Pensionierung vorzubereiten und sich ein neues literarisches Tätigkeitsfeld zu eröffnen, darf man ihn als vollumfänglich gescheitert betrachten. Nach der Lektüre bleibt nur das Unverständnis darüber, dass eine versierte Autorin einen so dürftigen Plot in eine derart langweilige Geschichte packt, und ein bisschen Neugier darauf, wie die Musik dieses schwer fassbaren Komponisten wohl klingen mag.

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  • Rezension zu "Himmlische Juwelen" von Donna Leon

    Himmlische Juwelen

    Gimagemelli

    07. January 2013 um 16:31

    Genial!
    Donna Leon zieht einem mit ihren Geschichten in den Bann.
    Nicht nur die Commissario Brunetti Geschichten sind spannend.

  • Rezension zu "Himmlische Juwelen" von Donna Leon

    Himmlische Juwelen

    Falparsi

    29. October 2012 um 12:29

    Eigentlich kein großer Freund von Sig Brunetti, ist dieses Buch eine unglaubliche Bereicherung , vor allem in Zusammenhang mit der CD von Cecilia Bartoli. Man sollte die Musik hören, wenn man dieses Buch liest. Es verstärkt den dramaturgischen Inhalt und schafft ein neues Lese-Hör Vergnügen. Abgesehen davon nimmt man eine Menge fundierter musikwissenschaftlicher Kenntnis auf, die ein Verständnis der Barock Musik fördern.

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