Donna Leon In Sachen Signora Brunetti

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Inhaltsangabe zu „In Sachen Signora Brunetti“ von Donna Leon

Es beginnt mit einem Telefonanruf am frühen Morgen. Im kühlen venezianischen Frühdunst ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. Bald allerdings muß Commissario Brunetti feststellen, daß der Täter kein kleiner Ganove ist. Am Tatort wartet auf die Festnahme keine andere als Paola Brunetti, seine Frau.

Spannend, tiefgehend, psychologisch - eine Ehekrise der anderen Art...

— Kirschbluetensommer

Gut!

— Julitraum

Insgesamt fehlt ein bisschen der Witz, aber das Thema überzeugt mich sehr. Schönes Portrait der Familie Brunetti.

— Scheherazade

Die Tatsache, dass diese Bücher in alle möglichen Sprachen übersetzt wurden, außer ins Italienische, fasziniert mich immer wieder...

— Shakashie

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  • Signora Brunetti auf Abwegen

    In Sachen Signora Brunetti

    detlef_knut

    01. September 2015 um 11:52

    In diesem Jahr hat der Sommer endlich Deutschland erreicht und ich dachte mir, bei diesen sommerlichen Temperaturen, müsste ein Donna- Leon-Roman zum Wetter passen. Und richtig warְ’s. Es beginnt mit dem Klingeln des Telefons am frühen Morgen. Brunetti wird nicht zum ersten Mal aus dem Schlaf geholt, wenn es um dienstliche Belange geht. Doch diesmal scheint ihm der Grund des Anrufers aus dem Präsidium etwas übertrieben: Es ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. In einem Reisebüro wurden die Scheiben eingeworfen. Doch bevor sich Commissario Brunetti über diese Lappalie von nächtlicher Ruhestörung aufregen kann, muss er feststellen, dass der Täter kein kleiner Ganove ist. Sein Kollege aus dem Präsidium eröffnet ihm, dass es sich um eine Täterin, und zwar Signora Brunetti, handelt. Der Kommissar ist sprachlos. Auch ahnt er noch nicht, dass dies zu einem ausgewachsenen Konflikt mit seiner Frau werden kann. Doch sie hat für sich handfeste Gründe, die im Sextourismus begründet sind, warum sie das Reisebüro attackiert hat. Brunetti denkt im ersten Moment an den Skandal, den seine Frau damit hervorrufen kann und an seine Karriere, die damit wohl bei der Polizei beendet sein wird. Doch dann passiert etwas ganz Unvorhergesehenes: Der Inhaber des Reisebüros wird tot aufgefunden, der Mörder hat einen Bekennerbrief hinterlassen, in dem er sich gegen Pädophilie ausspricht. Für Signora Brunetti wird es eng. In gewohnter Weise führt die amerikanische Schriftstellerin Donna Leon, die in Italien lebt, die Leser durch ihr Venedig. Neben dem Rätsel, welches es aufzuklären hilft, gestaltet sie die Familiengeschichte von Paula und Guido Brunetti und deren Kinder in geschickter Weise weiter. Der venezianische Kosmos um die Questura spart auch nicht die Konflikte aus, die Brunetti mit seinen Kollegen auszufechten hat, als da wären Scarpa oder sein Chef Vice-Questore Patta. Hilfe bekommt Brunetti von seinem Partner Sergente Vianello und von der liebreizenden Sekretärin des Vice-Questore, Signorina Elettra. Die Welt des Commissarion Brgunetti ist eine in sich abgeschlossene Welt, in denen immer wieder neue Figuren einbrechen und Unruhe stiften. Donna Leon schafft es hervorragend, eine spannende Unterhaltungslektüre kreiren, die man sehr gerne gelegentlich zum Ausgleich in die Hand nimmt. Leon, Donna In Sachen Signora Brunetti Aus dem Amerikanischen von Monika Elwenspoek Diogenes Verlag ISBN 9783257233117 © Detlef Knut, Düsseldorf 2015

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  • Eine Familie im Ausnahmezustand

    In Sachen Signora Brunetti

    Scheherazade

    08. September 2014 um 12:26

    Es beginnt mit einem Telefonanruf am frühen Morgen. Im kühlen venezianischen Frühdunst ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. Bald allerdings muss Commissario Brunetti feststellen, dass der Täter kein kleiner Ganove ist. Am Tatort wartet auf die Festnahme keine andere als Paola Brunetti, seine Frau. Dieser Fall ist wirklich etwas Besonderes, denn nie zuvor gab es Ermittlungen zu Brunettis eigener Familie. In den anderen Romanen wurde zwar manchmal die Meinung von Paola gehört und man hat mitbekommen, dass sie teilweise anders denkt als Brunetti, aber das war immer nur am Rande. Hier steht ihre Meinung nun im Mittelpunkt, da sie sie sehr unkonventionell zur Schau stellt. Ein Reisebüro, in dem sehr offen Sex-Tourismus-Reisen angeboten werden, ist ihr ein Dorn im Auge und sie wirft Steine. Kann Brunetti den ersten noch vertuschen, zieht sie in der nächsten Nacht gleich wieder los. Sie möchte gesehen und angehört und ihre Meinung in den Zeitungen sehen. Aber was dann passiert, hat sie nicht gewollt und auch nicht kommen sehen. Denn wenig später hat Brunetti in einem Mordfall zu ermitteln. Und Paola hat Schuldgefühle. Es ist wieder ein sehr nachdenklich stimmender Brunetti, dem ein bisschen der Witz der ersten Teile fehlt. Aber das Thema ist wieder sehr interessant.  Auch das Portrait von Paola fand ich sehr schön, wie es sich langsam verändert. Zu Anfang noch so überzeugt von der Richtigkeit ihres Handelns, bis zu den „Was-Wäre-Wenn“-Fragen die sie quälen. Sie macht auf jeden Fall eine Entwicklung durch und das hat mir sehr gut gefallen. Es hätte wohl auch nicht zu ihr gepasst, wenn sie ihr eigenes Handeln nicht reflektiert hätte und hart auf ihrem Standpunkt geblieben wäre. Durch diese Situation gibt es natürlich auch sehr viele Spannungen in der Familie Brunetti, die, wie ich finde, auch sehr gut beschrieben werden. So bekommt man einen schönen Einblick in eine Situation die nicht so alltäglich ist. Natürlich fehlen dadurch auch die harmonischen Essen und Gespräche, die den Roman sonst ein bisschen auflockern. Insgesamt fehlt ein bisschen der Witz, aber das Thema überzeugt mich sehr. Deshalb 4 Sterne von mir.

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  • Band 8 der Reihe Commissario Brunetti

    In Sachen Signora Brunetti

    Thommy28

    27. July 2013 um 12:51

    Klappentext: Als Paola Brunetti einen Stein ins Schaufenster eines Reisebüros am Campo Manin wirft, um gegen Sextourismus in der dritten Welt zu protestieren, gerät nicht nur der Inhaber des Ladens, Mitri, in Schwierigkeiten, sondern auch ihr eigener Mann. Wie kann der Commissario für Gerechtigkeit sorgen, wenn seine Frau das Recht selbst in die Hand nimmt? Die Presse stürzt sich auf die kriminelle Gattin des Commissario. Paolas eigentliches Anliegen gerät dabei in den Hintergrund: Selbst Mutter zweier Kinder, wollte sie mit ihrer Tat auf Missstände aufmerksam machen, vor denen die Öffentlichkeit sonst nur zu gerne die Augen verschließt. Aber hat sie die Folgen für Brunetti – demgegenüber sie natürlich ebenso loyal sein möchte wie ihrem eigenen Gewissen gegenüber – wirklich bedacht? Dies war mein zweiter "Brunetti" - und ich muss sagen, dass ich die Hype um diese Serie nicht so recht nachvollziehen kann. Der Eingangsplot um eine recht radikale Paola Brunetti wirkt aufgesetzt und unglaubwürdig. Der Schreibstil ist manchmal recht kompliziert und durchsetzt mit Begriffen in italienischer Sprache. Spannung ist nur bedingt zu spüren. Für mich ist das Buch allenfalls Durchschnitt.

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  • Rezension zu "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    literat

    31. December 2011 um 16:53

    Ein Krimi kriegt von mir keine 5 Sterne - aus Prinzip nicht. Verdient hätte es dieses Buch eigentlich. Bisher hat mir dieser Brunetti am Besten gefallen. Obwohl er eigentlich blöd anfängt - Paola schmeißt nämlich die Scheibe eines Reisebüros ein, wird von der Polizeit aufgegriffen und nun beginnt der Schlamassel.

  • Rezension zu "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    Lerchie

    18. November 2010 um 10:47

    Sie stand vor dem Schaufenster und warf es mit einem Stein ein. Dann wartete sie. Die Alarmanlage schrillte, und die Polizei kam. Sie bekannte, die Tat begangen zu haben. Es war Signora Brunetti, die Ehefrau des Commissario! Die Beamten, die die Signora festgenommen hatten, waren Freunde von Brunetti, und so wurde das Protokoll vernichtet. Aber dann tat sie das Gleiche nochmal, und diesmal waren es andere Beamte, die sie festnahmen. Warum sie es getan hatte? Weil das zu dem Schaufenster gehörende Reisebüro verschleierte Sexreisen anbot. Nach Thailand und noch andere Gebiete des fernen Ostens. Und die Mädchen dort waren die Leidtragenden. Der Inhaber des Reisebüros wurde kurz darauf ermordet. Bei seiner Leiche lag ein Zettel, der auf diese Sachen hinwies, und zunächst wurde dann auch vermutet, dass hier der Mordgrund lag. Aber es sollte sich ein ganz anderes Motiv herausstellen… Dieser Krimi von Donna Leon ist recht spannend geschrieben. Ich war überrascht über den Ausgang und das Mordmotiv, weil anfangs ein ganz anderes angenommen wurde. Das Buch hat mir gefallen, ist aber nicht einer der besten Krimis, die ich gelesen habe. Ich würde sagen, gutes Mittelmaß. Aber unterhaltsam. An Agatha Christie reicht sie bei weitem nicht heran!

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  • Rezension zu "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2008 um 00:01

    Ich lese die Commissario Brunetti Reihe von Donna Leon immer gerne als leichtes Buch zwischendurch. In jedem Fall von Brunetti schafft es die Autorin, Venedig dem Leser lebendig zu machen, vor allem wegen diesen schönen Beschreibungen lese ich ihre Bücher sehr gerne. In Sachen Signora Brunetti ist sicher nicht das beste Buch der Reihe, aber schlecht fand ich es nun wirklich nicht. Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin, aber vor allem wegen der Hauptperson, Paola Brunetti, fand ich das Buch sehr lesenswert, da man mal ein paar andere Einblicke in das Leben des Commissario erhält. Ich freue mich auf die weiteren Teile...

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  • Rezension zu "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    Wortklauber

    11. September 2008 um 19:00

    Eine ganz neue Leseerfahrung: Den Schreibstil mochte ich, ich hatte Sympathie für die handelnden Personen, und auch wenn ich absolut nicht der Typ Krimileser bin, der möglichst blutige Details und Action unbedingt braucht, hat mich dieses Buch entsetzlich gelangweilt ... Commissario Guido Brunetti von der Polizei in Venedig steht vor einer neuen Herausforderung: Seine Frau Paola, mit der er lange Jahre, und offenbar lange Jahre glücklich verheiratet ist und mit der er zwei Kinder hat, kommt mit dem Gesetz in Konflikt. Sie wirft einen Ziegelstein ins Schaufenster eines Reisebüros, und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Ihre Beweggründe säen auch Unfrieden zwischen ihr und ihrem Mann: aufmerksam machen will sie, aufbegehren gegen den Umstand, dass Reisebüros mittels Sextourismus Geld mit dem Leid von Kindern und Frauen verdienen, sich damit in ihren Augen mitschuldig machen. Brunetti, auch wenn er ihre Wut verstehen kann, ist in erster Linie Polizist, ist der Meinung, dass sie deshalb nicht das Gesetz in ihre eigenen Hände nehmen darf, egal, welche moralisch hochstehenden Gründe auch immer sie haben mag. Zudem sieht er natürlich seine Karriere in Gefahr. Nach 60 Seiten gibt es die erste Leiche, nach weiteren ca. 60 die zweite. Abgesehen davon geht es hauptsächlich um den Konflikt zwischen den Eheleuten Brunetti und den Zwiespalt, in den das Handeln seiner Frau Brunetti bringt. Auch wenn das durchaus sympathisch und interessant dargestellt ist - schnelles Tempo darf man also nicht erwarten. Der Roman gewinnt erst dann etwas an Fahrt, wenn offenkundig wird, dass der ermordete Besitzer des Reisebüros doch Dreck am Stecken hatte - tatsächlich gegen das Gesetz verstoßen hat, nicht gegen ein ideelles, moralisches Gesetz, das Brunettis Frau anprangern wollte. Aber dann ist der Roman auch fast schon zuende ... Der erste Mord verläuft - wie die gesamte Nebenhandlung - im Sande, ziemlich unbefriedigend. Es war mein 2. Versuch mit Donna Leon, der 1. Roman, den ich zuende gelesen habe. Ich glaube, es wird auch mein letzter bleiben. Vielleicht war dieser Roman auch nicht die glücklichste Wahl, um in eine Serie einzusteigen ... Aber auch wenn Brunetti & Co. (allen voran die köstliche Signorina Elettra) durchaus Sympathiebonus haben - funken konnte es nicht, neugierig auf mehr davon bin ich nicht geworden, weshalb mir der - tatsächlich italienische! - Commissario Montalbano von Andrea Camilleri dann doch lieber ist!

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  • Rezension zu "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    achterbahnmaedchen

    23. July 2008 um 11:46

    Mein erstes Buch von Donna Leon und zugegeben: es war anfangs ziemlich schleppend,ich habe es öfter beiseite gelegt und ein anderes weitergelesen,weil es anfangs so ... langweilig war.Aber mit der Zeit hat es mir immer mehr gefallen.Jedoch nicht eins der Besten von ihr,wie ich denke.

  • Rezension zu "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    alanna

    09. June 2008 um 11:29

    Wie von alle Leon-Krimis bin ich auch von diesem begeistert! Sie lässt nicht nur die Stadt,sondern auch ihre Bewohner so lebendig erscheinen als säße man gerade mitten auf dem Markusplatz in der Frühlingssonne.

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