Donna Leon Reiches Erbe

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Inhaltsangabe zu „Reiches Erbe“ von Donna Leon

Costanza Altavilla war für Anna Maria Giusti immer die gute Seele, die in ihrer Abwesenheit die Post aus dem Briefkasten nahm. Doch dieses Mal findet sie ihre Nachbarin tot in der Wohnung vor – mit Schürfwunden an Hals und Schultern. Ist die alte Dame nur gestürzt, oder hat jemand nachgeholfen? Während Vice-Questore Giuseppe Patta die Geschichte verharmlost und zu den Akten legen will, vertraut Brunetti auf seinen Instinkt – und gelangt zu tieferen Wahrheiten als jenen, die beweisbar sind. Mit ungewöhnlichen Mitteln macht Brunetti sich stark für die Alten und Schwachen. Donna Leons bisher feinfühligster Fall für ihren Commissario.

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    Nach einem Kurzurlaub wird Signora Altavilla von einer Nachbarin tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Commissario Brunetti, der gerade bei einem Essen mit Vice-Questore Patta weilt (oder sich langweilt), ist heilfroh, dass er sich sofort an den Ort des Geschehens begeben kann. Was ist geschehen? Die Situation, in der die Tote gefunden wurde, deutet zwar nicht direkt auf Fremdverschulden hin, aber Brunettis Verdacht ist geweckt. Er ordnet weitere Ermittlungen an. Zwar wird bei der Obduktion festgestellt, dass die Todesursache eindeutig Herzversagen ist, doch wie kommt es zu den Malen an Schultern und Hals der Toten. Brunetti beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Diese ungekürzte Lesung des 20. Falles von Commissario Brunetti ist im Weltbild Verlag erschienen. Gekonnt versteht es der Vorleser Jochen Striebeck den einzelnen Personen eine Stimme zu verleihen. Seinem sonoren Timbre zuzuhören bringt echtes Vergnügen. So viel Vergnügen bringt es allerdings nicht, den Fall zu verfolgen. Etliche vermeintliche Spuren führen ins Leere. Zwar kann Commissario Brunetti nach und nach einige Fragen um die Lebensumstände der Signora Altavilla klären und auch einige Ungereimtheiten, die bereits in der Vergangenheit ihren Anfang nahmen, ans Tageslicht bringen. Doch hat man das Gefühl, dass er sich hier in etwas verbeißt und sich dabei auch verzettelt. Brunetti ermittelt so vor sich hin. So rechte Spannung will dabei nicht aufkommen, eher kann man mal wieder etwas über die Lagunenstadt Venedig erfahren, die genauso viele Probleme mit der Pflege ihrer alten Einwohner hat wie andere Städte auch. Die sehr gelungene Lesung macht aus diesem eher schwächeren Fall für Commissario Brunetti zumindest ein beeindruckendes, wenn auch durch den Inhalt bedingt, ein nicht so spannendes Hörerlebnis.

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    • 3

    Sabine17

    17. November 2014 um 10:27
  • Rezension zu "Reiches Erbe" von Donna Leon

    Reiches Erbe

    WinfriedStanzick

    11. June 2012 um 17:37

    Eine alte Dame ist in Venedig zu Tode gekommen. Schnell soll der Vorfall als Sturz, als Unfall zu den Akten gelegt werden. Besonders Vice-Questore Guiseppe Patta hat daran großes Interesse. Doch Guido Brunetti, von seiner Schöpferin seit nunmehr zwanzig Bänden ihrer Krimireihe mit ungewöhnlichem Instinkt ausgestattet, wittert hinter diesem Tod etwas anderes. Wieder einmal löst er einen Fall, indem er Schicht um Schicht zu der Wahrheit vordringt. Aber wie schon so oft, kann er seine Schlussfolgerungen nicht beweisen, und es kommt, wie so oft in Italien, zu keinen strafrechtlichen Folgen für diese Tat. Zwanzig Bände sind ein Anlass, einmal zurückzublicken. Ich habe alle Bände gelesen. Doch während die ersten zehn Bücher etwa spannende und anspruchsvolle Krimilektüre boten, wurde das Lesen dann mit jedem neuen Buch mühsamer, langweiliger und nichtssagender. Ein Grund dafür ist für mich, dass Donna Leon ihren Protagonisten und seine Familie nicht altern bzw. reifen lässt. Ein weiterer Grund ist, dass der Schreibstil immer gleich bleibt, es gibt keine wirklichen Überraschungen mehr, eben weil sich nicht wirklich etwas verändert. Und dann ist wohl der unvergleichliche Verkaufserfolg zu nennen, der Verlag und Autorin verführt, immer mehr von demselben zu veröffentlichen, statt es einmal mit einer völlig neuen Reihe( wenn es denn schon Krimis sein müssen) zu versuchen. Die Skandinavier wie Sjöwall/Wahlöö oder Arne Dahl etwa, auch Henning Mankell mit seinem Wallander wussten schon genau, warum sie maximal zehn Bände einer Reihe schrieben und dann entweder eine neue Figur erfanden oder sich anderen Romansujets zugewandt haben. Ich weise schon heute etwa auf den neuen Roman von Henning Mankell „Erinnerung an einen schmutzigen Engel“ hin, der am 30. Juli 2012 erscheinen wird. Jochen Striebecks Lesung des Jubiläumsbandes ist aller Ehren wert, aber auch er kann die seltsame Langeweile, die dieses Buch verbreitet, nicht auflösen.

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