Donna Leon Sanft entschlafen

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Inhaltsangabe zu „Sanft entschlafen“ von Donna Leon

Brunetti hat nicht viel zu tun, als sein Chef im Urlaub ist und Venedig erst allmählich aus dem Winterschlaf erwacht. Doch da beginnen die Machenschaften der Kirche sein Berufs- und Privatleben zu überschatten: Suor Immacolata, die aufopfernde Pflegerin von Brunettis Mutter, ist nach dem unerwarteten Tod von fünf Patienten aus ihrem Orden ausgetreten. Sie hegt einen schrecklichen Verdacht.

Insgesamt ist dieser Teil ein sehr ruhiger Fall für Brunetti. In dem Kloster, in dem seine Mutter ist.

— Scheherazade

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  • Eine merkwürdige Geschichte

    Sanft entschlafen

    UteSeiberth

    04. September 2017 um 16:15

    In einem Pflegeheim,in der auch Brunettis Mutter war,sterben in kurzer Zeit 5 gut situierte Männer,die ihr Erbe der Kirche vermachen.Eine ehemalige Pflegerin verlässt danach als Nonne ihren Orden,weil sie einen schrecklichen Verdacht hat,den sie Brunetti mitteilt.Kurzdanach wird sie auf ihrem Fahrrad von einem Auto angefahren und schwer verletzt .Brunetti  beginnt zu ermitteln und trifft auch auf den Pater,über den seine Tochter Chiara schimpft .Dabei  zeigen sich in diesem Orden,wie Scheinheiligkeit und Habgier diese Priester heimgesucht haben und mit der Moral nehmen sie es leider auch nicht so genau. Dies wird von Donna Leon ganz ruhig erzählt  in ihrem 6. Fall und das finde ich sehr angenehm.

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  • Guido Brunettis sechster Fall...

    Sanft entschlafen

    Thomson

    21. December 2015 um 17:53

    Zum Inhalt: Commissario Brunetti hat nicht viel zu tun, als sein Chef im Urlaub ist und die Lagunenstadt erst allmählich aus dem Winterschlaf erwacht. Doch da beginnen die Machenschaften der Kirche sein Berufs- und Privatleben zu überschatten: Suor Immacolata, die schöne Sizilianerin und aufopfernde Pflegerin von Brunettis Mutter,  ist nach dem unerwarteten Tod von fünf Patienten aus ihrem Orden ausgetreten. Sie hegt einen schrecklichen Verdacht. Brunetti zieht in Kirchen und Krankenhäusern Erkundigungen ein, sucht die Erben der Verstorbenen auf, findet sich jedoch alsbald in einem Spiegelkabinett von Irrwitz, Glauben und Scheinheiligkeit wieder. Eine Nonne, die ihr Habit abgelegt hat, Ein Religionslehrer, der alles andere als ein guter Hirte seiner Schäfchen ist, eine fanatisch gläubige alte Jungfer, die Gott mehr liebt als ihren eigene Vater - Brunetti trifft auf die buntesten Gestalten, und doch ist kein Täter in Sicht. Meine Meinung: Es ist zwar mein erster Donna Leon Roman, aber ich wage zu behaupten, dass "sanft entschlafen" nicht ihr bester ist! Vielleicht liegt es am Titel, denn die Geschichte dümpelt zuerst ein bisschen vor sich her. Brunetti weiss selbst nicht, was er von den Verdächtigungen halten soll. Als dann Suor Immocalata bei einem "Unfall" schwer verletzt wird und einer der Erben ums Leben kommt, wird dann aus dem Verdacht doch ein Fall. Und dass Chiara, die Tochter vom Commissario, gerade jetzt , wo ihr Vater mit der Kirche sowieso im Clinch steht, selber auch Probleme im Religionsunterricht hat, muss man halt als reiner Zufall abhaken. Ich vergebe für "sanft entschlafen" aufgerundet 3 Sterne. Aber es wird nicht mein letzter Roman von Donna Leon bleibe. Denn Commissario Brunetti und Venedig machen Lust auf mehr. Zur Autorin Donna Leon: Geboren wurde Donna Leon am 28. September 1942 in New Jersey. Dort absolvierte sie auch ihr Universitätsstudium. Seit 1965, als sie eine Freundin nach Italien begleitete, lebt sie ständig im Ausland. Sie setzte zunächst in Perugia und Siena ihr Studium fort. Dann arbeitete sie als Reisebegleiterin in Rom, als Werbetexterin in London, unterrichtete an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und in Saudi Arabien. Gegewärtig lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Aussenstelle der Universität von Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt bei Venedig, wo sie auch seit 1981 lebt. Zu ihrem Erstlingswerk kam Donna Leon über ihre Leidenschaft für die Oper. Während des Besuchs einer Probe im venezianischen Opernhaus »La Fenice« ereiferte sich ihr Begleiter: »Ich könnte den Dirigenten umbringen! « – »Ich mach´s für dich, aber in einem Roman«, beruhigte sie ihn. Beide kundschafteten das Haus aus, um mögliche Fluchtwege für einen möglichen Täter zu finden, und Donna Leon erfand Commissario Guido Brunetti, um jenen zu fassen. Das Resultat war Venezianisches Finale. Für diesen Roman erhielt sie 1991 Japans renommierten Suntory-Preis. Bisher hat Donna Leon seit ihrem ersten Roman jedes Jahr ein Buch geschrieben. Sie führt mit ihren Krimis rund um den sympatischen Commissario Brunetti stets die deutschen Bestsellerlisten an. Doch in Italien werden ihre Romane nicht veröffentlicht. Sie möchte es nicht, weil sie keine gebürtige Italienerin ist und dort nicht für Unfriede sorgen möchte. Denn ihre Bücher kritisieren auch oft die politischen Verhältnisse dieses Landes.

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  • Sechster Fall von Brunetti

    Sanft entschlafen

    Scheherazade

    07. September 2014 um 18:44

    In seinem sechsten Fall ist der berühmteste Polizist Venedigs, Commissario Brunetti, selbst betroffen. Im Altenheim, in dem seine Mutter lebt, sind innerhalb weniger Monate fünf Patienten, die kerngesund schienen, eines plötzlichen Todes gestorben. Seltsamerweise haben alle fünf ihr komplettes Erbe dem Heim, das von der Kirche geführt wird, vermacht. Suor Immacolata, die Pflegerin von Brunettis Mutter, hegt einen fürchterlichen Verdacht, doch bevor sie ihn in der Öffentlichkeit äußern kann, wird sie von der Oberin des Pflegeheims zu einer zweimonatigen Buße verurteilt: sie soll schweigend beten und meditieren. Dieser Fall führt Brunetti in eine Welt, die er in seinen bisherigen Fällen noch nicht betreten hat. Was ich rückblickend doch etwas merkwürdig finde, denn gerade die Religiosität spielt ja in Italien eine sehr große Rolle. Da hätte man Gedacht, dass ein Fall im Zusammenhang mit der Kirche früher auftaucht. Aber Brunetti ist eben jemand der der Kirche schon lange den Rücken gekehrt hat. Deshalb hat man wahrscheinlich noch nicht viel von kirchlichen Themen gehört. Diesmal ist es auch persönlich, da seine Mutter in dem Heim lebt. Was ich sehr schön fand, da sonst die Mutter von Brunetti fast nie erwähnt wurde. So erfährt man noch mehr von Brunettis Familienleben. Die Ermittlungen sind wie zu erwarten sehr schwierig. Denn die Gesellschaft im Kloster ist sehr verschlossen und möchte natürlich keine Ermittlungen in ihren Mauern. Deshalb halten sie natürlich zusammen und verstecken sich hinter Schweigegelübden. Aber Brunetti kommt dem Geheimnis auf die Spur. Insgesamt ist dieser Teil ein sehr ruhiger Fall für Brunetti. Aber die Kulissen in denen er spielt fand ich sehr schön beschrieben, so wie man das von Donna Leon kennt. Der Schreibstil hat sich nicht verändert und gefällt mir immer noch ausgesprochen gut. Dieser Teil der Krimi-Reihe bekommt von mir 4 Sterne. Es ist mal ganz nett etwas ruhigere Ermittlungen zu haben, aber jetzt sollte doch wieder mehr Spannung mit ins Spiel kommen.

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  • Brunetti Nummer 6

    Sanft entschlafen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2013 um 08:16

    Nach den vorangegangenen fünf Commissario Brunetti- Fällen, die mir alle gut bis sehr gut gefallen haben, war ich von Nummer sechs doch etwas enttäuscht. Bei mir kam nie wirklich Spannung auf, es wird keiner ermordet, die Geschichte plätschert nur so dahin, wie Wasser durch Venedigs Strassen. Für mich leben die Brunetti-Geschichten nicht nur von der wunderschönen Stadt in der sie handeln sondern auch von einem sympathischen Kommissar, der dank Familie bodenständig wirkt sondern auch von den menschlichen Geschichten, die immer wieder das Thema der Romane sind. In "Sanft entschlafen" allerdings, fand ich die die Familie Brunetti und die Gespräche beim Abendessen fast das spannendste und das ist vermutlich nicht ein gutes Zeichen. Ich hoffe nun auf Nummer sieben und alle darauf folgenden.

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  • Rezension zu "Sanft entschlafen" von Donna Leon

    Sanft entschlafen

    literat

    17. December 2011 um 08:59

    Diesmal ermittelt Brunetti gegen Mitglieder der heiligen Mutter Kirche. Und gegen einen GEheimbund der Kirche. Der Roman endet, wie eigentlich alle Brunetti-Romane etwas zwiespältig - die Mörderin kommt davon, geschützt von den möchtigen Hintermännern, die mit ihren Machenschaften weiter im Dunkeln bleiben. Aber zumindest in seinem unmittelbaren Wirkungskreis können die Brunettis erreichen, daß der pädophile Religionslehrer Chiaras endlich aus dem Verkehr gezogen wird. Aber wie eben in Italien üblich, nicht auf offiziellem Wege sondern durch Beziehungen und mächtige Leute, die ihre Fäden ziehen. Diesmal aber für das Gute.

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  • Rezension zu "Sanft entschlafen" von Donna Leon

    Sanft entschlafen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2009 um 19:25

    Natürlich ist das nicht das beste Buch der Commissario Brunetti Reihe aber ein netter Zeitvertreib, eine Auflockerung vor dem nächsten historischen Wälzer, kann das Buch allemal bieten. Ich hoffe bei den weiteren Bücher wieder auf etwas mehr Fantasie der Autorin und bin zuversichtlich!

  • Rezension zu "Sanft entschlafen" von Donna Leon

    Sanft entschlafen

    Jens65

    28. August 2008 um 15:29

    Der sechste Brunetti, kann in keinerlei Belangen seinen Vorgängern das Wasser reichen. Das ganze Buch wirkt wie leicht gequält zu Papier gebracht.

  • Rezension zu "Sanft entschlafen" von Donna Leon

    Sanft entschlafen

    wilhelmine

    03. July 2008 um 21:18

    irgendwie langweilig, aber man liest immerweiter, weil die Szenerie und das italienische Drumherum so friedlich sind.

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