Donna Leon Sanft entschlafen

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Inhaltsangabe zu „Sanft entschlafen“ von Donna Leon

Commissario Brunetti hat nicht viel zu tun. Venedig erwacht erst allmählich aus dem Winterschlaf. Doch da beginnen die Machenschaften der Kirche sein Berufs- und Privatleben zu überschatten: Suor Immacolata, die schöne Sizilianerin und aufopfernde Pflegerin von Brunettis Mutter, ist nach dem unerwarteten Tod von fünf Patienten aus ihrem Orden ausgetreten. Sie hegt einen schrecklichen Verdacht. Und gerät selbst in große Gefahr.

Sehr einseitig kirchenkritisch, Spannung verpufft, trotz guter Grundidee

— juergenalbers
juergenalbers

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    Sanft entschlafen
    juergenalbers

    juergenalbers

    31. July 2016 um 15:33

    In sechsten Fall des venezianischen Commissario Brunetti, steht wieder einmal eine der Stützen der italienischen Gesellschaft im Mittelpunkt der Geschichte, die Kirche. In einem kirchlich geführten Altenheim sind innerhalb weniger Monate fünf Patienten, die kerngesund schienen, eines plötzlichen Todes gestorben. Seltsamerweise haben alle fünf vor ihrem Tod davon gesprochen, Ihr Erbe der Kirche bzw. dem Orden zu vermachen, der das Heim führt. Berichtet wird dies von einer ehemaligen Nonne des Ordens, Maria Testa alias "Schwester Immacolata". Sie hatte nach dem ersten Misstrauen gegenüber den Todesfällen mit ihren Vorgesetzten zu sprechen, war aber sozusagen vor eine Wand gelaufen bzw. Mundtot gemacht worden. Sie zieht die Konsequenz, verlässt den Orden und berichtet alles Brunetti. Dieser ist auch deshalb betroffen, weil seine Mutter ebenfalls ein einem Heim lebt, das von demselben Orden betrieben wird. Die Grundidee ist, wenngleich nicht neu, gut. Daraus hätte eine Kabinettstück werden können mit widerstreitenden Kräften, die es sicherlich auch in der italienischen Kirche gibt. Leider hat Donna Leon ihrer immer wiederkehrenden Neigung zur Kirchenkritik hier vollständig nachgegeben und beschreibt die Kirche als monolithischen Block voll falschen Glaubens, unterstützt von einer Menagerie von bigotten Figuren, deren moralische Schlechtigkeit von der Autorin ins Extreme geführt wird. Und um dem ganzen noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen, erscheint in einer Nebenhandlung noch ein weiterer, scheinbar pervers veranlagter Priester, der in der Schule Chiaras, der Tochter Brunettis, unterrichtet. Das ist einfach zuviel des Schlechten. Spannung entsteht aus Suspense, aus der Tatsache, dass Handlungen in der Schwebe bleiben, unsicher sind. Hier ist im Grunde nach den ersten 40 Seiten alles klar, die Fronten sind gesteckt. Ich finde es, bei aller persönlicher Abneigung gegen die Institution Kirche, etwas lächerlich, im 21. Jahrhundert noch Geschichten zu kolportieren, die eine so große Institution wie eine Sekte des 17. Jahrhunderts aussehen lassen. Das ist einfach nicht mehr realistisch und erzeugt in ihrer Einseitigkeit eben auch keine Spannung. Bei diesem Roman hat das Lektorat versagt, hier hätte nachgearbeitet werden müssen. Chance vertan.

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  • Rezension zu "Sanft entschlafen" von Donna Leon

    Sanft entschlafen
    rallus

    rallus

    07. October 2012 um 20:30

    Auf der Fahrt in den Urlaub gehört, ein Hörbuch nach dem sechsten Fall von Donna Leon. Atmosphärisch gesprochen, mit Hintergrundgeräuschen und einer unpassenden schrägen Musik. Der Fall ist etwas verstümmelt, was will der Hörer mehr erwarten nach knapp 100 Minuten. Die Akteure werden von jeweils anderen gesprochen, das macht es dem Hörer einfacher in die Geschichte hereinzukommen. Brunetti untersucht den Fall von verstorbenen reichen alten Personen und kommt einer kirchlichen Untergrundorganisation auf die Spur. Am Ende etwas verworren, aber das buch wird ja auch nur verkürzt wiedergegeben. Eigentlich müsste es ja heißen: "schon gehört"und nicht schon gelesen und ich bin kein Freund von Hörbüchern. Für eine Autobahnfahrt aber ganz nett, gehört und vergessen - lieber lesen!

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