Schöner Schein

von Donna Leon 
3,9 Sterne bei79 Bewertungen
Schöner Schein
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Anna_Schmitzs avatar

Solide, reicht aber nicht an die frühen Werke der Reihe heran.

Pippo121s avatar

Gehört leider nicht zu den besseren "Brunettis"

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Inhaltsangabe zu "Schöner Schein"

Nichts als schöner Schein – das denken sich wohl die Leute, wenn sie »la Superliftata« in der Calle begegnen. Brunetti aber merkt, dass sich hinter den starren Zügen von Franca Marinello Geheimnisse verbergen. Nicht anders als hinter den feinen Fassaden von Venedig: Den Machenschaften der Müllmafia auf der Spur, entdeckt Brunetti die Kehrseite der Serenissima.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257231885
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:01.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.05.2010 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor einem Jahr
    Abfallprobleme

    Dieser 18. Fall hat mich dieses Mal nicht so richtig angesprochen,weil dir Beschreibung der Todesfälle meines Erachtens zu kurz kommt.
    Außerdem finde ich dies geliftete Dame etwas unangenehm und die Müllprobleme Neapels interessieren mich nicht sonderlich.Schade!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Typisch Donna Leon

    Der Reihe nach zu lesen habe ich schon länger aufgegeben. Gelesen werden einfach die, welche mir in die Hände fallen. Dieser 18. Fall von Commissario Brunetti hat mir weniger gut gefallen. Die Geschichte zieht sich hin und wird einzig durch die Diskussionen mit Paola lesenswert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Rezension zu Schöner Schein

    Donna Leon schildert in ihrem Roman Schöner Schein die Probleme mit der Müllentsorgung in ganz Italien. Nebenbei wird ein "Zahnarzt", der sich als einer ausgibt, ermordet. Des Weiteren trifft Brunetti auf eine gewisse Franca. Doch es scheint, als ob die Frau des reichen Geschäftsmannes schon einige, allerdings misslungene Schönheitsoperationen hinter sich hat. Zusätzlich wird sie auch von der Mafia bedroht. Jedoch im Laufe der Zeit erkennt Brunetti, dass dies ein großer Irrtum ist.
    Doch was hat der ermordete Zahnarzt damit zu tun?

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    Der Krimi beginnt so, wie viele andere vor ihm auch: Brunetti wird zum Essen bei seinen Schwiegereltern eingeladen und begleitet seine Frau unwillig, wie immer....Zu seiner Überraschung wird ihm eine bis dahin Unbekannte gegenübergesetzt, die ihn doch sehr interessiert...Zunächst eher aufgrund ihres auffälligen Äußeren ( die ganze Stadt spricht über die Frau, deren Gesicht vor lauter angeblichen Liftings keine Mimik mehr zeigt) - später aber fasziniert von ihrer Belesenheit. Die gemeinsame Lektüre begleitet die beiden durch den ganzen Roman. Gleichzeitig wird ein Giftmüllskandal mit politischer Reichweite beleuchtet . Hier baut sich auch etwas Spannung auf, als es den ersten Toten gibt. Aber leider hält sich der Spannungbogen nicht. Die Verbindungen sind sehr vorhersehbar und wirken leider zu konstruiert. Brunetti stopert leicht konfus durch das winterliche Venedig. Interessante Handlungsstänge werden aufgenommen und dann wieder fallen gelassen. Am Ende denkt man: war das alles? Nein, dieser Roman gehört nicht zu den großen Würfen einer Donna Leon. Schade.

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    A
    angelinagoesculturalvor 6 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    eine zeitlang hab ich die krimis von donna leon ganz gerne gelesen, dann wurds mir ein wenig fad. diesen fand ich vor kurzem im hausflur und dachte: lang lang ists her, könnte mal wieder einen versuch wagen…

    brunetti ist zu einem essen seiner schwiegereltern eingeladen, bei dem ihm eine wirklich SEHR stark schönheitsoperierte dame gegenüber sitzt, die ihn allerdings unerwarteterweise mit ihren kenntnissen über die werke ciceros in ihren bann schlägt und dadurch von ihrer entstellten mimik ablenkt. ihr mann will mit brunettis schwiegervater ins geschäft kommen und daher bittet dieser seinen kommissar-schwiegersohn um eine einschätzung der dame, die ihm gleichzeitig als einschätzung von deren gatten dienen soll.

    parallel bekommt brunetti besuch von einem für ein außerhalb von venedig gelegenes departamento verantwortlichen polizeikollegen, welcher der müllmafia auf der spur ist. diese spur führt ihn ins zentrum venedigs, wo ihm brunettis hilfe sehr gelegen käme.

    nun ja. natürlich wird sich zeigen, dass die ermittlungen in der müllsache zu tun haben mit dem gatten der schönheitsoperierten dame, die sich (natürlich aus anderen als ästhetischen gründen derart zugerichtet) im laufe der story aus liebe zu ihrem mann zu handlungen genötigt sieht, deren motivationsgrundlage sich mir nicht in ihrer vollen gänze erschließt. und überhaupt kommt der ganze fall weder richtig in die puschen noch endet er in ordentlicher aufklärung – wie auch zu erwarten ist, wenn man es mit dem organisierten verbrechen zu tun hat…

    vielleicht hab ich mein hirn zu früh abgeschaltet, aber ich fand zum einen die story nicht besonders mitreißend und ziemlich an den haaren herbeigezogen und zum anderen gingen mir brunettis intellektuelle diskurse mit der angetrauten und hochintellektuellen paola leicht auf den zeiger. und auch die flirtereien mit signorina elettra und das theater mit seinem unfähigen vorgesetzten patta haben in den letzten sagen wir mal locker zehn jahren keine echte weiterentwicklung erfahren, sprich auch hier keine überraschung am start.

    ergo: nö.

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    Dani1046s avatar
    Dani1046vor 7 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    In jedem ihrer Krimis greift Donna Leon ein politisch aktuelles Thema aus Italien auf. So auch in ihrem 18. Brunetti-Fall.
    Was hat die Blondiene Franca Marinello, welche Brunetti zu einem Essen bei seinen Schwiegereltern kennen lernt, für ein Geheimnis? Doch Sie ist nicht die Einzigste, aus der der Commissario nicht schlau wird. Er kommt undurchsichtigen Giftmüllgeschäften auf die Spur, welche immer größere Ausmaße annehmen....
    Mir gefällt in ihren Bücher immer wieder, wie sie nebenbei die Eindrücke von Venedig in einer Genauigkeit beschreibt, dass man sich selbst in die Kulisse hineindenken kann.

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    Z
    zandervor 8 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    Schöner kann niemand über Venedig schrieben -über die Schönheit und die Abgründe der Stadt. Absolut stimmungsvoll beginnt Donna Leon ihren 18. Brunetti-Roman - um dann Schicht für Schicht die dunklen Seiten freizulegen.

    Alles beginnt bei einem Abendessen bei Brunettis Schwiegervater, dem Conte - und wer weiß, wie sehr Brunetti diese Gesellschaften liebt, der ahnt, welche Überwindung es ihn kostet, seine Frau zu ihren Eltern zu begleiten. Aber dann trifft er dort "la Superliftata" - der Begriff sagt wohl alles: diese betörend schöne Frau:
    "die Lippen, die lächelten, waren voll und von einem dunklen Rot, wie man es von Kirschen kennt. Ihre Augen wurden von den hochstehenden Wangen zusammengedrückt, die zu beiden Seiten ihrer Nase als pralle rosa Polster von der Größe einer längshalbierten Kiwi prangten. Die Nase selbst begann höher an der Stirn, als Nasen es gewöhnlich tun, und war seltsam flach, als habe sie jemand nach dem Einsetzen mit einem Spachtel geglättet.
    Von Falten und Flecken keine Spur. Ihre Haut war perfekt, die Haut eines Kindes. Das blonde Haar gab durch nichts zu erkennen, dass es etwas anderes sein könnte als gesponnenes Gold, "
    Franca Marinello, zweite Frau von Maurizio Cataldo, einem Industriellen, ist aber ganz anders, als ihr Aussehen vermuten lässt - das merkt Brunetti, als sie sich bei Tisch unterhalten: Über Cicero und Lyrik.
    Und weil in der venezianischen Gesellschaft nie etwas ohne Grund geschieht, ist Brunetti auch nicht verwundert, als ihn sein Schwiegervater zwei tage später anruft und ihm um ein paar Informationen über Maurizio Cataldo bitte - also ob er zuverlässig ist, vertrauenswürdig, also ob man mit ihm Geschäfte machen kann.
    Das ist eine Aufgabe, die Brunetti getrost Signora Elettra überlassen kann, der wunderbaren, der einzigartigen Sekretärin seines Chefs, guter Geist der Questura und eigentlich einer eigenen Romanserie wert.
    Denn zu Brunetti kommt erst einmal Maggiore Guarino aus Tessara: Ein Spediteur - Ranzato - in Tessera war ins Visier der Polizei geraten - doch bevor man genau herausfinden konnte, was für illegalen Dinge er transportierte, war er bei einem Überfall erschossen worden. Und es gibt in seiner Firma keine Hinweise - eigentlich gibt es dir Firma auch gar nicht: keine Unterlagen, keine Lohnlisten, es scheint, als habe der Mann sein Geschäft aus dem Kopf geführt.
    Bevor er umgebracht wurde, hatte er sich der Polizei anvertraut - also Maggiore Guarino - wie er sich wegen finanzieller Probleme mit einem dubiosen Geschäftspartnern eingelassen habe, für den er Dinge - was, das hat er nicht gewusst - transportierte. Und diesen dubiosen Partner soll Brunetti jetzt in Venedig suchen - denn dass er in Venedig lebt, steht für Guarino außer Zweifel. Und der hält ihn für den Mörder des Spediteurs.
    Letztendlich ging und geht es bei den Geschäften, denen Guarino auf der Spur war - und in die natürlich auch der Gatte der Superliftata verwickelt ist - um Müll und die Mafia - und sich da einzumischen ist absolut tödlich.

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    sollhabens avatar
    sollhabenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    Der 18. Band blickt hinter die Kulissen der Müllmafia. Ein aktuelles Thema wie man immer wieder anhand der neuesten Nachrichten merkt. Ein Polizist vom Festland möchte Amtshilfe in einem Mordfall und wird selbt Mordopfer. Brunetti versucht herauszufinden, was geschehen ist.
    Gleichzeitig lernt er bei einem Abendessen seiner Schwiegereltern eine ungewöhnliche Frau kennen. Sie liest gerne Ovid und scheint es mit den Schönheitsoperationen ziemlich übertrieben zu haben.
    Was mir dieses Mal sehr gut gefallen hat, sind die Blicke in die Familie Brunetti, mit den Kindern Chiara und Raffi, die ihre Eltern in Wortduellen mit ihren eigenen Waffen schlagen. Gleichzeitig kommen sie Guido und sein Schwiegervater in einem Gespräch in einer Galerie sehr nahe, das hat mich richtig berührt - ich bin schon gespannt, wie diese Familiengeschichte weitergeht.

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    Nils avatar
    Nilvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    Der achtzehnte Fall von Commissario Brunnetti beginnt mit einer zwielichten Einbeziehung in eine ominöse Müllmafia -Untersuchung durch einen Carabinieri vom "Festland". Zugleich lernt er 'la superliftata' bei seinen Schwiegereltern kennen, die junge, aber stark operierte Frau eines Freundes der Familie. Die Dinge nehmen ihren Lauf im 'Brunetti'-Tempo, also recht beschaulich. Ein Mord geschieht auch erst recht spät, was der Spannung zu Beginn aber keinen Abbruch tut.
    Wieder einmal ein Krimi aus den Federn von Donna Leon, der sehr spannend und dabei so wenig brutal ist. Sehr schön ist auch, wie sie wieder einmal die Schwächen der Menschen herausgearbeitet hat.Daher passt der Titel auch hervorragend zum Buch: Schöner Schein! Für alle Bücherwürmer sind die vielen Klassikerzitate von Ovid & Co sicherlich auch ein Highlight! Fazit: Lesenswert!

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    Merleperles avatar
    Merleperlevor 8 Jahren
    Rezension zu "Schöner Schein" von Donna Leon

    So langsam habe ich das Gefühl, dass die Autorin im immer gleichen Rhythmus bleibt: Einen guten und einen schlechten, einen guten und einen schlechten. Dieses Jahr sind wir im GUTEN Jahr. "Lasset die Kinder ..." war super, wenn auch ungewöhnlich, "Das Mädchen seiner Träume" war unglaublich schlecht und dieses Jahr kam "Schöner Schein", ein Krimi (oder wenn man so will ein Spannungsroman um Comissario Brunetti), der wieder alles erfüllt, was sich ein Leon-Leser wünscht. KLASSE! Liebe Donna Leon, vielen Dank für nun mehr 18 Jahre Überraschungstüten, mal genial, mal so la la, aber immer wieder Brunetti. Das soll Ihnen mal jemand nachmachen!
    Und nun, liebe Leon- oder Brunetti-müden: Dieser neue (Schöner Schein) ist es wirklich und wahrhaftig wieder wert zu lesen.

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