Donna Leon Tod zwischen den Zeilen

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Inhaltsangabe zu „Tod zwischen den Zeilen“ von Donna Leon

Frühling in Venedig, eine herrliche Pracht. Doch da wird Brunetti zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen, der Biblioteca Merula. Wertvolle Folianten liegen aufgeschlitzt da, und der amerikanische Forscher, der ein Dauergast war, ist verschwunden. Brunetti entdeckt eine eigenartige Welt: Er spricht mit Bibliotheksangestellten und Besuchern, mit einem ehemaligen Priester, Aldo Franchini, der immer Tertullian liest, und der edlen Spenderin, Contessa Morosini-Albani. Als es einen Toten gibt, weiß Brunetti, dass mehr auf dem Spiel steht. Mit großem Gespür und ungewöhnlichen Methoden geht Brunetti dem Verbrechen auf den Grund – und entdeckt einen florierenden Schwarzmarkt für Bücher.

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  • Einen zweiten Versuch gestartet

    Tod zwischen den Zeilen
    MissWatson76

    MissWatson76

    27. September 2015 um 15:16

    Ich gebe ja gerne mal zu, wenn ich mich irre und angesichts anderer Bewertungen für das Buch habe ich mich dem auch noch einmal zugewandt. Diesmal allerdings mit dem Hörbuch. Und ich muss sagen, ich muss meine erste Bewertung revidieren. Vielleicht hatte ich einfach keine Zeit oder war abgelenkt bei ersten Lesen.  Aber das Buch mag ja inhaltlich nicht so super spannend oder blutig sein, wie ein Chris Carter oder andere Thriller heute, aber ich finde es sehr gut. Brillant wäre übertrieben, denn hier hängt sicher auch einiges davon ab, ob man nun Bücher soviel Interesse zuwenden (bei Autos wäre ich sicher auch nicht so interessiert gewesen), aber im Großen und Ganzen geht es ja auch um Sammelleidenschaft, um Diebstahl und natürlich auch um Mord aus niederen Beweggründen.  Wenn man gleich am Anfang einen Mord hätte geschehen lassen, dann hätte das abgelenkt vom eigentlichen Thema, also war es sehr gut überlegt, diesen erst sehr viel später ins Bild zu bringen. So konnte man sich erst voll und ganz auf die gestohlenen und zerstörten Bücher und deren Hintergründe konzentrieren und diese fand ich persönlich sehr spannend und gut durchdacht.  Brunettis Familie kommt natürlich auch nicht zu kurz und schön zu wissen, dass auch Paola einen kleine Schwäche hat und Henry James vermutlich über das Wohl ihrer Familie setzen würde. Wenigstens doch theoretisch. ;-).  Wer Donna Leon kennt wird sich hier wohlfühlen und trotzdem Spannung und ein gute Auflösung am Ende bekommen. Wenn auch erst wie ich beim zweiten Versuch. 

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  • Die Hörbuchfassung reißt es nicht raus

    Tod zwischen den Zeilen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    26. May 2015 um 16:15

    Dreiundzwanzig Fälle, ohne dass die handelnden Personen auch nur ein  Jahr älter werden oder sich entwickeln, das ist einfach zu viel. Die Grenzen der Serie von Donna Leon mit ihrem Commissario Brunetti sind schon seit vielen Jahren und Folgen offensichtlich. Und dennoch gelingt es ihr, mit jedem weiteren Buch sozusagen noch eine Stufe in der literarischen und krimimäßigen Qualität abzusteigen. Spielten die ersten Bände noch in der Championsleague, bewegen sich die letzten und erst recht der neue vorliegende nur noch auf dem Niveau einer fünfklassigen Verbandsliga. Dieses Mal geht es um verschwundene resp. gestohlene Bücher. In der alten ehrwürdigen Biblioteca Merula, in der sich Brunetti in seiner Studienzeit (wann das wohl war?) oft aufhielt werden einzelne Seiten aus einem Buch vermisst, Es handelt sich um wertvolle Reisebeschreibungen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Unter Verdacht gerät ein amerikanischer Wissenschaftler, doch der ist unauffindbar. Brunetti versichert der Unterstützung seiner Schwiegereltern, doch der einzige der etwas wissen könnte ist der ehemalige Priester Aldo Franchini, der sich in der Bibliothek mit den Werken von Tertullian befasst. Als dieser Priester tot aufgefunden wird, kommt so etwas wie eine kleine Spannung in ein Buch, das bis dahin dahingeplätschert war wie ein Fußballspiel in der Sommerpause. Der Bruder des Priester hat keinen guten Leumund für ihn und so ganz nebenbei mit einem für Leon gewohnten kleinen Schuss Sozialkritik gelingt die Lösung eines eher langweiligen Falles. Das Buch ist schwach, die Reihe ausgelutscht, doch ich freue mich für den durch die Frankenaufwertung arg gebeutelten Diogenes Verlag, dass er damit richtig Geld verdienen, und dafür wiederum viele wirklich gute Bücher verlegen kann. Die Hoffnung, die von Joachim Schönfeld gelesene Hörbuchfassung könnte ein langweiliges Buch etwas aufpeppen, hat sich beim Hören leider nur in einigen Passagen erfüllt.

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