Donna Leon Verschwiegene Kanäle

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Inhaltsangabe zu „Verschwiegene Kanäle“ von Donna Leon

Ein Fall, der Brunetti näher geht als jeder andere: der vermeintliche Selbstmord eines Jugendlichen, so alt wie sein eigener Sohn. Ein Fall auch, der in eine unheimliche Welt führt: hinter die verschlossenen Tore der Kadettenschule von San Martino.

Ein eher durchschnittlicher Fall, der durch das tolle Ende um einiges aufgewertet wurde.

— Amilyn

Dieser Fall hat mir nicht so zugesagt. Aber ansonsten ein typischer Brunetti.

— Scheherazade

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  • Mord oder Selbstmord - das ist hier die Frage

    Verschwiegene Kanäle

    Amilyn

    20. February 2016 um 16:29

    In einer Militärschule für Jungen wird ein Schüler erhängt aufgefunden. Grundsätzlich misstrauisch glaubt Commissario Brunetti jedoch nicht an einen Selbstmord und ermittelt im Umfeld des Toten und der Schule, obwohl einige etwas dagegen haben, unter ihnen natürlich mal wieder sein Chef. Der Klappentext verspricht mehr Verschwörungen, als das Buch hält: eine "Mauer des Schweigens", "niemand will Genaueres wissen", "gedrillte Mitschüler", "militärische und politische Macht". Ja, alles drin, das ist schon richtig, aber ich hätte es vorherrschender erwartet. Stattdessen lässt Brunetti seine Kollegen hauptsächlich mit den Schülern reden, und denen folgt der Roman nicht. Auch wird nur der Schuldirektor vernommen, der natürlich nicht sonderlich kommunikativ ist. Andere Lehrer kommen nicht zu Wort. Statt eines reißerischen Polit-Militär-Krimis mit manipulierten Jugendlichen gibt es einen "Brunetti" der gewohnten Art: der Commissario will die Wahrheit ans Licht bringen und geht immer schön pünktlich zum Mittagessen; Signorina Elettra macht ihre halb-kriminellen Recherchearbeiten, der Vice-Questore will bloß kein Aufsehen erregen. Aber das Buch kann natürlich nichts dafür, wenn der Klappentext aufregender daherkommt. Trotzdem kommt mir der Fall eher durchschnittlich vor. Ich habe auch nicht ganz verstanden, warum Brunetti von Anfang an nicht an die Selbstmordtheorie glauben will. Die Mutter des Jungen glaubt ebenfalls nicht daran, und es wird erstaunlich schnell akzeptiert, dass "eine Mutter so etwas weiß". Doch der Junge war Internatsschüler einer Militärakademie, und daher kam mir dieses Argument nicht schlüssig vor, denn einen Internatsschüler sieht man nicht täglich, und man kann nicht wissen, was es mit einem Jugendlichen macht, wenn dieser regelmäßig gedrillt wird. Einige Nebenhandlungen werden noch eingeworfen, die letztendlich mit dem Fall nichts zu tun haben. Was genau der ständig erwähnte "Moro-Report" nun wirklich ist, habe ich erst spät verstanden, und ein interessanter Handlungsstrang um Signorina Elettra wird nur angedeutet und nicht aufgeklärt. Fazit: Ein eher durchschnittlicher Fall also, der vom Vertrauten getragen wird. Der Schluss jedoch hat für mich alles noch einmal aufgewertet, denn der war ganz einfach toll. Statt 3*** aufgrund des sehr guten Endes 4**** für den 12. "Brunetti".

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  • Die Dunkelheit der Macht

    Verschwiegene Kanäle

    Duffy

    21. June 2015 um 10:11

    In einer elitären Kadettenschule wird ein Kadett erhängt aufgefunden. Brunetti erschüttert dieser Fall persönlich, weil der Schüler im selben Alter ist wie sein Sohn. Es tauchen Zweifel an der Selbstmordversion auf, denn es handelt sich um den Sohn eines ehemaligen Politikers, der sein Amt aufgeben musste, als er einen Bericht über Unregelmäßigkeiten veröffentlichen wollte. Brunetti versucht, die Ereignisse zu rekonstruieren, hat aber weder Zeugen zur Verfügung noch sonst irgendeine Unterstützung, denn er hat es mit der Kaste der oberen Machtinhaber und -interessenten zu tun und er ermittelt gegen eine Mauer des Schweigens. Viele Rezensenten fanden diesen Fall "schwach", oder "uninteressant". Das Gegenteil ist der Fall, denn obwohl der Verlauf der Geschichte durchaus etwas aus dem Rahmen fällt und auch nicht den gängigen Krimimechanismen entspricht, ist es doch höchst spannend und dramaturgisch eine Meisterleistung, wenn man das Ende sieht. Denn Leon geht hier ganz gezielt die Themen, Korruption, Vertuschung und Machtmissbrauch an. Das Ganze versieht sie noch mit dem menschlichen Aspekt, den ihr Brunetti immer bestens verkörpert, diesmal jedoch noch intensiver, weil er diesen Fall mehr zu "seiner" Sache macht und sich auch hinsichtlich seiner Berufsauffassung mehrmals zweifelnd hinterfragen muss. Einer der besten Brunettis.

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  • Dieser Fall hat mir nicht so zugesagt

    Verschwiegene Kanäle

    Scheherazade

    09. September 2014 um 12:35

    Ein Fall, der Brunetti näher geht als jeder andere: der vermeintliche Selbstmord eines Jugendlichen, so alt wie sein eigener Sohn. Ein Fall auch, der in eine unheimliche Welt führt: hinter die verschlossenen Tore der Kadettenschule von San Martino. Dieser Fall ist wirklich verzwickt, denn es sieht wie Selbstmord aus, aber Brunetti forscht natürlich trotzdem und stößt da auf einiges. Denn die Kadettenschule sieht nur von Außen schön aus, innen herrschen Hierarchien und strenge Regeln, da darf niemand aus der Reihe tanzen. Natürlich sind alle die in diese elitäre Gesellschaft gehören nicht begeistert über seine Ermittlungen. Auch Patta macht Brunetti klar, dass es ja Selbstmord war und so tragisch es auch ist, ein Fall ist es nicht, da bleibt Patta hart. Ich schwanke bei diesem Buch wirklich hin und her. Einerseits finde ich, dass es wieder ein typischer Brunetti war, mit allem was dazugehört. Sogar das Ende war typisch Brunetti. Er löst den Fall, kann es nicht wirklich beweisen, aber da er die Wahrheit kennt, reicht ihm das. Die Öffentlichkeit muss schließlich nicht alles wissen. Aber irgendwie hat es mir trotzdem nicht so großen Spaß gemacht wie bei den anderen Büchern. Wahrscheinlich ging mir der Fall nicht nahe genug. Dieses militärisch Elitäre ist eben nicht so mein Fall. Deshalb war mir eigentlich auch niemand aus dieser Kadettenschule sympathisch, nicht einmal der Tote. Der Erzählstil von Donna Leon ist immer wieder schön zu lesen. Auch wenn mich der Fall nicht so angesprochen hat, konnte ich trotzdem ihre Beschreibungen genießen. Insgesamt bekommt dieser Teil der Reihe von mir 3 Sterne, da mir der Fall nicht so zugesagt hat.

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  • Rezension zu "Verschwiegene Kanäle" von Donna Leon

    Verschwiegene Kanäle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2012 um 20:47

    Sicher nicht der beste Fall für Comissario Brunetti, trotzdem gefiel mir das Buch wieder besser als die letzten beiden Romane. Ein für einmal ganz anderes Ende, ein wenig überraschend war es schon, aber nicht schlecht. Ein wenig kurz geraten die Episoden mit der Familie Brunetti, besonders der Schwiegerpapa hat hier für einmal keinen Auftritt. Brunettis Kollegen reifen von Fall zu Fall mehr, Vianello schön länger, Pucetti tritt immer mehr in erscheinung, was mir gut gefällt. So lohnt es sich für mich auf jeden Fall an den Büchern von Donna Leon dran zu bleiben.

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  • Rezension zu "Verschwiegene Kanäle" von Donna Leon

    Verschwiegene Kanäle

    septembra

    18. September 2007 um 17:52

    Leider nicht mein Brunetti Favorit. Ich habe mir mehr vom Thema Militärakademie versprochen, und bekam nur zu lesen, was ich mir selbst auch zusammengereimt hätte, wäre ich die Autorin. Trotzdem noch gut genug, um sich einen schönen Tag am Strand damit zu vertreiben.

  • Rezension zu "Verschwiegene Kanäle" von Donna Leon

    Verschwiegene Kanäle

    Nil

    03. September 2007 um 20:27

    Wieder ein Brunetti-Roman in dem die Autorin ein Thema für sich verarbeitet. Dieses Mal geht es um das Militär und der Mord geschieht an einer Kadettenschule. Es zeigt Brunettis menschliche Seite und wie er mit dem Thema Militär und der vorausgesetzten Untergebenheit umgeht. Die Aufklärung des Mordes ist spannend, aber leider nicht sooooo sehr wie die ersten Krimis von Donna Leon. Hinzu kommt, dass man merkt, dass die Übersetzerin eine andere ist. Die Sprache fließt etwas anderes. Nach so vielen Brunetti-Romanen musste ich mich daran gewöhnen.

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